400-Meter-Lauf
Der 400-Meter-Lauf ist die längste Sprintdisziplin in der Leichtathletik und wird sowohl bei Freiluft-, als auch bei Hallenwettkämpfen ausgetragen. Außerdem ist er die fünfte Teildisziplin des Zehnkampfes der Männer und wird auch als Staffelwettbewerb durchgeführt, siehe 4-mal-400-Meter-Staffel.
Bei Freiluftwettkämpfen legt jeder Läufer die gesamte Distanz in einer eigenen Bahn zurück, wobei diese nicht verlassen werden darf. Bei Hallenwettkämpfen wird nur bis nach der zweiten Kurve (etwa 150 m) in eigenen Bahnen zurückgelegt. Danach dürfen alle Läufer auf die Innenbahn einschneiden und diese bis zum Ziel nutzen. Bei Staffelwettkämpfen läuft nur der Startläufer komplett in einer eigenen Bahn. Der zweite Läufer darf auf der Gegengeraden auf die Innenbahn einschneiden.
Der Start erfolgt im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenlänge der verschiedenen Bahnen versetzt.
Die schnellsten Männer erreichen Zeiten um 44 Sekunden. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 9,09 m/s oder 32,72 km/h.
Die schnellsten Frauen erreichen Zeiten um 48 Sekunden. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 8,33 m/s oder 30,0 km/h.
Bei Olympischen Spielen laufen die Männer seit 1896 und die Frauen seit 1964 die 400-Meter-Strecke.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Der 400-Meter-Lauf ist von der Viertelmeile (440-Yards = 402,34 m) abgeleitet - einer Strecke, die zu Beginn der modernen Leichtathletik Ende des 19. Jahrhunderts in den englischsprachigen Ländern üblich war. Der erste 400-Meter-Lauf in Deutschland wurde 1892 in Berlin ausgetragen.
Rekorde werden seit 1960 nur anerkannt, wenn auf einer 400-Meter-Bahn gelaufen wurde. Bis dahin wurden auch Rekorde auf 500- und 600-Meter-Bahnen registriert, die durch die kürzeren Kurvenstrecken Vorteile brachten. Frauen-Rekorde werden seit 1957 geführt.
Die erste 400-Meter-Bahn in Deutschland wurde am 28. August 1905 in Ricklingen bei Hannover eingeweiht, allerdings wegen ihrer ungünstigen Lage kaum genutzt.
Meilensteine [Bearbeiten]
- Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 47,8 s,
Maxie Long, 1900 - Erster Läufer unter 50 Sekunden: 49,2 s,
Lon Myers, 1879 - Erster Läufer unter 47 Sekunden: 46,4 s,
Ben Eastman, 1932 - Erster Läufer unter 46 Sekunden: 45,9 s,
Herb McKenley, 1948 - Erster Läufer unter 45 Sekunden: 44,9 s,
Otis Davis und
Carl Kaufmann für die Bundesrepublik Deutschland startend, 1960 - Erster Läufer unter 44 Sekunden: 43,86 s,
Lee Evans, 1968 - Erste Läuferin unter 54 Sekunden: 53,9 s,
Marija Itkina, 1955 - Erste Läuferin unter 53/52 Sekunden: 51,9 s,
Shin Kim Dan, 1962 - Erste Läuferin unter 51/50 Sekunden: 49,9 s,
Irena Szewińska, 1974 - Erste Läuferin unter 49 Sekunden: 48,94 s,
Marita Koch, 1978 - Erste Läuferin unter 48 Sekunden: 47,99 s
Jarmila Kratochvílová, 1983
Erfolgreichste Sportler [Bearbeiten]
Michael Johnson: Zwei Olympiasiege (1996 und 2000) und vier Weltmeistertitel (1993, 1995, 1997, 1999)
Marie-José Perec: Zwei Olympiasiege (1992 und 1996) und zwei Weltmeistertitel (1991 und 1995)
Cathy Freeman: Zwei Weltmeistertitel (1997 und 1999), Olympiasiegerin 2000, Olympiazweite 1996- Erfolgreichste Deutsche:
Marita Koch: Olympiasiegerin 1980, Inhaberin des gültigen Weltrekords (47,60 s; Stand: Oktober 2011)
Monika Zehrt: Olympiasiegerin 1972
Thomas Schönlebe: Weltmeister 1987
Statistik [Bearbeiten]
Medaillengewinner der Olympischen Spiele [Bearbeiten]
Männer [Bearbeiten]
Frauen [Bearbeiten]
Medaillengewinner der Weltmeisterschaften [Bearbeiten]
Männer [Bearbeiten]
Frauen [Bearbeiten]
Siehe auch [Bearbeiten]
- Medaillengewinner bei Olympischen Spielen
- Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften
- Medaillengewinnerinnen bei Olympischen Spielen
- Medaillengewinnerinnen bei Weltmeisterschaften
Weltrekordentwicklung [Bearbeiten]
Männer [Bearbeiten]
In der Frühzeit der modernen Leichtathletik wurden ab 1865 bis 1900 Zeiten von 53 1/2 Sekunden bis 47,0 Sekunden erzielt, häufig nicht auf einer der später normgerechten ovalen Bahnen.
