Zucker (Album)

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Zucker
Studioalbum von Rosenstolz

Veröffent-
lichung(en)

1999

Label(s) Polydor

Format(e)

CD

Genre(s)

Pop, Chanson

Titel (Anzahl)

16

Laufzeit

1:13:33 Min.

Besetzung AnNa R. und Peter Plate

Produktion

  • Peter Plate
Chronologie
Die Schlampen sind müde
(1997)
Zucker Kassengift
(2000)
Singleauskopplungen
9. März 1999 Perlentaucher
26. April 1999 Fütter deine Angst/Ja, ich will

Zucker ist das am 23. April 1999 veröffentlichte sechste Studioalbum der Berliner Popband Rosenstolz und zugleich der Name der zugehörigen Tournee. Die Zucker-Tour fand im Frühjahr 1999 statt. Dabei wurde das Live-Album Zuckerschlampen:live aufgenommen. Im Herbst 1999 wurde die Tour unter dem Namen Zuckerschlampen-Tour fortgeführt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Single wurde vorab am 9. März 1999 das Lied Perlentaucher veröffentlicht. Das Album Zucker folgte am 23. April 1999. Es stieg auf Platz zwei in die deutschen Albumcharts ein und hielt sich weitere drei Wochen in den Top-10.

AnNa R. beschreibt das Album folgendermaßen: „Sie ist sehr ehrlich und sehr nahe. Näher als die anderen. Sie ist superschön produziert, das hat Peter gemacht. Sie ist etwas reifer, von den Texten und auch von den Themen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir einfach älter werden.“[1] Die Texte wurden, bis auf das Spliff-Cover Heut´ Nacht, von Peter Plate, Ulf Leo Sommer und AnNa R. geschrieben. Bei dem Lied Nirwana handelt es sich um eines der ersten Lieder, welches Rosenstolz geschrieben hatten. Es handelt von BDSM und erfuhr erst mit diesem Album eine Veröffentlichung. Bei dem Lied Ein anderes Gefühl von Schmerz geht es um verschmähte Liebe. Gegen Ende des Albums werden häufig Metaphern aus der Märchenwelt verwendet (in Cleopatra, Vom Wesen der Liebe, Ich und mein Prinz). AnNa R. sieht darin eine Rückkehr zu den Wurzeln („Vom Wesen der Liebe“, dieses Märchending, das ist so wie zurück zu den Wurzeln.[2])

Am 26. April 1999 erschien die zweite und letzte Single Fütter deine Angst/Ja, ich will. Die Idee zu Ja, ich will entstand im Februar 1999, als Peter Plate, Ulf Leo Sommer, AnNa R. und Hella von Sinnen nach der TEDDY-Verleihung auf die Idee kamen, gemeinsam ein Lied für die Ehe unter Schwulen und Lesben zu machen. Das Video, das von Regisseur Marcus Sternberg gedreht wurde, wurde jedoch von VIVA und MTV abgelehnt.[3]

2000 folgte eine Neuauflage des Albums im Jewelcase. Am 4. November 2002 erschien eine weitere Neuauflage des Albums mit einer erweiterten Titelliste und einem veränderten Cover.[4] Neben Ja, ich will wurde Zucker III, ein Remix von Peter Plate und Pierre André Deutschmann, der nur auf Promo-CD veröffentlicht wurde, der Titelliste hinzugefügt. Der Remix enthält einen neu hinzugefügten Sprechgesang von Peter Plate.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Original[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Titel Länge
1. ZuckerRoterMond 4:21
2. Schieß mich jetzt ab 3:36
3. Fütter deine Angst 4:00
4. Perlentaucher 4:35
5. Nackt (Juli) 4:40
6. Schlange 4:06
7. Nirwana 4:46
8. Ein anderes Gefühl von Schmerz 4:46
9. Heut’ Nacht 4:13
10. Das Ende meiner Karriere 4:09
11. Cleopatra 3:26
12. Vom Wesen der Liebe 4:39
13. Ich und mein Prinz 4:33
14. Mir muß es nicht gutgeh’n 4:33
15. Nackt (Reprise) 1:29
16. Zucker II 4:51

