Arctic Monkeys

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Arctic Monkeys
Die Bandmitglieder 2006/07; Von rechts oben im Uhrzeigersinn: Jamie Cook, Matt Helders, Alex Turner, Nick O’Malley
Die Bandmitglieder 2006/07; Von rechts oben im Uhrzeigersinn: Jamie Cook, Matt Helders, Alex Turner, Nick O’Malley
Allgemeine Informationen
Herkunft High Green, Sheffield
Genre(s) Indie-Rock, Post-Punk, Garage Rock
Gründung 2002
Website arcticmonkeys.com
Gründungsmitglieder
Lead-Gesang
Glyn Jones
Lead-Gitarre
Alex Turner
Rhythmus-Gitarre
Jamie Cook
Schlagzeug
Matt Helders
E-Bass
Andy Nicholson
Aktuelle Besetzung
Lead-Gesang, Rhythmus-Gitarre, Keyboard, Hintergrund-Gesang
Alex Turner (seit 2002)
Lead-Gitarre, Rhythmus-Gitarre, Piano
Jamie Cook (seit 2002)
Schlagzeug, Perkussion, Hintergrund-Gesang
Matt Helders (seit 2002)
E-Bass, Hintergrund-Gesang
Nick O’Malley (seit 2006)
Ehemalige Mitglieder
Lead-Gesang
Glyn Jones (2002)
E-Bass
Andy Nicholson (2002 bis 2006)
Offizielle Ergänzung bei Liveauftritten/Musiksessions
Keyboard, Gitarre, Hintergrund-Gesang
John Ashton (2009 bis 2011)
Keyboard
Ben „Goldfingers“ Parsons (seit 2011)

Die Arctic Monkeys sind eine vierköpfige britische Indie-Rock-Band mit Einflüssen aus Post-Punk und Garage Rock. Sie wurde 2002 im englischen Sheffield gegründet und veröffentlichte 2006 ihr Debütalbum, das Platz eins der britischen Charts erreichte. 2007, 2009, 2011 und 2013 erschienen jeweils weitere Alben der Musikgruppe, die alle ebenfalls die Spitzenposition in Großbritannien erreichten.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

2002: Gründung[Bearbeiten]

Die Band wurde 2002 in High Green, einem Stadtteil von Sheffield, gegründet. Dabei hatten Turner und Cook, die Nachbarn waren, erst 2001 jeweils von ihren Eltern Gitarren zu Weihnachten bekommen. Das Spielen der Instrumente brachten sie sich dabei selbst bei. Anschließend gründeten sie mit Turners Schulfreunden Glyn Jones, Matt Helders und Andy Nicholson die Musikgruppe Arctic Monkeys. Da Nicholson bereits mit dem E-Bass vertraut war, blieb für Helders nur das Schlagzeug übrig.[1] Erst im Mai 2006 wurde bekannt, dass Alex Turner nicht der ursprüngliche Sänger der Band sei. Dieser Part war damals Glyn Jones zugefallen, der ebenfalls die Stocksbridge High School besuchte. Jones bestätigte diese Gerüchte damals mittels eines Interviews und sagte dabei, dass er und Turner damals „aus Langeweile begonnen hatten, ein Lied über einen Streber in ihrem Jahrgang zu schreiben“. Außerdem sagte er, dass er die Band noch 2002 verlassen hätte, da er „nicht die Hingabe besessen hätte, sein Engagement weiterzuführen“.[1] Für ihn wären sie lediglich eine Gruppe an Kindern gewesen, die aus Langeweile herumalberten.[1]

Der Name der Band stammt von Gitarrist Jamie Cook, der sich die Bezeichnung „Arctic Monkeys“ bereits vor der Gründung der Gruppe ausgedacht hatte. Die vorherigen Aussagen der Mitglieder, der Name stamme von dem Schlagzeuger der Band vom Vater eines der Bandmitglieder, revidierten sie dabei. Sie wären so oft nach der Herkunft ihres Namen gefragt worden, dass sie irgendwann begonnen hätten, sich Geschichten darüber auszudenken.[2]

