Weidenau (Freiensteinau)

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Weidenau
Gemeinde Freiensteinau
Koordinaten: 50° 27′ 9″ N, 9° 26′ 34″ O
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 4,86 km² [LAGIS]
Einwohner: 353 (30. Jun. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36399
Vorwahl: 0 66 69

Weidenau ist ein Ortsteil von Freiensteinau im mittelhessischen Vogelsbergkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weidenau liegt an den südlichen Ausläufern des Vogelsbergs.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort grenzt im Norden an den Ort Reichlos, im Osten an die Orte Hauswurz und Kauppen in der Gemeinde Neuhof im Landkreis Fulda in Osthessen, im Süden an den Ort Reinhards und im Westen an den Ort Freiensteinau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Weidenau (Weidena) auf einer Kartes des Klosters Fulda von 1574

Das Dorf Weidenau wird 1012 erstmals als „Widenaho“ durch das Kloster Fulda urkundlich erwähnt.

  • 1533 hatte der Pfarrer von Freiensteinau wöchentlich eine gestiftete Messe zu zelebrieren.
  • 1787 zählte es zum Amt Uerzell der Fürstabtei Fulda
  • 1812 wurde es Tochterkirche von Hauswurz.

Gebeitsrefrom

Weidenau war bis zur Gebietsreform im Land Hessen eine eigenständige Gemeinde im osthessischen Landkreis Fulda und wurde am 1. August 1972 durch Landesgesetz in die Gemeinde Freiensteinau in den Vogelsbergkreis eingegliedert.[2][3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weidenau ist ein Dorf in dem bereits vor der Gebietsreform in Hessen schon katholische Christen in der Mehrheit lebten und nach wie vor dem Bistum Fulda zugeordnet ist. Weidenau mit seiner katholischen Filialkirche „Maria Rosenkranzkönigin“ zählt aber weiterhin kirchlich zur Pfarrei „St. Bartolomäus“ in Hauswurz, Gemeinde Neuhof im Landkreis Fulda und wird von dort seelsorgerisch betreut. Das Pfarramt befindet sich in der Taufsteinstr.2a bei der Pfarrkirche in Hauswurz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteherin ist Barbara Schad.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten & Fakten – Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Gemeinde Freiensteinau
  2. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Alsfeld und Lauterbach (GVBl. II 330-12) vom 1. August 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 215, §§ 5 und 12 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 368.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]