Die früheste bekannte Bestzeit, 53 1/2 s auf der 440-Yards-Strecke (402,34 m), stammt von dem Iren Edward Hunt (17. Mai 1865 in Dublin).
Der US-Amerikaner Lon Myers, in den 1880er Jahren ein bekannter Läufer, lief die 440 Yards am 20. September 1879 in New York erstmals unter 50 Sekunden (49 1/5 s) und verbesserte seinen Rekord bis 1885 auf 48 4/5 s.
Wegen des Verbots sogenannter Bürstenschuhe wurden 1968 mehrere Bestzeiten auf Sprintstrecken nicht als Weltrekorde anerkannt. Darunter sind auch die 44,0 s (44,06 s) des späteren Olympiasiegers Lee Evans am 14. September 1968 in Echo Summit. Die Zeit des Zweitplazierten, Larry James (44,1 s), USA, wurde hingegen offizieller Weltrekord.
Lee Evans lief einen Monat später bei den Olympischen Spielen mit den herkömmlichen, erlaubten Spikes einen Weltrekord der knapp 20 Jahre Bestand hatte – so lange wie kein anderer seit Beginn der Statistik. Der neue Weltrekord, von Butch Reynolds mit 43,29 s am 17. August 1988 in Zürich gelaufen, lag um über eine halbe Sekunde unter dem alten. Eine so große Rekordverbesserung war zuvor nur Emerson Spencer 1928 gelungen (von 47,6 s auf 47,0 s).
Bemerkungen zur Tabelle:
- y: Zeit wurde als 440-Yards-Weltrekord (402,34 m) registriert und ist hier mit genannt, wenn sie unter dem folgenden 400-Meter-Weltrekord lag.
- Klammerangaben: Automatisch gestoppte Zeit
| Zeit (s) | Name | Land | Datum | Ort |
|---|---|---|---|---|
| Handgestoppte Zeiten | ||||
| 47 4/5 y | Maxie Long | 29.09.1900 | New York City | |
| 48,2 | Charles Reidpath | 13.07.1912 | Stockholm | |
| 47 2/5 y | Ted Meredith | 27.05.1916 | Cambridge (USA) | |
| 47,6 | Eric Liddell | 11.07.1924 | Colombes | |
| 47,0 | Emerson Spencer | 12.05.1928 | Palo Alto | |
| 46,4 | Ben Eastman | 26.03.1932 | Palo Alto | |
| 46,2 (46,28) | Bill Carr | 05.08.1932 | Los Angeles | |
| 46,1 | Archie Williams | 19.06.1936 | Chicago | |
| 46,0 | Rudolf Harbig | 12.08.1939 | Frankfurt am Main | |
| 46,0 | Grover Klemmer | 06.06.1941 | Philadelphia | |
| 45,9 (46,00) | Herb McKenley | 02.07.1948 | Milwaukee | |
| 45,8 | George Rhoden | 22.08.1950 | Eskilstuna | |
| 45,4 (45,68) | Lou Jones | 18.03.1955 | Mexiko-Stadt | |
| 45,2 | Lou Jones | 30.06.1956 | Los Angeles | |
| 44,9 (45,07) | Otis Davis | 06.09.1960 | Rom | |
| 44,9 | Mike Larrabee | 12.09.1964 | Los Angeles | |
| 44,9 | Carl Kaufmann | 06.09.1960 | Rom | |
| 44,5 | Tommie Smith | 20.05.1967 | San José | |
| 44,1 (44,19) | Larry James | 14.09.1968 | Echo Summit | |
| Elektronisch gestoppte Zeiten | ||||
| 43,86 | Lee Evans | 18.10.1968 | Mexiko-Stadt | |
| 43,29 | Harry Reynolds | 17.08.1988 | Zürich | |
| 43,18 | Michael Johnson | 26.08.1999 | Sevilla | |
Frauen [Bearbeiten]
Die frühesten 400-Meter-Zeiten von Frauen sind von Anfang des 20. Jahrhunderts aus Finnland bekannt. Für Hilja Heinonen wurde am 25. Juli 1900 eine Zeit von 1:47 min4/5 s gestoppt; diese Zeit verbesserten finnische Frauen bis 1911 auf 67,1 s. Ab 1917 sind 400-Meter-Läufe von Sportlerinnen aus Frankreich, Irland, Großbritannien und Russland bekannt.