2003 bis 2004: Erste Auftritte und Demoaufnahmen[Bearbeiten]

Nachdem die Band nach ihrer Gründung in den Yellow Arch Studios mit dem Üben begann, spielten sie am 13. Juni 2003 ihren ersten Gig im The Grapes in Sheffield.[3] Nach einigen Auftritten nahmen sie Demoaufnahmen in den 2fly Studios auf. Der Website der Studios ist zu entnehmen, dass die Gruppe 17 Lieder in fünfeinhalb Tagen aufnahm.[4] Heute sind die Aufnahmen als Beneath the Boardwalk bekannt und eine Rarität, da die wenigen auf CD erhältlichen Einheiten kostenlos bei Konzerten der Band verteilt wurde. Da einige Fans ihre CDs im Internet hochluden, sind die Aufnahmen auch heute noch erhältlich, auch wenn die Titelliste variiert.[3] Die Mitglieder der Gruppe sagten über die Aufnahmen, dass sie die kostenlose Verbreitung über das Internet nicht Verhindern wollen würden, da sie „ohnehin nie vorgehabt hätten, damit Geld zu verdienen und sie sie sowieso kostenlos verteilten“. Außerdem könnten ihre Fans auf diese Weise einfacher ihre Musik hören.[2] Die weit verbreitete Meinung, die Gruppe hätte ihre Berühmtheit über ihre MySpace-Seite erhalten, die ihre Demos noch vor allen anderen kostenlos zur Verfügung stellte, dementierten die Bandmitglieder 2005 in einem Interview. Die Seite sei von ihren Fans, welche die Demo-CD besäßen hätten, eingerichtet worden. Sie selbst hätten nicht einmal gewusst, wie sie ihre Musik im Internet hochluden.[2] Ihren Namen erhielt die Kompilation ebenfalls von den Anhängern der Band, ursprünglich war sie nämlich ohne Titel erschienen. Nachdem die ersten Tonträger jedoch verteilt worden waren, benannten die Fans die CD nach der Art, wie sie sie erhalten hatten: Auf dem Bürgersteig (Beneath the Boardwalk).[2]

2005: Plattenvertrag und erste Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Nachdem die Band durch Live-Auftritte und dem Verbreiten ihrer Lieder über das Internet immer mehr Menschen mit ihrer Musik erreicht hatte, erlangte sie unter anderem durch BBC Radio und britische Boulevardzeitungen erstmals auch außerhalb ihrer Heimatstadt Sheffield Aufmerksamkeit.[5]

Im Mai 2005 veröffentlichte die Gruppe ihre Extended Play Five Minutes with Arctic Monkeys. Diese bestand aus den Liedern „Fake Tales of San Francisco“ und „From the Ritz to the Rubble“, die später auch auf ihrem Debütalbum zu finden waren. Da die Band damals noch keinen Plattenvertrag unterzeichnet hatte, gründete sie extra für die Veröffentlichung der EP ihr eigenes Label Bang Bang Recordings. Die CD war limitiert auf 500 CDs und 1000 sieben-Zoll Schallplatten, weshalb sie heute ebenfalls eine Rarität ist. Sie ist jedoch im iTunes Store erhältlich. Kurz nach der Veröffentlichung der EP spielte die Band beim Reading and Leeds Festivals auf der Carling Stage, eine Bühne, die für unbekannte und/oder Bands ohne Plattenvertrag reserviert ist. Ihr Auftritt wurde zuvor von den Medien „gehypt“, was zu einer ungewöhnlich hohen Zuschauerzahl führte.

