400-Meter-Lauf

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Der 400-Meter-Lauf ist die längste Sprintdisziplin in der Leichtathletik und wird sowohl bei Freiluft- als auch bei Hallenwettkämpfen ausgetragen. Außerdem ist er die fünfte Teildisziplin des Zehnkampfes der Männer und wird auch als Staffelwettbewerb durchgeführt, siehe 4-mal-400-Meter-Staffel.

Bei Freiluftwettkämpfen legt jeder Läufer die gesamte Distanz in einer eigenen Bahn zurück, wobei diese nicht verlassen werden darf. Bei Hallenwettkämpfen wird nur bis nach der zweiten Kurve (etwa 150 m) in eigenen Bahnen zurückgelegt. Danach dürfen alle Läufer auf die Innenbahn einschneiden und diese bis zum Ziel nutzen. Bei Staffelwettkämpfen läuft nur der Startläufer komplett in einer eigenen Bahn. Der zweite Läufer darf auf der Gegengeraden auf die Innenbahn einschneiden.

Der Start erfolgt im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenlänge der verschiedenen Bahnen versetzt.

Die schnellsten Männer erreichen Zeiten um 44 Sekunden. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 9,09 m/s oder 32,72 km/h.

Die schnellsten Frauen erreichen Zeiten um 48 Sekunden. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 8,33 m/s oder 30,0 km/h.

Bei Olympischen Spielen laufen die Männer seit 1896 und die Frauen seit 1964 die 400-Meter-Strecke.

Geschichte[Bearbeiten]

Der 400-Meter-Lauf ist von der Viertelmeile (440-Yards = 402,34 m) abgeleitet - einer Strecke, die zu Beginn der modernen Leichtathletik Ende des 19. Jahrhunderts in den englischsprachigen Ländern üblich war. Der erste 400-Meter-Lauf in Deutschland wurde 1892 in Berlin ausgetragen.

Rekorde werden seit 1960 nur anerkannt, wenn auf einer 400-Meter-Bahn gelaufen wurde. Bis dahin wurden auch Rekorde auf 500- und 600-Meter-Bahnen registriert, die durch die kürzeren Kurvenstrecken Vorteile brachten. Frauen-Rekorde werden seit 1957 geführt.

Die erste 400-Meter-Bahn in Deutschland wurde am 28. August 1905 in Ricklingen bei Hannover eingeweiht, allerdings wegen ihrer ungünstigen Lage kaum genutzt.

Meilensteine[Bearbeiten]

  • Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 47,8 s, Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Maxie Long, 1900
  • Erster Läufer unter 50 Sekunden: 49,2 s, Vereinigte Staaten 38Vereinigte Staaten Lon Myers, 1879
  • Erster Läufer unter 47 Sekunden: 46,4 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ben Eastman, 1932
  • Erster Läufer unter 46 Sekunden: 45,9 s, JamaikaJamaika Herb McKenley, 1948
  • Erster Läufer unter 45 Sekunden: 44,9 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Otis Davis und Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Carl Kaufmann für die Bundesrepublik Deutschland startend, 1960
  • Erster Läufer unter 44 Sekunden: 43,86 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Evans, 1968
  • Erste Läuferin unter 54 Sekunden: 53,9 s, Sowjetunion 1955Sowjetunion Marija Itkina, 1955
  • Erste Läuferin unter 53/52 Sekunden: 51,9 s, Korea NordNordkorea Shin Kim Dan, 1962
  • Erste Läuferin unter 51/50 Sekunden: 49,9 s, PolenPolen Irena Szewińska, 1974
  • Erste Läuferin unter 49 Sekunden: 48,94 s, Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Marita Koch, 1978
  • Erste Läuferin unter 48 Sekunden: 47,99 s TschechoslowakeiTschechoslowakei Jarmila Kratochvílová, 1983

