Aeropuerto Internacional José Martí

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Aeropuerto Internacional
José Martí[1]
JM Havana.jpg
Kenndaten
ICAO-Code MUHA
IATA-Code HAV
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 15 km südlich von Havanna
Straße Avenida de la Revolución
Basisdaten
Eröffnung 1930
Betreiber ECASA
Terminals 3
Start- und Landebahn
06/24 4000 m × 45 m Asphalt

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Der Aeropuerto Internacional José Martí (IATA: HAV, ICAO: MUHA; zuvor Aéropuerto El Rancho Boyeros) ist der internationale Verkehrsflughafen der kubanischen Hauptstadt Havanna und gleichzeitig der größte und wichtigste des Landes. Er dient als Heimatbasis für Cubana, Aerocaribbean und Aerogaviota und befindet sich etwa 15 Kilometer südlich des Stadtzentrums.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bau des Flughafens wurde 1929 begonnen. In den 1970er- und 1980er-Jahren waren die Fluggesellschaften des Ostblocks wie Aeroflot, Interflug, Czech Airlines und LOT häufig hier zu Gast.

Seit den 1990ern gibt es wieder Charterflüge in die Vereinigten Staaten, etwa mit Gulfstream International Airlines. Nachdem zunächst nur Flüge aus Miami, Los Angeles und New York zugelassen waren, autorisierte die US-Regierung im Rahmen der von Präsident Barack Obama erlassenen Reiseerleichterungen ab Anfang 2011 acht weitere Flughäfen, Charterflüge von und nach Kuba abzuwickeln.[2]

Terminals[Bearbeiten]

Der Flughafen besitzt drei Terminals: Terminal 1 dient zur Abfertigung von Inlandsflügen, Terminal 2 wird für Flüge von und nach den USA und Terminal 3 für die Abfertigung des restlichen internationalen Flugverkehrs verwendet. Im Jahr 2011 wurde Terminal 2 modernisiert. 2013 sollte Terminal 3 folgen.[3][4]

Am 7. November 2013 brach während Bauarbeiten am Terminal 3 ein Feuer aus,[5] in dessen Zuge der Flughafen vorübergehend evakuiert werden musste.[6]

Fluggesellschaften und Ziele[Bearbeiten]

Havanna verfügt neben einigen Inlandsrouten - beispielsweise nach Cayo Largo del Sur und Camagüey - über zahlreiche Direktverbindungen zu Zielen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie einige wenige Routen nach Europa. Angeflogen werden beispielsweise Toronto, Nassau und Lima. Direktverbindungen in die USA dürfen aufgrund anhaltender Embargos nur als Charter mit teils eingeschränktem Kundenkreis angeboten werden, Flüge nach Kanada sind hiervon nicht betroffen.

Verbindungen nach Europa bestehen beispielsweise mit Condor nach Frankfurt am Main, Air France nach Paris, Edelweiss Air nach Zürich ab Mai 2014, und Virgin Atlantic nach London.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jose Marti Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. AIP CUBA MUHA AD 2-13. In: iacc.gov.cu. Instituto de Aeronáutica Civil de Cuba, 3. Mai 2012, S. 1, abgerufen am 17. Februar 2014 (pdf, englisch).
  2. USA - Kuba nonstop in 30 Minuten in: AeroTelegraph vom 13. Oktober 2011, abgerufen am 1. April 2012
  3. Anhaltendes Wachstum des kubanischen Tourismus, Granma, 9. Mai 2012
  4. Cuba Purchases New Planes for Domestic Flights, Prensa Latina, 16. Februar 2013
  5. Sufre incendio menor terminal aérea de Cuba - Frontera vom 7. November 2013
  6. Controlado incendio en aeropuerto José Martí | Cubanet vom 7. November 2013