Brunswick (Vermont)

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Brunswick
Brunswick (Vermont)
Brunswick
Brunswick
Lage in Vermont
Basisdaten
Gründung: 13. Oktober 1761
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Vermont
County:

Essex County

Koordinaten: 44° 43′ N, 71° 40′ WKoordinaten: 44° 43′ N, 71° 40′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner: 112 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 1,7 Einwohner je km2
Fläche: 67,3 km2 (ca. 26 mi2)
davon 66,0 km2 (ca. 25 mi2) Land
Höhe: 316 m
Postleitzahl: 05905
Vorwahl: +1 802
FIPS: 5000910075
GNIS-ID: 01462057
Website: http://Vermont.govVorlage:Infobox Ort in den Vereinigten Staaten/Wartung/FormatierteWebsite

Brunswick[1] ist eine Town im Essex County im US-Bundesstaat Vermont. Sie hatte bei der letzten Volkszählung im Jahr 2010 insgesamt 112 Einwohner.[2] Es ist Teil der Berlin Micropolitan Statistical Area.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunswick liegt im Osten des Essex Countys, am Westufer des Connecticut River, etwas südlich der Grenze zu Kanada. Der Nulhegan River durchfließt die Town in nördlicher Richtung, später fließt er in östlicher Richtung und mündet nur wenig nördlich der Grenze der Town in den Connecticut River. Mehrere kleinere Bäche durchfließen die Town, sie münden im Nulhegan, oder Connecticut River. Es gibt mehrere Seen auf dem Gebiet der Town, die größten sind der Dennis Pond und der Wheeler Pond. Die Oberfläche ist hügelig, die höchste Erhebung ist der 661 m hohe North Notch Mountain[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Entfernungen sind als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010 angegeben.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittlere Durchschnittstemperatur in Brunswick liegt zwischen -11,7°C (11° Fahrenheit) im Januar und 18,3°C (65° Fahrenheit) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel der USA um etwa 9 Grad kühler. Die Schneefälle zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai liegen mit mehr als zwei Metern etwa doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA. Die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA, zwischen September und Mitte Dezember sogar deutlich darunter.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunswick wurde am 13. Oktober 1761 mit einer Fläche von 14.617 acres (etwa 59 km²) als einer der New Hampshire Grants durch Benning Wentworth gegründet und ab 1780 zögerlich besiedelt. 1791 lebten nur 66 Einwohner in der Town. Der Haupterwerb der Bewohner ist die Landwirtschaft und – in kleinem Umfang – die Viehzucht.

Im Gebiet der Gemeinde liegen sechs Heilquellen mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen, die nah beieinander zutage treten. Diese Quellen waren schon unter den ursprünglich hier heimischen Abenaki bekannt und sind ihnen seit den siebziger Jahren überschrieben. Da es sich bei den Quellen um einen heiligen Ort der Indianer handelt ist eine wirtschaftliche Nutzung nicht vorgesehen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählungsergebnisse[5] - Town of Brunswick, Vermont
Jahr 1700 1710 1720 1730 1740 1750 1760 1770 1780 1790
Einwohner 66
Jahr 1800 1810 1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890
Einwohner 86 143 124 160 130 119 212 221 193 160
Jahr 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990
Einwohner 166 82 89 73 86 73 62 45 82 92
Jahr 2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090
Einwohner 107 112

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nordsüdlicher Richtung verläuft Vermont State Route 102 entlang des Connecticut Rivers. Durch den Norden in ostwestlicher Richtung die Vermont State Route 105.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Northeastern Vermont Regional Hospital in St. Johnsbury ist das nächstgelegene Krankenhaus für die Bewohner der Town.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunswick gehört mit Bloomfield, Canaan, Lemington und Norton zur Essex North Supervisory Union.[6]

In Brunswick gibt es keine Schule und keine weiteren infrastrukturellen Einrichtungen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zadock Thompson: History of Vermont, natural, civil and statistical, in three parts. Chauncey Goodrich, Burlington 1842, S. Band III p 36 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). (für die Zeit bis 1840)
  • Benjamin Homer Hall: History of Eastern Vermont. D. Appleton & Co., New York 1865 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brunswick, Vermont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brunswick im Geographic Names Information System des United States Geological Survey, abgerufen am 20. Mai 2013
  2. Einwohnerdaten aus dem US-Census von 2010 im American Factfinder
  3. North Notch Mountain auf Peakery.com, abgerufen am 16. Mai 2017
  4. Brunswick auf dem Portal City Daty, abgerufen am 16. Mai 2017
  5. Einwohnerzahl 1790–2010 laut Volkszählungsergebnissen
  6. Essex North Supervisory Union, abgerufen am 21. Mai 2017