Württembergische Weinkönigin

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Die Württembergische Weinkönigin (auch Württemberger Weinkönigin) ist die auf jeweils ein Jahr gewählte Repräsentantin des deutschen Weinbaugebiets Württemberg. Im Auftrag des Weinbauverbands Württemberg, der die Wahl veranstaltet, repräsentiert sie als Teil von dessen Öffentlichkeitsarbeit den regionalen Weinbau und ist während ihrer Amtszeit auf Veranstaltungen rund um den Weinbau präsent.

Kandidatinnen sollten mindestens 18 Jahre alt sein und über Kenntnisse des Weinbaus in Württemberg verfügen.[1] Gewählt wird die Württembergische Weinkönigin jeweils im Herbst. Aus den weiteren Teilnehmerinnen der Wahl werden ein bis drei Württembergische Weinprinzessinnen ernannt, die die Weinkönigin bei ihren Aufgaben unterstützen. Wie alle Weinköniginnen der deutschen Weinanbaugebiete ist die Württembergische Weinkönigin automatisch Kandidatin bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin, die bisher dreimal aus Württemberg kam.

Württembergische Weinkönigin 2017/2018 ist Carolin Klöckner, Vaihingen an der Enz-Gündelbach.

Liste der Württembergischen Weinköniginnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liste der Württembergischen Weinköniginnen[Anm. 1] enthält deren jeweiligen Herkunftsort und (in Klammern) ihre heutigen Namen.

Amtszeit Württembergische Weinkönigin
2017/2018 Carolin Klöckner, Vaihingen/Enz-Gündelbach
2016/2017 Andrea Ritz, Markgröningen
2015/2016 Mara Walz, Vaihingen/Enz-Ensingen und Deutsche Weinprinzessin 2016/2017
2014/2015 Stefanie Schwarz, Stuttgart-Untertürkheim[2]
2013/2014 Theresa Olkus, Markelsheim[3]
2012/2013 Nina Hirsch, Leingarten[4]
2011/2012 Petra Hammer, Stuttgart-Untertürkheim[5]
2010/2011 Karolin Harsch, Güglingen
2009/2010 Juliane Nägele, Hessigheim
2008/2009 Christl Schäfer, Fellbach[6] und Deutsche Weinprinzessin 2009/2010
2007/2008 Mirjam Kleinknecht, Schwaigern
2006/2007 Miriam Heckel, Brackenheim-Stockheim
2005/2006 Elisabeth Berthold, Neckarsulm
2004/2005 Andrea Schoch (später Gruber), Talheim (später Obersulm-Eschenau)
2003/2004 Christine Warth (später Warth-Bürkle[7]), Stuttgart-Untertürkheim
2002/2003 Ramona Zaiß (später Fischer[8]), Heilbronn
2001/2002 Friedrun Schwerdtle, Hochdorf an der Enz
2000/2001 Carina Läpple (später Barth[8]), Ilsfeld
1999/2000 Silke Raasch (später Amann), Dörzbach
1998/1999 Cornelia Pfitzenmaier, Besigheim
1997/1998 Maren Schlitter, Fellbach
1996/1997 Regina Mändle, Reutlingen
1995/1996 Anja Mayer (später Luckert), Schorndorf
1994/1995 Christina Häußermann, Fellbach
1993/1994 Grit Seber (später Seber-Kraft), Ingelfingen-Criesbach
1992/1993 Claudia Rüber, Schwaigern-Stetten am Heuchelberg
1991/1992 Manuela Merz, Sternenfels
1990/1991 Birgit Oesterle, Weinstadt-Schnait
1989/1990 Petra Seiter, Ellhofen
1988/1989 Susanne Gaufer (später Schmezer), Ingelfingen
1987/1988 Annerose Volzer (später Tschürtz), Fellbach
1986/1987 Helga Drauz* (später Drauz-Oertel), Heilbronn
1985/1986 Sonja Nonnenmacher (später Faltum), Vaihingen an der Enz
1984/1985 Karoline Rembold (später Steinle), Lauffen am Neckar
1983/1984 Carola Geiger* (später Geiger-Kaiser), Weinsberg-Grantschen
1982/1983 Monika Kurz (später Mainka), Heilbronn-Sontheim
1981/1982 Monika Essig (später Essig-Schmirk), Cleebronn
1980/1981 Gudrun Kohler (später Grötzinger), Brackenheim-Dürrenzimmern
1979/1980 Heide(marie) Nollenberger (später Gaiser), Kirchheim am Neckar
1978/1979 Magda Schmitt (später Krapp), Bad Mergentheim-Markelsheim
1977/1978 Rita Ostholt, Lehrensteinsfeld-Hößlinsülz
1976/1977 Friedlinde Gurr* (später Gurr-Hirsch), Untergruppenbach
1975/1976 Jutta Rothas (später Müller), Talheim
1974/1975 Ilona Keck (später Schilling), Niedernhall
1972–1974 Ilse Eberbach (später Rieder-Eberbach), Lauffen am Neckar
1966/1967 Margot Leiser (später Zipf), Bessenbach
1962 Karin Dichiser[9][10] (später Schwaiger), Weingarten[9][10]
1960–1962 Marianne Fingerle (später Rapp), Esslingen am Neckar
1958/1959 Ruth Currle (später Eisele-Eisenbraun), Stuttgart-Uhlbach
1955–1958 Hildegard Diebold (später Rühl), Mühlhausen
1954 Paula Striffler (später Melchior), Kochersteinsfeld
1952 Anneliese Reichert (später Stemmler), Bad Rappenau
1951 Hildegard Seiz (später Späth), Flein
1950 Martha Gohl (später Knobloch), Stuttgart

