Stockach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Andere Orte mit dem Namen Stockach siehe Stockach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Stockach
Stockach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Stockach hervorgehoben
47.8513888888899.0113888888889491Koordinaten: 47° 51′ N, 9° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Konstanz
Höhe: 491 m ü. NHN
Fläche: 69,75 km²
Einwohner: 15.970 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 229 Einwohner je km²
Postleitzahl: 78333
Vorwahl: 07771
Kfz-Kennzeichen: KN
Gemeindeschlüssel: 08 3 35 079
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Adenauerstraße 4
78333 Stockach
Webpräsenz: www.stockach.de
Bürgermeister: Rainer Stolz
Lage der Stadt Stockach im Landkreis Konstanz
Bodensee Bodenseekreis Landkreis Waldshut Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Tuttlingen Landkreis Sigmaringen Aach (Hegau) Allensbach Bodman-Ludwigshafen Büsingen am Hochrhein Stockach Eigeltingen Engen Gaienhofen Gailingen am Hochrhein Gottmadingen Hilzingen Hohenfels (bei Stockach) Konstanz Mainau Moos (am Bodensee) Mühlhausen-Ehingen Mühlingen Öhningen Orsingen-Nenzingen Radolfzell am Bodensee Reichenau (Landkreis Konstanz) Reichenau (Landkreis Konstanz) Reichenau (Landkreis Konstanz) Reichenau (Landkreis Konstanz) Rielasingen-Worblingen Singen (Hohentwiel) Steißlingen Stockach Tengen Volkertshausen SchweizKarte
Über dieses Bild

Stockach ist eine Stadt im Landkreis Konstanz im Süden Baden-Württembergs und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Die Stadt war in der Zeit von 1939 bis zum 1. Januar 1973 Kreisstadt des damaligen Landkreises Stockach.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Stockach liegt im Hegau, fünf Kilometer nordwestlich des Bodensees in einer Moränenlandschaft an der Stockacher Aach.

Geologie[Bearbeiten]

Am Abend des 28. November 1886 kam es durch eine von Südost nach Nordwest fortschreitende wellenförmige Erdbewegung in der sogenannten Stockacher Verwerfung zu einem lokalen Erdbeben. Um 22:57 Uhr riss ein erster von drei innerhalb fünf bis sechs Sekunden aufeinenanderfolgenden Stößen die Bevölkerung aus dem Schlafe, diese waren im rund vier Kilometer entfernten Ort Winterspüren noch deutlich zu spüren war. Diese Bruchlinie verläuft wohl parallel der Leiblachlinie nördlich an der Nellenburg vorbei nach Südwesten, überschreitet wahrscheinlich die nördliche Fortsetzung des Überlingerseetals und lässt sich dann bis in die Gegend von Steißlingen verfolgen.[2][3][4]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Stockach besteht aus der Kernstadt, den früher selbstständigen Gemeinden Espasingen, Hindelwangen, Hoppetenzell, Mahlspüren im Hegau, Mahlspüren im Tal, Raithaslach, Wahlwies, Winterspüren und Zizenhausen sowie 79 weiteren Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern.

Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Mahlspüren im Tal liegt die Wüstung Wolfertshausen. In Stockach aufgegangen ist die Ortschaft Rißtorf und im Gebiet der Gemeinde Stockach in den Grenzen vom 30. November 1971 liegt die abgegangene Ortschaft Brändlishofen. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Wahlwies liegt die abgegangene Ortschaft Forsterhof. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Winterspüren liegt der abgegangene Hof Daxberg und im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Zizenhausen liegen die abgegangenen Ortschaften Sennhof und Sonnenbühl.[5]

Wappen Stadtteil Einwohner (2009[6]) Fläche[6]
Wappen Stockach Stockach (Kernstadt) 8200 920 ha
Wappen Espasingen Espasingen 670 950 ha
Wappen Hindelwangen Hindelwangen 1430 950 ha
Wappen Hoppetenzell Hoppetenzell 590 400 ha
Wappen Mahlspüren im Hegau Mahlspüren im Hegau 460 420 ha
Wappen Mahlspüren im Tal / Seelfingen Mahlspüren im Tal / Seelfingen 610 710 ha
Wappen Raithaslach Raithaslach 360 210 ha
Wappen Wahlwies Wahlwies 2160 900 ha
Wappen Winterspüren Winterspüren 860 1200 ha
Wappen Zizenhausen Zizenhausen 1310 210 ha

Geschichte[Bearbeiten]

Stockach um 1907
Stockach 2005 (Blick vom Nellenburger Hang)
Luftbild von Stockach (2006)

Gräberfunde lassen sich aus der Hallstattzeit (700 v. Chr.), der Kelten- (4. Jahrhundert v. Chr.) und der Alemannenzeit (400 bis 800 n. Chr.) in der Vorstadt Rißtorf nachweisen.

