Ablach (Donau)

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Ablach
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Verlauf der Ablach

Verlauf der Ablach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1132
Lage Landkreis Konstanz, Landkreis Sigmaringen
Flusssystem DonauVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Ursprung Q. des OL Lindenbach der M. Aach:
nordöstlich Liggersdorf in der Flurinsel Eicheln zwischen Forstwald und Kalkofer Wald
47° 53′ 36″ N, 9° 8′ 11″ O47.8933611111119.1364944444444
Teilungswehr:
bei den Schwackenreuter Seen
47° 54′ 49″ N, 9° 3′ 40″ O47.9135888888899.0612621
Quellhöhe Teilungswehr:
ca. 621 m ü. NHN[1] 
Q. des OL Lindenbach der M. Aach:
ca. 670 m ü. NHN[1]
Mündung bei Mengen von rechts und Südwesten in die Donau48.0631833333339.345525551Koordinaten: 48° 3′ 47″ N, 9° 20′ 44″ O
48° 3′ 47″ N, 9° 20′ 44″ O48.0631833333339.345525551
Mündungshöhe ca. 551 m ü. NHN[1]
Höhenunterschied ca. 70 m
Länge ab Teilungswehr:
ca. 32,3 km[2] 
ab Q. Lindenbach:
ca. 41 km[3]
Einzugsgebiet ab Teilungswehr:
ca. 435,468 km²[4] 
mit Mindersdorfer Aach:
ca. 455,1 km²[5]
Linke Nebenflüsse Alte Ablach, Rübelisbach, Seewaldbach, Krummbach, Grabenbach, Teuerbach, Talbach
Rechte Nebenflüsse Gröbelgraben, Rinkenbach, Auenbach, Nollenbach, Aspenbach, Ringgenbach, Lautenbach, Talbach, Andelsbach
Kleinstädte Meßkirch, Mengen
Gemeinden Hohenfels, Sauldorf, Krauchenwies

Die Ablach ist ein heute etwa 33 km langer Fluss anfangs im baden-württembergischen Landkreis Konstanz, überwiegend aber im Landkreis Sigmaringen, der nach einem ungefähr nordöstlichen Lauf bei Mengen von rechts in die Donau mündet.

Die Ablach entsteht an der hier niedrigen Europäischen Hauptwasserscheide als heute meist zuflussloser rechter Zweig unterhalb eines Teilungswehres im Bereich der Schwackenreuter Seenplatte, der gewöhnlich die Mindersdorfer Aach der Stockacher Aach zuführt und nur bei Hochwasser auch die Ablach speist. Mit diesem ihr genommenen Oberlauf wäre sie etwa 41 km lang. Sie entwässert nur noch einen Teil des Moorgebiet der sogenannten Waltere.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Ablach auf ihrem Weg durch Mengen
Zusammenfluss von Andelsbach (vorne) und Ablach (hinten) bei Krauchenwies
Oberes Ablachtal bei Sauldorf mit Bichtlingen und Meßkirch ganz im Hintergrund

Auf ihrem Weg zur Donau fließt die Ablach in ihrem verbliebenen Oberlauf durch die Schwackenreuter Seenplatte und passiert die Orte Bichtlingen und Schnerkingen. In Meßkirch erhält die Ablach linksseitig Zufluss vom Grabenbach. Die Ablach passiert weiterhin Igelswies und Menningen, wo die Ablach im Mittelalter die heute teilweise zugeschütteten Gräben des Wasserschlosses Menningen speiste. Vor Göggingen wird sie rechtsseitig vom Ringgenbach gespeist, später wird dort ein Teil der Wassermenge in den so genannten Mühlekanal abgeleitet. Hinter Göggingen fließen Mühlekanal und Ablach wieder zusammen.

Die Ablach passiert nun das nach ihr benannte Dorf Ablach, fließt weiter in Richtung Krauchenwies und durch die fürstlichen Parkanlagen dort. Hier speist sie der Andelsbach von rechts. Hinter Krauchenwies läuft sie, in ein begradigtes Bett gezwängt, bei Zielfingen durch eine Ansammlung von Baggerseen. Auf der Höhe des Restaurants Südsee III befindet sich ein Wehr, an dem ein Teil des Wassers in einen Kanal abgeleitet werden konnte, um der Energiegewinnung einer Mühle und eines Sägewerks zu dienen. Hinter dem Dillmannschen Sägewerk wurde das Wasser der Ablach wieder zugeführt, um gleich danach wieder teilweise abgeleitet zu werden. Nutznießer ist hier das Dinsersche Sägewerk. Das abgeleitete Kanalwasser fließt als Mengener Ablach durch die Stadt Mengen. Die ursprüngliche Ablach dagegen (Ennetacher Ablach) passiert Ennetach. Unterhalb von Mengen vereinigen sich die Zweige wieder, bald darauf mündet die Ablach oberhalb der Flussbrücke der L 269 Mengen–Blochingen gegenüber dem Stadtteil von rechts und Südwesten in die Donau.

Auf den letzten etwa 800 Metern vor ihrer heutigen Mündung fließt die Ablach im früheren Flussbett der Donau. Dieser Altwasserarm wurde im Zuge von deren Begradigung vom heutigen Flusslauf der Donau abgetrennt.[6]

Wasserscheide, Mindersdorfer Aach und Fluss-Bifurkation[Bearbeiten]

Der heutige Oberlauf der Mindersdorfer Aach ist der ursprüngliche, natürliche Oberlauf der Ablach. Da die Stockacher Aach ein für die Wasserkraftnutzung günstiges „rheinisches“ Gefälle aufweist[7] und die dortigen Sägewerke und Hammerwerk mehr Wasser benötigten, griff um das Jahr 1699 erstmals der Mensch in den natürlichen Bachverlauf ein. Im Bereich der Europäischen Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Bodensee-Rhein und Donau wurde das Wasser der Mindersdorfer Aach im Gebiet der heutigen Schwackenreuter Seenplatte bei der Eckmühle durch den Mindersdorfer Aach-Ablach-Durchstich größtenteils in die Stockacher Aach umgeleitet, die etwa 100 Meter weiter westlich fließt, und damit die Talwasserscheide zu Gunsten der Stockacher Aach verschoben. Man grub also der Ablach durch eine künstliche sogenannte (Fluss-)Bifurkation buchstäblich das Wasser ab. Ein Wehr aus Kalksteinen leitet hier die weit größere Wassermenge.[8]

Das Wasser der kleinen Mindersdorfer Aach verzweigt sich an der Bifurkation und die weit größere Wassermenge fließt in der Stockacher Aach nach Süden zum Bodensee, von dort gelangt es über den diesen durchziehenden Rhein in die Nordsee. Nach Norden fließt die kümmerliche Restwassermenge – und auch nur in Monaten mit hohem Wasserstand – dem Talverlauf folgend als Ablach in die Donau und weiter ins Schwarze Meer.