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Thomas Burke Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Herbert Jamison Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Charles Gmelin
1900 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Maxie Long Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten William Holland DanemarkDänemark Ernst Schultz
1904 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harry Hillman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Frank Waller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Herman Groman
1906 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Paul Pilgrim Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wyndham Halswelle AustralienAustralien Nigel Barker
1908 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wyndham Halswelle
1912 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Charles Reidpath Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Hanns Braun Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Edward Lindberg
1920 TransvaalTransvaal Bevil Rudd Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Guy Butler SchwedenSchweden Nils Engdahl
1924 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eric Liddell Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Horatio Fitch Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Guy Butler
1928 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ray Barbuti Kanada 1921Kanada James Ball Deutsches ReichDeutsches Reich Joachim Büchner
1932 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bill Carr Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ben Eastman Kanada 1921Kanada Alex Wilson
1936 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Archie Williams Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Godfrey Brown Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten James LuValle
1948 JamaikaJamaika Arthur Wint JamaikaJamaika Herb McKenley Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mal Whitfield
1952 JamaikaJamaika George Rhoden JamaikaJamaika Herb McKenley Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ollie Matson
1956 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Charles Jenkins Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Karl-Friedrich Haas FinnlandFinnland Voitto Hellsten
Sowjetunion 1955Sowjetunion Ardalion Ignatjew
1960 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Otis Davis Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Carl Kaufmann Sudafrika 1928Südafrikanische Union Malcolm Spence
1964 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Larrabee Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Wendell Mottley PolenPolen Andrzej Badeński
1968 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Evans Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Larry James Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ron Freeman
1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vince Matthews Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wayne Collett KeniaKenia Julius Sang
1976 KubaKuba Alberto Juantorena Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Newhouse Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Herman Frazier
1980 Sowjetunion 1955Sowjetunion Wiktor Markin AustralienAustralien Rick Mitchell Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Frank Schaffer
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alonzo Babers ElfenbeinküsteElfenbeinküste Gabriel Tiacoh Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Antonio McKay
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Butch Reynolds Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Everett
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Watts Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Lewis KeniaKenia Samson Kitur
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Black UgandaUganda Davis Kamoga
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alvin Harrison JamaikaJamaika Gregory Haughton
2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Otis Harris Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Brew
2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Neville
2012 GrenadaGrenada Kirani James Dominikanische RepublikDominikanische Republik Luguelín Santos Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Lalonde Gordon

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1964 AustralienAustralien Betty Cuthbert Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ann Elizabeth Packer AustralienAustralien Judy Amoore
1968 FrankreichFrankreich Colette Besson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lillian Board Sowjetunion 1955Sowjetunion Natalja Petschonkina
1972 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Monika Zehrt Deutschland BRBR Deutschland Rita Wilden Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kathy Hammond
1976 PolenPolen Irena Szewińska Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Christina Brehmer-Lathan Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen Streidt
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Marita Koch TschechoslowakeiTschechoslowakei Jarmila Kratochvílová Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Christina Brehmer-Lathan
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chandra Cheeseborough Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kathy Smallwood-Cook
1988 SowjetunionSowjetunion Olga Bryzgina Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Petra Müller SowjetunionSowjetunion Olga Nasarowa
1992 FrankreichFrankreich Marie-José Perec Vereintes TeamVereintes Team Olga Bryzgina KolumbienKolumbien Ximena Restrepo
1996 FrankreichFrankreich Marie-José Perec AustralienAustralien Cathy Freeman NigeriaNigeria Falilat Ogunkoya
2000 AustralienAustralien Cathy Freeman JamaikaJamaika Lorraine Graham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Katharine Merry
2004 BahamasBahamas Tonique Williams-Darling MexikoMexiko Ana Guevara RusslandRussland Natalja Antjuch
2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christine Ohuruogu JamaikaJamaika Shericka Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards-Ross Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christine Ohuruogu Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DeeDee Trotter

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 JamaikaJamaika Bert Cameron Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Franks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sunder Nix
1987 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Thomas Schönlebe NigeriaNigeria Innocent Egbunike Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harry Reynolds
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Antonio Pettigrew Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Black Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Everett
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harry Reynolds KeniaKenia Samson Kitur
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harry Reynolds JamaikaJamaika Gregory Haughton
1997 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson UgandaUganda Davis Kamoga Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyree Washington
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson BrasilienBrasilien Sanderlei Parrela MexikoMexiko Alejandro Cardenas
2001 BahamasBahamas Avard Moncur DeutschlandDeutschland Ingo Schultz JamaikaJamaika Gregory Haughton
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyree Washington FrankreichFrankreich Marc Raquil JamaikaJamaika Michael Blackwood
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrew Rock KanadaKanada Tyler Christopher
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Renny Quow
2011 GrenadaGrenada Kirani James Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt BelgienBelgien Kévin Borlée
2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merrit Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony McQuay Dominikanische RepublikDominikanische Republik Luguelin Santos