Zwischen 750 und 1056 wurde die Nellenburg gebaut und erweitert. Neben einem älteren Dorf im Tal der Stockacher Aach an der Kreuzung zweier ehemaliger Römerstraßen gründeten Mitte des 13. Jahrhunderts die Grafen von Nellenburg auf einer geschützten Anhöhe die Stadt Stockach nach einfach gegliedertem Plan, seit 1275 bestand das Amt Stockach in der Grafschaft Nellenburg, im Jahr 1278 (wahrscheinlich) oder 1283 (belegt) erhielt Stockach das Stadtrecht, als Graf Mangold von Nellenburg einen Vertrag mit den Worten „datum et actum in civitate stoka“ unterzeichnen ließ.[7]

Im Jahr 1351 erhielt Kuony von Stocken (auch manchmal als Hans Kuony) für seinen weisen Rat bei der Schlacht am Morgarten das Privileg eines Narrengerichtes, Ursprung des heutigen Stockacher Narrengerichtes, von seinem Habsburger Herrn.[7]

Nach dem Aussterben der dritten Linie der Grafen von Nellenburg kam Stockach mit der Landgrafschaft Nellenburg an die Freiherren von Tengen. Johannes von Nellenburg-Tengen verkaufte 1465 das Stockacher Land samt Stadt für knapp 38.000 Gulden endgültig an die Habsburger und die Grafschaft Nellenburg kam zu Österreich. Über viele hundert Jahre regierten die vorderösterreichischen Landvögte in Stockach. Mit dem damals hochverschuldeten Nellenburger haben die Stockacher bis heute wenig Mitleid. Das Haus Habsburg blieb bis 1805 Stadt- und Landesherr (Vorderösterreich).

Im Jahr 1499 zeigte sich, dass die Herrschaft der Österreicher nicht alleinige Sicherheit brachte. Im Zuge des Schweizerkriegs (auch als Schwabenkrieg bekannt) drangen die eidgenössischen Schweizer in den Hegau vor – und bis vor die Tore Stockachs.[7] Es kam zur vergeblichen Belagerung Stockachs.[8] Eine Begebenheit, an die der sogenannte „Schweizer Feiertag“ als Traditionsveranstaltung heute noch erinnert.

Im Jahre 1704, während des Spanischen Erbfolgekrieges (1701–1714), ließ der bayerische Kurfürst Max Emanuel Stockach weitgehend niederbrennen. 1770 sollte die Habsburger-Prinzessin Marie-Antoinette, auf ihrem Weg zur Hochzeit mit dem französischen Thronfolger, durch das Habsburgische Stockach kommen.[7] Stockach war damals Teil von Schwäbisch-Österreich und ein bedeutender Straßenknotenpunkt zwischen Ulm, Schaffhausen, Tuttlingen und Konstanz.[9] Hier kreuzten sich der Postkutschenverkehr auf der Strecke Wien-Paris/Brüssel, Stuttgart-Zürich sowie Ulm-Basel. Der gesamte Fuhrverkehr musste sich hier die Kirchhalde hochquälen, dabei entstanden häufig Schäden an den Fuhrwerken. Die ortsansässigen Handwerker, wie der hier seit 1790 ansässige Seiler, verdienten gut an dem Durchgangsverkehr.[10]

Die turbulenten Zeiten für Stockach begannen mit der Französischen Revolution (1789 bis 1799) und mit Napoleon Bonaparte. Der Kaiser der Franzosen war ein gnadenloser Machtmensch: Im Kriegsjahr 1799 lag die Frontlinie der sich im Zweiten Koalitionskrieg bekämpfenden Österreicher unter Erzherzog Karl und Franzosen unter General Jourdan zwischen Stockach und dem Witthoh. Am 25. März 1799 kam es zur Schlacht bei Stockach und Liptingen bei der, der in Diensten der Habsburger stehende Feldmarschallleutnant, Karl Aloys Fürst zu Fürstenberg bei Liptingen gefallen ist und von seinen Soldaten zur Aufbahrung in die Stadt gebracht wurde.[7] Im Zuge des Schlachtverlaufes errangen die Österreicher einen Sieg über die Franzosen. Dieses Glück währte jedoch nicht lange: Als Napoleon sich 1804 zum König von Italien krönte, kam es erneut zum Krieg mit Österreich. Die süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg und Baden schlossen sich gestärkt durch den Reichsdeputationshauptschluss Frankreich an. Im Jahr 1805 war das Ende der österreichischen Herrschaft in Süddeutschland besiegelt, Napoleon trat jetzt als Reformator Europas auf und belohnte seine Kriegspartner mit den ehemals schwäbisch-österreichischen Gebieten. Stockach fiel damals zunächst an Württemberg. Erst am 23. November 1810 wurde das Stockacher Oberamt an Baden übergeben.[11] Am 9. März 1848 wurde im Zuge der bürgerlich-revolutionären Erhebung zum ersten Mal in Deutschland vom Dandler-Balkon in Stockach die Deutsche Republik ausgerufen, als Joseph Fickler, der Redakteur der Konstanzer „Seeblätter“, vor 6000 begeisterten Männern aus dem ganzen Seekreis eine flammende Rede hielt. Doch wurde die revolutionäre Stimmung schon bald durch bayrische, später württembergische und preußische Truppen erstickt. Erst Ende 1851 zogen die letzten Besatzungstruppen ab.[7][12]