Die internationale Frauen-Sportorganisation FSFI registrierte seit 1922 Weltrekorde für die 440-Yards-Strecke (402,34 m). Die internationale Leichtathletik-Föderation IAAF führte erst mit der Zulassung des 400-Meter-Laufs bei internationalen Höhepunkten Weltrekorde, den ersten im Jahr 1957.
In der Zeit davor war die Bestleistung vorwiegend im Besitz von Läuferinnen aus Großbritannien sowie aus osteuropäischen Ländern, dreimal auch Ursula Donath aus der DDR.
Von 1955 bis 1962 stellte die sowjetische Läuferin Marija Itkina fünf Weltrekorde auf (anfangs noch inoffiziell). Eine weitere dominierende 400-Meter-Läuferin dieser Zeit, die Australierin Betty Cuthbert stellte hingegen nie einen 400-Meter-Weltrekord auf, dafür aber vier 440-Yards-Rekorde (1959 bis 1963, hier nicht aufgeführt).
Shin Kim Dan [Bearbeiten]
Fünf Bestleistungen erzielte Shin Kim Dan aus Nordkorea (1960: 53,0 s bis 1964: 51,2 s). Nordkorea war zu dieser Zeit noch nicht von der IAAF anerkannt, eine Leistung vom 23. Oktober 1962 wurde dennoch als Weltrekord registriert. Mit der Zeit von 51,9 s unterbot Shin Kim Dan die Marke von Marija Itkina um 1,5 Sekunden - die größte Weltrekordverbesserung in der Geschichte des 400-Meter-Laufs. Dieser Weltrekord hatte fast sieben Jahre Bestand (18. September 1969: Colette Besson (Frankreich), 51,7 s). Betty Cuthbert kam ihm bei ihrem Olympiasieg 1964 in Tokio sehr nahe, als 52,01 s elektronisch gestoppt wurden.
1970er und 1980er Jahre [Bearbeiten]
Seit 1972 war der Weltrekord überwiegend im Besitz von DDR-Sportlerinnen (9 von 14 Rekorden seit 1972). Die überragende Läuferin Mitte der 1970er Jahre war die Polin Irena Szewińska mit drei Weltrekorden und dem ersten Lauf unter 50 Sekunden (1974). Ab 1978 stellte Marita Koch sieben Weltrekorde auf, den letzten mit 47,60 s (1985). Er ist mit Stand Oktober 2011 noch die gültige Bestzeit und der zweitälteste bestehende Leichtathletik-Weltrekord für olympische Disziplinen (Stand: August 2009). Älter ist nur der 800-Meter-Weltrekord von Jarmila Kratochvílová (Tschechoslowakei) vom Juli 1983. Zwei Wochen nach diesem Rekord unterbrach sie die Weltrekordserie von Marita Koch: Neben Koch ist Kratochvilová die einzige Frau, der ein 400-Meter-Lauf unter 48 Sekunden gelang (47,99 s am 10. August 1983).