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 TschechoslowakeiTschechoslowakei Jarmila Kratochvílová TschechoslowakeiTschechoslowakei Taťána Kocembová SowjetunionSowjetunion Maria Pinigina
1987 SowjetunionSowjetunion Olga Bryzgina Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Petra Müller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Kirsten Emmelmann
1991 FrankreichFrankreich Marie-José Pérec DeutschlandDeutschland Grit Breuer SpanienSpanien Sandra Myers
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jearl Miles-Clark Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Natasha Kaiser-Brown JamaikaJamaika Sandie Richards
1995 FrankreichFrankreich Marie-José Pérec BahamasBahamas Pauline Davis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jearl Miles-Clark
1997 AustralienAustralien Cathy Freeman JamaikaJamaika Sandie Richards Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jearl Miles-Clark
1999 AustralienAustralien Cathy Freeman DeutschlandDeutschland Anja Rücker JamaikaJamaika Lorraine Graham
2001 SenegalSenegal Amy Mbacke Thiam JamaikaJamaika Lorraine Fenton MexikoMexiko Ana Guevara
2003 MexikoMexiko Ana Guevara MexikoMexiko Lorraine Fenton SenegalSenegal Amy Mbacke Thiam
2005 BahamasBahamas Tonique Williams-Darling Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards MexikoMexiko Ana Guevara
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christine Ohuruogu Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nicola Sanders JamaikaJamaika Novlene Williams
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards JamaikaJamaika Shericka Williams RusslandRussland Antonina Kriwoschapka
2011 BotswanaBotswana Amantle Montsho Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix RusslandRussland Anastasija Kapatschinskaja

Siehe auch[Bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

In der Frühzeit der modernen Leichtathletik wurden ab 1865 bis 1900 Zeiten von 53 1/2 Sekunden bis 47,0 Sekunden erzielt, häufig nicht auf einer der später normgerechten ovalen Bahnen.

Die früheste bekannte Bestzeit, 53 1/2 s auf der 440-Yards-Strecke (402,34 m), stammt von dem Iren Edward Hunt (17. Mai 1865 in Dublin).

Der US-Amerikaner Lon Myers, in den 1880er Jahren ein bekannter Läufer, lief die 440 Yards am 20. September 1879 in New York erstmals unter 50 Sekunden (49 1/5 s) und verbesserte seinen Rekord bis 1885 auf 48 4/5 s.

Wegen des Verbots sogenannter Bürstenschuhe wurden 1968 mehrere Bestzeiten auf Sprintstrecken nicht als Weltrekorde anerkannt. Darunter sind auch die 44,0 s (44,06 s) des späteren Olympiasiegers Lee Evans am 14. September 1968 in Echo Summit. Die Zeit des Zweitplazierten, Larry James (44,1 s), USA, wurde hingegen offizieller Weltrekord.

Lee Evans lief einen Monat später bei den Olympischen Spielen mit den herkömmlichen, erlaubten Spikes einen Weltrekord der knapp 20 Jahre Bestand hatte – so lange wie kein anderer seit Beginn der Statistik. Der neue Weltrekord, von Butch Reynolds mit 43,29 s am 17. August 1988 in Zürich gelaufen, lag um über eine halbe Sekunde unter dem alten. Eine so große Rekordverbesserung war zuvor nur Emerson Spencer 1928 gelungen (von 47,6 s auf 47,0 s).

Bemerkungen zur Tabelle:

