The Equalizer 2

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Filmdaten
Deutscher TitelThe Equalizer 2
OriginaltitelThe Equalizer 2
The Equalizer 2 Logo.svg
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2018
Länge121 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieAntoine Fuqua
DrehbuchRichard Wenk
ProduktionTodd Black,
Jason Blumenthal,
Tony Elridge,
Antoine Fuqua,
Mace Neufeld,
Alex Siskin,
Steve Tisch,
Denzel Washington,
Michael Sloan
MusikHarry Gregson-Williams
KameraOliver Wood
SchnittConrad Buff IV
Besetzung
Chronologie

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The Equalizer

The Equalizer 2 ist ein US-amerikanischer Action-Thriller von Antoine Fuqua aus dem Jahr 2018 mit Denzel Washington in der Titelrolle. The Equalizer 2 ist die Fortsetzung des im Jahr 2014 erschienenen Films The Equalizer. In den USA kam der Film am 20. Juli 2018 in die Kinos, der deutsche Kinostart war am 16. August 2018.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert McCall, ehemaliger Agent der Defense Intelligence Agency, lebt mittlerweile in einem Apartmentkomplex in Massachusetts. Er arbeitet als Taxifahrer und hilft den Unglücklichen wie Sam Rubinstein, einem älteren Holocaust-Überlebenden, der nach einem Gemälde seiner Schwester sucht. Sam und seine Schwester wurden getrennt, als sie von den Nazis in verschiedene Lager gebracht wurden. Das Gemälde wird jedoch als versteigert befunden, und Sam kann nicht nachweisen, dass er es besitzt. Dabei erhält McCall Unterstützung von seiner engen Freundin und ehemaligen CIA-Kollegin Susan Plummer. Nachdem McCall entdeckt, dass der Apartmenthof vandalisiert wurde, nimmt er ein Angebot von Miles Whittaker, einem jungen Bewohner an, die Wände neu zu streichen. Einmal rettet McCall Miles vor einer kriminellen Bande, die ihn angelockt hatte, um Verbrechen für sie zu begehen.

Eines Tages werden Susan und DIA-Mitarbeiter Dave York, ein ehemaliger Teamkollege von McCall, gerufen, um den mutmaßlichen Suizid eines Agenten in Brüssel zu untersuchen. Susan wird in Ihrem Hotel von zwei Männern mit Rucksäcken überfallen und getötet. McCall erhält die Nachricht und stellt fest, dass Susans Tod mit dem von ihr untersuchten Vorfall zusammenzuhängen scheint, welcher offenbar lediglich als Selbstmord inszeniert wurde. McCall informiert York, der ihn jahrelang für tot gehalten hatte, über seine Erkenntnisse. Als McCall während einer Schicht von einem Mann angegriffen wird, der sich als Passagier ausgab, tötet er den Angreifer und nimmt dessen Handy an sich. Er entdeckt, dass York auf der Anrufliste steht. Er sucht York in dessen Wohnung auf und konfrontiert ihn. York gibt zu, nun als Söldner zu arbeiten, nachdem er sich von der Regierung benutzt gefühlt hatte. York teilt McCall außerdem mit, dass er selbst Susan getötet hatte, da er befürchtete, sie würde herausfinden, dass York hinter dem Mord in Brüssel steckte. Resnik und Ari, Teamkollegen von York, begeben sich zu Susans Haus, um ihren Ehemann Brian zu töten, aber McCall schafft es, Brian rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. York bricht mit Kovac, einem weiteren Teamkollegen, in McCalls Wohnung ein, in der sich Miles gerade befindet. Dieser kann sich mit McCalls Hilfe zunächst in einem Geheimgang hinter einem Bücherregal verstecken, wird schließlich aber doch von York und Kovac gefangen genommen.

McCall kehrt in seine Heimatstadt am Meer zurück, die gerade evakuiert wird, da sich ein Hurrikan nähert, und macht sich für York und sein Team bereit. Nachdem McCall Yorks Kollegen einen nach dem anderen getötet hat, offenbart ihm York, er sich auf einem Wachturm in Scharfschützenposition befindet, dass er Miles im Kofferraum seines Wagens gefesselt hat. Er beginnt, auf diesen zu schießen, um McCall aus seinem Versteck zu locken. York geht jedoch die Munition aus, nachdem McCall seinen letzten Schuss sabotiert hat. York wird von einem Windstoß niedergerissen und anschließend von McCall konfrontiert. Dieser gewinnt die Oberhand und tötet York.