Tabelle der Weltrekorde [Bearbeiten]
Bemerkung:
- y: Weltrekorde für 440 Yards, hier zum Vergleich mit dem später registrierten ersten 400-Meter-Weltrekord genannt
| Zeit (s) | Name | Land | Datum | Ort |
|---|---|---|---|---|
| Handgestoppte Zeiten | ||||
| 57,0 y | Marlene Mathews | 06.01.1957 | Sydney | |
| 57,0 y | Marise Chamberlain | 16.02.1957 | Christchurch | |
| 56,3 y | Nancy Boyle | 24.02.1957 | Sydney | |
| 55,2 | Polina Lasarewa | 10.05.1957 | Moskau | |
| 54,0 | Marija Itkina | 08.06.1957 | Minsk | |
| 53,6 | Marija Itkina | 06.07.1957 | Moskau | |
| 53,4 | Marija Itkina | 12.09.1959 | Krasnodar | |
| 53,4 | Marija Itkina | 14.09.1962 | Belgrad | |
| 51,9 | Shin Kim Dan | 23.10.1962 | Pjöngjang | |
| 51,7 (51,77) | Nicole Duclos | 18.09.1969 | Athen | |
| 51,7 (51,79) | Colette Besson | 18.09.1969 | Athen | |
| 51,0 (51,02) | Marilyn Neufville | 25.07.1970 | Edinburgh | |
| 51,0 (51,08) | Monika Zehrt | 04.07.1972 | Colombes | |
| 49,9 | Irena Szewińska | 22.06.1974 | Rom | |
| Elektronisch gestoppte Zeiten | ||||
| 50,14 | Riitta Salin | 04.09.1974 | Rom | |
| 49,77 | Christina Brehmer | 09.05.1976 | Dresden | |
| 49,75 | Irena Szewińska | 22.06.1976 | Bydgoszcz | |
| 49,29 | Irena Szewińska | 29.07.1976 | Montreal | |
| 49,19 | Marita Koch | 02.07.1978 | Leipzig | |
| 49,03 | Marita Koch | 19.08.1978 | Potsdam | |
| 48,94 | Marita Koch | 31.08.1978 | Prag | |
| 48,89 | Marita Koch | 29.07.1979 | Potsdam | |
| 48,60 | Marita Koch | 04.08.1979 | Turin | |
| 48,16 | Marita Koch | 08.09.1982 | Athen | |
| 47,99 | Jarmila Kratochvílová | 10.08.1983 | Helsinki | |
| 47,60 | Marita Koch | 06.10.1985 | Canberra | |
Weltbestenliste [Bearbeiten]
Männer [Bearbeiten]
Alle Läufer mit einer Zeit von 44,50 Sekunden oder schneller. A = Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.
Letzte Veränderung: 6. August 2012
- 43,18 s
Michael Johnson, Sevilla, 26. August 1999 - 43,29 s
Harry Reynolds, Zürich, 17. August 1988 - 43,45 s
Jeremy Wariner, Ōsaka, 31. August 2007 - 43,50 s
Quincy Watts, Barcelona, 5. August 1992 - 43,75 s
LaShawn Merritt, Peking, 21. August 2008 - 43,81 s
Danny Everett, New Orleans, 26. Juni 1992 - 43,86 s A
Lee Evans, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968 - 43,87 s
Steve Lewis, Seoul, 28. September 1988 - 43,94 s
Kirani James, London, 6. August 2012 - 43,97 s A
Larry James, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968 - 44,05 s
Angelo Taylor, Indianapolis, 23. Juni 2007 - 44,09 s
Alvin Harrison, Atlanta, 19. Juni 1996 - 44,09 s
Jerome Young, New Orleans, 21. Juni 1998 - 44,10 s
Gary Kikaya, Stuttgart, 9. September 2006 - 44,13 s
Derek Mills, Eugene, 4. Juni 1995 - 44,14 s
Roberto Hernández, Sevilla, 30. Mai 1990 - 44,15 s
Anthuan Maybank, Lausanne, 3. Juli 1996 - 44,16 s
Otis Harris, Athen, 23. August 2004 - 44,17 s
Innocent Egbunike, Zürich, 19. August 1987 - 44,18 s
