Bernd Herrmann (Leichtathlet)

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Bernhard-Erich ("Bernd") Herrmann (* 22. November 1951 in Hohenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der – für die Bundesrepublik startend – in den 1970er Jahren als 400-Meter-Läufer erfolgreich war. Seine größten Erfolge errang er mit der 4-mal-400-Meter-Staffel: 1976 gewann er Olympia-Bronze, 1978 wurde er Europameister.

Erfolge[Bearbeiten]

  • 1972: Olympische Spiele: Platz vier mit der 4-mal-400-Meter-Staffel (3:00,9 min)
  • 1974: Europameisterschaften: Platz drei im 400-Meter-Lauf (45,78 s). An der 4-mal-400-Meter-Staffel, die Platz zwei belegte, war er im Vorlauf beteiligt, verletzte sich aber danach und konnte im Endlauf nicht starten.
  • 1976: Olympische Spiele: Platz drei mit der 4-mal-400-Meter-Staffel (3:01,98 min, zusammen mit Franz-Peter Hofmeister, Lothar Krieg und Harald Schmid; Bernd Herrmann als Schlussläufer); im 400-Meter-Lauf im Halbfinale ausgeschieden
  • 1978: Europameisterschaften: Platz eins mit der 4-mal-400-Meter-Staffel (3:02,0 min, zusammen mit Martin Weppler, Franz-Peter Hofmeister und Harald Schmid; Bernd Herrmann als dritter Läufer); 400-Meter-Lauf: Platz sieben

Bernd Herrmann gehörte dem SV 04 Bayer Leverkusen an. In seiner aktiven Zeit war er 1,93 m groß und wog 81 kg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Darmstadt 2005.