McCall kehrt nach Massachusetts zurück, wo es ihm durch Susans Informationen über das Gemälde von Sams Schwester gelingt, Sam mit seiner verschollenen Schwester wieder zu vereinen. Miles beendet den Neuanstrich des Apartmentkomplexes, kehrt zur Schule zurück und konzentriert sich auf sein Kunststudium. McCall ist in sein altes Haus zurückgezogen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie bereits beim Vorgänger führte Antoine Fuqua Regie nach einem Drehbuch von Richard Wenk.

Im August 2018 lief der Film beim Locarno Festival.[2]

Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA landete The Equalizer 2 an seinem Startwochenende auf Platz 1 der Kino-Charts. Der Film spielte in den ersten Tagen 35,8 Millionen US-Dollar ein.[3] Insgesamt spielte der Film weltweit 187,4 Millionen US-Dollar ein, davon 102,1 Millionen US-Dollar in den USA.[4]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Equalizer 2 wurde mit gemischten Kritiken bedacht. Auf Rotten Tomatoes erhielt der Film bei 189 gezählten Kritiken eine Bewertung von 50 %. Der Konsens der Seite lautet: „The Equalizer 2 liefert die viszerale Attacke eines standardisierten Selbstjustiz-Thrillers, aber dieses Zusammentreffen zuverlässiger Talente erweist sich letztendlich als ein enttäuschendes Fallbeispiel für sinkende Erträge.“[5] Auf Metacritic erreichte der Film einen Metascore von 50 von 100 basierend auf 43 Kritiken.[6]

Der film-dienst bezeichnet The Equalizer 2 als eine in „redundante Episoden zerlegte Fortsetzung eines Rache-Thrillers, die dem Vorgänger nichts Neues hinzufügt. Pädagogische Härte und brutale, einfallslos inszenierte Actionsequenzen gehen eine befremdliche Mischung miteinander ein.“[7] Christoph Petersen meint in seiner Rezension auf Filmstarts: „So richtig wird beim Schauen von „The Equalizer 2“ nicht klar, warum sich Denzel Washington ausgerechnet hier zum ersten Mal in seiner 40-jährigen Karriere zu einer Fortsetzung zu einem seiner Kassenhits breitschlagen ließ. Schließlich hat das Sequel dem Vorgänger von 2014, der wiederum lose auf der 80er-TV-Serie „Der Equalizer“ basiert, nichts wirklich Neues hinzuzufügen. [...] „The Equalizer 2“ ist ein Film für Fans des zweifachen Oscargewinners und trocken servierter Action der härteren Gangart, während sich die übrigen Zuschauer wohl eher an dem mäandernden Skript und den klischeehaften Selbstjustiz-Subplots stören dürften.“[8] Die Redaktion von Cinema schreibt: „Das Sequel setzt auf die vertrauten Zutaten, erreicht allerdings nur selten die verstörende Wucht des Vorgängers – was auch an der leicht zerfahrenen Handlung liegt. Der Hurrikan, den Regisseur Antoine Fuqua (...) gegen Ende entfesselt, sorgt dann aber doch für ein würdiges Finale. McCalls Gegner haben Wind gesät, und sie ernten einen Sturm.“[9]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Locarno Festival 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für The Equalizer 2. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 181182/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Ariston Anderson: Locarno: International Lineup Features Films From Masters, Up-and-Coming Directors. In: The Hollywood Reporter, 11. Juli 2018.
  3. Denzel Washington dominiert Sequel-Flut der US-Kino-Charts in Equalizer 2. In: moviepilot.de. 23. Juli 2018 (moviepilot.de [abgerufen am 24. Juli 2018]).
  4. The Equalizer 2 (2018). In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 9. Oktober 2018 (englisch).
  5. The Equalizer 2 auf rottentomatoes.com, abgerufen am 21. Juni 2019.
  6. The Equalizer 2 auf metacritic.com, abgerufen am 21. Juni 2019.
  7. Doris Kuhn: The Equalizer 2. film-dienst, abgerufen am 19. Juni 2019.
  8. Christoph Petersen: The Equalizer 2. Filmstarts, abgerufen am 19. Juni 2019.
  9. The Equalizer 2. Cinema, abgerufen am 19. Juni 2019.