Bedenken zum Abgraben des Zulaufs zur Ablach äußerten Handwerkern aus Meßkirch. Durch die verminderte Wassermenge, so ihre Befürchtung, würde es zu Nachteilen für die Müller, Gerber, Sägewerker und die anderen wasserabhängigen Gewerke in Meßkirch kommen. Doch die Vertreter der fürstenbergischen Hammerwerke in Zizenhausen bestanden damals auf mehr Wasserkraft für die Aach.[9]

Mit der Entstehung der Schwackenreuter Baggerseen erhielt die Ablach ein neues, künstliches Bachbett. In die nunmehrige Aach wurde ein Streichwehr von rund fünf Metern Länge gebaut, das bei hohem Wasserstand überläuft und Wasser in die Ablach abgeben sollte. Das Wehr ist heute (Stand 2007) bis auf ein Rinnsal überwuchert, wodurch der Abfluss zur Ablach noch weiter vermindert ist. Deshalb wird die Ablach nur noch bei Hochwasser beaufschlagt und trocknet bei Niedrigwasser im Oberlauf weitgehend aus.[10][11]

Zuflüsse und Seen[Bearbeiten]

Hierarchische Liste der Zuflüsse und RiverIcon-SmallLake.svg Seen von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge[2], Seefläche[12] und Einzugsgebiet[13] und Höhe[1] nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt. In der Regel wurden keine Nebenläufe und Mühlkanäle aufgeführt; im Bereich der Unterlaufäste Ennetacher und Mengener Ablach wurden die jeweiligen unmittelbaren Zuflüsse beider Äste in der dafür hinreichend parallelen Fließrichtung beider Äste fortlaufend aufgeführt, obgleich die Mengener Ach als Nebenlauf gilt, damit die Liste die natürliche Abfolge der Zuläufe wiedergibt.

Heutiger Ursprung der Ablach auf etwa 621 m ü. NHN am Teilungswehr der Mindersdorfer Aach zwischem dem zweiten und dem dritten der größeren Sauldorfer Baggerseen, die auch als Schwackenreuter Seenplatte bezeichnet werden und als Baggerseen entstanden. Während der Lauf der Mindersdorfer Aach nordwärts dem Westrand des dritten Sees folgt und sich dann durch den kleinen Pass an der Schwackenreuter Bahnstation südwestwärts zur Stockacher Aach kehrt, folgt der Lauf der jungen Ablach kurz dem Südrand dieses Sees und kehrt sich danach, forthin seinem Ostufer folgend, nordwärts.

