Beat Gerber

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SchweizSchweiz Beat Gerber Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 16. Mai 1982
Geburtsort Oberlangenegg, Schweiz
Grösse 181 cm
Gewicht 91 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #2
Schusshand Links
Spielerkarriere
bis 2003 SCL Tigers
seit 2003 SC Bern

Beat Gerber (* 16. Mai 1982 in Oberlangenegg) ist ein Schweizer Eishockeyspieler, der seit 2003 beim SC Bern in der National League A unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten]

Beat Gerber begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Jugend des EHC Oberlangenegg, anschliessend wechselte er zum Nachwuchs der SCL Tigers, für deren Profimannschaft er in der Saison 1999/2000 sein Debüt in der Nationalliga A gab, wobei er in 25 Spielen vier Strafminuten erhielt. Gerber galt rasch als einer der vielversprechendsten Schweizer Defensivverteidiger unter 20 Jahren, lediglich Beat Forster und Severin Blindenbacher, die beide von NHL-Franchises gedraftet worden waren, wurden höher eingestuft.[1] Während seiner Zeit in Langnau spielte er parallel auch für die Zweitligisten HC Ajoie und EHC Visp. Im Sommer 2003 wechselte der Verteidiger zum SC Bern, mit dem er in der Saison 2003/04 auf Anhieb die Schweizer Meisterschaft gewann. Dabei erzielte er in insgesamt 60 Spielen sechs Scorerpunkte. Mit dem SC Bern qualifizierte sich der Linksschütze in der Saison 2007/08 für die Champions Hockey League, in der er in der folgenden Spielzeit in allen vier Gruppenspielen seiner Mannschaft auf dem Eis stand.

Als Kennzeichen des Emmentalers wurde seine bereits früh erlangte Beständigkeit hervorgehoben.[1] Gerber gilt als Defensivverteidiger mit äusserst disziplinierter Spielweise. Dem kampfstarken Abräumer, welcher spielerisch limitiert ist, fehlen die notwendigen Fähigkeiten, um in der Offensive entscheidend zu wirken. Positiv hervorgehoben wurde die Fairness des Akteurs, der zuverlässig seine Defensivaufgaben erfüllt.[1]

International[Bearbeiten]

Für die Schweiz nahm Gerber an den U18-Junioren-Weltmeisterschaften 1999 und 2000 sowie den U20-Junioren-Weltmeisterschaften 2001 und 2002 teil. Des Weiteren stand er im Aufgebot der Schweiz bei den Weltmeisterschaften 2002, 2006, 2007 und 2008.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1998/99 SC Langnau Elite Jr. A 33 0 2 2 24 8 0 0 0 0
1999/00 SCL Tigers NLA 25 0 0 0 4 51 0 0 0 0
1999/00 SCL Tigers Elite Jr. A 27 4 9 13 52 1 0 0 0 0
2000/01 SCL Tigers NLA 39 0 0 0 10 41 0 0 0 2
2000/01 HC Ajoie NLB 2 0 0 0 0
2000/01 EHC Visp NLB 3 1 2 3 0
2000/01 SCL Tigers Elite Jr. A 5 1 1 2 6 4 0 1 1 6
2001/02 SCL Tigers NLA 38 3 1 4 10 101 0 1 1 12
2001/02 EHC Visp NLB 3 0 0 0 0
2002/03 SCL Tigers NLA 43 3 3 6 20
2003/04 SC Bern NLA 45 2 4 6 28 15 0 0 0 8
2004/05 SC Bern NLA 43 2 5 7 47 8 0 0 0 0
2005/06 SC Bern NLA 44 1 2 3 20 6 0 1 1 4
2006/07 SC Bern NLA 42 0 3 3 26 17 0 2 2 22
2007/08 SC Bern NLA 50 3 10 13 52 6 0 0 0 6
2008/09 SC Bern NLA 36 1 5 6 16 6 0 0 0 4
2009/10 SC Bern NLA 49 1 2 3 40 15 2 2 4 22
2010/11 SC Bern NLA 50 3 2 5 18 11 0 0 0 4
2011/12 SC Bern NLA 49 2 6 8 16 17 1 3 4 10
2012/13 SC Bern NLA 49 0 6 6 30 20 0 2 2 12
NLB gesamt 8 1 3 3 0
NLA gesamt 603 21 49 70 337 121 3 10 13 92

International[Bearbeiten]

Vertrat die Schweiz bei:

Jahr Team Veranstaltung Sp T V Pkt SM +/−
1999 Schweiz U18-WM 7 0 1 1 2
2000 Schweiz U18-WM 7 0 2 2 12 −1
2001 Schweiz U20-WM 7 0 0 0 10 −9
2002 Schweiz U20-WM 7 1 2 3 4 −2
2002 Schweiz WM 6 0 0 0 4 +2
2006 Schweiz WM 2 0 0 0 2 +1
2007 Schweiz WM 7 0 0 0 8 −3
2008 Schweiz WM 6 0 0 0 8 −1
Junioren gesamt 28 1 5 6 28
Herren gesamt 21 0 0 0 22 −1

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c  Simon Graf, Urs Keel, Klaus Zaugg: Eishockey-Stars 2002. 2001, S. 279.