Mitte des 19. Jahrhunderts setzte in Stockach die Industrialisierung ein, im Tal der Aach entstandenen Industriebetriebe und Stockacher Bürger bauten prächtige Häuser wie die Villa Fahr und die Villa Hablitzel, die heute im Kontrast zu den Bürgerhäusern in der Oberstadt stehen[13]: 1890 wurde eine Filiale der Trikotagenfabrik Schiesser aus Radolfzell (bis 1995) errichtet, 1892 wird Stockachs bedeutendster Industriebetrieb, die Eisengießerei Fahr, in Betrieb genommen (bis 1985).[14] Des Weiteren entstanden traditionsreiche Hotels, die Bahnstrecke Radolfzell–Stockach mit dem Bahnhofsgebäude wurde 1867 eröffnet und der Straßenbau wurde vorangetrieben.[15] So wurde 1844 der weniger stark ansteigende Stadtwall (Neue Straße) zur Straße ausgebaut.[10] 1913 besuchte Großherzogin Hilda von Baden Stockach.[7]

Im Zweiten Weltkrieg wurde Stockach am 22. und 25. Februar 1945, im Rahmen der alliierten Operation Clarion, eines gemeinsamen Unternehmens der US-amerikanischen und britischen Luftstreitkräfte, Ziel von zwei Luftangriffen. Bomber warfen an beiden Tagen über Stockach Sprengbomben ab, 24 Tote waren zu verzeichnen. Ziel der Angriffe waren das Bahnhofsareal und die Maschinenfabrik Fahr, in der Gussteile für Panzer produziert wurden.[16] Stockach wurde als erste Stadt im Bodenseegebiet am Abend des 21. April 1945 von einer motorisierten Einheit der Französischen Armee unter General Jean de Lattre de Tassigny eingenommen, woraufhin es zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung kam. Insgesamt kam es zu 50 bis 60 Vergewaltigungen. Am Abend des 22. April zogen die Franzosen Richtung Überlingen weiter, während Bürgermeister Adolf Wendling als Geisel zu Fuß nach Tuttlingen gebracht und Ernst Sigel als neuer Bürgermeister eingesetzt wurde. Einer aus der Radolfzeller Kaserne kommenden Gruppe der Waffen-SS gelang es am 23. April ins befreite Stockach vorzustoßen und fünf französische Soldaten zu töten. Die SS verübte außerdem ein Massaker an 20 ausländischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die im Stadtgarten provisorisch beigesetzt wurden. Am 24. April rückten die französischen Truppen erneut in Stockach ein. Als Racheakt wurden zehn prominente Stockacher Männer[17] als Geiseln genommen, welche umgehend erschossen werden sollten. Außerdem wurde gedroht, die Stadt niederzubrennen. Dem damals 36-jährigen Pfarrverweser Alois Mutz, dem neuen Bürgermeister Ernst Sigel und anderen gelang es, die Franzosen von dieser Tat abzuhalten, indem sie unter Eid erklärten, dass die Stockacher an diesen Untaten unschuldig seien.[18][19][20][21] Mit einem 1995 errichteten Denkmal im Stadtgarten wird an die Bemühungen von Alois Mutz und Ernst Sigel nach Kriegsende erinnert. Stockach war nach dem Krieg Teil der Französischen Besatzungszone.

Von 1936 bis 1972 war Stockach Kreisstadt des Landkreises Stockach. Nach der Auflösung im Zuge der Kreis- und Verwaltungsreform vom 1. Januar 1973 kam Stockach zum Landkreis Konstanz.

In den Fünfziger und Sechziger Jahren gab bis zu 1200 Schüler bzw. Studenten an der privaten Lang-Schule im Osterholz. Diese Techniker-Schule existiert heute nicht mehr.