  • y: Zeit wurde als 440-Yards-Weltrekord (402,34 m) registriert und ist hier mit genannt, wenn sie unter dem folgenden 400-Meter-Weltrekord lag.
  • Klammerangaben: Automatisch gestoppte Zeit
Zeit (s) Name Land Datum Ort
Handgestoppte Zeiten
47 4/5 y Maxie Long Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten USA 29.09.1900 New York City
48,2 Charles Reidpath Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 13.07.1912 Stockholm
47 2/5 y Ted Meredith Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 27.05.1916 Cambridge (USA)
47,6 Eric Liddell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 11.07.1924 Colombes
47,0 Emerson Spencer Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 12.05.1928 Palo Alto
46,4 Ben Eastman Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 26.03.1932 Palo Alto
46,2 (46,28) Bill Carr Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 05.08.1932 Los Angeles
46,1 Archie Williams Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 19.06.1936 Chicago
46,0 Rudolf Harbig Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) GER 12.08.1939 Frankfurt am Main
46,0 Grover Klemmer Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 06.06.1941 Philadelphia
45,9 (46,00) Herb McKenley JamaikaJamaika JAM 02.07.1948 Milwaukee
45,8 George Rhoden JamaikaJamaika JAM 22.08.1950 Eskilstuna
45,4 (45,68) Lou Jones Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 18.03.1955 Mexiko-Stadt
45,2 Lou Jones Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 30.06.1956 Los Angeles
44,9 (45,07) Otis Davis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 06.09.1960 Rom
44,9 Mike Larrabee Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12.09.1964 Los Angeles
44,9 Carl Kaufmann Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft EUA 06.09.1960 Rom
44,5 Tommie Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20.05.1967 San José
44,1 (44,19) Larry James Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 14.09.1968 Echo Summit
Elektronisch gestoppte Zeiten
43,86 Lee Evans Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 18.10.1968 Mexiko-Stadt
43,29 Harry Reynolds Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17.08.1988 Zürich
43,18 Michael Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 26.08.1999 Sevilla

Frauen[Bearbeiten]

Die frühesten 400-Meter-Zeiten von Frauen sind von Anfang des 20. Jahrhunderts aus Finnland bekannt. Für Hilja Heinonen wurde am 25. Juli 1900 eine Zeit von 1:47 min4/5 s gestoppt; diese Zeit verbesserten finnische Frauen bis 1911 auf 67,1 s. Ab 1917 sind 400-Meter-Läufe von Sportlerinnen aus Frankreich, Irland, Großbritannien und Russland bekannt.

Die internationale Frauen-Sportorganisation FSFI registrierte seit 1922 Weltrekorde für die 440-Yards-Strecke (402,34 m). Die internationale Leichtathletik-Föderation IAAF führte erst mit der Zulassung des 400-Meter-Laufs bei internationalen Höhepunkten Weltrekorde, den ersten im Jahr 1957.

In der Zeit davor war die Bestleistung vorwiegend im Besitz von Läuferinnen aus Großbritannien sowie aus osteuropäischen Ländern, dreimal auch Ursula Donath aus der DDR.

Von 1955 bis 1962 stellte die sowjetische Läuferin Marija Itkina fünf Weltrekorde auf (anfangs noch inoffiziell). Eine weitere dominierende 400-Meter-Läuferin dieser Zeit, die Australierin Betty Cuthbert stellte hingegen nie einen 400-Meter-Weltrekord auf, dafür aber vier 440-Yards-Rekorde (1959 bis 1963, hier nicht aufgeführt).

Shin Kim Dan[Bearbeiten]

Fünf Bestleistungen erzielte Shin Kim Dan aus Nordkorea (1960: 53,0 s bis 1964: 51,2 s). Nordkorea war zu dieser Zeit noch nicht von der IAAF anerkannt, eine Leistung vom 23. Oktober 1962 wurde dennoch als Weltrekord registriert. Mit der Zeit von 51,9 s unterbot Shin Kim Dan die Marke von Marija Itkina um 1,5 Sekunden - die größte Weltrekordverbesserung in der Geschichte des 400-Meter-Laufs. Dieser Weltrekord hatte fast sieben Jahre Bestand (18. September 1969: Colette Besson (Frankreich), 51,7 s). Betty Cuthbert kam ihm bei ihrem Olympiasieg 1964 in Tokio sehr nahe, als 52,01 s elektronisch gestoppt wurden.

