Champions Hockey League

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Dieser Artikel behandelt die im Jahr 2014 eingeführte Champions Hockey League, für den gleichnamigen Wettbewerb, der zwischen 2008 und 2009 existierte, siehe Champions Hockey League (2008–2009).

Die Champions Hockey League (kurz CHL, auch: Eishockey-Champions League) ist der höchste Europapokal-Wettbewerb für Eishockeyklubs. Er wird erstmals zur Saison 2014/15 ausgetragen.[1]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Nach der Einstellung der European Hockey League, dem Nachfolgewettbewerb des Eishockey-Europapokals, im Jahre 2000 gab es erst ab 2005 wieder einen hochwertigen Europapokalwettbewerb, der jedoch nur in einem Wochenendturnier unter dem Namen IIHF European Champions Cup ausgetragen wurde. Im April 2007 gab der Weltverband IIHF bekannt, dass ein neuer Wettbewerb namens Champions Hockey League (CHL) eingeführt werde. In der CHL wurden für Eishockeyverhältnisse hohe Prämien ausgeschrieben, die die Attraktivität des Wettbewerbs für die Teilnehmer sicherstellen sollen. Die Prämien werden durch Sponsoren gedeckt, unter anderem durch die russische Gazprom.

Sieger der ersten und einzigen Austragung wurden die ZSC Lions aus Zürich. Die Saison 2009/10 wurde wegen der anhaltenden Finanzkrise und fehlender Sponsoren im Sommer 2009 abgesagt. Spätere Pläne der IIHF zum erneuten Start der CHL zerschlugen sich.

Als Alternative veranstalteten einige der europäischen Topclubs ab 2010 selbständig die European Trophy. Dieser Wettbewerb entstand aus der auf Skandinavien beschränkten Nordic Trophy sowie dem Red Bulls Salute. Schließlich einigten sich die IIHF, Clubs und die Ligen der Hockey Europe im Herbst 2013 auf einen neuen Europapokalwettbewerb, der wieder den Namen Champions Hockey League tragen wird.

Modus[Bearbeiten]

Teilnahmeberechtigt an der Champions Hockey League sind die Meister und die Vorrundensieger der teilnehmenden Ligen sowie 26 Clubs mit sogenannter A-Lizenz, insofern sie in einer der Ligen spielen.[2] Aufgefüllt wird das Teilnehmerfeld durch Mannschaften mit sogenannter „Wildcard“ (Freilos). Dabei ist ab der Saison 2015/16 eine Wildcard für den Sieger des IIHF Continental Cup reserviert.[3]

Teilnehmende Ligen und Clubs mit A-Lizenz
Land Liga Clubs mit A-Lizenz
DeutschlandDeutschland Deutschland Deutsche Eishockey Liga Adler Mannheim, Eisbären Berlin, ERC Ingolstadt, Krefeld Pinguine
FinnlandFinnland Finnland Liiga Helsingfors IFK Helsinki, JYP Jyväskylä, Kalevan Pallo Kuopio, Oulun Kärpät, Tappara Tampere, TPS Turku
OsterreichÖsterreich Österreich Erste Bank Eishockey Liga EC Red Bull Salzburg, Vienna Capitals
SchwedenSchweden Schweden Svenska Hockeyligan Djurgårdens IF Stockholm, Frölunda HC Göteborg, Färjestad BK Karlstadt, HV71 Jönköping, Linköpings HC, Luleå HF
SchweizSchweiz Schweiz National League A SC Bern, Fribourg-Gottéron, ZSC Lions Zürich, EV Zug
TschechienTschechien Tschechien Tipsport Extraliga Bílí Tygři Liberec, HC Pardubice, HC Sparta Prag, HC Vítkovice Steel Ostrava

Um die Wildcards können sich die Clubs der sogenannten Challenge Leagues bewerben. Diese sind:[4]

In der ersten Saison 2014/15 wurden sechs Wildcards vergeben: An die fünf Meister der Ligen sowie dem Hauptrundensieger der GET-ligaen.

Organisation[Bearbeiten]

Die CHL wird durch die European Ice Hockey Club Competition Ltd. (EICC) ausgetragen und ist vom internationalen Weltverband IIHF sanktioniert. An der EICC halten die 26 Clubs mit A-Lizenz 63 % der Anteile. Die sechs beteiligten Ligen halten 25 %, die IIHF 12 %. Die Clubs beteiligten sich mit jeweils 80.000 Euro an der Gesellschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://derstandard.at/1385170386232/Champions-Hockey-League-startet-2014
  2. http://huvudstadsbladet.wordpress.com/2013/12/09/djurgarden-klart-for-chl/
  3. http://www.championshockeyleague.net/news/chl-links-with-continental-cup/121/
  4. [1]

Weblinks[Bearbeiten]