Am 1. Oktober 2010 entging die historische Altstadt nur knapp einer Brandkatastrophe: In der Oberstadt, hier sind die Häuser größtenteils am Giebel zusammengebaut, kam es in der Kronengasse beim „Alt Stocken“ am Gustav-Hammer-Platz zu einem Großbrand.[22]

Geschichte der Stadtteile[Bearbeiten]

Espasingen

902 „Aspensinga“, wohl vom Personennamen Aspasius. Vermutlich ehemaliges alemannisches Herzogsgut, Besitz der Grafen von Nellenburg und des Klosters St. Georgen. Die Herren von Espasingen waren 1106–1169 edelfrei, 1263–1395 Ministerialen, später offenbar in Stein am Rhein verbürgert. Das Niedergericht hatten spätestens seit dem 15. Jahrhundert die Herren von Bodman inne, die Steuer gingen an die Hegauer Ritterschaft, alle anderen Hoheitsrechte lagen bei der Landgrafschaft Nellenburg. Mit dieser fiel Espasingen 1806 an Württemberg, 1810 an Baden.[23]

Hindelwangen

Erste Erwähnungen des Ortes erfolgen 1138 als „Huntwanga“, „Hundelwanc“ (1211) später „Hindelwang“ (1269). Früher im Besitz der Reichsabtei Salem. Aus dem Jahre 1211 existiert eine Urkunde, die im Rahmen einer Schenkung die Gegenwart des Ritters Heinrich von Hundelwanc bestätigt. Herren von Hindelwangen 1214 und Anfang des 13. Jahrhunderts erwähnt, jedoch nicht sicher einzuordnen. Gehörte ebenfalls zur Landgrafschaft Nellenburg (s.o.).[24]

Siehe auch: Hildisburg

Hoppetenzell

Hoppetenzell wird im Jahre 777 zum ersten Mal im Testament des Abtes Fulrad des Klosters St. Denis (bei Paris) urkundlich erwähnt. Demnach gehörte zum Besitz des Klosters ein Flecken im Hegau, der mit „Adelungcella“ (oder auch „Adelungscella“ oder „Adalongo cella“, vom Personennamen Adalun) bezeichnet wird. Nachweislich handelt es sich dabei um die heutige Ortschaft Hoppetenzell. 856 „Adalungicella“, 866 „Hadalongcella“, 1275 „Celle“, 1420 und 1456 „Zell im Madach“, 1493 „Hoppentzer Zell im Madach“, Herkunft der Namensform nicht geklärt. Der Ort wurde Fulrad durch Adalung, Bischof von Eichstätt übertragen. Später offenbar in Herzogsbesitz. Das Niedergericht besaß 1448 die Johanniterkommende Überlingen, vermutlich aus einer Schenkung der Herren von Bodman. Sämtliche anderen Rechte lagen bei der Landgrafschaft Nellenburg (s.o.).[25]

Mahlspüren im Hegau

Im 13. Jahrhundert „Walsburon“, 1291 „Walsburron“, 1360/70 „Malsburren, „ sonst bis Anfang des 17. Jahrhunderts Schreibweise überwiegend mit „W“. Ableitung vom Personennamen Walah fraglich. Früher Besitz der Grafen von Nellenburg und des Konstanzer Bischofs. Burgstall und Niedergericht 1603 durch die Vormünder des Albrecht Hans v. Reischach-Immendingen an Erzherzog Maximilian verkauft, seither zur Landgrafschaft Nellenburg (s.o.), die sämtliche anderen Rechte besaß.[26]

Siehe auch: Burg Mahlspüren (bei den Burgäckern)

Mahlspüren im Tal / Seelfingen

1091 „Madelesprun“, 1167 „Madilsburran“, 1169 „Madilsbiuron“, vom Personennamen Madel / Mada-lo. Früher Besitz der Grafen von Nellenburg. Niedergericht in Adelsbesitz, 14. Jahrhundert wohl Herren von Heudorf, 1479–1803 im Besitz des Spitals Überlingen, vermutlich durch Kauf von den Herren von Hasenstein. Blutbann bei der Landgrafschaft Nellenburg. Mahlspüren kam 1803 an Baden.[26]

Raithaslach

1155 „Raithaselah“. Früher Besitz der Konstanzer Dompropstei sowie der Klöster Salem und Petershausen. Gehörte spätestens 1307 zur Landgrafschaft Nellenburg (s.o.), die dort alle Hoheitsrechte hatte.[27]

Wahlwies

839 „Vvalahvis“, 946 „Vvalavvis“, 1247 „Walewis“. Ortsname nicht sicher zu deuten, evtl. Ableitung von ahd. walah = Romane, Welscher. Hier fanden zwei Schlachten statt: 355 gegen die Römer, und 915 gegen das Bistum Konstanz um die Wiederherstellung des schwäbischen Herzogtums. Alemannischer Herzogsbesitz, später Besitz zahlreicher Adelsfamilien sowie der Klöster St. Georgen im Schwarzwald und St. Blasien. In Wahlwies wurden Landtage des schwäbischen Herzogs abgehalten. Vielleicht örtlicher Niederadel im 13./14. Jahrhundert Niedergerichtsherrschaft seit dem 15. Jahrhundert in Händen der Herren von Bodman, vorher der Herren von Homburg. Steuerte zur Ritterschaft, den Blutbann hatten die von Bodman als nellenburgisches Lehen und Nellenburg selbst je zur Hälfte. Wahlwies kam 1806 an Württemberg, 1810 an Baden.[28] Wahlwies ist vor allem durch das dortige Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf und eine Waldorfschule bekannt.

