Titanfall

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Titanfall
Titanfall.jpg
StudioVereinigte StaatenVereinigte Staaten Respawn Entertainment
PublisherVereinigte StaatenVereinigte Staaten Electronic Arts
Erstveröffent-
lichung
Windows, Xbox One
NordamerikaNordamerika 11. März 2014
EuropaEuropa 13. März 2014
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 14. März 2014
Xbox 360
NordamerikaNordamerika 25. März 2014
EuropaEuropa 11. April 2014
PlattformWindows, Xbox 360, Xbox One
Spiel-EngineSource Engine
GenreEgo-Shooter, Online-Spiel
ThematikMilitary-Science-Fiction, Mechs
SpielmodusMehrspieler
SteuerungMaus, Tastatur, Gamepad
MediumDownload (Origin), DVD-ROM
Aktuelle Version1.0.9.6
Altersfreigabe
USK ab 18
PEGI ab 16 Jahren empfohlen
InformationBenötigt eine Internetverbindung und einen Origin-Account.

Titanfall erschien im März 2014 als Multiplayer-Ego-Shooter von Respawn Entertainment, der von Electronic Arts vertrieben wird und für Xbox 360, Xbox One und Windows entwickelt wurde. Das Spiel erhielt bereits vor seiner Veröffentlichung etliche Videospiel-Auszeichnungen.[1] Die Xbox-360-Fassung wurde für die Behebung von Fehlern auf den 11. April 2014 verschoben.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer fernen Zukunft werden Bodengefechte in Raumkolonien mit "Titanen" ausgetragen. Es handelt sich dabei um bemannte humanoide Mechs, sieben Meter große schwergepanzerte Kampfroboter, benannt nach den gleichnamigen mythologischen Wesen aus der altgriechischen Sagenwelt. Sie werden unbemannt und von Raumschiffen aus dem niedrigen Orbit per Abwurfkapsel auf das Schlachtfeld abgeworfen (daher der Name Titanfall). Am Boden können deren Piloten sie dann selber steuern, oder ihnen rudimentäre Befehle wie Wachmodus oder Piloten-Verfolgermodus geben.

Der Minenkonzern IMC (Interstellar Manufacturing Corporation) hat sie von der Rüstungsfirma Hammond Robotics anfertigen lassen, um seinen ausbeuterischen Wünschen Nachdruck zu verleihen. Kolonisten, die im Gebiet der Bodenschätze wohnen und sich nicht einfach vom Konzern unterjochen lassen wollen, haben indes die Frontier Militia (Grenzland-Miliz) gegründet, die sich ebenfalls Titanen bedient. Deren Elite-Brigade ist das M-COR (Marauder Corps).

Spielprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt drei Titanenklassen: den mittelschweren Allrounder Atlas, den schweren Ogre und den leichten Stryder. Sie verfügen unter anderem über überdimensionale Handfeuerwaffen (optional Chain Gun, Maschinenkanone, Raketen- oder auch Granatwerfer) und diverse Verteidigungssysteme wie Energieschilde oder elektrisch geladenen Nebel.

Da die Piloten nicht von Anfang an in ihren Kolossen sitzen, kämpfen diese infanteristisch mittels Handwaffen und Jet-Packs. Ist ihr Titan schwer beschädigt, entkommen sie per Schleudersitz. Doch auch außerhalb der Titanen verfügen die Piloten über beträchtliche Feuerkraft und größere Beweglichkeit als reguläre Soldaten. Die Möglichkeit, zwischen Pilot und Titan zu wechseln, soll den Spielern Gelegenheit geben, ihre Taktik spontan an die Lage oder den Spielmodus anzupassen. Die Spielmodi sind: „Materialschlacht“ (Team Deathmatch), Hardpoint Domination (Conquest), Last Titan Standing (Variante von Last Man Standing), Capture the Flag, Kampagne (Multiplayer-Kampagne), „todgeweiht“, „Grenzlandverteidigung“ (Koop-Modus) und Pilotengefecht.

In einer Partie sind nur zwölf menschliche Spieler zugelassen (sechs gegen sechs). Respawn begründete dieses bei Spielern hochumstrittene Limit mit der besseren Übersichtlichkeit und Spielbarkeit.[3] Zudem sind ohnehin zusätzlich noch computergesteuerte Soldaten (Grunts oder "Frontsoldaten") und (hackbare) menschengroße Kampf-Androiden (Spectres) in den Spielen beteiligt, die das Geschehen auf den Karten füllen und gerade für Anfänger schnelle Spiel-Erfolge garantieren sollen.

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Entwicklerteam mit Atlas-Titan-Attrappe auf der E3 2013

Respawn gehört Vince Zampella, der vorher bei Infinity Ward die Call-of-Duty-Reihe mitschuf und das Unternehmen 2010 im Streit verließ und dabei viele ehemalige Mitarbeiter mitnahm. Stephen Barton wurde für die musikalische Untermalung als Komponist verpflichtet.

Ab 2011 wurde das Spiel mit Valves Source Engine entwickelt, man legte sich schnell darauf fest, auf die nächste Konsolengeneration zu warten.

Auf der Computerspielmesse E3 2013 stellte Titanfall mit sechs Game Critics Awards einen neuen Rekord auf. Auf der VGX (vormals "Spike Awards") 2013 wurde es zum meisterwarteten Spiel erklärt. Ryan McCaffrey von IGN Entertainment nennt das Spiel: "Microsoft’s killer app. You will buy an Xbox One for Titanfall, and you should." [4]

Die geschlossene Beta-Version (Stresstest) lief vom 14. Februar bis zum 20. Februar 2014 für den PC und die Xbox One.

Am 2. Oktober 2015 gaben die Entwickler bekannt, dass ca. eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung des Spiels die 10-Millionen-Spieler-Marke geknackt wurde.[5]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertungen in deutschen PC-Spielezeitschriften:

Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es erschienen mit Expedition, Frontier’s Edge und IMC Rising drei Add-ons in Form von Map-Pack-DLCs, die dem Spiel jeweils drei weitere Karten hinzufügen.

Fortsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. März 2014 wurde bekannt, dass sich Electronic Arts die Rechte an Titanfall 2 sicherte.[8]

Unmittelbar vor der E3 Spielemesse veröffentlichte man am 12. Juni 2016 die ersten Trailer zum Spiel. Im Gegensatz zum Vorgänger zeichnet sich Titanfall 2 vor allem durch einen überarbeiteten Multiplayer und einem neu eingeführten Singleplayer aus. Das Spiel erschien am 28. Oktober 2016 für PC, Xbox One und PlayStation 4.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shacknews
  2. XBLSenioren
  3. Computerbase
  4. IGN
  5. GameStar - Titanfall - Mech-Shooter knackt die 10 Millionen (4. Oktober 2015)
  6. Wertung der GameStar
  7. Wertung von PC Games
  8. insidegames.ch
  9. Titanfall 2 - Offizieller Singleplayer Trailer veröffentlicht. Abgerufen am .