Ulrike Bahr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ulrike Bahr (2014)

Ulrike Renate Martina Bahr (* 25. April 1964 in Nördlingen) ist eine deutsche Politikerin (SPD) und seit 2013 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Dort ist sie dem linken Parteiflügel der SPD, der Parlamentarischen Linken zugehörig. [1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahr wuchs in Wemding auf und besuchte von 1970 bis 1974 die dortige Grundschule, an der ihr Vater als Lehrer tätig war. 1974 wechselte sie an das Theodor-Heuss-Gymnasium in Nördlingen, wo sie 1983 das Abitur erlangte. Anschließend studierte sie an der Universität Augsburg Lehramt für Hauptschulen mit den Fächern Englisch, Geschichte, Deutsch und Musik. 1989 erlangte sie das Erste Staatsexamen und wurde Lehramtsanwärterin in Wemding. Sie absolvierte das Studium 1991 mit dem Zweiten Staatsexamen. Anschließend war sie als Hauptschullehrerin in Monheim und Wemding tätig. Seit 1993 war sie an unterschiedlichen Schulen in Augsburg als Lehrkraft eingesetzt.[2]

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1986 wurde Bahr Mitglied der SPD. Von 2002 bis 2012 saß sie im Rat der Stadt Augsburg. Von 2009 bis 2012 war sie Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Jakobervorstadt/Bleich. Sie ist Vorsitzende der SPD Augsburg.[3] Bereits im Jahr 2012 wurde bekannt, dass sie sich als Kandidatin für den Bundestag zur Verfügung stellen würde.[4] Bei ihrer Nominierung als SPD-Bundestagskandidatin gab sie bekannt, dass sie nach einer erfolgreichen Wahl ihr Mandat im Stadtrat abgeben werde, da sie kein Doppelmandat anstrebe.[5] Seit 2013 ist sie stellvertretende Vorsitzende der SPD Schwaben.[6] Sie kandidierte bei der Bundestagswahl 2013 im Bundestagswahlkreis Augsburg-Stadt und zog über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag ein.[7] Sie ist Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement und in der Parlamentariergruppe USA. Bei der Bundestagswahl 2017 zog sie über Listenplatz 4 erneut in den Bundestag ein.[8]

Weitere Ämter und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrike Bahr war von 1995 bis 2013 ehrenamtliche Vorsitzende des GEW-Kreisverbandes Augsburg und Vorstandsmitglied im DGB, Region Augsburg. Von 1998 bis 2013 war sie Personalrätin beim Staatlichen Schulamt in der Stadt Augsburg. Von 2000 bis 2004 war Bahr als Jugendschöffin am Amtsgericht Augsburg tätig, von 2005 bis 2013 Mitglied der Steuerungsgruppe im Bündnis für Augsburg, gehört dem Vorstand des überparteilichen Bündnisses für Menschenwürde an, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und des Bundes der Antifaschisten (VVN/BdA) sowie der Arbeiterwohlfahrt im Ortsverein Hochfeld. Von 2002 bis 2008 war sie Vorstandsmitglied der Volkshochschule Augsburg. Zudem engagiert sie sich in mehreren Fördervereinen und ist Gründungsmitglied der Augsburger Stiftung Beherzte Menschen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ulrike Bahr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.parlamentarische-linke.de/unsere-mitglieder/
  2. a b Lebenslauf auf ulrike-bahr.de, abgerufen am 25. September 2013.
  3. Webseite (Memento des Originals vom 27. September 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.augsburg.de der SPD Augsburg
  4. Michael Hörmann (23. Mai 2012): Ulrike Bahr will in den Bundestag auf augsburger-allgemeine.de
  5. Abschied naht auf augsburger-allgemeine.de
  6. Vorsitzende der SPD Schwaben
  7. Vorläufiges Ergebnis (Memento des Originals vom 26. September 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de der Bundestagswahl 2013
  8. Der Bundeswahlleiter: Vorläufig Gewählte auf Landeslisten der Parteien in Bayern - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 27. September 2017.