Urlaub vom Himmel

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Filmdaten
Deutscher Titel Urlaub vom Himmel
Originaltitel Here Comes Mr. Jordan
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1941
Länge 91 Minuten
Stab
Regie Alexander Hall
Drehbuch Seton I. Miller,
Sidney Buchman
Produktion Everett Riskin
Musik Friedrich Hollaender
Kamera Joseph Walker
Schnitt Viola Lawrence
Besetzung

Urlaub vom Himmel ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Alexander Hall aus dem Jahr 1941 nach dem Bühnenstück Irrtum im Himmel (Heaven Can Wait) von Harry Segall.

Handlung[Bearbeiten]

Joe Pendleton, ein Boxer, macht einen Vergnügungsflug mit einer kleinen Maschine, mit der er abstürzt. Der Engel 7013 nimmt sich seiner Seele an. Er glaubt, dass Joe den Absturz nicht überlebt haben kann. Max Corkle, Joes Manager, hat die Leiche verbrennen lassen. Im Jenseits stellt sich heraus, dass Joes Tod ein Fehler war. Er hatte noch 50 Jahre vor sich. Der Oberengel, Mr. Jordan, ordnet an, dass Joe ein neuer Körper zur Verfügung gestellt wird, da der richtige Körper ja verbrannt wurde. Er erklärt zudem, dass der Körper nur eine Hülle ist, Joe wird der gleiche bleiben, der er war. Da Joe gerne als Boxer weitermachen möchte, sollte es ein körperlich fittes Exemplar sein.

Nach ein paar untauglichen Exemplaren zeigt Jordan Joe den Körper von Mr. Farnsworth, einem Banker, der von seiner Frau Julia und seinem Sekretär Abbott getötet wurde. Joe zögert, den Körper zu übernehmen. Doch als er sieht, dass das mörderische Pärchen mit Miss Logan, der Tochter eines Klienten Farnsworths, in Streit geraten, entscheidet er sich für den Körper. Ab jetzt sehen die Zuschauer den richtigen Pendleton, die Personen im Film nehmen ihn als Farnsworth wahr.

Farnsworth/Pendleton zahlt alle Investoren aus, auch Miss Logans Vater. Er teilt seinem Manager mit, dass er in Wahrheit Joe sei. Zum Beweis spielt er ein Saxophon in der schlechten Art und Weise, wie der echte Joe es tat. Max trainiert ihn und er kann nach einiger Zeit den aktuellen Schwergewichtsmeister herausfordern. Mr. Jordan warnt Joe, dass es zu einem Konflikt kommen könnte, wenn er in der Gestalt Farnsworths den Titel gewinnt, den eigentlich Pendleton gewinnen sollte. Joe wird von seinem Sekretär erschossen, nachdem er Miss Logan, in die er sich verliebt hat, noch die Lage erklären konnte. Die Leiche ist verborgen, so kann Joe zurück in die Geisterwelt.

Begleitet von Mr. Jordan sieht Joe, dass sein Kampfgegner ein ehrenwerter Mann namens Murdoch ist, den Joe kennt und respektiert. Er kehrt zum Farnsworth-Haus zurück um sich für den Kampf vorzubereiten. Jeder im Haus glaubt, Farnsworth sei untergetaucht. Max hat sogar einen Privatdetektiv engagiert. Mit einer telepathischen Beeinflussung schafft Joe es, dass Max das Radio einschaltet. Der Sprecher verkündet, dass Murdoch zusammengebrochen sei, ohne dass ihn jemand berührt habe. Jordan findet heraus, dass Murdoch von Wettbetrügern erschossen worden ist, damit der Kampf an seinen Gegner geht. Joe übernimmt Murdochs Körper und damit ist der Kampf für Murdoch gewonnen. Max hört im Radio die Klänge eines Saxophons. Er weiß nun, dass Joe als Murdoch auftrat.

Max unterrichtet Joe, dass Farnsworths Leiche in einer Kühltruhe gefunden wurde. Die Polizei hat sofort die Ehefrau und den Sekretär festgenommen. Immer noch als Murdoch feuert er den Manager von Murdoch und stellt Max ein. Jordan erklärt ihm, dass dies sein Los sei, er könne nun als Murdoch leben. Er heilt die Schusswunde und lässt die Erinnerungen an Joes Leben verschwinden. Miss Logan erscheint, sieht Murdoch und fühlt, dass sie sich schon einmal gesehen haben. Während die beiden zusammen weggehen, lächelt Jordan in sich hinein.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Der film-dienst bezeichnet den Film als eine „eine taktvolle, originelle und liebenswerte Fantasie-Komödie, die ebenso ausgelassen wie romantisch unterhält.“[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Harry Segall: Irrtum im Himmel. Eine phantastische Komödie in drei Akten (Originaltitel: Heaven Can Wait). Deutsche Übersetzung und Bearbeitung von Peter Hansen. Desch, München 1963, 112 S. [Bühnenmanuskript]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)