Baia de Arieș

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Baia de Arieș
Offenburg
Aranosbánya
Baia de Arieș führt kein Wappen
Baia de Arieș (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: 46° 23′ N, 23° 17′ O46.38083333333323.281666666667485Koordinaten: 46° 22′ 51″ N, 23° 16′ 54″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 485 m
Fläche: 77,5 km²
Einwohner: 3.461 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 515300
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 6 Gemarkungen: Baia de Arieș, Sartăș, Brăzești, Muncelu, Cioara de Sus, Simulești
Bürgermeister: Traian Pandor (USL)
Postanschrift: Piața Băii, nr. 1
loc. Baia de Arieș, RO–515300
Website:

Baia de Arieș (veraltet Ofenbaia oder Baia; deutsch Offenburg, ungarisch Aranosbánya) ist eine Stadt im Kreis Alba in Rumänien mit 5061 Einwohnern (1992). Sie liegt am Arieș – einem rechten Zuflufluss des Mureș (Mieresch) – der aufgrund seines hohen Mineralgehalts (unter anderem Gold) auch Goldfluss genannt wird.

Der Ort ist bekannt auch unter den deutschen Bezeichnungen Umberg, Onimberg, Schwendburg, Schwend und Schlossburg und den ungarischen Offenbánya und Kupecbánya.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Baia de Arieș

Baia de Arieș wurde erstmals 1325 in einem Dokument Karls I. von Ungarn erwähnt. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts bekam der Ort die Stadtrechte, verlor diese später aber wieder. Bis zum Jahre 1920 blieb die Stadt in ungarischem Besitz, bis sie durch den Vertrag von Trianon zusammen mit ganz Siebenbürgen an Rumänien abgegeben wurde. Erst 1998 bekam Baia erneut den Status einer Stadt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Bis ins Jahre 2004 war der Ort Zentrum der Metall-, Arsen-, und Pyritförderung, der auch bekannt für seine Goldvorkommen war. Die ersten Siebenbürgensachsen haben damals Gold in den Bergen und im Fluss Arieș gefunden. Aufgrund der Erschöpfung der Bodenschätze, wurde die Mine geschlossen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Kirche Învierea Domnului von 1769, die seit 2004 zur Liste historischer Monumente im Bezirk Alba gehört.
  • Fagul Împăratalui, eine Rotbuche in der Gemarkung Muncelu, die der Legende nach von Avram Iancu für den österreichischen Kaiser Franz Josef gepflanzt wurde.

Quellen[Bearbeiten]

  • Website der Stadt
  • Repertoriul așezărilor rurale din Dacia romană
  • Evoluția demografică a populației din județul Alba între anii 1850-2002

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baia de Arieș – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. Wörterbuch der Ortschaften aus Siebenbürgen