1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten]

Seit 1972 war der Weltrekord überwiegend im Besitz von DDR-Sportlerinnen (9 von 14 Rekorden seit 1972). Die überragende Läuferin Mitte der 1970er Jahre war die Polin Irena Szewińska mit drei Weltrekorden und dem ersten Lauf unter 50 Sekunden (1974). Ab 1978 stellte Marita Koch sieben Weltrekorde auf, den letzten mit 47,60 s (1985). Er ist mit Stand Oktober 2011 noch die gültige Bestzeit und der zweitälteste bestehende Leichtathletik-Weltrekord für olympische Disziplinen (Stand: August 2009). Älter ist nur der 800-Meter-Weltrekord von Jarmila Kratochvílová (Tschechoslowakei) vom Juli 1983. Zwei Wochen nach diesem Rekord unterbrach sie die Weltrekordserie von Marita Koch: Neben Koch ist Kratochvilová die einzige Frau, der ein 400-Meter-Lauf unter 48 Sekunden gelang (47,99 s am 10. August 1983).

Tabelle der Weltrekorde[Bearbeiten]

Bemerkung:

  • y: Weltrekorde für 440 Yards, hier zum Vergleich mit dem später registrierten ersten 400-Meter-Weltrekord genannt
Zeit (s) Name Land Datum Ort
Handgestoppte Zeiten
57,0 y Marlene Mathews AustralienAustralien AUS 06.01.1957 Sydney
57,0 y Marise Chamberlain NeuseelandNeuseeland NZL 16.02.1957 Christchurch
56,3 y Nancy Boyle AustralienAustralien AUS 24.02.1957 Sydney
55,2 Polina Lasarewa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 10.05.1957 Moskau
54,0 Marija Itkina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 08.06.1957 Minsk
53,6 Marija Itkina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 06.07.1957 Moskau
53,4 Marija Itkina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 12.09.1959 Krasnodar
53,4 Marija Itkina Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 14.09.1962 Belgrad
51,9 Shin Kim Dan Korea NordNordkorea PRK 23.10.1962 Pjöngjang
51,7 (51,77) Nicole Duclos FrankreichFrankreich FRA 18.09.1969 Athen
51,7 (51,79) Colette Besson FrankreichFrankreich FRA 18.09.1969 Athen
51,0 (51,02) Marilyn Neufville JamaikaJamaika JAM 25.07.1970 Edinburgh
51,0 (51,08) Monika Zehrt Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 04.07.1972 Colombes
49,9 Irena Szewińska PolenPolen POL 22.06.1974 Rom
Elektronisch gestoppte Zeiten
50,14 Riitta Salin FinnlandFinnland FIN 04.09.1974 Rom
49,77 Christina Brehmer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 09.05.1976 Dresden
49,75 Irena Szewińska PolenPolen POL 22.06.1976 Bydgoszcz
49,29 Irena Szewińska PolenPolen POL 29.07.1976 Montreal
49,19 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 02.07.1978 Leipzig
49,03 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 19.08.1978 Potsdam
48,94 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 31.08.1978 Prag
48,89 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 29.07.1979 Potsdam
48,60 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 04.08.1979 Turin
48,16 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 08.09.1982 Athen
47,99 Jarmila Kratochvílová TschechoslowakeiTschechoslowakei CZS 10.08.1983 Helsinki
47,60 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 06.10.1985 Canberra

Weltbestenliste[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Alle Läufer mit einer Zeit von 44,45 Sekunden oder schneller. A = Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 13. August 2013