  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert den Rand des dritten der großen Sauldorfer Seen, 8,9 ha.
  • Gröbelgraben, von rechts und Osten auf etwa 620 m ü. NHN gegen die Ostbucht des dritten der Sauldorfer Seen, 2,4 km und ca. 2,4 km².[14] Entsteht auf etwa 641 m ü. NHN im Wald zwischen dem Kühnenberg (656 m ü. NHN) und der Hofgruppe Sattelöse von Hohenfels.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert drei Kleinteiche im oberen Mündungswinkel, zusammen 0,9 ha.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert auf bis etwa 618 m ü. NHN am Ostrand den vierten bis sechsten der großen Sauldorfer Seen, 6,7 ha, 4,3 ha und 2,7 ha.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert auf bis etwa 617 m ü. NHN am Westrand den siebten Sauldorfer See, 5,9 ha. Der Nordteil ist durch einen Querdamm abgetrennt und verlandet zusehends.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Links in etwas Abstand dem vorigen gegenüber liegt ein weiterer Teich, 0,2 ha. Nach diesem und der ersten Hälfte des siebten Sees wechselt die Ablach auf die andere Seite der Hegau-Ablachtal-Bahn, die aus dem Tal der Stockacher Aach herüber denselben kleinen Pass wie der Mindersdorfer Aach-Ablach-Durchstich nutzt.
  • (Grabenzulauf), von links und Südwesten auf etwa 617 m ü. NHN an der Nordwestseite der Bahnunterquerung, ca. 1,6 km[15] und ca. 0,7 km².[14] Entsteht auf etwa 630 m ü. NHN in den Wurzenäckern beim Zinken Stohrenhof von Mühlingen, auf dem längsten Teil Randgraben der Bahnlinie.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert kurz vor der Mündung einen weiteren See am linken Rand der Ablachmulde, etwa 0,8 ha.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert auf etwa 612 m ü. NHN am Westrand den achten der großen alten Baggersee, 3,8 ha.
  • Alte Ablach, von links und Südwesten auf etwa 616 m ü. NHN gegenüber dem Nordrand des vorigen, 1,6 km und ca. 1,6 km²[14] Entsteht auf etwa 633 m ü. NHN nordöstlich der Stockenhöfe am Waldrand des Wiesengewanns Haugsbrunnen. Nimmt auf seinem am linken Rand der Ablachmulde ziehenden Unterlauf weitere seinem Oberlauf in der Länge ähnliche Hangzuflüsse auf, die im oder am Rande des Hausbrunnens auf bis zu 635 m ü. NHN entstehen. Diese Alte Ablach ist nicht der beim Mindersdorfer Aach-Ablach-Durchstich abgehängte Oberlauf der Ablach.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert eine tentakelig-altarmähnliche Wasserfläche weiter rechts in der Aue, 0,4 ha, dann den sich zwischen Ablach und der parallelen Bahnlinie erstreckenden neunten und zehnten großen Seen, 4,9 ha und 15,0 ha.
  • Rubelisbach oder auch Rübelisbach, von links und Westen auf etwa 613 m ü. NHN an einer Feldwegbrücke zu den Sauldorfer Beckerhöfen am rechten Talhang hinüber, 3,5 km und ca. 4,1 km²[14] Entsteht auf etwa 648 m ü. NHN zwischen zwei Waldstücken südöstlich des Sauldorfer Dorfs Boll.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert den letzten der großen Seen gegenüber der Mündung des vorigen unter den Beckerhöfen, 4,1 ha.
  • Rinkenbach, von rechts und Südosten auf etwa 612 m ü. NHN etwas vor der Talquerung der K 8216 von Sauldorf rechts auf den Randhügeln her, 6,6 km und ca. 8,4 km².[14] Entsteht auf etwa 665 m ü. NHN im Wald südlich der Neuhöfe von Wald.
    • Hardgraben, von rechts und Nordosten auf etwa 633 m ü. NHN beim Hof Rother Platz von Sauldorf, 1,1 km und ca. 0,5 km².[14] Entsteht auf etwa 653 m ü. NHN südöstlich des Dorfes Roth von Sauldorf an der Waldgrenze.
    • Sattelösegraben, von links und Südosten auf etwa 630 m ü. NHN westsüdwestlich von Roth in den Weiherwiesen, 0,9 km und ca. 0,4 km².[14] Entsteht auf etwa 647 m ü. NHN südöstlich von Sattelöse.
    • Rother Graben, von rechts und Ostsüdosten auf etwa 619 m ü. NHN beim Killenhof von Sauldorf, 1,6 km und ca. 1,1 km².[14] Entsteht auf etwa 645 m ü. NHN am westlichen Ortsrand von Roth.
    • Bennehöfegraben, von rechts und Osten auf etwa 617 m ü. NHN bei den Beckerhöfen von Sauldorf, 1,0 km und ca. 0,6 km².[14] Entsteht auf etwa 639 m ü. NHN am Rand der Bennehöfe von Sauldorf.
  • Auenbach, von rechts und Südosten auf etwa 610 m ü. NHN gegenüber den Sauldorfer Hardhöfen am linken Hang, 8,6 km ab der Quelle des Oberlaufs Dorfbach und 4,6 km auf dem Namenslauf sowie 21,6 km².[16] Entsteht auf dem Namenslauf durch den Zusammenfluss von Dorfbach Lindenbach auf etwa 635 m ü. NHN in der Mühlstatt an der Gemeindegrenze Wald/Sauldorf zwischen Sentenhart und Sauldorf selbst.
    • Dorfbach, linker und südsüdöstlicher Oberlauf, 4,0 km und 5,0 km². Entsteht auf etwa 675 m ü. NHN östlich des Hohenfelser Geyerhofs an der Kreisgrenze.
    • Lindenbach, rechter und südöstlicher Oberlauf, 5,1 km[17] und 5,9 km². Entsteht auf etwa 670 m ü. NHN an der Kapelle zwischen dem Walder Weiler Tothenlachen und seinem Dorf Ruhestetten. Durchläuft dann gleich in einem Rechtsbogen das Naturschutzgebiet Egelseewiesen.
    • Himmelreichgraben, von rechts und Osten auf etwa 633 m ü. NHN wenig nach dem Zusammenfluss der vorigen, 1,5 km und ca. 0,9 km².[14] Entsteht auf etwa 662 m ü. NHN im Forst Wald ostsüdöstlich des Hofes Himmelreich von Wald.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert auf etwa 632 m ü. NHN einen Weiher in wenig Abstand vom linken Ufer, 1,0 ha.
    • Weiherbach, von rechts und Osten auf etwa 631 m ü. NHN fast noch gegenüber dem vorigen, 2,9 km und 3,4 km². Entsteht auf etwa 667 m ü. NHN mitten im Forst Wald.
      • Hasenbühlgraben, von rechts und Ostnordosten auf etwa 641 m ü. NHN dicht an der Kreisgrenze im westlichen Forst Wald, 0,9 km und ca. 0,5 km².[14] Entsteht auf etwa 660 m ü. NHN am Rand der K 8216 Wald–Rast durch den Forst Wald und läuft größtenteils am Rand oder in der Mitte einer Wiesenlichtung darin.
    • Riedbauernhofgraben, von links und Süden auf etwa 626 m ü. NHN an der Mühle gegenüber dem Sauldorfer Dorf Rast, ca. 1,5 km[15] und ca. 1,1 km².[14] Entsteht auf etwa 651 m ü. NHN im Waldrand südlich des Sauldorfer Riedbauernhofes.
    • Zugenbach, von rechts und Nordosten auf etwa 625 m ü. NHN wenig nach der Raster Mühle, 1,8 km und 1,2 km². Entsteht auf etwa 656 m ü. NHN in einer Waldinsel bei den Kohlerhöfen nordöstlich von Rast.
