Turkmenische Sozialistische Sowjetrepublik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Туркменская Советская Социалистическая Республика
Түркменистан Совет Социалистик Республикасы
Turkmenische Sozialistische Sowjetrepublik
Flagge Turkmenistans#Geschichte
Wappen der Turkmenischen SSR
Flagge Wappen
Amtssprache offiziell keine; de facto Turkmenisch und Russisch
Hauptstadt Poltorazk (hieß ab 1927 Aschgabad)
Fläche 488.100 km²
Einwohnerzahl 3.522.700
Bevölkerungsdichte 7,2 Einwohner pro km²
Zeitzone UTC + 5
Soviet Union - Turkmen SSR.svg

Vorlage:Infobox Staat/Wartung/NAME-DEUTSCH

Die Turkmenische Sozialistische Sowjetrepublik (Abkürzung TuSSR) war vom 17. Februar 1925 bis 1991 eine Unionsrepublik der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor seiner Gründung gehörte das in der Landschaft Turkestan gelegene Gebiet des heutigen Turkmenistans zu der Turkestanischen ASSR und zu den Volksrepubliken Choresmien und Buchara.

Der Ukrainer Iwan Iwanowitsch Meschlauk wurde 1928 erster Generalsekretär der Turkmenischen SSR.

1985 wurde Saparmyrat Nyýazow als Nachfolger von Muhammad Nazar Gapurow Vorsitzender der Kommunistischen Partei (KP) der Turkmenischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Im Januar 1990 wählte ihn der Oberste Sowjet zu seinem Vorsitzenden, zwei Monate später zum Präsidenten der Sowjetrepublik.

Im Oktober 1990 war die Turkmenische SSR die erste Sowjetrepublik der Sowjetunion, die eine Volkswahl des Präsidenten durchführte. Saparmyrat Nyýazow – der einzige Kandidat – wurde gewählt.[1]

Der Asteroid des inneren Hauptgürtels (2584) Turkmenia wurde nach der Turkmenischen Sozialistischen Sowjetrepublik benannt.[2] 1991 wurde es als Turkmenistan unabhängig.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung:[3]

1913 1926 1939 1959 1966 1970 1973 1979 1987 1988/89[4] 1991
1042 998 1252 1516 1914 2159 2364 2765 3361 3534 3576
Anmerkung: Alle Bevölkerungszahlen sind in '1000' angegeben.

Generalsekretäre der kommunistischen Partei der Turkmenischen SSR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adrienne Lynn Edgar: Tribal Nation: The Making of Soviet Turkmenistan. Princeton University Press, 2006, ISBN 978-0-691-12799-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Turkmenische Sozialistische Sowjetrepublik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Überblick über Wahlsystem, Wahlen und Ämter in der Turkmenischen SSR (Memento des Originals vom 20. Juli 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.hu-berlin.de
  2. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-540-29925-7, S. 186 (englisch, 992 S., link.springer.com [ONLINE; abgerufen am 23. August 2019] Originaltitel: Dictionary of Minor Planet Names. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 1992): “1979 FG2. Discovered 1979 Mar. 23 by N. S. Chernykh at Nauchnyj.”
  3. Kopiert aus dem russischen Artikel(ru:СССР) Der Text wurde von mir übersetzt und der Inhalt der Tabelle leicht bearbeitet.
  4. Die Jahreszahl der Volkszählung ist umstritten, da der russische Wikipedia-Artikel 1989 festschreibt und der Artikel hier in einem Abschnitt 1988 andeutet.