  1. 43,18 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson, Sevilla, 26. August 1999
  2. 43,29 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harry Reynolds, Zürich, 17. August 1988
  3. 43,45 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner, Ōsaka, 31. August 2007
  4. 43,50 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Watts, Barcelona, 5. August 1992
  5. 43,74 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt, Moskau, 13. August 2013
  6. 43,81 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Everett, New Orleans, 26. Juni 1992
  7. 43,86 s A Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Evans, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968
  8. 43,87 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Lewis, Seoul, 28. September 1988
  9. 43,94 s GrenadaGrenada Kirani James, London, 6. August 2012
  10. 43,97 s A Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Larry James, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968
  11. 44,05 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor, Indianapolis, 23. Juni 2007
  12. 44,09 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alvin Harrison, Atlanta, 19. Juni 1996
  13. 44,09 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jerome Young, New Orleans, 21. Juni 1998
  14. 44,10 s Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Gary Kikaya, Stuttgart, 9. September 2006
  15. 44,13 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derek Mills, Eugene, 4. Juni 1995
  16. 44,14 s KubaKuba Roberto Hernández, Sevilla, 30. Mai 1990
  17. 44,15 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Anthuan Maybank, Lausanne, 3. Juli 1996
  18. 44,16 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Otis Harris, Athen, 23. August 2004
  19. 44,17 s NigeriaNigeria Innocent Egbunike, Zürich, 19. August 1987
  20. 44,18 s KeniaKenia Samson Kitur, Barcelona, 3. August 1992
  21. 44,20 s A KeniaKenia Charles Gitonga, Nairobi, 29. Juni 1996
  22. 44,21 s Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Ian Morris, Barcelona, 3. August 1992
  23. 44,21 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Antonio Pettigrew, Nassau, 26. Mai 1999
  24. 44,26 s KubaKuba Alberto Juantorena, Montréal, 29. Juli 1976
  25. 44,27 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alonzo Babers, Los Angeles, 8. August 1984
  26. 44,27 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Darold Williamson, Sacramento, 10. Juni 2005
  27. 44,28 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrew Valmon, Eugene, 19. Juni 1993
  28. 44,28 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyree Washington, Los Angeles, 12. Mai 2001
  29. 44,29 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Brew, Athen, 16. Mai 1999
  30. 44,29 s BrasilienBrasilien Sanderlei Parrela, Sevilla, 26. August 1999
  31. 44,30 s ElfenbeinküsteElfenbeinküste Gabriel Tiacoh, Indianapolis, 7. Juni 1986
  32. 44,30 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lamont Smith, Atlanta, 19. Juni 1996
  33. 44,31 s MexikoMexiko Alejandro Cárdenas, Sevilla, 26. August 1999
  34. 44,33 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Thomas Schönlebe, Rom, 3. September 1987
  35. 44,34 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Darnell Hall, Lausanne, 5. Juli 1995
  36. 44,35 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrew Rock, Helsinki, 12. August 2005
  37. 44,36 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Iwan Thomas, Birmingham, 13. Juli 1997
  38. 44,37 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Black, Lausanne, 3. Juli 1996
  39. 44,37 s UgandaUganda Davis Kamoga, Athen, 5. August 1997
  40. 44,37 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Richardson, Oslo, 9. Juli 1998
  41. 44,38 s AustralienAustralien Darren Clark, Seoul, 26. September 1988
  42. 44,40 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Newhouse, Montréal, 29. Juli 1976
  43. 44,40 s BahamasBahamas Chris Brown, Oslo, 6. Juni 2008
  44. 44,40 s JamaikaJamaika Jermaine Gonzales, Monaco, 22. Juli 2010
  45. 44,40 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom McQuay, Moskau, 13. August 2013
  46. 44,41 s A Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ron Freeman, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968
  47. 44,43 s A KeniaKenia Ezra Sambu, Nairobi, 26. Juli 2003
  48. 44,43 s BelgienBelgien Jonathan Borlée, London, 4. August 2012
  49. 44,44 s KanadaKanada Tyler Christopher, Helsinki, 12. August 2005
  50. 44,45 s A Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ronnie Ray, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1975
  51. 44,45 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Darrell Robinson, Westwood, 17. Mai 1986
  52. 44,45 s BahamasBahamas Avard Moncur, Madrid, 7. Juli 2001
  53. 44,45 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Leonard Byrd, Belém, 5. Mai 2002
  54. 44,45 s Dominikanische RepublikDominikanische Republik Luguelin Santos, Hengelo, 27. Mai 2012

Frauen[Bearbeiten]

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 49,70 Sekunden oder schneller. A=Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 12. August 2013