    • → Abzweig des Nollenbachs, nach rechts und Nordnordosten auf etwa 611 m ü. NHN kurz vor der Mündung. Paralleler Auengraben, der zwei Hangbäche aufnimmt.
  • Seewaldbach, von links und Westen auf wenig unter 610 m ü. NHN nordöstlich der Hardhöfe, 3,3 km und ca. 3,3 km².[14] Entsteht auf etwa 644 m ü. NHN südsüdöstlich des Sauldorfer Dorfes Krumbach am Waldrand.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Kleinteich im oberen Mündungswinkel, unter 0,1 ha.
  • Brühlgraben, von links und Westen auf unter 610 m ü. NHN an der Ablachbrücke der Straße von Reute nach Wackershofen, 1,0 km und ca. 1,0 km².[14] Entsteht auf etwa 625 m ü. NHN am Hang unterhalb von Reute.
  • ← Rücklauf des Nollenbachs, von rechts auf etwa 609 m ü. NHN südlich des Sauldorfer Dorfs Unterbichtlingen, 1,7 km und ca. 2,9 km².[14]
    • Degelbach, von rechts und Osten auf wenig über 610 m ü. NHN unterhalb einer großen Industriehalle etwa gegenüber der Seewaldbachmündung, 2,4 km und ca. 1,3 km².[14] Entsteht auf etwa 660 m ü. NHN nordöstlich von Sauldorf etwas vor dem Südrand des Birkenbühls.
    • Weinbach, von rechts und Osten auf wenig unter 610 m ü. NHN nach Durchfließen von Wackershofen zu dessen Füßen, 1,3 km und ca. 0,8 km².[14] Entsteht auf etwa 652 m ü. NHN aw Westrand des Birkenbühls.
  • Krummbach , von links und Südwesten auf etwa 608 m ü. NHN am Nordrand von Unterbichtlingen, 14,7 km und 66,107 km².[18] Entsteht auf etwa 686 m ü. NHN nordöstlich der Krätlemühle beim Eigeltingener Dorf Heudorf im Teilgebiet Wilde Hölle des Schindelwaldes.
  • Aspenbach, von rechts und Südosten auf etwa 607 m ü. NHN zuletzt auf der Gemeindegrenze von Sauldorf zu Meßkirch, 3,2 km und ca. 4,1 km².[14] Entsteht auf etwa 645 m ü. NHN im Leopoldswald zwischen Wackershofen und dem Walder Dorf Walbertsweiler.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf etwa 615 m ü. NHN den Aspenweiher nordöstlich des Sauldorfer Dorfs Oberbichtlingen, 0,9 ha.
  • Hennledobelgraben, von rechts und Ostsüdosten auf etwa 605 m ü. NHN zwischen einem Ablach-Steg und dem nahen Südrand des Meßkircher Dorfs Schnerkingen, 1,0 km und ca. 0,8 km².[14] Entsteht auf etwa 633 m ü. NHN am Waldrand des Dreibühls südöstlich von Schnerkingen.
  • Ortsbach, von rechts und Osten auf etwa 604 m ü. NHN nach Durchqueren von Schnerkingen wenig vor der ersten Straßenbrücke über die Ablach dort, 1,7 km und ca. 1,0 km².[14] Entsteht auf etwa 647 m ü. NHN am Waldrand östlich von Schnerkingen.
  • Grabenbach, von links und Westen auf etwa 601 m ü. NHN in Meßkirch an der Ablachbrücke der Mengener Straße, 8,4 km und 30,8 km².[18] Entsteht auf etwa 692 m ü. NHN westlich des Leibertingener Dorfes Altheim fast schon am Waldrand. Abschnittsnamensfolge auf dem Hauptstrang: Dorfbach → Talbach → Weiherbach → Mühlenbach → Stadtbach → Grabenbach.
  • Teuerbach, von links und Nordnordwesten aus dem Köstental auf etwa 600 m ü. NHN im nördlichen Meßkirch an der Ablachbrücke der B 311, 3,9 km und 18,6 km². Entspringt auf etwa 650 m ü. NHN einer Quelle am Hang am nordwestlichen Ortsrand des Meßkircher Dorfes Rohrdorf. Oberhalb Rohrdorfs setzt sich die Teuerbachmulde als Trockental etwa weitere 4,7 km lang in Richtung Nordwesten fort, es beginnt auf etwa 760 m ü. NHN im Westlichen Bauernhau an der Gemeindegrenze Leibertingen/Meßkirch.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Hangteich auf etwa 635 m ü. NHN links etwas über dem Lauf in den Stockwiesen östlich von Rohrdorf, etwa 0,2 ha. Liegt in einer flachen Seitenmulde und speist sich aus Sickerquellen.
    • Stockäckergraben, von links und Nordnordosten auf etwa 615 m ü. NHN südöstlich von Rohrdorf, 1,1 km und ca. 3,9 km².[14] Entsteht auf etwa 645 m ü. NHN in den Stockäckern südöstlich des Stengelehofs von Meßkirch.
    • Madenwiesengraben, von rechts und Westnordwesten auf etwa 612 m ü. NHN etwas nördlich der Einmündung der B 313 in die B 311, 1,4 km und ca. 2,3 km².[14] Entsteht auf etwa 645 m ü. NHN in der Mahdenwiese (!) südlich von Rohrdorf.
  • Wolfhaldengraben, von rechts und Süden auf etwa 599 m ü. NHN am nordöstlichen Ortsrand von Meßkirch gegen sein Dorf Igelswies zu, 1,4 km und ca. 1,1 km².[14] Entspringt auf etwa 638 m ü. NHN in einer kleinen Waldinsel westlich vor dem Wald Münzkreuz.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchläuft einen Teich auf etwa 620 m ü. NHN an der Wolfshalde am Waldrand östlich des Münzkreuz, unter 0,1 ha.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert einen Teich auf etwa 611 m ü. NHN links am Ufer kurz vor dem Eintritt in die Gewerbezone im Ablachtalgrund, 0,1 ha.
  • (Auslauf eines Triebwerkskanals), von links auf etwa 599 m ü. NHN hundert Meter nach dem vorigen, 0,2 km.
  • (Menninger) Talbach, von links und Nordwesten auf etwa 592 m ü. NHN im Meßkircher Dorf Menningen vor der dortigen Ablachbrücke, 6.6 km und 18,0 km². Entspringt auf etwa 665 m ü. NHN 250 Meter südlich des Dorfrandes von Engelswies in der Gemeinde Inzigkofen.
  • Ringgenbach, von rechts und Süden auf etwa 591 m ü. NHN gegenüber den Bruckwiesen ablachabwärts von Menningen, 7,4 km und 21,0 km².[18] Entsteht als Rohrenbach auf etwa 659 m ü. NHN im Südwesten des Dorfes Walbertsweiler von Wald.
  • Lautenbach, von rechts und Süden auf etwa 590 m ü. NHN wenig vor dem Krauchenwieser Dorf Göggingen, 2,3 km und ca. 2,4 km².[14] Entsteht auf etwa 640 m ü. NHN im Forst südwestlich von Göggingen.
  • (Gögginger) Talbach, von rechts und Süden auf etwa 587 m ü. NHN in Göggingen in den dortigen rechten Triebwerkskanal, 1,2 km und ca. 2,8 km².[14] Entsteht auf etwa 616 m ü. NHN im Tal wenig südlich der Ortsgrenze.
  • Altlachen, von links und Westen auf etwa 587 m ü. NHN in Göggingen an der Ablachbrücke der K 8267 nach Inzigkofen, 0,9 km und ca. 0,8 km².[14] Entsteht auf etwa 588 m ü. NHN in der Aue unter dem Schlossbühl.
  • Unterriedgraben, von links und Westsüdwesten auf etwa 583 m ü. NHN am Südrand des Dorfes Ablach von Krauchenwies, 1,8 km und ca. 1,8 km².[14] Entsteht auf etwa 586 m ü. NHN im Ehnried nördlich von Göggingen. Auengraben.
