Victory (Vermont)

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Victory
Victory (Vermont)
Victory
Victory
Lage in Vermont
Basisdaten
Gründung: 6. September 1781
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Vermont
County: Essex County
Koordinaten: 44° 32′ N, 71° 50′ WKoordinaten: 44° 32′ N, 71° 50′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner: 62 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 0,6 Einwohner je km2
Fläche: 111,4 km2 (ca. 43 mi2)
davon 111,3 km2 (ca. 43 mi2) Land
Höhe: 364 m
Postleitzahl: 05858
Vorwahl: +1 802
FIPS: 50-75175
GNIS-ID: 1462236
Website: http://Vermont.govVorlage:Infobox Ort in den Vereinigten Staaten/Wartung/FormatierteWebsite

Victory[1] ist eine Town im Essex County im US-Bundesstaat Vermont. Sie hatte bei der letzten Volkszählung im Jahr 2010 insgesamt 62 Einwohner.[2] Sie ist Teil der Berlin Micropolitan Statistical Area.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Victory liegt im Südwesten des Essex Countys. Ein Großteil des Gebiets wird vom Victory State Forest eingenommen. Es gibt keine Seen auf dem Gebiet der Town. Der Moose River durchfließt die Town in südwestliche Richtung. Er und seine zahlreichen kleinen Zuflüsse entwässern das Gebiet der Town. Die Oberfläche ist hügelig, die höchste Erhebung ist der 907 m hohe Umpire Mountain.[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Entfernungen sind als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010 angegeben.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittlere Durchschnittstemperatur in Victory liegt zwischen −11,7 °C (11° Fahrenheit) im Januar und 18,3 °C (65° Fahrenheit) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel der USA um etwa 9 Grad kühler. Die Schneefälle zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai liegen mit mehr als zwei Metern etwa doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA. Die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA, zwischen September und Mitte Dezember sogar deutlich darunter.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Grant für Victory wurde durch die Vermont Republic am 6. September 1781 an Ebenezer Fisk vergeben.[5]

1970 gab es nur 42 Einwohner, doch die Town erlebte auch Blütephasen. Neben der Landwirtschaft war die Holzwirtschaft ein Haupterwerbszweig der Bewohner der Town. Es gab sieben Dörfer, drei Postämter, fünf Schulen, sechs Holzfabriken, eine Stärkefabrik, einen Granitsteinbruch, vier Bahnhöfe und ein Hotel sowie diverse Pensionen für die Fabrik- und Mühlenarbeiter. Heute gibt es nur noch wenige Einwohner.[6]

Im Jahr 1963 waren Victory und Granby mit ihren 101 Bewohnern die letzten zwei Towns, die an das öffentliche Stromnetz in Vermont angeschlossen wurden.[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählungsergebnisse[8] – Town of Victory, Vermont
Jahr 1800 1810 1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890
Einwohner 6 53 140 168 212 263 321 564
Jahr 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990
Einwohner 321 206 125 80 104 49 46 42 56 50
Jahr 2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090
Einwohner 97 62

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keine größere Straße erreicht Victory. Auf dem Gebiet der Town gibt es zudem nur wenige kleine Straßen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Northeastern Vermont Regional Hospital in St. Johnsbury ist das nächstgelegene Krankenhaus für die Bewohner der Town.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Victory gehört mit Concord, Granby, Guildhall, Kirby, Maidstone, Lunenburg und Waterford zur Essex-Caledonia Supervisory Union.[9] Es gibt keine Schule in Victory, die nächgelegenen Schulen sind die Lunenburg Schools. Sie bieten momentan für 120 Schülerinnen und Schüler Klassen von Kindergarten bis zum achten Schuljahr an.[10]

In Victory befindet sich keine Bibliothek. Die nächstgelegenen sind in Lyndonville oder Lunenburg.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zadock Thompson: History of Vermont, natural, civil and statistical, in three parts. Chauncey Goodrich, Burlington 1842, S. Band III p 177 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). (für die Zeit bis 1840)
  • Benjamin Homer Hall: History of Eastern Vermont. D. Appleton & Co., New York 1865 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Victory, Vermont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Victory im Geographic Names Information System des United States Geological Survey, abgerufen am 28. Mai 2017
  2. Einwohnerdaten aus dem US-Census von 2010 im American Factfinder
  3. Umpire Mountain auf Peakery.com, abgerufen am 28. Mai 2017
  4. Victory auf dem Portal City Daty, abgerufen am 28. Mai 2017
  5. Zadock Thompson: History of Vermont, Natural, Civil, and Statistical, Seite 177, abgerufen am 28. Mai 2017
  6. Victory auf Virtual Vermont, abgerufen am 28. Mai 2017
  7. Fueling Vermont’s Future, 1998 – Volume 2, Seite 19, abgerufen am 24. Mai 2017
  8. Einwohnerzahl 1810–2010 laut Volkszählungsergebnissen
  9. Essex-Caledonia Supervisory Union, abgerufen am 28. Mai 2017
  10. Lunenburg Schoolss, abgerufen am 28. Mai 2015