Annett Renneberg
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Annett Renneberg (* 16. März 1978 in Rudolstadt, Thüringen) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Leben
Renneberg lebte ab dem zweiten Lebensjahr in Ost-Berlin, wo sie später ein Gymnasium besuchte. Neben der Schule erhielt sie Unterricht in Gesang, Klavier und Akkordeon, und früh stand der Berufswunsch Opernsängerin fest.
1991 wurde sie bei einem Casting entdeckt und erhielt die Hauptrolle in dem Kriminalfilm Die Brut der schönen Seele. 1995 spielte sie ihre zweite Hauptrolle in dem Film Maja und wurde für ihre schauspielerische Leistung für den Telestar nominiert.
Nach dem Abitur 1998 wollte Renneberg Operngesang studieren, erhielt stattdessen aber vom Regisseur Peter Zadek das Angebot, eine Sprech- und Gesangsrolle in seiner Inszenierung von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny bei den Salzburger Festspielen zu übernehmen. Annett Renneberg entdeckte ihre Liebe zum Theater und weitere Bühnenengagements folgten in den nächsten Jahren, hauptsächlich Arbeiten zusammen mit Peter Zadek.
Renneberg spielte in mehr als 50 TV- und Kinoproduktionen, sehr populär ist ihre Rolle der Signorina Elettra Zorzi in den Verfilmungen der Donna Leon-Romane Commissario Brunetti. Seit 2006 tritt sie mit eigenen Bühnenprogrammen auf; sie singt, rezitiert und musiziert mit verschiedenen Künstlern.
[Bearbeiten] Theater
- 1998: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Bertolt Brecht – Regie: Peter Zadek, Salzburger Festspiele
- 1999–2006: Hamlet von William Shakespeare – Regie: Peter Zadek, Wiener Festwochen
- 2004–2005: Lina von Markus Hille – Regie: Uwe Eric Laufenberg, Uraufführung, Hans Otto Theater Potsdam
- 2004–2008: Peer Gynt von Henrik Ibsen – Regie: Peter Zadek, Berliner Ensemble
- 2008: Nackt von Luigi Pirandello – Regie: Peter Zadek, Dt. Uraufführung, St. Pauli Theater Hamburg
- 2008: Siegfrieds Frauen und Die letzten Tage von Burgund, Rolle: Kriemhild, Nibelungenfestspiele in Worms – Regie: Dieter Wedel
[Bearbeiten] Kino
- 1999: Hinter dem Regenbogen, Regie: Jan Peter
- 2000: Der Atemkünstler, Regie: Marco Kreuzpaintner
- 2003: Devot, Regie: Igor Zaritzki
- 2004: Schatten, Regie: Markus Engel
- 2004: Erbsen auf halb 6, Regie: Lars Büchel
- 2004: Befreite Zone, Regie: Norbert Baumgarten
- 2005: Marie, Regie: Alexandre Powelz
[Bearbeiten] Fernsehen (Auswahl)
- 1992: Die Brut der schönen Seele, Regie: Rainer Behrend
- 1996: Maja, Regie: Volker Maria Arend
- 1997: Das Böse, Regie: Christian Görlitz
- 1997: Die Musterknaben, Regie: Ralf Hüttner
- 1997: Blutige Scheidung, Regie: Manuel Siebenmann
- 1997: Ein Fall für zwei - Ende einer Täuschung, als Pia Hoffmann. Regie: Bodo Fürneisen
- 1998: Francis, Regie: Angelika Mönning
- 1999: Kommissar Rex - Der Verlierer, als Alina. Regie: Michi Riebl
- 2000: Donna Leon – Vendetta, als Elettra Zorzi. Regie: Christian von Castelberg
- 2000: Donna Leon – Venezianische Scharade, als Elettra Zorzi. Regie: Christian von Castelberg
- 2000: Models, Regie: Mark von Seydlitz
- 2001: Kolle – Ein Leben für Liebe und Sex, Regie: Susanne Zanke
- 2001: Tatort – Der Präsident, Regie: Thomas Bohn
- 2001: Engel sucht Flügel, Regie: Marek Gierszal
- 2001: Der Blaue Vogel, Regie: Dietmar Klein
- 2001: Zwei Brüder – Abschied, Regie: Andy Bausch
- 2002: Ein starkes Team – Kollege Mörder, Regie: Peter F. Bringmann
- 2002: Donna Leon – In Sachen Signora Brunetti, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2002: Donna Leon – Nobiltà, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2003: Die Cleveren – Engelchen flieg, Regie:Christiane Balthasar
- 2003: Der letzte Zeuge – Haut aus Eisen, Regie: Bernhard Stephan
- 2003: Donna Leon – Venezianisches Finale, Regie: Sigi Rothemund
- 2003: Berlin – Eine Stadt sucht den Mörder, als Lena Schumann. Regie: Urs Egger
- 2003: Donna Leon – Feine Freunde, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2004: Donna Leon – Sanft entschlafen, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2004: Donna Leon – Acqua alta, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2004: Die Cleveren – Auf der Flucht, Regie: Christiane Balthasar
- 2004: Die Cleveren – Killer im Kopf, Regie: Christiane Balthasar
- 2005: Donna Leon – Beweise, dass es böse ist, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2005: Donna Leon – Verschwiegene Kanäle, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2005: Tatort – Rache-Engel, als Marion Schneider. Regie: Robert Sigl
- 2005: Tatort – Unter Kontrolle, als Rike Hoffmann. Regie: Rene Heisig
- 2006: Tatort – Feuerkämpfer, Regie: Thomas Bohn
- 2006: Donna Leon – Endstation Venedig, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2006: Donna Leon – Das Gesetz der Lagune, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2007: Donna Leon – Die dunkle Stunde der Serenissima, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2007: Donna Leon – Blutige Steine, als Elettra Zorzi. Regie: Sigi Rothemund
- 2007: Die Wölfe, Regie: Friedemann Fromm
- 2007: Reife Leistung!, Regie: Martin Gies
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1997: Nominierung für den Telestar (Beste Darstellerin in einem Fernsehspiel) für "Maja“
- 2002: Lili Palmer-Gedächtniskamera/Goldene Kamera (Beste Nachwuchsdarstellerin)
[Bearbeiten] Weblinks
- Annett Renneberg in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Offizielle Homepage Annett Renneberg
- BRIGITTE-Interview mit Annett Renneberg
- Das Erste: Annett Renneberg als Signorina Elettra
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Renneberg, Annett |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 16. März 1978 |
| GEBURTSORT | Rudolstadt, Thüringen |

