Champions Hockey League

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Dieser Artikel behandelt die im Jahr 2014 eingeführte Champions Hockey League, für den gleichnamigen Wettbewerb, der zwischen 2008 und 2009 existierte, siehe Champions Hockey League (2008–2009).
Champions Hockey League
Champions Hockey League Logo.svg
Aktuelle Saison Champions Hockey League 2014/15
Sportart Eishockey
Abkürzung CHL
Verband IIHF
Ligagründung 2014
Mannschaften 48
Land/Länder FinnlandFinnland Liiga (8),
SchwedenSchweden SHL (8),
DeutschlandDeutschland DEL (6),
SchweizSchweiz National League A (6),
TschechienTschechien Tschechische Extraliga (6),
OsterreichÖsterreich EBEL (4),
NorwegenNorwegen GET-ligaen (2),
DanemarkDänemark Metal Ligaen (2),
FrankreichFrankreich Ligue Magnus (1),
SlowakeiSlowakei Slowakischen Extraliga (2),
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich EIHL (2)
Titelträger SchwedenSchweden Luleå HF
Rekordmeister SchwedenSchweden Luleå HF (1 Titel)
Website www.championshockeyleague.net

Die Champions Hockey League (kurz CHL, auch: Eishockey-Champions League) ist der höchste Europapokal-Wettbewerb für Eishockeyklubs. Er wurde erstmals zur Saison 2014/15 ausgetragen.[1]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Nach der Einstellung der European Hockey League, dem Nachfolgewettbewerb des Eishockey-Europapokals, im Jahre 2000 gab es erst ab 2005 wieder einen hochwertigen Europapokalwettbewerb, der jedoch nur in einem Wochenendturnier unter dem Namen IIHF European Champions Cup ausgetragen wurde. Im April 2007 gab der Weltverband IIHF bekannt, dass ein neuer Wettbewerb namens Champions Hockey League (CHL) eingeführt werde. In der CHL wurden für Eishockeyverhältnisse hohe Prämien ausgeschrieben, die die Attraktivität des Wettbewerbs für die Teilnehmer sicherstellen sollen. Die Prämien werden durch Sponsoren gedeckt, unter anderem durch die russische Gazprom.

Sieger der ersten und einzigen Austragung wurden die ZSC Lions aus Zürich. Die Saison 2009/10 wurde wegen der anhaltenden Finanzkrise und fehlender Sponsoren im Sommer 2009 abgesagt. Spätere Pläne der IIHF zum erneuten Start der CHL zerschlugen sich.

Als Alternative veranstalteten einige der europäischen Topclubs ab 2010 selbständig die European Trophy. Dieser Wettbewerb entstand aus der auf Skandinavien beschränkten Nordic Trophy sowie dem Red Bulls Salute. Schließlich einigten sich die IIHF, Clubs und die Ligen der Hockey Europe im Herbst 2013 auf einen neuen Europapokalwettbewerb, der wieder den Namen Champions Hockey League trägt.

Spielmodus[Bearbeiten]

Teilnahmeberechtigt an der Champions Hockey League sind die Meister und die Vorrundensieger der teilnehmenden Ligen (sogenannten B-Lizenzen) sowie 26 Clubs mit sogenannter A-Lizenz, insofern sie in einer der Ligen spielen.[2] Aufgefüllt wird das Teilnehmerfeld durch Mannschaften mit sogenannter C-Lizenz oder Wild Card aus fünf Challenge Leagues. Dies sind derzeit die höchsten Ligen Norwegens, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Dänemark. Ab 2016 soll Polen dazu kommen.[3] Ab der Saison 2015/16 ist eine Wild Card für den Sieger des IIHF Continental Cup reserviert.[4]

Lizenzen[Bearbeiten]

A-Lizenzen
FinnlandFinnland Oulun Kärpät, Helsingfors IFK Helsinki, JYP Jyväskylä, Kalevan Pallo, Tappara, TPS Turku (6)
SchwedenSchweden Djurgårdens IF Stockholm, Färjestad BK Karlstadt, Frölunda HC Göteborg, HV71 Jönköping, Linköpings HC, Luleå HF (6)
DeutschlandDeutschland ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, Eisbären Berlin, Krefeld Pinguine (4)
SchweizSchweiz ZSC Lions, EV Zug, Fribourg-Gottéron, SC Bern (4)
TschechienTschechien Bílí Tygři Liberec, HC Pardubice, HC Sparta Prag, HC Vítkovice Steel (4)
OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg, Vienna Capitals (2)
Ligen mit B-Lizenzen
FinnlandFinnland Liiga: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
SchwedenSchweden Svenska Hockeyligan: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
DeutschlandDeutschland Deutsche Eishockey Liga: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
SchweizSchweiz National League A: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
TschechienTschechien Tipsport Extraliga: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
OsterreichÖsterreich Erste Bank Eishockey Liga: 2 (Meister und Sieger der Pick Round)
Ligen mit C-Lizenzen (Challenge Leagues)
NorwegenNorwegen GET-ligaen: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
DanemarkDänemark AL-Bank Ligaen: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
FrankreichFrankreich Ligue Magnus: 1 (Meister)
SlowakeiSlowakei Extraliga: 2 (Meister und Hauptrundensieger)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Elite Ice Hockey League: 2 (Meister und Vizemeister)
Europaische UnionEuropäische Union IIHF Continental Cup: 1 (Sieger)

Siegerliste[Bearbeiten]

Saison Teilnehmer Finale Halbfinalisten
Sieger Erg. Finalist Spielort
2014/15 44 SchwedenSchweden Luleå HF 4:2 SchwedenSchweden Frölunda HC Göteborg Luleå, Schweden SchwedenSchweden Skellefteå AIK FinnlandFinnland Oulun Kärpät
2015/16 48

Organisation[Bearbeiten]

Die CHL wird durch die European Ice Hockey Club Competition Ltd. (EICC) ausgetragen und ist vom internationalen Weltverband IIHF sanktioniert. An der EICC halten die 26 Clubs mit A-Lizenz 63 % der Anteile. Die sechs beteiligten Ligen halten 25 %, die IIHF 12 %. Die Clubs beteiligten sich mit jeweils 80.000 Euro an der Gesellschaft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://derstandard.at/1385170386232/Champions-Hockey-League-startet-2014
  2. http://huvudstadsbladet.wordpress.com/2013/12/09/djurgarden-klart-for-chl/
  3. http://www.championshockeyleague.net/news/chl-extends-conditional-wild-card-to-poland-for-2016-17/929/
  4. http://www.championshockeyleague.net/news/chl-links-with-continental-cup/121/

Weblinks[Bearbeiten]