Avola

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Dieser Artikel behandelt die Stadt auf Sizilien. Zum italienischen Florettfechter siehe Giorgio Avola.
Avola
Wappen
Avola (Italien)
Avola
Staat: Italien
Region: Sizilien
Provinz: Syrakus (SR)
Lokale Bezeichnung: Àvula
Koordinaten: 36° 55′ N, 15° 8′ O36.90972222222215.13611111111140Koordinaten: 36° 54′ 35″ N, 15° 8′ 10″ O
Höhe: 40 m s.l.m.
Fläche: 74,27 km²
Einwohner: 31.729 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 427 Einw./km²
Postleitzahl: 96012
Vorwahl: 0931
ISTAT-Nummer: 089002
Volksbezeichnung: Avolesi
Schutzpatron: Santa Venera
Website: Avola
Chiesa Madre
Chiesa di Santa Venera

Avola ist eine Stadt der Provinz Syrakus in der Region Sizilien in Italien mit 31.729 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013). Über die Grenzen Italiens hinaus bekannt ist die Rotwein-Rebsorte Nero d’Avola.

Lage und Daten[Bearbeiten]

Avola liegt 27 km südwestlich von Syrakus in der Nähe der Ionischen Küste. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Industrie und in der Landwirtschaft. Avola ist Zentrum des Mandelanbaus.

Die Stadt liegt an der SS 115 von Syrakus nach Ragusa. Avola hat einen Bahnanschluss an die Bahnstrecke Caltanissetta–Gela–Syrakus.

Die Nachbargemeinden sind Noto und Syrakus.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wird unter dem Namen Aballo (griechisch Ἄβολλα) von Stephanos von Byzanz erwähnt. Man fand hier zahlreiche Münzhorte aus dem 5. bis 2. Jahrhundert v. Chr.[2] Seit der Spätantike wurde der Ort von Byzantinern und Arabern bewohnt. Bei dem Erdbeben von 1693 wurde er vollständig zerstört. 8 km vom alten Ort (jetzt Avola Vecchia) entfernt wurde Avola 1695 in Form eines Sechsecks wieder aufgebaut. Zentrum ist die Piazza Umberto I., auf der auch der Dom steht.

Bauwerke[Bearbeiten]

Avola ist eine Stadt des Barocks.

  • Kirche Ex Convento dei Cappuccini
  • Kirche Madre di S. Nicolò di Mira, 18. Jahrhundert
  • Kirche S. Maria di Gesù
  • Kirche S. Giovanni Battista, 18. Jahrhundert
  • Kirche S. Venera
  • Kirche S. Antonio da Padova, 18. Jahrhundert
  • Kirche Santa Croce ai cappuccini
  • Kirche S. Antonio Abate, 18. Jahrhundert
  • Kirche della SS. Annunziata, 18. Jahrhundert
  • Kirche S. Maria delle Grazie
  • Museo Civico

Umgebung[Bearbeiten]

  • Strand Lido di Avola (nordöstlich)
  • Strand Marina di Avola (südöstlich)
  • Ruinen der 1693 bei einem Erdbeben zerstörten alten Stadt Avola, diese liegen ca. 8 km nordöstlich der heutigen Stadt
  • Das Naturreservat Cavagrande del Cassibile, eine durch Erosion entstandene Schlucht, mit Felsgäbern aus der Zeit der Sikuler
  • Dolmen di Avola

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Giacomo Manganaro: Aballo 2. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 1, Metzler, Stuttgart 1996, ISBN 3-476-01471-1, Sp. 27.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Avola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien