Arctic Monkeys

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Arctic Monkeys
Arctic Monkeys auf der NME Tour 2006 in Newcastle Academy
Arctic Monkeys auf der NME Tour 2006 in Newcastle Academy
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Rock, Post-Punk
Gründung 2002
Website http://www.arcticmonkeys.com/
Aktuelle Besetzung
Alex Turner
Gitarre
Jamie Cook
Nick O'Malley
Matt Helders
Ehemalige Mitglieder
Bass
Andy Nicholson
Arctic Monkeys (Juni 2006)
Arctic Monkeys in Newcastle Academy (2006)

Die Arctic Monkeys sind eine vierköpfige Band aus dem Norden Englands, die 2002 in Sheffield gegründet wurde. Die Band spielt Indie-Rock mit deutlichen Post-Punk-Elementen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bandgeschichte

Die Band wurde vor allem durch ihre im Internet veröffentlichten Songs weltweit bekannt. Allen Gerüchten zum Trotz war es jedoch nicht MySpace[1], das den Hype um die Arctic Monkeys auslöste, sondern die auf der bandeigenen Homepage kostenlos verbreiteten Demoversionen ihrer ersten Songs. Die Präsentationen auf MySpace kamen erst, als der Hype längst ausgelöst war.

Sie schafften es in England bei Konzerten Stadien zu füllen, bevor sie eine Plattenfirma für ihr Album gefunden hatten. Bald wurden durch den ungewöhnlichen Hype auch die Medien auf die Band aufmerksam. 2005 führte dann ein Auftritt bei einem nordenglischen Musikfestival zum Durchbruch.

Nach einem ersten Auftritt in London im Februar folgte im Mai 2005 eine eigenproduzierte Zwei-Titel-EP in einer Auflage von 1500 Stück (CD/Vinyl), die sie erfolgreich verkaufen konnten. Im Juni schlossen sie dann einen Plattenvertrag mit Domino Records. Ihre allererste Single I Bet You Look Good on the Dancefloor konnte im Oktober 2005 sofort auf Platz 1 in Großbritannien einsteigen. Mit ihrer zweiten Single When the Sun Goes Down konnten sie diesen Erfolg im Januar 2006 kurz vor Erscheinen ihres ersten Albums Whatever People Say I Am, That's What I'm Not sogar wiederholen. Auch das Album stieg von 0 auf Platz 1 der Charts ein und avancierte mit 118.000 verkauften Exemplaren am ersten Tag zum schnellstverkauften Debüt-Album in der englischen Geschichte. 2006 gewannen sie einen Brit Award als beste neue britische Band und waren die erste Gruppe, die bei den renommierten englischen NME-Awards in einem Jahr den Preis als „Best New Act“, „Best British Band“ und „Best Track“ (I Bet You Look Good on the Dancefloor) gewann.

Im Oktober 2005 gingen sie auf Welttournee, die sie neben einigen Auftritten in Deutschland auch nach Nordamerika, Australien und Japan führte. Im April 2006 erschien die EP Who the Fuck Are Arctic Monkeys?, die vier neue Stücke enthielt. Außerdem verkündete die Band, dass bereits ein Großteil der Songs für das zweite Album geschrieben seien und man nach der Tour schnellstmöglich ins Studio wolle, um diese einzuspielen.

Im Juni 2006 verließ der Bassist Andy Nicholson die Band. Nicholson hatte sich schon während der Nordamerika-Tour eine Auszeit gegönnt. Ihn ersetzte Nick O'Malley.

Im August 2006 erschien das Video zu Fake Tales of San Francisco, das innerhalb weniger Tagen bei MTV-TRL auf Platz eins landete. Zeitgleich wurde der Track zum kostenlosen Download angeboten.

Ihr zweites Album Favourite Worst Nightmare erschien im April 2007 und erreichte neben Platz 1 in ihrer Heimat auch Platz 2 der deutschen Albumcharts. Die erste Singleauskopplung Brianstorm erschien am 13. April. Darauf folgten weitere Songs wie Fluorescent Adolescent und Teddy Picker.

Nachdem die Arctic Monkeys bereits 2007 bei den Brit Awards sowohl als beste britische Band als auch für das beste Album des Jahres ausgezeichnet worden waren, konnten sie diesen Erfolg 2008 wiederholen. Des Weiteren waren sie auch zweimal für den Grammy (2007) und viermal für die MTV Europe Music Awards (2006/2007) nominiert.

Am 21. August 2009 erschien das dritte Studioalbum Humbug in Deutschland. Produziert wurde es von Queens-of-the-Stone-Age-Frontmann und Musikproduzent Josh Homme, der sie in den Joshua-Tree-Nationalpark in Kalifornien einlud, um dort im Rancho De La Luna Studio die neue Platte aufzunehmen. Crying Lightning ist die erste Single aus dem Album und hatte seine Radiopremiere am 6. Juli 2009.

Am 4. März 2011 wurde auf der Internetseite der Arctic Monkeys der Song Brick by Brick (inkl. Video[2]) veröffentlicht. Wenige Tage später, am 10. März wurde das vierte Studioalbum mit dem Titel Suck It and See angekündigt, welches am 6. Juni erschien.[3]

[Bearbeiten] Diskografie

Hauptartikel: Arctic Monkeys/Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

Jahr Titel Chartpositionen[4] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2006 Whatever People Say I Am, That's What I'm Not 20
(11 Wo.)
23
(8 Wo.)
16
(10 Wo.)
1
(49 Wo.)
24
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Januar 2006
2007 Favourite Worst Nightmare 2
(9 Wo.)
6
(8 Wo.)
6
(14 Wo.)
1
(39 Wo.)
7
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. April 2007
2009 Humbug 4
(6 Wo.)
7
(5 Wo.)
7
(6 Wo.)
1
(16 Wo.)
15
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 2009
2011 Suck It and See 10
(6 Wo.)
12
(5 Wo.)
8
(9 Wo.)
1
(3 Wo.)
14[5]
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2011

[Bearbeiten] Literatur

  • Seamus Craic: Arctic Monkeys. Schwarzkopf & Schwarzkopf; Auflage 1 (Juli 2006), ISBN 3-89602-716-6

[Bearbeiten] Quellen

  1. Hanspeter Künzler: Sprung aus dem Netz. Neue Zürcher Zeitung, 26. Januar 2006, abgerufen am 10. März 2011.
  2. Arctic Monkeys - Brick By Brick. YouTube, 4. März 2011, abgerufen am 10. März 2011 (Video, englisch).
  3. Arctic Monkeys Announce Fourth Album Details. Arctic Monkeys, 10. März 2011, abgerufen am 10. März 2011 (englisch).
  4. Chartquellen: DE AT CH UK US
  5. Arctic Monkeys - Suck It And See. acharts.us. Abgerufen am 29. Oktober 2011.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Arctic Monkeys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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