Thomas Haydn

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Thomas Haydn, 2016

Thomas Haydn (* 29. August 1963 in Hermannstadt, Siebenbürgen[1]) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1974 kam er mit seinen Eltern (Erika Haydn, geb. Hoffmann und Hermann Johann Haydn) von Rumänien nach Augsburg-Göggingen. 1981 wechselte Haydn seinen Hauptwohnsitz nach München-Schwabing.

In München absolvierte er die Schauspielschule und die Bühnenreifeprüfung. Später studierte er in Los Angeles für den Bereich Film und Fernsehen, u. a. in Santa Monica bei MK Lewis.

Er spielte von 1988 an im Bühnenbereich überwiegend Klassiker, u. a. im Alter von 29 Jahren den "Doktor Faust" aus Faust. Eine Tragödie. Von 2000 bis 2003 gab er den Old Shatterhand in den Karl May-Festspielen des Elspe Festival.

Als Mitbegründer der "Pancomedia Theaterproduktion" spielte Thomas Haydn anschließend mit Katharina Zander und Michael Gahr Tschechows "Der Bär" & "Der Heiratsantrag". Nach der Wiederaufnahme der beiden Einakter im Jahr 2006 mit Edmund Gleede in der Neubesetzung, nahm Thomas Haydn seinen Abschied von der Bühne.

In Wuppertal war Thomas Haydn im Rahmen des "Bergischen Filmpreises" als Juror[2] tätig.

Im TV Bereich spielte er in zahlreichen Produktionen mit wie Polizeiruf 110, Unter Verdacht, Der Alte, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei, SOKO 5113, Der Clown, Aeon-Countdown im All, Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen.

Der Film "Kiss My Blood" in dem er die männliche Hauptrolle spielte, wurde in Rom (Fantafestival) prämiert und in Brüssel-Brussels International Fantastic Film Festival erhielt T. Haydn „Special Mention“.

Seit 1984 arbeitete er auch als Sprecher u. a. als Stamm- und Ensemblesprecher-Synchronsprecher in zahlreichen Serien und Filmen u. a. in Reich und Schön, Die Simpsons und Pokémon.

Bühne (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Haydn als Dr. Faust (1993), mit Barbara Gossler, Isolde Miler und Tonio von der Meden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Thomas Haydn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie. thomashaydnfanpage.de. Archiviert vom Original am 11. März 2015. Abgerufen am 7. Mai 2016.
  2. Kurzfilm Festival. thomashaydnfanpage.de. Archiviert vom Original am 15. Mai 2015. Abgerufen am 7. Mai 2016.