* später zur Deutschen Weinkönigin gewählt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Information des Weinbauverbands Württemberg zur bevorstehenden Wahl der Württembergischen Weinkönigin 2008/2009 bei rebeundwein.de (abgerufen am 14. Februar 2009)
  2. http://www.weinbauverband-wuerttemberg.de/index.php
  3. [1]
  4. http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Nina-Hirsch-ist-neue-Wuerttemberger-Weinkoenigin;art16305,2609388
  5. http://www.zvw.de/inhalt.fellbach-petra-hammer-ist-wuerttembergische-weinkoenigin.827e1516-e082-4bd8-a31e-1b654ed8132f.html
  6. Thomas Dorn: Königin aus Fellbach – Prinzessin aus Lauffen. stimme.de, 8. November 2008 (abgerufen am 19. Dezember 2008)
  7. Eva Herschmann: Geflittert wird erst, wenn die Ernte auf beiden Höfen eingebracht ist. Stuttgarter Nachrichten, 2. September 2009; abgerufen am 3. Juni 2012.
  8. a b Gerhard Schwinghammer: Was aus den Württemberger Weinhoheiten der letzten zehn Jahre wurde: Politik, Wirtschaft, Weinbau – und Mutter. winzerpraxis.de, 2. September 2011; abgerufen am 3. Juni 2012.
  9. a b [Foto zur Wahl der neuen Weinkönigin]. In: Heilbronner Stimme. 29. August 1962 (bei stimme.de [abgerufen am 12. Dezember 2012]).
  10. a b Andreas Lehmann: Heilbronner Herbst: Und wieder floß der Wein in Strömen. In: Heilbronner Stimme. 3. September 1962, S. 3 (bei stimme.de (PDF; 271 kB) [abgerufen am 12. Dezember 2012]).

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Weinbauverband Württemberg führt alle Genannten als Württembergische bzw. Württemberger Weinkönigin. Hildegard Seiz aus Flein wurde bei der Unterländer Woche in Heilbronn 1951 ausdrücklich zur Württembergischen Weinkönigin gewählt (Alexander Renz: Chronik der Stadt Heilbronn. Band VI: 1945–1951. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1995, ISBN 3-928990-55-1 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn. Band 34). S. 525). Einige waren wohl, da die Wahl vom bis 1964 so existierenden Weinbauverband Württemberg-Baden (vgl. Die Geschichte des Weinbauverbands Württemberg) organisiert wurde, offiziell Weinköniginnen von Württemberg-Baden bzw. württemberg-badische Weinköniginnen, vgl. Chronik des Winzertanzes in Niederstetten unter 1954 oder ein Foto von der Landesweinprämierung 1961 (in der Broschüre 50 Jahre Landesweinprämierung (PDF; 1,1 MB)), das die Weinkönigin Marianne Fingerle mit Schärpe Württemberg-Baden zeigt. Auch Karin Dichiser aus dem badischen Weingarten war ab 1962 Weinkönigin von Württemberg-Baden. Nach mehrjähriger Pause wurde ab 1972 wieder eine Weinkönigin gewählt (Werner Föll: Chronik der Stadt Heilbronn. Band X: 1970–1974. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1999, ISBN 3-928990-68-3 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn. Band 38). S. 143).