  1. 47,60 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Marita Koch, Canberra, 6. Oktober 1985
  2. 47,99 s TschechoslowakeiTschechoslowakei Jarmila Kratochvílová, Helsinki, 10. August 1983
  3. 48,25 s FrankreichFrankreich Marie-José Perec, Atlanta, 29. Juli 1996
  4. 48,27 s SowjetunionSowjetunion Olga Bryzgina, Canberra, 6. Oktober 1985
  5. 48,59 s TschechoslowakeiTschechoslowakei Taťána Kocembová, Helsinki, 10. August 1983
  6. 48,63 s AustralienAustralien Cathy Freeman, Atlanta, 29. Juli 1996
  7. 48,70 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards, Athen, 17. September 2006
  8. 48,83 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks, Los Angeles, 6. August 1984
  9. 48,89 s MexikoMexiko Ana Guevara, Saint-Denis, 27. August 2003
  10. 49,05 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chandra Cheeseborough, Los Angeles, 6. August 1984
  11. 49,07 s BahamasBahamas Tonique Williams-Darling, Berlin, 12. September 2004
  12. 49,10 s NigeriaNigeria Falilat Ogunkoya, Atlanta, 29. Juli 1996
  13. 49,11 s SowjetunionSowjetunion Olga Nasarowa, Seoul, 25. September 1988
  14. 49,16 s RusslandRussland Antonina Kriwoschapka, Tscheboksary, 5. Juli 2012
  15. 49,19 s SowjetunionSowjetunion Marija Pinigina, Helsinki, 10. August 1983
  16. 49,24 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Sabine Busch, Erfurt, 2. Juni 1984
  17. 49,28 s PolenPolen Irena Szewińska, Montréal, 29. Juli 1976
  18. 49,28 s BahamasBahamas Pauline Davis-Thompson, Atlanta, 29. Juli 1996
  19. 49,28 s RusslandRussland Julija Guschtschina, Tscheboksary, 5. Juli 2012
  20. 49,29 s NigeriaNigeria Charity Opara, Rom, 14. Juli 1998
  21. 49,30 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Petra Schersing-Müller, Jena, 3. Juni 1988
  22. 49,30 s JamaikaJamaika Lorraine Fenton, Monaco, 19. Juli 2002
  23. 49,32 s JamaikaJamaika Shericka Williams, Berlin, 18. August 2009
  24. 49,33 s BotswanaBotswana Amantle Montsho, Monaco, 19. Juli 2013
  25. 49,35 s RusslandRussland Anastasija Kapatschinskaja, Tscheboksary, 22. Juli 2011
  26. 49,40 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jearl Miles Clark, Indianapolis, 14. Juni 1997
  27. 49,41 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christine Ohuruogu, Moskau, 12. August 2013
  28. 49,42 s DeutschlandDeutschland Grit Breuer, Tokio, 27. August 1991
  29. 49,43 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kathy Smallwood-Cook, Los Angeles, 6. August 1984
  30. 49,43 s A NigeriaNigeria Fatima Yusuf, Harare, 15. September 1995
  31. 49,47 s SowjetunionSowjetunion Aelita Jurtschenko, Moskau, 4. September 1988
  32. 49,49 s RusslandRussland Olga Saizewa, Tula, 16. Juli 2006
  33. 49,53 s BulgarienBulgarien Wanja Stambolowa, Rieti, 27. August 2006
  34. 49,56 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bärbel Wöckel, Erfurt, 30. Mai 1982
  35. 49,56 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monique Hennagan, Sacramento, 17. Juli 2004
  36. 49,57 s JamaikaJamaika Grace Jackson, Nizza, 10. Juli 1988
  37. 49,58 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Dagmar Neubauer, Erfurt, 2. Juni 1984
  38. 49,59 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marion Jones, Walnut, 16. April 2000
  39. 49,59 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Katharine Merry, Athen, 11. Juni 2001
  40. 49,59 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix, Daegu, 29. August 2011
  41. 49,61 s KubaKuba Ana Fidelia Quirot, Havanna, 5. August 1991
  42. 49,64 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gwen Torrence, Nizza, 15. Juli 1992
  43. 49,64 s KolumbienKolumbien Ximena Restrepo, Barcelona, 5. August 1992
  44. 49,64 s JamaikaJamaika Novlene Williams-Mills, Rieti, 27. August 2006
  45. 49,64 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DeeDee Trotter, Indianapolis, 23. Juni 2007
  46. 49,64 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Debbie Dunn, Des Moines, 26. Juni 2010
  47. 49,65 s RusslandRussland Natalja Nasarowa, Tula, 31. Juli 2004
  48. 49,65 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nicola Sanders, Ōsaka, 29. August 2007
  49. 49,66 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Christina Brehmer-Lathan, Moskau, 28. Juli 1980
  50. 49,66 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lillie Leatherwood, New York City, 15. Juni 1991
  51. 49,67 s SpanienSpanien Sandra Myers, Oslo, 6. Juli 1991

Quellen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]