    • Bremsenlochgraben, von links und Westnordwesten auf etwa 584 m ü. NHN kurz vor dem Ortsrand von Ablach, 0,9 km und ca, 0,9 km².[14] Entsteht auf etwa 612 m ü. NHN unter dem Fuchsbühl (665,8 m ü. NHN). Hangbach aus eigenem Tal.
  • Augraben, von rechts und Südwesten auf etwa 582 m ü. NHN östlich von Ablach, 1,5 km und ca. 0,9 km².[14] Entsteht auf etwa 584 m ü. NHN neben der Ablach. Entwässerungsgräben mit Gräbenzuläufen
    • Hüttenhaugraben, von rechts und Süden auf etwa 583 m ü. NHN an der K 8238 Ablach–Krauchenwies, 0,9 km und ca. 0,4 km².[14] Entsteht auf etwas über 590 m ü. NHN in der Nordostspitze des Hüttenhau-Waldes.
      • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt noch über 590 m ü. NHN einen Kleinteich an einer Hofstelle südlich der B 311, etwa 0,1 ha.
  • Egelseegraben, von links und Nordwesten fast gegenüber dem vorigen, 1,3 km und ca. 0,8 km².[14] Entsteht auf etwa 630 m ü. NHN nordnordwestlich von Ablach an einer Brunnenstube am Nordostabhang des Emmich. Bis zu 350 Metern[15] langer weiterer unbeständiger Oberlauf.
  • Espangraben, von rechts und Südsüdwesten auf etwa 580 m ü. NHN nordöstlich von Ablach, 1,5 km und ca. 0,5 km².[14] Entsteht auf etwa 598 m ü. NHN in der Nordostspitze des Hüttenhau-Waldes.
    • Kehlenbach, von rechts und Süden auf etwa 584 m ü. NHN an der B 311, 0,4 km und ca, 0,1 km².[14] Entspringt auf etwa 599 m ü. NHN in der Nordostspitze des Hüttenhau-Waldes.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt bis kurz vor der Mündung in die Ablach den ersten großen der Baggerseen am Fluss abwärts von Ablach, 15,4 ha, der sich schon seit etwas oberhalb der Augrabenmündung der Ablach entlangzieht.
  • Postenwiesengraben, von rechts und Süden auf etwa 579 m ü. NHN etwa hundert Meter vor der Flussbrücke der Ablachtalbahn, 0,5 km und ca. 0,1 km².[14]
    • RiverIcon-SmallLake.svg Entwässert den auf etwa 580 m ü. NHN liegenden, zweiten großen Baggersee an der unteren Ablach, etwa 9,1 ha.[19]
  • Andelsbach, von rechts und Südsüdosten auf etwa 578 m ü. NHN zwischen der Bahnbrücke und der Kläranlage von Krauchenwies, 29,7 km und 152,4 km².[18] Entsteht auf etwa 801 m ü. NHN bei Illwangen-Glashütten.
  • Salengraben, von links und Westen auf etwa 577 m ü. NHN zwischen der Eisenbahnbrücke und der Straßenbrücke der L 456 aus Richtung Sigmaringen-Laiz nach Krauchenwies gegenüber, 3,0 km und ca, 2,4 km².[14] Entsteht auf etwa 633 m ü. NHN nordwestlich von Ablach dicht vor dem Wald.
    • (Anderer Oberlauf im Wald), von links und Südwesten auf etwa 620 m ü. NHN am Rand des Eichwalds nordnordwestlich von Ablach, ca. 0,8 km[15] und ca. 0,4 km².
      • RiverIcon-SmallLake.svg Quellteich auf etwa 639 m ü. NHN im Wald nördlich des Ablacher Emmichs, 0,1 ha.
      • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf etwa 625 m ü. NHN einen Waldteich, 0,1 ha.
      • RiverIcon-SmallLake.svg Entwassert einen Waldteich rechts und links kurz vor der Mündung, zusammen 0,2 ha.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert auf etwa 576 m ü. NHN einen weiteren Baggersee links und rechts zwischen Bahnlinie und Landesstraße, 6,6 ha und 4,1 ha.
  • Lindensoppengraben, von links und Nordwesten auf etwa 573 m ü. NHN gegenüber dem Abgang des Triebwerkkkanals zum Krauchenwieser Elektrizitätswerks, 2,1 km und ca. 1,6 km².[14] Entsteht auf etwa 609 m ü. NHN neben einem Waldweg durch die Lindensoppen.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf 573,8 m ü. NHN[20] einen weiteren Baggersee am linken Ablachufer, 26,1 ha.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert den Zielfinger Vogelsee links am Ufer auf 570,7 m ü. NHN[20], 35,8 ha. Mit kleinen Randbereichen zusammen ist er ein Naturschutzgebiet, das vorrangig dem Schutz seltener Wasservögel dient.[21] Der unter Naturschutz stehende Baggersee ist fast nur durch einen Damm vom vorigen getrennt.
  • Wusthaugraben, von links und Westen auf etwa 571 m ü. NHN zwischen dem vorigen und dem flussabwärts gleich anschließenden Zielfinger Baggersee, 7,1 km und 13,8 km². Entsteht auf etwa 641 m ü. NHN im Forst Sigmaringen im Gewann Mengerhau östlich der K 8267 Göggingen–Inzigkofen.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf etwa 625 m ü. NHN den Gögginger Weiher in einer Waldlichtung, 1,5 ha.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf etwa 617 m ü. NHN den Ablacher Weiher in derselben Waldlichtung, 1,7 ha.
    • Blauhaugraben, von links auf etwa 606 m ü. NHN westsüdwestlich des Sigmaringer Forsthauses Josefslust, 1,9 km und ca. 3,9 km².[14] Entsteht auf etwa 642 m ü. NHN im Gewann Schwarzes Moos des Laizer Walds.
    • Pfaffenteich (?[22]), von links und Westen auf etwa 594 m ü. NHN an der L 456, 0,9 km und ca. 3,4 km².[14] Entsteht auf etwa 610 m ü. NHN im Waldgewann Nagelstein. Der längste zuführende Talzug beginnt wenig nördlich des Fuchsbühls im Westen von Ablach und läuft dann sogar etwa 4,1 km[15] weit nordöstlich bis zur Mündung. Auf der Karte wie auch der viel kürzere westliche Zweig jedoch ohne eingezeichneten Bach.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf etwa 596 m ü. NHN den Wusthauweiher kurz vor der Grabentrasse der ehemaligen Bahnstrecke Sigmaringen–Krauchenwies, 2,2 ha.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert einen weiteren Baggersee am rechten Ufer auf 571,1 m ü. NHN[20] gegenüber der Wusthausgrabenmündung, 6,9 ha.
  • Burrengraben, von rechts und Südwesten etwa hundert Meter nach dem Wusthaugraben, 1,2 km und ca. 1,2 km².[14] Entsteht auf etwa 610 m ü. NHN am Nordhang des Burren.
    • Ziegelhüttengraben, von rechts und Süden auf etwa 573 m ü. NHN an der Südostecke des letztgenannten Baggersees, 1,4 km und ca. 0,6 km².[14] Entsteht auf etwa 626 m ü. NHN in einer baumbestandenen Rinne bei der Ziegelhütte von Mengen. Fließt anfangs nordöstlichg den Burrenhang hinab.
      • Abzweig des Wegäckergrabens, nach rechts am Fuß des Burrens. Der Ziegelhüttengraben-Zweig läuft ab hier als Weggraben nordwestlich zum Burrengraben, während dieser Zweig etwa in alter Richtung weiterzieht.
      • RiverIcon-SmallLake.svg Auf etwa 573 m ü. NHN liegt im Mündungswinkel ein weiterer Baggersee, 0,7 ha.