Siehe auch: Burg Wahlwies (Bauernwacht)

Winterspüren

1101 „Ginteres-bouron“, „Wintersbouron“ [ou = u über dem o], 1275 „Winterbúrron“. Früher Grundbesitz des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen. Edelfreie Herren von Winterspüren um 1100. Niedergerichtsherrschaft vermutlich in Händen der Herren von Hohenfels, 1477 vermutlich von Herzog Sigmund von Österreich erworben, zur Landgrafschaft Nellenburg (s.o.), die alle sonstigen Rechte hatte.[29]

Siehe auch: Burg Winterspüren

Zizenhausen
Zizenhausen um 1880. Aquarell v. Gustav v. Bechtolsheim
Heidenhöhlen bei Zizenhausen

1227 „Zitzenhausen“. Gehörte mit allen Rechten der Landgrafschaft Nellenburg (s.o.), das Niedergericht wurde 1787 dem Landrichter Carl Anton von Krafft, seit 1781 Grundherr daselbst, überlassen.[30] Die Ortschaft Zizenhausen hat rund 1200 Einwohner. Der Ort ist bekannt durch die Zizenhausener Terrakotten aus einer Manufaktur des 19. Jahrhunderts. Ein Teil dieser von Sammlern hoch begehrten Tonfiguren ist im Schloss Zizenhausen und im Stockacher Stadtmuseum zu bewundern. Neben zahlreichen Darstellungen ist besonders der „Basler Totentanz“ bekannt. Der Ort liegt sieben Kilometer nördlich des Bodensees im Hegau. Geologisch interessant sind die im Ortsgebiet gelegenen „Heidenhöhlen“.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der baden-württembergische Gebietsreform in den 1970er Jahren wurden am 1. Dezember 1971 Hindelwangen, am 1. Januar 1972 Winterspüren, am 1. Januar 1973 Espasingen und Mahlspüren im Tal, am 1. Januar 1974 Raithaslach und Zizenhausen und am 1. Januar 1975 Hoppetenzell, Mahlspüren im Hegau und Wahlwies nach Stockach eingemeindet.

Die eingemeindeten Gemeinden bilden Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1797 waren in Stockach 140 Herdstellen registriert, was etwa 900 Einwohnern entsprach.[11] Bei der Kreisreform Baden-Württemberg 1973 war Stockach mit seinen damals 6.500 Einwohnern die kleinste Kreisstadt.[31] Zum 31. Dezember 2009 zählte Stockach eine Gesamtbevölkerung von 16.618 Personen.[32]

Religionen[Bearbeiten]

Kath. St.-Oswald-Kirche

In Stockach gibt es zwei evangelische – in Stockach und Wahlwies – und in den verschiedenen Ortsteilen mehrere katholische Kirchen. Die Stadt gehört zum Kirchenbezirk Überlingen-Stockach der Evangelischen Landeskirche in Baden mit Sitz in Salem.

Folgende Kirchen und Glaubensgemeinschaften sind in Stockach vertreten:

Politik[Bearbeiten]

Die Stadt ist auch Sitz einer Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Bodman-Ludwigshafen, Eigeltingen, Hohenfels, Mühlingen und Orsingen-Nenzingen mit (2005) insgesamt rund 30.570 Einwohnern. Die Verwaltungsgemeinschaft wurde am 1. Oktober 1975 konstituiert.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[33]
Wahlbeteiligung: 46,3 % (2004: 46,4 %)
 %
40
30
20
10
0
34,3 %
33,4 %
15,9 %
9,4 %
7,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,9 %p
-3,1 %p
-1,1 %p
+0,5 %p
+0,7 %p

Dem Gemeinderat gehören neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 31 Mitglieder an. Die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2009 vom 7. Juni 2009 führten zu folgendem Ergebnis:

CDU 34,3 % 11 Sitze (+1)
FWG 33,4 % 10 Sitze (−1)
SPD 15,9 % 5 Sitze (±0)
GRÜNE 9,4 % 3 Sitze (+1)
FDP 7,0 % 2 Sitze (±0)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 27. September 2009 wurde Rainer Stolz mit 63,7 Prozent der abgegebenen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 64,83 Prozent in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt. Er hatte 1993 Franz Ziwey nach 24 Amtsjahren abgelöst.[34]

  • 1945/46 Ernst Sigel
  • 1946–1969: Alois Deufel[35]
  • 1970–1993: Franz Ziwey[35]
  • seit 1993: Rainer Stolz

