VfB 91 Suhl

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VfB 91 Suhl
Logo
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1991
Adresse Gutenbergstraße 4
98527 Suhl
Präsident Roland Weidner
Homepage http://www.vfbsuhl.de
Volleyball-Abteilung
Liga Bundesliga
Spielstätte Sporthalle Wolfsgrube
Trainer Han Abbing
Erfolge 3. Platz Bundesliga 2007, 2011
DVV-Pokalsieger 2008
letzte Saison 12. Platz
(Stand: 17. November 2016)

Der VfB 91 Suhl ist ein Sportverein aus Thüringen. Bekannt ist der Verein durch seine Volleyball-Frauen, die in der Bundesliga spielen. Von 2013 bis 2016 trat das Bundesliga-Team des VfB unter dem Namen VolleyStars Thüringen an.

Volleyball (Frauen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kader der Saison 2016/17 besteht aus folgenden Spielerinnen.

Kader - Saison 2016/17
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position
Anna Maria Bajde 5 OsterreichÖsterreich Österreich 1,82 m 08. Dez. 1994 Z
Beth Carey 18 AustralienAustralien Australien 1,90 m 28. Sep. 1990 MB
Laurianne Delabarre 8 FrankreichFrankreich Frankreich 1,77 m 24. Apr. 1987 Z
Katharina Holzer 9 OsterreichÖsterreich Österreich 1,89 m 29. Juni 1998 AA
Veronika Hrončeková 4 SlowakeiSlowakei Slowakei 1,90 m 02. Jan. 1990 MB
Marrit Jasper 6 NiederlandeNiederlande Niederlande 1,83 m 28. Feb. 1996 AA
Miloslava Lauerová 13 TschechienTschechien Tschechien 1,70 m 11. Juni 1978 L
Tereza Patočková 3 TschechienTschechien Tschechien 1,85 m 02. Aug. 1994 D
Michelle Petter 2 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,76 m 04. Feb. 1997 L
Claudia Steger 11 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,80 m 10. Mär. 1990 AA

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, U = Universal, Z = Zuspiel

Neuzugänge 2016
Spieler bisheriger Verein
Anna Maria Bajde SVS Post Schwechat[1]
Beth Carey Adelaide Storm[2]
Laurianne Delabarre Paris Saint Cloud[3]
Katharina Holzer Sparkasse Klagenfurt[4]
Veronika Hrončeková Schweriner SC[5]
Marrit Jasper VC Sneek[6]
Tereza Patočková PVK Olymp Prag[7]
Abgänge 2016
Spielerin neuer Verein
Dominika Drobnaková unbekannt
Martina Jelinková MTV 48 Hildesheim
Lia-Tabea Mertens 1. VC Wiesbaden[8]
Erika Salankiová KB Brünn
Jordanne Scott Bangkok Glass VC
Christina Speer unbekannt
Veronika Trnková VK Prostějov[9]

Chef-Trainer ist seit 2016 Han Abbing.[10] Er arbeitete zuvor beim Schweizer Verein Volley Köniz. Einige Jahre zuvor war er bereits in Suhl tätig und gewann mit dem Verein 2008 den DVV-Pokal. Der Co-Trainer ist Mathias Fritsch. Als Teammanager arbeitet Tim Berks.

Die Mannschaft des VfB 91 Suhl nach dem Erreichen des dritten Platzes in der Bundesliga 2011

Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2006/07 konnte Suhl den neuen deutschen Meister Dresdner SC in der Endrunde besiegen und belegte den dritten Platz. In der folgenden Saison schaffte es Suhl wieder in die Playoffs und wurde Vierter. 2008/09 wurde Suhl Siebter, 2009/10 landete man auf Platz sechs. Die Saison 2010/11 endete für den VfB Suhl mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Dabei schied Suhl im Halbfinale der Play-offs gegen den späteren Vizemeister Dresdner SC erst im „Golden Set“ aus. 2012 erreichte Suhl das Viertelfinale der Play-offs, wo man gegen den späteren Meister Schweriner SC ausschied. Die Saison 2012/13 verlief wenig erfolgreich für ein völlig neu zusammengestelltes Team. Nach Platz Zehn in der Hauptrunde erfolgte das „Aus“ im Pre-Playoff nach zwei Niederlagen gegen VT Aurubis Hamburg.