  • Zielfingergraben, von links und Nordwesten auf etwa 570 m ü. NHN südöstlich des Mengener Weilers Zielfingen in die Ablach selbst, 1,4 km und ca. 1,3 km². Entsteht auf etwa 610 m ü. NHN etwas oberhalb des Weilers in der unteren Bachmulde neben der K 8240 nach Sigmaringendorf.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Passiert auf unter 575 m ü. NHN einen See am linken Ufer am Rand von Zielfingen, 0,6 ha.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt den Zielfinger Baggersee zwischen dem Damm der Ablachtalbahn am Südrand von Zielfingen und dem linken Ufer, 28,0 ha, der sich in Flussrichtung vom Wusthaugraben-Zulauf bis zur Ablachtalquerung der K 8240 Zielfingen–Krauchenwies entlangzieht.
  • RiverIcon-SmallLake.svg Am rechten Ufer liegen dem Zielfinger Baggersee gegenüber nacheinander zwei weitere, etwa gleichgroße Baggerseen von zusammen 31,7 ha vom Burrengraben-Zulauf ebenfalls bis zur K 8240. Wenigstens der zweite liegt schon unter 570 m ü. NHN, an ihm ist ein Bad eingerichtet.
  • → (Abzweig des Triebwerkkanals zum Dillmanschen Sägewerk von Mengen), nach rechts auf etwa 570 m ü. NHN am oberen Anfang des genannten Badesees.
  • Wegäckergraben, von rechts und Südwesten in den rechten Triebwerkskanal auf etwa 569 m ü. NHN zuletzt entlang der K 8240, 1,3 km und ca. 0,3 km².[14] Zweigt auf etwa 577 m ü. NHN vom Ziegelhüttengraben ab, siehe oben.
  • Riedbach, von rechts und Süden in den rechten Triebwerkskanal auf etwa 568 m ü. NHN am Wohnplatz Mühle des Mengener Dorfes Rulfingen, 4,3 km und ca. 4,5 km².[14] Entsteht auf etwa 630 m ü. NHN im Gewann Pfaffenwald des Weithart.
    • (Unbeständiger rechter Quellarm), von rechts und Südosten auf etwa 620 m ü. NHN nach den ersten etwa 400 Metern[15] Nordostlauf, ca. 1,2 km[15] und ca. 0,9 km².[14] Entsteht auf etwa 643 m ü. NHN etwas nördlich der Weitharthütte am (in Gegenrichtung entwässernden) Schwarzen Moos.
    • Mooswiesenhaugraben, von links und Südwesten auf etwa 585 m ü. NHN südwestlich von Rulfingen, 1,1 km und ca. 1,1 km².[14] Entsteht auf etwa 620 m ü. NHN südöstlich der Mengener Ziegelhütte in einer Waldspitze des Karl-Antons-Waldes.
  • ← (Rücklauf des Triebwerkkanals zum Dillmannschen Sägewerk), von rechts auf 565,2 m ü. NHN[20], 1,6 km.
  • → Abgang der Mengener Ablach, nach rechts hundert Meter weiter abwärts just nach der Bahnbrücke des Gleisanschlusses des Dillmannschen Sägewerks. Der linke Flusszweig, Ennetacher Ablach, gilt als Hauptast. Wiederzusammenfluss weniger als einen Kilometer vor der Ablachmündung.
  • Lohbach, von rechts und Süden auf etwa 564 m ü. NHN gleich nach der Verzweigung in die Mengener Ablach, 3,6 km und ca. 4,2 km².[14] Entsteht auf etwa 626 m ü. NHN im Gewann Loh des nördlichen Weithart südlich von Rulfingen.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf etwa 603 m ü. NHN einen Teich am Waldrand zu den Hartäckern am linken Ufer südlich von Rulfingen, 0,2 ha.
    • Goldbuchgraben, von rechts und Südosten auf etwa 595 m ü. NHN wenig nach dem vorigen wieder kurz im Wald, 1,0 km und ca. 0,6 km².[14] Entsteht auf etwa 620 m ü. NHN südlich der Kohlgrubehütte im Gewann Goldbach (!).
    • Kleinschle-Graben, von links und Südwesten auf etwa 582 m ü. NHN am Südrand von Rulfingen, 0,9 km und ca. 0,5 km².[14] Entsteht auf etwa 617 m ü. NHN in der Flur kurz vor dem Ameisenhau. Meist Weggraben.
    • Etzenbrühlgraben, von rechte und Südosten auf etwa 568 m ü. NHN an der B 311 etwas nördlich von Rulfingen, 1,2 km und XX km².[14] Entsteht auf etwa 595 m ü. NHN östlich von Rulfingen am Waldrand.
  • Fronholzgraben, von links und Westnordwesten in die Ennetacher Ablach auf etwa 564 m ü. NHN fast schon gegenüber dem Dinserschen Sägewerk von Mengen am anderen Ablacharm, 2,1 km und ca. 1,9 km².[14] Entsteht auf etwa 612 m ü. NHN im Waldeck westlich der Mengener Harthöfe.
  • → (Abgang eines Flutkanals), nach rechts von der Ennetacher Ablach auf etwa 561 m ü. NHN kurz bevor diese die Ablachtalbahn in Richtung des Mengener Dorfs Ennetach am linken Hangfuß unterquert.
  • Trögebach, von links und Westnordwesten auf etwa 561 m ü. NHN in die Ennetacher Ablach gleich auf der anderen Seite der Bahnlinie in der Ablachaue vor der Ennetacher Siedlung um die Holzstraße, 1,8 km und ca. 1,3 km².[14] Entsteht auf etwa 594 m ü. NHN an einer Waldspitze nordwestlich der Hardhöfe.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Durchläuft auf etwa 584 m ü. NHN einen Teich wenig nordnordöstlich der Hardhöfe, 0,1 ha.
  • Mittlerer-Weg-Graben, von rechts und Süden auf etwa 560 m ü. NHN in die Mengener Ablach an der Brücke der B 311 beim Mengener Stadion, 2,3 km und ca. 2,0 km².[14] Entsteht auf etwa 582 m ü. NHN am Rand der Flurbucht Hartäcker im nördlichen Burkhardshauser Wald. Zumeist Weggraben.
    • RiverIcon-SmallLake.svg Entwässert vielleicht einen See auf dem Gelände des noch umgetriebenen Kieswerks am rechten Talrand unter dem Galgenbühl, ca. 1,9 ha.[19]
  • Schwefelgraben, von rechts und Süden auf etwa 559 m ü. NHN durch die Schrebergärtenzone zwischen dem Mühl- und dem Butzengässle von Mengen in die Mengener Ablach, 1,6 km und ca. 1,3 km².>[14] Entsteht auf um 590 m ü. NHN im Schwarzental südlich von Mengen.
  • Reitbach, linker Seitenarm der Mengener Ablach in Mengen zwischen der Mittleren und etwas vor der Uhlandstraße, 0,4 km.
  • ← (Rücklauf des Flutkanals), von rechts in die Ennetacher Ablach auf etwa 556 m ü. NHN nördlich der B 32 im Gewann Unterwasser, 1,7 km.
  • ← Rücklauf der Mengener Ablach, von rechts und zuletzt Süden in die (Ennetacher) Ablach auf 552,9 m ü. NHN[20] beim Mengener Siedlungsplatz Walke, 4,3 km,
  • → (Abgang der Hochwasserentlastung zur Donau), nach links und Norden auf wenig unter 552,9 m ü. NHN[20] etwa 50 Meter nach dem Wiederzusammenfluss, 0,4 km und 0,3 km². Mündet etwas über 800 Meter aufwärts der Ablach selbst in die Donau.
  • Vorflutgraben, von rechts und Süden auf etwa 552 m ü. NHN an der Mengener Kläranlage, 0,7 km und 1,6 km². Weggraben neben der Blochinger Straße, der auf etwa 553 m ü. NHN am Nordrand von Mengen am Leichsenring entsteht.

