Vilâyet Erzurum

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Das Vilâyet Erzurum 1900.
Karte zum Vilayet Erzurum von 1890

Das Vilayet von Erzurum (osmanisch ولايت ارضروم, İA Vilāyet-i Erżurūm) war eine Provinz (Vilâyet) des Osmanischen Reichs. Es war eines der Sechs Armenischen Vilâyets im Ostteil Anatoliens und hatte vor dem Ersten Weltkrieg eine große Anzahl an dort lebenden Armeniern.[1]

Das Vilâyet Erzurum grenzte im Osten sowie Nordosten sowohl an das Persische Reich als auch an das Russische Reich, im Norden an das Vilâyet Trapezunt, im Westen an das Vilâyet Sebastia und im Süden an die Vilâyets von Bitlis, Mamuret-ül Aziz und Van. Nach dem Russischen Türkenkrieg 1877/1878 wurde die Region Kars an das Russische Reich abgetreten, welches sie bis 1917 als Oblast Kars verwaltete.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts umfasste das Vilâyet Erzurum ein Gebiet von 29.614 km².

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1914 waren insgesamt 673.297 der Einwohner Muslime[2], 134.277 Armenier,[2] und nur noch 4.864 Pontosgriechen.[2]

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandschaks und Kazas:[1]

Erzurum
  1. Erzurum
  2. Ovacık
  3. Kiğı
  4. Tercan
  5. Hınıs
  6. Tortum
  7. Kiskim
  8. Hasankale (Pasinler)
Ersindschan
  1. Ersindschan
  2. Refahiye
  3. Kuruçay
  4. Kemah
  5. Bayburt
  6. İspir
Bayezit
  1. Bayezit
  2. Diyadin
  3. Karakilise
  4. Eleşkirt
  5. Entap

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chisholm, Hugh, ed. (1911). "Erzerum (Memento vom 23. Januar 2013 im Internet Archive)". Encyclopædia Britannica (11. Ed.). Cambridge University Press.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Mesrob K. Krikorian; Armenians in the service of the Ottoman Empire, 1860–1908; Routledge, 1978
  2. a b c Türken: Volkszählungsstatistiken 1914. Generalstab der Türkei, S. 605–606, abgerufen am 29. Januar 2011 (PDF).