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Gold ein silberner Schrägbalken, belegt mit einem roten Ast, oben und unten je eine schrägrechtsliegende, vierendige blaue Hirschstange.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1972 wird eine Städtepartnerschaft mit der in Hochsavoyen gelegenen französischen Stadt La Roche-sur-Foron unterhalten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stockach versteht sich als das „Tor zum Bodensee“. Aus diesem Grund wurde auch 2010 am südlichen Stadtausgang ein gleichnamiges Kunstwerk platziert.[36]

Der Stockacher Streuobstlehrpfad führt durch eine rund fünf Hektar große Anlage. Hier können 70 verschiedene Obstsorten betrachtet, gekostet und bestimmt werden. Vor allem alte, für die Kulturlandschaft am Bodensee typischen Sorten wurden hier teilweise neu angepflanzt.[37]

Musik[Bearbeiten]

  • Chöre: Eintrachtchor 1836 (mit Jugendchor), Kammerchor, sechs Gesangsvereine.
  • Orchester: Akkordeon-Orchester Wahlwies, Kammerorchester, Musikschule, acht Musikvereine, zwei Schalmeiengruppen

Museen[Bearbeiten]

Im Alten Forstamt, im 1. und 2. Dachgeschoss über der Stadtbücherei, befindet sich das Stadtmuseum Stockach.

Bauwerke[Bearbeiten]

Neumeister-Uhr in der Hauptstraße 17
  • Die katholische Kirche St. Oswald mit ihrem barocken Zwiebelturm liegt an der sogenannten Kirchhalde. Um den notwendig gewordenen Neubau von St. Oswald tobte 1931/32 in Stockach ein heftiger Streit: Pfarrer und Stiftungsrat wollten eine moderne Kirche nach dem Entwurf von Architekt Otto Linder errichten. Ein paar beherzte Stockacher kämpften um den Erhalt des Stockacher Wahrzeichens und setzten beim Erzbischof eine Volksabstimmung durch. So kam eine Kompromisslösung zustande: die Rekonstruktion der barocken Zwiebelhaube mit einem modernen Kirchenschiff im Stil der neuen Sachlichkeit.[7][38] In der Vorhalle befinden sich zwei barocke Epitaphien von Joseph Anton Feuchtmayer bzw. Johann Georg Dirr.
  • Die evangelische Melanchthonkirche von 1883/84 wurde 1962 erweitert.
  • Loretokapelle (18. Jahrhundert) mit barocker Kreuzigungsgruppe und Pfleger-Orgel von 1661, der ältesten bespielbaren Orgel Badens [39]
  • Kath. Kirche St. Michael in Hindelwangen mit Pietà (um 1500) und Schutzmantelmadonna (Relief von Hans Ulrich Glöckler, 1610)
  • In Zizenhausen, Sennhofstraße, befindet sich die Herz-Jesu-Kirche. Sie wurde 1895 im neugotischen Stil erbaut und genordet. Ihr Chorflankenturm entstand nach 1913. Die Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit: Schnitzaltäre, Empore und Kanzel und figürliche Bemalung an der Wand um den Chorbogen:
  • Burgruine Nellenburg
  • Schloss Espasingen (zuletzt Brauerei und Mälzerei)
  • Hans-Kuony-Brunnen von Werner Gürtner (1973)
  • Stockach beherbergt zwei Skulpturen des im nahen Bodman-Ludwigshafen lebenden Bildhauers Peter Lenk, der „Ehrenwortbube“ und das „U-Boot U20“.
  • In Stockach befindet sich Deutschlands älteste noch funktionierende elektroautomatische Außenuhr. Sie wurde 1895 in Betrieb genommen.[40]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

„Hänsele“ der Narrenzunft „Narrengericht zu Stocken“

Bekannt ist Stockach nicht zuletzt durch seine schwäbisch-alemannische Fastnacht mit dem jährlichen „Stockacher Narrengericht“ am „Schmotzige Dunschtig“, das seit 1351 besteht. Es geht auf eine Begebenheit zurück, bei der der Hofnarr Kuony von Stocken dem Erzherzog Leopold I. von Österreich vor der Schlacht am Morgarten gegen die Schweiz zu bedenken gab: „Ihr wisst wohl, wie Ihr in die Schweiz hineinkommt, aber nicht wie raus.“ Die Schlacht wurde verloren. Herzog Albrecht der Weise gewährte daraufhin Stockach das Narrengerichtsprivileg für alle Zeiten. Das Narrengericht wählt jedes Jahr einen neuen Beklagten aus, der in der öffentlichen und vom SWR-Fernsehen übertragenen Hauptverhandlung vor dem „Hohen Grobgünstigen Narrengericht“ durch den Kläger angeklagt, durch den Fürsprech verteidigt, dann sich selber verteidigt. Das Urteil durch den Richter sieht zur Strafe je nach Schwere der Schuld vor, einen oder mehrere Eimer Weines (österreichisches Hohlmaß von 70 Liter) bis zum Laetare-Tag als Buße zu liefern.[41]