Neuauflage 2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Titel Länge
1. ZuckerRoterMond 4:21
2. Schieß mich jetzt ab 3:36
3. Fütter deine Angst 4:00
4. Perlentaucher 4:35
5. Nackt (Juli) 4:40
6. Schlange 4:06
7. Nirwana 4:46
8. Ein anderes Gefühl von Schmerz 4:46
9. Heut’ Nacht 4:13
10. Das Ende meiner Karriere 4:09
11. Cleopatra 3:26
12. Vom Wesen der Liebe 4:39
13. Ich und mein Prinz 4:33
14. Mir muß es nicht gutgeh’n 4:33
15. Nackt (Reprise) 1:29
16. Zucker II 4:51
17. Ja, ich will 4:24
18. Zucker III (Remix) 3:35

Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Album[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charts Höchst­platzie­rung Wo­chen
Chart­plat­zie­rungen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[5] 2 (16 Wo.) 16

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE
1999 Perlentaucher
Zucker
DE40
(3 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 9. März 1999
Fütter deine Angst / Ja, ich will
Zucker
DE52
(7 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 26. April 1999
Hochzeitssong mit Hella von Sinnen

Darüber hinaus wurden die Titel Ein anderes Gefühl von Schmerz und Zucker III als Singles ausgekoppelt. Diese dienten Werbezwecken.

Zucker Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zucker Tour
von Rosenstolz
Präsentationsalbum Zucker
Anfang der Tournee 1. Mai 1999
Ende der Tournee 31. Oktober 1999
Konzerte insgesamt
(nach Land)
* 37 in DeutschlandDeutschland Deutschland
Konzerte insgesamt 41
Rosenstolz Tour-Chronologie
Die Schlampen sind müde Tour
(1997–1998)
Zucker Tour
(1999)
Kassengift Tour
(2000–2001)

Diese Liste beinhaltet alle Konzerte[6] in chronologischer Reihenfolge, die bei der Zucker Tour gespielt wurden:

Tourdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Stadt Veranstaltungsort Land
1. Mai 1999 Zürich Ruby SchweizSchweiz Schweiz
2. Mai 1999 Basel Ruby
3. Mai 1999 Freiburg Bürgerhaus Zähringen DeutschlandDeutschland Deutschland
4. Mai 1999 Stuttgart Theaterhaus
6. Mai 1999 Frankfurt am Main Hugenottenhalle
7. Mai 1999 Mannheim Capitol
8. Mai 1999 Saarbrücken Garage
9. Mai 1999 Trier Tuchfabrik
12. Mai 1999 Köln E-Werk
13. Mai 1999 Bremen Modernes
14. Mai 1999 Kiel Max
15. Mai 1999 Rostock Mau Club
21. Mai 1999 Berlin-Tempelhof Columbiahalle
22. Mai 1999 Berlin Columbiahalle
23. Mai 1999 Berlin Columbiahalle
26. Mai 1999 Halle (Saale) Easy Schorre
30. Mai 1999 Jena Volkshaus
4. Juni 1999 München Muffathalle
5. Juni 1999 Nürnberg Serenadenfriedhof
6. Juni 1999 Chemnitz Kraftwerk
10. Juni 1999 Göttingen Outpost
11. Juni 1999 Hannover Capitol
12. Juni 1999 Dortmund Westfalenpark
13. Juni 1999 Heidelberg Stadthalle
17. Juni 1999 Leipzig Clara-Zetkin-Park
18. Juni 1999 Dresden Junge Garde
19. Juni 1999 Cottbus Spreewehrmühle
20. Juni 1999 Frankfurt (Oder) Messehalle 3
24. Juni 1999 Magdeburg AMO
25. Juni 1999 Schwerin t.b.c.
26. Juni 1999 Hamburg Stadtpark Hamburg
13. Oktober 1999 Berlin Columbiahalle
14. Oktober 1999 Leipzig Haus Auensee
15. Oktober 1999 Dresden Reithalle Strasse E
21. Oktober 1999 Wien U 4 OsterreichÖsterreich Österreich
22. Oktober 1999 München Muffathalle DeutschlandDeutschland Deutschland
24. Oktober 1999 Zürich Xtra-Limmathaus SchweizSchweiz Schweiz
26. Oktober 1999 Stuttgart Theaterhaus DeutschlandDeutschland Deutschland
27. Oktober 1999 Heidelberg Stadthalle
28. Oktober 1999 Köln E-Werk
31. Oktober 1999 Hamburg Große Freiheit

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.gegenpol.net
  2. www.gegenpol.net
  3. www.rosenstolz.de (Memento vom 6. November 2008 im Internet Archive)
  4. Germancharts.com: Zucker in den deutschen Charts
  5. Chartquellen: DE
  6. Quelle der Zucker live 1999 (Memento vom 9. Juli 2010 im Internet Archive)