DVV-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2003/04 scheiterte Suhl bereits im Achtelfinale gegen Ulm und ein Jahr später kam das Aus im Viertelfinale gegen Dresden. In den Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 erreichten die Frauen aus Thüringen jeweils das Halbfinale, in dem sie zuerst gegen den USC Münster und dann gegen Dresden ausschieden. In der Saison 2007/08 erreichten sie mit Siegen gegen den Zweitligisten Erfurt sowie gegen die Bundesliga-Konkurrenten Münster (3:0) und Vilsbiburg (3:2) erstmals das Endspiel im Gerry-Weber-Stadion, wo sie gegen NA. Hamburg den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewannen. In der Saison 2008/09 schied der VfB bereits im Achtelfinale durch eine 1:3-Heimniederlage gegen die Roten Raben Vilsbiburg aus. Im folgenden Jahr musste man sich erst im Finale dem Dresdner SC in 3:1 Sätzen geschlagen geben. In der Saison 2010/11 erreichte man erneut das Finale, das man mit 0:3 gegen Smart Allianz Stuttgart verlor. Die erfolgreiche Pokalgeschichte des Vereins wurde in der Saison 2013/14 fortgeschrieben. Nach zwei 3:0-Siegen beim VfL Oythe und beim USC Münster wurde durch einen 3:1-Erfolg im Halbfinale gegen Meister und Pokalsieger Schweriner SC zum vierten Mal in sieben Jahren das deutsche Pokalfinale erreicht.

Europapokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Pokalsieger der Saison 2007/08 war der VfB Suhl für den Europapokal qualifiziert, verzichtete aber auf das Startrecht auf Grund der vom Weltverband FIVB geplanten, aber bis zum Meldeschluss unklaren Ausländerregel.

Durch den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft (Saison 2010/11) qualifizierte sich der VfB Suhl für den CEV Challenge Cup. Nach einem Freilos in der ersten Runde wurde in Runde Zwei der VC Tirol Innsbruck in beiden Spielen souverän mit 3:0 geschlagen. In der Zwischenrunde traf der VfB Suhl auf den israelischen Erstligisten Neve Shaanan Haifa, der aus dem höherklassigen CEV-Pokal hinzugestoßen war. Auch in diesen beiden Spielen im Januar 2012 konnte der VfB Suhl mit zwei 3:0-Erfolgen die Oberhand behalten und erreichte somit in seiner ersten Europapokalsaison das Achtelfinale, in dem man im Februar 2012 auf Volley Köniz aus der Schweiz traf. Das Hinspiel in Suhl entschied Volley Köniz mit 3:2 für sich. Das Rückspiel in Köniz konnte der VfB Suhl seinerseits jedoch 3:2 und den „Golden Set“ mit 15:11 gewinnen. Im Viertelfinale setzte sich der VfB Suhl gegen Iller Bankasi Ankara mit 3:1 und 3:0 durch und schied dann im Halbfinale gegen Baki Baku aus.

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offiziell unterstützen mehrere Fanclubs den VfB 91 Suhl. Die „Dynamics Suhl“ unterhalten eine Fanfreundschaft mit dem Fanclub „Klatsch-Up“ des Köpenicker SC und mit dem VC Kanti Schaffhausen, da dort eine ehemalige Spielerin des VfB unter Vertrag steht. Weitere Fanclubs sind die „Suhler Wölfe“, „Hinternah“ und „Ostheim“. Auf der Fanclub-Webseite der „Dynamics Suhl“ sind auch umfangreiche Statistiken zu Ergebnissen und eingesetzten Spielerinnen des VfB zu finden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil bei der CEV (englisch)
  2. Australische Mittelblockerin für Suhl. VfB 91 Suhl, 17. August 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  3. Laurianne Delabarre neue Schaltzentrale im Suhler Spiel. VfB 91 Suhl, 12. August 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  4. Profil bei World of Volley (englisch)
  5. Veronika Hrončeková soll Suhls Block schließen. VfB 91 Suhl, 22. September 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  6. Marrit Jasper und Miloslava Lauerova spielen für den VfB 91 Suhl. VfB 91 Suhl, 6. September 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  7. Profil beim VfB 91 Suhl
  8. Neuzugang: VC Wiesbaden verpflichtet Lia-Tabea Mertens. Wiesbadener Kurier, 6. April 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  9. Trnková se ZASKVĚLA a postoupila na ME. 11. Oktober 2016, abgerufen am 22. Oktober 2016.
  10. VfB holt Han Abbing zurück nach Suhl! VfB 91 Suhl, 5. August 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016.