António Vitorino

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Brigadegeneral Lindner Costa (auf dem Bild links) grüßt den US-amerikanischen Verteidigungsminister William Perry (rechts) und António Vitorino (Mitte) aus Portugal.

António Vitorino [ɐnˈtɔni̯u vituˈrinu] (* 12. Januar 1957 in Lissabon, Portugal) ist ein portugiesischer sozialistischer Politiker. Von 1999 bis 2004 war er EU-Kommissar für Justiz und Inneres.

António Vitorino erreichte den Master des Rechts und der Politischen Wissenschaft an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Lissabon.

1980 wurde er Mitglied des Parlamentes und dort bis 1984 Mitglied des Ausschusses für europäische Integration. 1984 bis 1985 war er Staatssekretär für parlamentarische Angelegenheiten, von 1985 bis 1986 Vorsitzender des Verfassungsausschusses des portugiesischen Parlamentes. 1986 wechselte er als Staatssekretär und Vertreter des portugiesischen Präsidenten nach Macau, bis er 1989 zurückkehrte. Von 1989 bis 1994 war er portugiesischer Verfassungsrichter. 1994 wurde er Mitglied des Europäischen Parlamentes, ging aber 1995 nach Portugal zurück, um (bis 1997) stellvertretender Premierminister und Verteidigungsminister zu werden.

Im September 1999 wurde er zum EU-Kommissar für Inneres und Justiz ernannt. Das Amt gab er im November 2004 ab.

António Vitorino ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er hat mehrere politikwissenschaftliche Bücher geschrieben.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)

Weblinks[Bearbeiten]