Yasin el Harrouk

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Yasin El Harrouk bei der Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015
Yasin El Harrouk bei der Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Singles[1]
Komm wir chillen (Capo feat. YONII & Bausa)
  DE 85 14.07.2017 (1 Wo.)
Direction
  DE 80 30.03.2018 (3 Wo.)
Melatonin (Sido feat. YONII & Beka)
  DE 19 21.06.2019 (… Wo.)
  AT 22 28.06.2019 (2 Wo.)
  CH 25 23.06.2019 (2 Wo.)

Yasin el Harrouk (* 1991 in Stuttgart[2]), auch bekannt unter seinem Künstlernamen Yonii, ist ein deutsch-marokkanischer Theaterschauspieler, Filmschauspieler und Musiker.[3]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

El Harrouk wurde in Deutschland als Sohn einer marokkanischen Gastarbeiterfamilie geboren und wuchs mit sechs Geschwistern in Stuttgart-Feuerbach auf. Nach dem Besuch einer Hauptschule lebte er vier Jahre lang in Marokko und kam dann zurück nach Stuttgart.[4] Dort studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Schauspiel.[5]

Er spielte an verschiedenen Schauspielhäusern, unter anderem im Schauspiel Stuttgart, wo er 2009 unter der Regie von Volker Lösch in der Bühnenaufführung Wut die Rolle des Can gab. Im Jahr 2011 nahm er am Badischen Staatstheater Karlsruhe am Liederabend Anywhere but here von der Regisseurin Nina Wurman und am Wilhelma-Theater in Stuttgart an der Aufführung O Vater, armer Vater teil. 2012 gab er ein Gastspiel am Theater Freiburg und spielte dort Es gibt kein Zurück – Vorher/Nachher von Jennifer Grünewald.

Den Romeo spielte er 2014 in der Shakespeare-Adaption Selam Habibi in Basel an der Volksbühne. Sein Debüt in einer Titelrolle hatte er 2015 mit Shakespeares Othello am Theater Münster. In der Spielsaison 2015/2016 verkörpert el Harrouk den Jochanaan in einer Neuinszenierung von Salome an der Oper Stuttgart.[6]

Einem größeren Publikum wurde er 2014 durch eine Hauptrolle im Fernsehkrimi Tatort: Der Wüstensohn bekannt.

Seit 2016 steht er bei dem Plattenlabel Kopfticker Records unter Vertrag.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Entre 2 Mondes
  • 2019: Randale

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Anonym
  • 2017: Ziel Halal
  • 2018: Lampedusa
  • 2018: Direction
  • 2018: Maison
  • 2018: Welt sehen
  • 2018: Leinwand
  • 2019: Cabaret
  • 2019: Randale
  • 2019: Habibti

Als Gastmusiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Komm wir chillen (Capo feat. Yonii & Bausa)
  • 2018: Kredit (Olexesh feat. Yonii)
  • 2018: Deja Vu (Mike Singer feat. Yonii)
  • 2018: Bièn (Reda Rwena feat. Nimo & Yonii)
  • 2019: Melatonin (Sido feat. Yonii & Beka)

Auszeichnungen & Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Yasin el Harrouk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charts DE
  2. http://www.radiorur.de/rur/rr/25024/kino/portrait/artikel?item=290376
  3. Kopfticker Records: YONII - Ghetto (Official Video). 18. November 2016, abgerufen am 3. Dezember 2016.
  4. Yasin El Harrouk "Ich hatte nur mein Herz". In: Heilbronner Stimme. 29. August 2014. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stimme.de Abgerufen am 4. Dezember 2015.
  5. http://www.schauspiel-stuttgart.de/ensemble/yasin-el-harrouk/
  6. Biographie Yasin el Harrouk. In: Oper Stuttgart. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oper-stuttgart.de Abgerufen am 4. Dezember 2015.
  7. Nachwuchspreise für die besten Jungschauspieler. In: Die Welt. 24. Juni 2015. Abgerufen am 4. Dezember 2015.