Wissenschaftspreis Niedersachsen

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Auszeichnung der Preisträger 2012 durch die damalige niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Johanna Wanka

Mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen zeichnet das Land Niedersachsen Forscher von niedersächsischen Hochschulen aus, „die einen wesentlichen Beitrag zur Hochschulentwicklung des Landes geleistet haben“.

Der Preis wird seit dem Jahr 2007 vergeben. Die Auszeichnung nimmt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen einer Veranstaltung vor.

Auszeichnungen gibt es seit dem Jahr 2010 in den Kategorien:

  • herausragende Wissenschaftler an Universitäten (25.000 Euro)
  • herausragende Wissenschaftler an Fachhochschulen (25.000 Euro)
  • herausragende Nachwuchswissenschaftler (20.000 Euro) und
  • Verdienste von Studierenden (2.500 Euro, bis 2012 dotiert mit 1.500 Euro)

2018 kam noch eine Kategorie „Lehre“ hinzu.

Die Auszeichnung für Studenten geht an Personen, die sich „über ihre herausragenden Leistungen im Studium hinaus in weiteren Bereichen, wie der studentischen Selbstverwaltung oder ehrenamtlichen Tätigkeiten engagieren, oder besondere familiäre Verantwortung wahrnehmen.“

Preisträger (außer studentische Preisträger)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Preisträger der Verleihung 2012, von links nach rechts: Hans-Josef Endres, Viacheslav Nikolaev und Marcus A. Magnor
Die Preisträger 2016 mit der damaligen niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić
  • 2016[6]
  • 2017[8]
    • Claudia Gallert, Professorin für Mikrobiologie-Biotechnologie an der Hochschule Emden/Leer, für Aufklärung mikrobiologischer Stoffwechselprozesse bei Biogasanlagen und Forschung zu Antibiotikaresistenzen von Bakterien
    • Tobias Moser, Professor für Auditorische Neurowissenschaften an der Stiftung Universität Göttingen – Universitätsmedizin Göttingen, für Forschungen zu den grundlegenden Mechanismen des Hörens und der Schwerhörigkeit.
  • 2018[9]
    • Denise Hilfiker-Kleine, Professorin für Molekulare Kardiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Studien zur Rolle zentraler Signalwege und ihrer Regulation
    • Inga Holube, Professorin für Audiologie an der Jade Hochschule, das Hörvermögen der erwachsenen Bevölkerung unter Berücksichtigung des demografischen Wandels, die Qualitätssicherung für die Hördiagnostik und die Reform der Hörrehabilitation
    • Xiaoying Zhuang, Leibniz Universität Hannover, Jannika Mattes, Universität Oldenburg
    • Kategorie Lehre: Regina Toepfer und Wiebke Ohlendorf, TU Braunschweig, Lehrkonzept MAppsBS: Mittelalter-App für Braunschweig. LiteratToUr in der Stadt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wissenschaftspreis Niedersachsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochschulprofessor erhält Wissenschaftspreis in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 10. Oktober 2012
  2. Wissenschaftspreis Niedersachsen 2012
  3. Gabriele Heinen-Kljajić verleiht Wissenschaftspreis Niedersachsen 2013. Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, abgerufen am 19. November 2013
  4. Ministerin Heinen-Kljajić verleiht Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014 Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, abgerufen am 15. Oktober 2014
  5. Ministerin Heinen-Kljajić verleiht Wissenschaftspreis Niedersachsen 2015 – Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur. In: mwk.niedersachsen.de. 19. November 2015, abgerufen am 19. November 2015.
  6. Ministerin Heinen-Kljajić verleiht Wissenschaftspreis Niedersachsen 2016 Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 17. November 2016
  7. Gravitationswellen-Entdecker erhält Preis in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 17. November 2016
  8. Wissenschaftspreis Niedersachsen 2017
  9. Wissenschaftspreis Niedersachsen 2018 | Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Abgerufen am 1. Dezember 2018 (deutsch).