Jährlich im Sommer (Ende Juni) wird am „Schweizer Feiertag“ des erfolgreichen Widerstands gegen die schweizerische Belagerung während des Schwabenkrieges (1499) gedacht und mit einem Straßenfest gefeiert.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Es lebt vom Tourismus und einer doch stattlichen Anzahl an Firmen, die international tätig sind. Das Industriegebiet „Hardt“ und das Gewerbegebiet „Blumhof“ liegen jeweils an einer Autobahnauffahrt. Im Ortsteil Hindelwangen gibt es noch das Gewerbegebiet „Himmelreich“.[42]

Verkehr[Bearbeiten]

Nahverkehrszug auf dem Seehäsle

Die Stadt Stockach ist über die Bundesautobahn 98 über zwei Ausfahrten erreichbar. Im Ort kreuzen sich die Bundesstraßen 14, 31 und 313. Seit 1996 kann man die Stadt wieder mit der Bahn erreichen. Die Seehäsle genannte Linie Stockach – Radolfzell vereinigt sich in Stahringen mit der Bodenseegürtelbahn und hat in Radolfzell Anschluss zu der Seehas genannten Nahverkehrslinie Engen – Singen – Radolfzell – Konstanz.

Gericht, Behörden und Einrichtungen[Bearbeiten]

Stockach hat ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Konstanz gehört.

Vom Landratsamt Konstanz gibt es eine Außenstelle für KFZ-Zulassungen und Führerscheine, die im Rathaus untergebracht ist.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

In der Kernstadt gibt es Grund- und Hauptschule, das Nellenburg-Gymnasium, Realschule, Förderschule, E-Schule, Berufsschulzentrum, Sprachheilschule, Fachschule für Landwirtschaft und Musikschule.

Im Ortsteil Wahlwies gibt es eine Grundschule sowie eine Freie Waldorfschule.

In Zizenhausen gibt es die Anton-Sohn-Schule, diese Grund- und Hauptschule ist nach dem bekannten Sohn des Dorfes Zizenhausens benannt. Die ersten beiden Klassen der Anton-Sohn-Schule werden im Ortsteil Mahlspüren im Hegau unterrichtet. Eine weitere Grundschule befindet sich im Ortsteil Winterspüren. Ebenso wird im Ortsteil Hindelwangen die erste Klasse unterrichtet. Nach der ersten Klasse gehen die Schüler dann in die zentrale Grundschule der Kernstadt.

