Ulf Bengtsson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ulf Bengtsson (* 26. Januar 1960) ist ein schwedischer Tischtennisspieler. Seine beste Zeit hatte er in den 1980er Jahren als er Europameister im Einzel und mit der Mannschaft wurde.

Ulf Bengtsson ist nicht verwandt mit dem Weltmeister Stellan Bengtsson.[1]

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit sechs Jahren trat der Linkshänder Bengtsson einem Verein bei. 1977 und 1978 gewann er die schwedische Jugendmeisterschaft. In Vichy wurde er 1977 zusammen mit Lars Franklin Jugend-Europameister im Doppel.

Senioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bengtsson nahm an den drei Weltmeisterschaften 1983, 1985 und 1989 teil. 1983 und 1985 wurde er mit der schwedischen Mannschaft Vizeweltmeister.

Dreimal war er auf Europameisterschaften vertreten. 1984 wurde er Europameister im Einzel vor Andrzej Grubba, 1988 gewann er den Titel mit der Mannschaft. 1982 (mit Erik Lindh) und 1984 (mit Ulf Carlsson) gelangte er im Doppel ins Halbfinale.

Deutsche Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1983 wechselte er von Söderhamns UIF zum deutschen Bundesligaverein TTC Zugbrücke Grenzau. Nach der Saison 1983/84, die er positiv mit 19:15 Spielen abschloss, kehrte er wieder zum Söderhamns UIF zurück.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990er Jahren war Ulf Bengtsson Nationaltrainer in Schweden.[2][3]

Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[4]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
SWE Europameisterschaft 1988 Paris FRA Viertelfinale 1
SWE Europameisterschaft 1984 Moskau URS Gold Halbfinale
SWE Europameisterschaft 1982 Budapest HUN Halbfinale
SWE Jugend-Europameisterschaft (Junioren) 1977 Vichy FRA Gold
SWE EURO-TOP12 1985 Barcelona ESP 12
SWE EURO-TOP12 1983 Cleveland ENG 10
SWE Weltmeisterschaft 1989 Dortmund FRG letzte 128 letzte 16 letzte 32
SWE Weltmeisterschaft 1985 Göteborg SWE letzte 64 letzte 64 letzte 64 2
SWE Weltmeisterschaft 1983 Tokio JPN letzte 64 letzte 16 letzte 64 2
SWE World Cup 1988 Canton & Wuhan USA 15
SWE World Cup 1985 Foshan CHN 16
SWE World Cup 1984 Kuala Lumpur MAS 3

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lars Sandlin: Wie ein Phönix aus der Asche, Zeitschrift DTS, 1984/5 S. 23–24.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeitschrift DTS, 1984/5 S.23
  2. Michael Jahn: Ein alter Schläger als Erkennungszeichen. In: Berliner Zeitung. 23. April 1997, abgerufen am 10. Juni 2015.
  3. Michael Jahn: Der unverwüstliche Gentleman. In: Berliner Zeitung. 6. Februar 2010, abgerufen am 10. Juni 2015.
  4. ITTF-Statistik (abgerufen am 4. September 2011)