Im Juni 2005 unterzeichnete die Gruppe bei Domino Records einen Plattenvertrag. In einem Interview sagten sie später, dass sie besonders von der Do-it-yourself-Einstellung des Co-Labelgründers und Besitzers Laurence Bell beeindruckt gewesen seien. Dieser betrieb das Label von seiner Wohnung aus und nahm nur Bands unter Vertrag, die er auch persönlich mag.[6] Laut einem Bericht des Daily Star, einer britischen Boulevardzeitung, führte ihr Plattenvertrag im Oktober desselben Jahres zu einem Vertrag über 1.000.000 britische Pfund mit dem Musikverlag EMI Music Publishing sowie einem Kontrakt mit Epic Records für die USA, der rund 725.000 Pfund wert sei.[7] Die Band bestritt die Zahlen auf ihrer Website und gab später bekannt, dass EMI lediglich in Australien und Neuseeland für die Band zuständig sei und man in den USA die Musik selbst veröffentlichen würde. In Japan wird die Musik über das Independent-Label Hostess vertrieben. In Europa ist der Vertrieb von Land zu Land anders geregelt.[5]

Am 17. Oktober 2005 erschien mit „I Bet You Look Good on the Dancefloor“ die erste Single der Band im Vereinigten Königreich, wo sie zugleich auf Platz eins der Charts einstieg und die Sugababes von diesem Rang vertrieb. In Deutschland und auch den USA erreichte der Titel keine Platzierung in den offiziellen Charts, erreichte jedoch bei den Alternative Songs der USA Platz sieben.[8] Zwei Wochen zuvor war die Gruppe erstmals auf dem Cover des NME-Magazines zu sehen.

2006: Internationaler Durchbruch mit Debütalbum[Bearbeiten]

Turner und Cook im Juni 2006 bei einem Konzert

Am 16. Januar wurde zunächst eine zweite Single veröffentlicht. „When the Sun Goes Down“ erlangte dabei ebenfalls Rang eins, zudem stieg es auch in die deutschen Charts ein, wo es sich auf Position 89 platzierte. Am 23. Januar 2006 erschien bei Domino Records unter dem Namen Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not das Debütalbum der Band, das Platz eins erreichte. Mit 363.735 verkauften Tonträgern allein in Großbritannien wurde das Album damit zum am besten verkauften Debütalbum in einer Debütwoche im ganzen Vereinigten Königreich, ein Rekord, der zuvor bereits seit 2001 von der Popgruppe Hear’Say gehalten worden war (306.631/1. Woche).[9] Mit 118.501 abgesetzten Tonträgern allein am ersten Tag war das Album zudem kommerziell erfolgreicher als die gesamte Top-20 Großbritanniens zusammen.[10] Nach der Veröffentlichung in den USA rund einen Monat später erreichte es Platz 24, wobei es rund 34.000 verkaufte Tonträger vorweisen konnte. Damit avancierte das Album zum am zweitschnellsten verkauften Indie-Rock-Debütalbum in den Vereinigten Staaten.[11] In Deutschland platzierte sich das Album auf Rang 20.

Im April veröffentlichte die Band ihre zweite Extended Play. Who the Fuck Are Arctic Monkeys? konnte sich aufgrund ihrer Länge jedoch nicht in den britischen Charts platzieren, erreichte in Deutschland jedoch Rang 79.

Bereits nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums begaben die Arctic Monkeys sich auf Tournee, die sie unter anderem auch in die USA führte. Im Mai verkündete die Gruppe, dass Bassist Andy Nicholson nicht an ihrer bevorstehenden Tour durch Nordamerika teilnehmen würde, da er von dem vielen Touren erschöpft sei.[12] Als die Reise durch Nordamerika beendet war, gab die Band bekannt, dass Nicholson nicht zurückkehren werde, da er nicht mit dem Ruhm der Band zurechtkomme, und Bassist Nick O’Malley, der Nicholson bereits in Nordamerika ersetzt hatte, für die restlichen Shows weiterhin den Platz von ihm einnehmen würde. Wenig später bestätigte man, dass O’Malley offiziell ein neues Mitglied der Band ist. Im August 2006 erschien die Single „Leave Before the Lights Come On“, die nicht auf dem Debütalbum der Band zu finden war. Sie erreichte Platz vier in Großbritannien.