Mündung der Ablach von links und zuletzt Westen auf etwa 551 m ü. NHN gegenüber dem Stadtteil Blochingen in die Donau. Die Ablach ist 32,4 km[15] lang und hat ein Einzugsgebiet von 435,5 km²,[4] zu dem der große rechte Unterlauf-Zufluss Andelsbach allein schon mit 152,4 km²[18] mehr als ein Drittel beiträgt.

Geologie[Bearbeiten]

Während der Rißeiszeit, der vorletzten Eiszeit vor rund 120.000 Jahren, floss die Ablach bei Engelswies in die Donau, ihr bisheriges Tal war vom Rißgletscher bedeckt, der gleichzeitig die Donau staute, weshalb das Donautal aufwärts bis Geisingen und Spaichingen – bis auf 667 Meter Höhe – einen großen See bildete. Dieser floss zeitweilig bei Spaichingen über die dortige Talschwelle in das Neckartal ab. Nach der Rißeiszeit schuf sich die Ablach mithilfe der gestauten und dann rasch abfließenden Wassermassen vor etwa 100.000 Jahren ihr heutiges Tal.[8]

Vor der Begradigung hatte die Ablach einen mäandrierenden Verlauf. Das Ablachtal gilt im weitesten Sinne als Trennung zwischen dem Heuberg im Norden und dem Linzgau im Süden.[23]

Geschichte[Bearbeiten]

Schon früh lernten die Menschen, sich das fruchtbare Land links und rechts des Flusslaufes nutzbar zu machen, was sich in frühen Besiedelungen durch die Kelten, Römer und Alamannen zeigte.

Dass Kelten im Ablachtal siedelten, dafür zeugt der Name dieses Flusses selber, denn das keltische Abela heißt so viel wie „Bach“.[24] Entlang des Ablachtals findet man an den siedlungstopographisch günstigsten Stellen Altsiedelorte, die bereits während der alemannischen Landnahme, also im fünften und sechsten Jahrhundert gegründet worden waren und deren Namen auf „-ingen“ enden: Göggingen, Menningen, Schnerkingen, Bichtlingen.[25]

Später gewann das Ablachtal wegen seines Holzbestands und auch weil seine Bodenqualität dem Getreideanbau günstig ist, immer mehr an Bedeutung. Die jährlichen Frühjahrsüberschwemmungen sorgten für eine ausreichende Düngung. Erst im letzten Jahrhundert entwickelte sich im Ablachtal der industrielle Kiesabbau stark.