Die 2002 neu eingerichtete moderne Stadtbücherei bietet über 25.000 Medien, kostenfreien Internetzugang und zahlreiche Veranstaltungen zur Leseförderung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Fritz Geiges (1853–1935), Ehrenbürger von Raithaslach, Glas- und Monumentalmaler, Restaurator für Glasmalerei und Lokalhistoriker.[43]
  • 1993: Franz Ziwey (* 1932), 24 Jahre Bürgermeister von Stockach[44]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Anton Sohn (1769–1841), Schöpfer der Zizenhausener Terrakotten, lebte und wirkte von 1799 bis zu seinem Tod im Ortsteil Zizenhausen
  • Gustav Rockholtz (1869–1938), Maler, lebte und wirkte von 1919 bis zu seinem Tod in Stockach
  • Carl Anton von Krafft (1743–1830), Oberamtmann und Landrichter der Grafschaft Nellenburg und Herr der Grundherrschaft Zizenhausen
  • Alois Mutz (1910–2005), 1943 bis 1946 Pfarrverweser von St. Oswald, Träger des Bundesverdienstkreuzes, im April 1945 einer der Retter von Stockach[19][20] und Namensgeber einer Straße in Stockach[45]
  • Marc Dumitru (* 1986), Schauspieler und Darsteller in Das Haus Anubis[46]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Vgl. Jahreshefte des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg, Band 63, 1907, S. 168
  3. Vgl. Sporadisches Erdbeben vom 28. Nov 1886 zu Stockach. In: Verhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Karlsruhe, Band 10, 1888, S. 121f.
  4. Vgl. Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Band 63, 1912, S. 536
  5. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 777–784
  6. a b Ortsteile, abgerufen am 2. Dezember 2010
  7. a b c d e f g h Matthias Biehler (bie): Ein Hauch Geschichte weht durch die Stadt. In: Südkurier vom 20. Oktober 2008
  8. Max Miller, Gerhard Taddey: Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Band 6, Baden-Württemberg. 2. Auflage, 1980, ISBN 978-3-520-27602-5 S. 763.
  9. Peter Steuer, Konrad Krimm: Vorderösterreichische Regierung und Kammer 1753–1805: Oberamt Stockach und Stadt Konstanz. Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg 50/7. Verlag Kohlhammer W. Stuttgart 2008. ISBN 978-3-17-020483-6
  10. a b Lisa-Maria Peschges: Schnaufen auf dem Weg zur Kirche. In: Südkurier vom 7. September 2012
  11. a b Nadja Grintzewitsch: Stockacher waren einst stolze Schwaben. In: Südkurier vom 1. Dezember 2010
  12. Hans Wagner: Aus Stockachs Vergangenheit
  13. (sw): Denkmale haben geöffnet. In: Radolfzeller Wochenblatt vom 7. September 2011
  14. 725 Jahre Stockach
  15. Simone Ise: Prächtige Villen in der Unterstadt. In: Südkurier vom 7. September 2011
  16. Georg Becker: Ein Splitter erinnert an die Bomben. In: Südkurier vom 25. Februar 2010
  17. darunter Apotheker Walter Braun, Dr. Wilhelm Heinen, Alois Lang, Hermann Muffler, Emil Neumeister und der Leiter des Finanzamts, Max Seilnacht
  18. Waltraud Schwarz: Eine Stadt entgeht dem Untergang. In: Südkurier vom 7. Mai 2005
  19. a b Matthias Biehler (bie): Erinnerung an den “Retter von Stockach”. In: Südkurier vom 16. August 2007
  20. a b Pfarrer Alois Mutz in Überlingen gestorben. In: Südkurier vom 22. November 2005
  21. Hartmut Rathke: Und plötzlich stehen die Franzosen vor der Tür. In: Südkurier vom 21. April 2005
  22. Peter Filz: Großbrand in der historischen Altstadt. In: Südkurier vom 4. Oktober 2010
  23. Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 778f
  24. Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 779
  25. Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 779f
  26. a b Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 780
  27. Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 781
  28. Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 782f
  29. Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 783
  30. Das Land Baden-Württemberg. Band VI. S. 784
  31. Franz Ziwey: Das Ende des Landkreis Stockach – ein Rückblick. In: Singener Wochenblatt, 1999
  32. Bevölkerungsstand Stockach, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart, abgerufen am 2. Dezember 2010
  33. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/GTabelle.asp?G=GE335079
  34. Ziwey wurde im November 1969 gewählt und am 24. Januar 1970 in das Amt des Bürgermeisters von Stockach eingeführt.
  35. a b Georg Becker: Ziwey erobert Stockach. In: Südkurier vom 2. Mai 2009
  36. Gabi Rieger (gri): Da steht das Tor zum Bodensee. In: Südkurier vom 12. Oktober 2010
  37. Urlaubsideen rund um den Apfel. Lehrpfad, Museen und Feste. In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 6.
  38. Hartmut Rathke: Stockach im Zeitalter der Weltkriege, S. 133-138
  39. Stockach, Loretokapelle – Zur Restaurierung der Orgel von Johann Christophorus Pfleger, Radolfzell 1661. Auf der Website von Orgelbau Klais abgerufen am 23. Mai 2013.
  40. Vgl. Franz Xaver Gernstl in: Gernstls Deutschlandreise. Staffel 1. Episode 7: Von Basel zum Bodensee. Reisedokumentation. Produziert von Megaherz Film und Fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. August 2008.
  41. Übertragung des „Stockacher Narrengerichtes“ im SWR am 11. Februar 2010 von 20:15 bis 21:00.
  42. Ramona Löffler: Stockach. Auf närrischen Wellen am Fuße der Nellenburg. In: Die Region stellt sich vor. Wir sind hier. Sonderbeilage des Südkurier vom 19. November 2010, S. 26.
  43. Parallel zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde Freiburgs wurde Geiges auch Ehrenbürger Raithaslachs, vgl. Schau-ins-Land, Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins, 1985, S. 299
  44. Jörg Braun (jöb): “Nur kein großes Aufheben”. In: Südkurier vom 16. Dezember 2002
  45. Abschied von Alois Mutz. In: Südkurier vom 25. November 2005
  46. Marc Dumitru. Website der AnubisPedia. Abgerufen am 13. März 2010.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Schmid: Zizenhausen. Die jüngste Gemeinde in der Landgrafschaft Nellenburg. Stadt Stockach (Hrsg.), Primo Verlag, A. Stähle, Stockach, 2011, ISBN 978-3-00-030815-4 (Hegau-Bibliothek Band 143)
  • Fredy Meyer: Wahlwies. Ein Dorf und seine Geschichte. Engen: Stähle, 1990, XIII, 509 S., ISBN 3-921413-26-5 (Hegau-Bibliothek; Band 67)
  • Hartmut Rathke: Stockach im Zeitalter der Weltkriege. (= Hegau-Bibliothek; Band 123). Konstanz 2004, ISBN 3-00-014732-2
  • Hans Wagner: Aus Stockachs Vergangenheit. Herausgegeben vom Verein für Geschichte des Hegaus e. V. (= Hegau-Bibliothek; Band 11). 1967 (aus diesem Buch stammen die meisten Angaben zu Geschichte und Persönlichkeiten)

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Stockach – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Stockach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Stockach – Reiseführer