2007: Zweites Studioalbum „Favourite Worst Nightmare“[Bearbeiten]

Bei den Grammy Awards 2007 war die Band in den beiden Kategorien „Best Rock Instrumental Performance“ („Chun Li’s Flying Bird Kick“) und „Best Alternative Music Album“ (Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not) nominiert, erhielt jedoch keinen Preis. Anschließend erschien am 2. April des Jahres die erste Single des zweiten Studioalbum Favourite Worst Nightmare: „Brianstorm“. Sie erreichte Platz zwei in Großbritannien sowie Rang 64 in Deutschland. Drei Wochen später veröffentlichte man auch das Album, das wie sein Vorgänger Position eins im Vereinigten Königreich erlangte. Des Weiteren platzierte es sich auf Rang zwei in Deutschland und Position sieben in den USA. Am 4. Juli erschien die zweite Single, „Fluorescent Adolescent“, die Platz fünf in Großbritannien erreichte. Die dritte und letzte Single, „Teddy Picker“, wurde am 3. Dezember veröffentlicht und erlangte lediglich Position 20, was die bis dahin schlechteste Singleplatzierung darstellte.

Über das Jahr 2007 verteilt spielte die Band zahlreiche Konzerte. So trat sie unter anderem als Headliner des Glastonbury Festival 2007 in Erscheinung und spielten die Favourite Worst Nightmare Tour. Bei ihrer zweiten weltweiten Tournee wurde das letzte Konzert, das im O2 Apollo Manchester in Manchester stattfand, aufgenommen und später auf DVD sowie CD veröffentlicht.

2008 bis 2010: Nebenprojekte, drittes Studioalbum und „Humbug Tour“[Bearbeiten]

Am 3. November 2008 erschienen die Live-DVD und Live-CD des Konzertes der Favourite Worst Nightmare Tour. Zunächst war der Film bereits in wenigen ausgewählten Kinos angelaufen.

Im Jahr 2008 begab sich die Band zunächst in eine circa halbjährliche Pause, in der Frontmann Alex Turner sich beispielsweise dem Projekt The Last Shadow Puppets widmete und Schlagzeuger Matt Helders ein Album zu der Serie Late Night Tales beisteuerte. Im zweiten Halbjahr begann die Gruppe schließlich mit den Arbeiten an einem dritten Album, bis schließlich am 1. Juni 2009 die Titelliste bekanntgegeben wurde.[13] Zuvor hatte bereits am 13. Januar die Humbug Tour begonnen, die schließlich bis Februar andauerte und im Juli fortgeführt wurde.

Am 6. Juli 2009 veröffentlichte man die erste von insgesamt drei Singles aus dem dritten Album Humbug. Diese trug den Namen „Crying Lightning“ und erreichte Platz zwölf, womit es die zweite Single der Band war, die im Vereinigten Königreich nicht den Einstieg in die Top-Ten schaffte. Als am 19. August das Album erschien, stieg es in Großbritannien direkt auf Platz eins ein, genau wie seine beiden Vorgänger auch. In Deutschland rangierte es auf Rang vier und in den USA belegte es Position 15. Am 16. November 2009 („Cornerstone“) und 22. März 2010 („My Propeller“) wurden zwei weitere Lieder aus dem Album ausgekoppelt, die jedoch beide eine Chartplatzierung verfehlten. Dies war bisher noch bei keinem Titel der Gruppe vorgekommen.

Nachdem man im Juli 2009 seine Welttournee fortsetzte, dauerte diese schließlich bis April 2010 an. Dabei führte sie die Gruppe nach Australien und Neuseeland, Europa, Nordamerika und Japan.