Der Verlauf der Ablach erhielt durch viele Faktoren seine heutige Form. So sind einige Kilometer des Oberlaufs der Ablach in die Stockacher Aach umgeleitet worden, wodurch sich das Einzugsgebiet der Ablach um rund 22 Quadratkilometer verkleinerte.[9] Kurios ist, dass der Oberlauf der heutigen Aach, die durch Zizenhausen fließt, dort 1857 noch Ablach hieß.[26] Der staatliche Eisenbahnbau nahm ebenfalls großen Einfluss auf den Flussverlauf, der Bau der Eisenbahnstrecke von Schwackenreute nach Pfullendorf (1873 eröffnet) und der Bau der Hegau-Ablachtal-Bahn, zwischen 1866 und 1870 von Stockach nach Meßkirch und bis 1873 von Meßkirch über Krauchenwies nach Mengen, veränderte den Fluss. Die Bahnstrecke verläuft oftmals entlang der Ablach und quert diese auch. Zudem erfuhr die Ablach durch den aufkommenden Straßenbau ihre Einschränkung. So erhielt durch die Bundesstraße 311 ein bereits durch die Landwirtschaft veränderter Lebensraum sein heutiges Bild. Auch wurde wegen wiederholter Überschwemmungen die Ablach zwischen Menningen und Göggingen korrigiert; so wurde im November 1910 beschlossen, den Wasserverlauf auf zwölf Meter zu verbreitern, die Maßnahmen kostete 140.000 Mark.[27] Neben den Änderungen durch verkehrstechnische Baumaßnahmen kam es zu weiteren Verlaufskorrekturen durch den Kiesabbau.[26]

Pegel[Bearbeiten]

Der Pegel der Ablach wird vom Regierungspräsidium Tübingen an drei Stellen gemessen: Eine Messeinrichtung befindet sich in Menningen und zwei bei Mengen, und zwar an der Ennetacher Ablach und an der Mengener Ablach[28].

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Gerade in ihrem Oberlauf hat die Ablach durch Begradigung und Tieferlegung strukturellen und funktionellen Schaden erlitten. Inzwischen ist aber der Biber an ihr wieder heimisch.

Kunst[Bearbeiten]

Bei den Schwackenreuter Seen steht als sichtbare Markierung der Europäischen Wasserscheide die Wasserscheide-Plastik, ein 2007 eingeweihtes Kunstwerk von Peter Klink.[26]

Literatur[Bearbeiten]

  • Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt
    • für den Lauf: Nr. 8020 Meßkirch, Nr. 7920 Leibertingen, Nr. 7921 Sigmaringen, Nr. 7922 Saulgau West
    • zusätzlich fürs Einzugsgebiet: Nr. 7919 Mühlheim an der Donau, Nr. 8019 Neuhausen ob Eck, Nr. 8021 Pfullendorf, Nr. 8022 Ostrach, Nr. 8120 Stockach, Nr. 8122 Wilhelmsdorf
  • Herbert Fießinger: Der Fluß- und Ortsname Ablach. Selbstverlag, Krauchenwies-Göggingen 2009.
  • Begleitdokumentation TBG 62 – Ablach–Kanzach (PDF; 740 kB).

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b c d Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW). Siehe bei den → Weblinks.
  2. a b Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW.
  3. Länge mit der Mindersdorfer Aach oberhalb des Teilungsbauwerks nach dem Layer Gewässernetz (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW, ein abgemessenes Teilstück der Stockacher Ach zwischen diesem und dem zufließenden Talbächle von etwa 1,7 km wurde dazu von der Aachlauflänge bis zu diesem Zufluss abgezogen.
  4. a b Einzugsgebiet nach dem Layer Aggregierte Gebiete 04 des Online-Kartenservers der LUBW.
  5. Einzugsgebiet mit Mindersdorfer Aach nach den Layers Basiseinzugsgebiet (AWGN) und Aggregierte Gebiete 04 des Online-Kartenservers der LUBW. Das auf der Gewässerkarte über das Teilungsbauwerk hinab bis zum Zufluss Talbächle der Stockacher Ach angesetzte Einzugsgebiet der Mindersdorfer Ach wurde dazu um den zu etwa 0,6 km abgemessenenes Einzugsgebietszwickel zwischen den beiden Laufpunkten korrigiert.
  6. Karte von dem Königreiche Württemberg nach der neuen Landesvermessung im 1/50000 Maßstabe, von dem K. Statistisch topographischen Bureau, Blatt V, 1830.
  7. Die Stockacher Aach fällt auf ihrem etwa 29 km langen Lauf in den Bodensee ab dem Teilungsbauwerk um etwa 225 Metern, während die Ablach auf ihren etwa 33 km von hier bis zur Donau nur etwa 70 Meter an Höhe verliert.
  8. a b Irgendwann auch ohne Eingriff dem Rhein zu. In: Südkurier, vom 3. August 2003.
  9. a b Karl Mägerle (km): Heimat überrascht mit ihrer Schönheit. In: Südkurier, vom 12. August 2011.
  10. Alfred Heim: Das Ablachwasser fließt auch in den Bodensee – Der kleine „Rhein-Donau-Kanal“ bei Schwackenreute. In: Meßkircher Heimathefte. Heft 8, 2002, ZDB-ID 2021344-X, S. 109–112.
  11. Hydromorphologische Belastungen. In: Wasserrahmenrichtlinie – Bestandsaufnahme. Bearbeitungsgebiet Donau in Baden-Württemberg. Bericht. S. 20.
  12. Seefläche nach dem Layer Stehende Gewässer des Online-Kartenservers der LUBW.
  13. Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW.
  14. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der LUBW.
  15. a b c d e f g h Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der LUBW.
  16. Einzugsgebiet aufsummiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW.
  17. Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW sowie einem dort unberücksichtigten Oberlaufstück, das auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte abgemessen wurde.
  18. a b c d e Einzugsgebiet nach dem Layer Aggregierte Gebiete 04 des Online-Kartenservers der LUBW.
  19. a b Seefläche abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der LUBW.
  20. a b c d e f Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der LUBW. Siehe bei den → Weblinks.
  21. Steckbrief des Naturschutzgebietes im Schutzgebietsverzeichnis der LUBW
  22. Die Bezeichnung „Pfaffenteich“ könnte auch nur eine Übertragung der entsprechenden schwarzen (!) Beschriftung im Mündungsbereich auf der Online-Karte der LUBW sein, diese beschriftet nämlich regelmäßig Gewässer in Blau. Anders als bei Gewannnamen ist hier der Schriftzug zudem kursiviert. Vielleicht lag am Zulauf früher ein weiterer Weiher dieses Namens.
  23. Vgl. Menningen. In: Südkurier, vom 25. August 2008.
  24. Gustav Kempf: Das Gögginger Dorfbuch. Uhl, Radolfzell 1969.
  25. Armin Heim: Ergebnis der ersten Welle des mittelalterlichen Landesausbaus. Im: Südkurier, vom 14. August 2003.
  26. a b c Gregor Moser (mos): Der Weg führt zur Peter-Klink-Plastik. In: Südkurier, vom 9. August 2011.
  27. Einstmals. In: Südkurier, vom 24. November 2010.
  28. Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg: Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

Weblinks[Bearbeiten]