Giampaolo Caruso

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Giampaolo Caruso

Giampaolo Caruso (* 15. August 1980 in Avola) ist ein italienischer Radrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Giampaolo Caruso wurde 2001 Europameister der U23-Klasse, und im Oktober des gleichen Jahres wurde er in Lissabon Vizeweltmeister hinter Yaroslav Popovych in derselben Kategorie. Daraufhin bekam er einen Profivertrag bei dem spanischen Radsportteam O.N.C.E.-Eroski. Seinen ersten Profisieg feierte er 2003 bei der Tour Down Under auf der fünften Etappe, wurde jedoch wegen eines positiven Dopingtests auf ein Steroid disqualifiziert und für sechs Monate gesperrt.[1][2]

Bei der Lombardei-Rundfahrt 2005 kam Caruso in der kleinen Spitzengruppe um den Sieger Paolo Bettini ins Ziel und belegte den vierten Platz.

2006 stand Carusos Name auf der sogenannten Fuentes-Liste dopingverdächtiger Fahrer.[1] Eine vom Italienischen Olympischen Komitee ausgesprochen zweijährige Sperre wurde jedoch vom Weltsportgerichtshof CAS aufgehoben.[3]

Beim Giro d'Italia 2006 kam er bei der ersten Bergankunft vor vielen Favoriten auf dem vierten Rang ins Ziel. 2014 konnte er das Eintagesrennen Mailand-Turin nach einer Attacke am Schlussanstieg für sich entscheiden.[4]

Erfolge[Bearbeiten]

2001
  • EuropaEuropa Europameister – Straßenrennen (U23)
2008
2009
2010
2014

Grand Tour-Platzierungen[Bearbeiten]

Grand Tour 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Pink jersey Giro d’Italia 19 12 46 42 41 DNF
Yellow jersey Tour de France 37
red jersey Vuelta a España 72 59 36 49 15

Teams[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Ralf Meutgens: Doping im Radsport, Bielefeld 2007, S. 280. ISBN 978-3-7688-5245-6
  2. heraldsun.com.au vom 13. Oktober 2012: Cycling body in disgrace after Tour Down Under stage winner exposed as drug cheat
  3. cyclingnews.com vom 23. Januar 2009: Caruso acquitted of Puerto involvement
  4. radsport-news.com vom 1. Oktober 2014: Die zweite Beschleunigung bescherte Caruso den Sieg