2011: Viertes Studioalbum und Beginn der „Suck It and See Tour“[Bearbeiten]

Alex Turner beim Lollapalooza in Chicago im August 2011

Zu Beginn des Jahres 2011 wurde in den Medien erstmals von einem vierten Album der Band berichtet. Dabei wurde auch bekannt, dass die Gruppe hierfür zum dritten Mal in Folge auf Produzent James Ford vertrauen würde. Das Album wurde 2010 und 2011 aufgenommen, den Titel der CD gab man im März bekannt. Am 12. April veröffentlichte man die erste Single, „Don’t Sit Down ’Cause I’ve Moved Your Chair“, die Rang 28 in Großbritannien erreichte. Am 6. Juni erschien das Album Suck It and See, das Rang eins im Vereinigten Königreich erlangte sowie sie auf Position zehn in Deutschland und Rang 14 in den USA platzierte. Am 12. August 2011 („The Hellcat Spangled Shalalala“), 31. Oktober 2011 („Suck It and See“) und 23. Januar 2012 („Black Treacle“) erschienen weitere Singles aus dem Album, die jedoch allesamt nicht in die Charts einstiegen.

Im Mai 2011 begann die „Suck It and See Tour“ in Schweden. Sie führte die Band unter anderem nach Europa, Nordamerika, Asien sowie Australien.

2012 bis heute: Weiterführen der Tournee und nächstes Studioalbum[Bearbeiten]

Obwohl Sänger Alex Turner 2011 in einem Interview gesagt hatte, dass die Band erst 2013 wieder neue Lieder im Studio aufnehmen werde, gab er im Februar 2012 bekannt, dass die Gruppe kürzlich einen neuen Titel aufgenommen hätte.[14] Dabei sagte er auch, dass die Musik ihres neuen Albums mehr der „schmutzigen Seite“ des Albums Suck It and See entsprechen wird und führte das Lied „Don’t Sit Down ’Cause I’ve Moved Your Chair“ als Beispiel an. Am 27. Februar 2012 wurde die Single „R U Mine?“ veröffentlicht, die nicht auf ihrem 2011 erschienenen Album vorhanden ist. Sie erreichte Platz 23 der britischen Charts, womit der Titel seit dem Lied „Crying Lightning“ 2009 (Platz zwölf) die erfolgreichste Single ist. Zuvor war am 23. Januar die vierte Singleauskopplung ihres vierten Studioalbums veröffentlicht worden, „Black Treacle“. Sie stieg jedoch nicht in die Charts ein.

Im Juni 2012 hat die Band ihre „Suck It and See Tour“ beendet.

Am 27. Juli 2012 traten die Arctic Monkeys bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London auf und spielten ihren Song „I Bet You Look Good on the Dancefloor“ und das Beatles-Cover „Come Together“.

Am 24. Juni 2013 verkündete die Band den Namen ihres neuen Albums: AM. Das Album wurde am 9. September 2013 veröffentlicht. Aufgenommen wurde es mit Gastauftritten von Josh Homme, Pete Thomas und Bill Ryder-Jones in Rancho de la Luna, Joshua Tree, Kalifornien.

Musikalischer Stil und Inspiration[Bearbeiten]

Die Musik der Band lässt sich in das Genre Indie-Rock einordnen. Für das Debütalbum untersuchte Turner das menschliche Verhalten im Nachtclub. Besonders auffallend ist dies bei den Liedern „I Bet You Look Good on the Dancefloor“ und „Dancing Shoes“. Letztgenannter drehe sich dabei besonders um die Menschen, die immer versuchen, andere „abzuschleppen“ wenn sie ausgehen, ganz egal wie sehr sie dies auch verbergen möchten.[15] Diese Themen ließen sich auch auf dem zweiten Album der Band finden, allerdings ist eine Weiterentwicklung der Musiker deutlich zu erkennen. Bei dem dritten Studioalbum wurde von Experten festgestellt, dass der Einfluss von Produzent Josh Homme mehr als deutlich zu erkennen sei. Bei dem 2011 veröffentlichten Album Suck It and See erkennt man das Experimentieren mit verschiedenen Stilen der Rockmusik, die, so einige Kritiker, mit einer neuentdeckten Reife gemischt wurden. Sänger Alex Turner bezeichnete die Veröffentlichung als „eine Mischung aus den ersten drei Alben“. So sei der Standpunkt und auch der Humor der ersten Alben erkennbar und zudem auch „ein bisschen was von Humbug“ zu finden.[16]

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Arctic Monkeys/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[17] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2006 Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not 20
(11 Wo.)
23
(8 Wo.)
16
(10 Wo.)
1
(71 Wo.)
24
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Januar 2006
Verkäufe: + 2.000.000
2007 Favourite Worst Nightmare 2
(9 Wo.)
6
(8 Wo.)
6
(14 Wo.)
1
(43 Wo.)
7
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. April 2007
Verkäufe: + 1.700.000
2009 Humbug 4
(6 Wo.)
7
(5 Wo.)
7
(6 Wo.)
1
(16 Wo.)
15
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 2009
2011 Suck It and See 10
(6 Wo.)
12
(5 Wo.)
8
(9 Wo.)
1
(21 Wo.)
14
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2011
2013 AM 3
(7 Wo.)
2
(7 Wo.)
2
(15 Wo.)
1
(… Wo.)
6
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. September 2013

Tourneen[Bearbeiten]

  • Whatever People Say I Am Tour (2005/2006)
  • Favourite Worst Nightmare Tour (2007)
  • Humbug Tour (2009/2010)
  • Suck It and See Tour (2011/2012)
  • AM Tour (2013/2014)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arctic Monkeys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c History. lyricsfreak.com. Abgerufen am 9. März 2012.
  2. a b c d Dave Park: Aren’t fooling around (Part 1 of 2). prefixmag.com. 21. November 2005. Abgerufen am 9. März 2012.
  3. a b Arctic Monkeys Biografie. fan-lexikon.de. Abgerufen am 9. März 2012.
  4. 2fly history. 2flystudios.com. Abgerufen am 9. März 2012.
  5. a b Lars Brandle: Fever rises for Arctic Monkeys. web.archive.org. 30. Januar 2006. Abgerufen am 9. März 2012.
  6. Record deals Arctic Monkeys Reading Festival(2004–2005). readingfestivalticket.wordpress.com. Abgerufen am 9. März 2012.
  7. Scott Colothan: Arctic Monkeys Sign £1million Publishing Deal (Version vom 3. Februar 2009 im Internet Archive)
  8. Chartposition USA: Alternative Songs
  9. Alex Kumi: Arctic Monkeys make UK chart history. guardian.co.uk. 30. Januar 2006. Abgerufen am 11. März 2012.
  10. Arctic Monkeys eye record debut. news.bbc.co.uk. 24. Januar 2006. Abgerufen am 11. März 2012.
  11. Arctic Monkeys crack the US Top 30. nme.com. 2. März 2006. Abgerufen am 11. März 2012.
  12. Exclusive – Arctic Monkeys lose a member. nme.com. 22. Mai 2006. Abgerufen am 11. März 2012.
  13. Arctic Monkeys Announce Album Release Date & Tracklisting. arcticmonkeys.com. 1. Juni 2009. Abgerufen am 13. März 2012.
  14. Arctic Monkeys will not return to the studio until 2013. nme.com. 26. August 2011. Abgerufen am 9. März 2012.
  15. The Noughties Whatever People Say…. spacepack.ca. 25. Mai 2011. Abgerufen am 9. März 2012.
  16. Arctic Monkeys: Suck It And See’ is a balance between our first three albums’. nmw.com. 31. Mai 2011. Abgerufen am 9. März 2012.
  17. Chartquellen: DE AT CH UK US