Samson Kitur, Barcelona, 3. August 1992 - 44,20 s A
Charles Gitonga, Nairobi, 29. Juni 1996 - 44,21 s
Ian Morris, Barcelona, 3. August 1992 - 44,21 s
Antonio Pettigrew, Nassau, 26. Mai 1999 - 44,26 s
Alberto Juantorena, Montréal, 29. Juli 1976 - 44,27 s
Alonzo Babers, Los Angeles, 8. August 1984 - 44,27 s
Darold Williamson, Sacramento, 10. Juni 2005 - 44,28 s
Andrew Valmon, Eugene, 19. Juni 1993 - 44,28 s
Tyree Washington, Los Angeles, 12. Mai 2001 - 44,29 s
Derrick Brew, Athen, 16. Mai 1999 - 44,29 s
Sanderlei Parrela, Sevilla, 26. August 1999 - 44,30 s
Gabriel Tiacoh, Indianapolis, 7. Juni 1986 - 44,30 s
Lamont Smith, Atlanta, 19. Juni 1996 - 44,31 s
Alejandro Cárdenas, Sevilla, 26. August 1999 - 44,33 s
Thomas Schönlebe, Rom, 3. September 1987 - 44,34 s
Darnell Hall, Lausanne, 5. Juli 1995 - 44,35 s
Andrew Rock, Helsinki, 12. August 2005 - 44,36 s
Iwan Thomas, Birmingham, 13. Juli 1997 - 44,37 s
Roger Black, Lausanne, 3. Juli 1996 - 44,37 s
Davis Kamoga, Athen, 5. August 1997 - 44,37 s
Mark Richardson, Oslo, 9. Juli 1998 - 44,38 s
Darren Clark, Seoul, 26. September 1988 - 44,40 s
Fred Newhouse, Montréal, 29. Juli 1976 - 44,40 s
Chris Brown, Oslo, 6. Juni 2008 - 44,40 s
Jermaine Gonzales, Monaco, 22. Juli 2010 - 44,41 s A
Ron Freeman, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968 - 44,43 s A
Ezra Sambu, Nairobi, 26. Juli 2003 - 44,43 s
Jonathan Borlée, London, 4. August 2012 - 44,44 s
Tyler Christopher, Helsinki, 12. August 2005 - 44,45 s A
Ronnie Ray, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1975 - 44,45 s
Darrell Robinson, Westwood, 17. Mai 1986 - 44,45 s
Avard Moncur, Madrid, 7. Juli 2001 - 44,45 s
Leonard Byrd, Belém, 5. Mai 2002 - 44,45 s
Luguelin Santos, Hengelo, 27. Mai 2012 - 44,46 s
Leslie Djhone, Ōsaka, 29. August 2007 - 44,47 s
Michael Franks, Canberra, 5. Oktober 1985 - 44,47 s
David Grindley, Barcelona, 3. August 1992 - 44,47 s
Alleyne Francique, Ōsaka, 8. Mai 2004 - 44,48 s
Roddie Haley, Houston, 18. Mai 1986 - 44,48 s
Kerron Clement, Stockholm, 7. August 2007 - 44,49 s
Roxbert Martin, Kingston, 21. Juni 1997 - 44,50 s
Erwin Skamrahl, München, 26. Juli 1983 - 44,50 s
Derek Redmond, Rom, 1. September 1987 - 44,50 s
Bert Cameron, Seoul, 26. September 1988
- Deutscher Rekord: Thomas Schönlebe - 44,33 s am 3. September 1987 in Rom
- Österreichischer Rekord: Clemens Zeller - 45.69 s am 3. Juni 2010 in St. Pölten
- Schweizer Rekord: Matthias Rusterholz - 44,99 s am 3. Juli 1996 in Lausanne
Frauen [Bearbeiten]
Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 49,70 Sekunden oder schneller. A=Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.
Letzte Veränderung: 5. Juli 2012
- 47,60 s
Marita Koch, Canberra, 6. Oktober 1985 - 47,99 s
Jarmila Kratochvílová, Helsinki, 10. August 1983 - 48,25 s
Marie-José Perec, Atlanta, 29. Juli 1996 - 48,27 s
Olga Bryzgina, Canberra, 6. Oktober 1985 - 48,59 s
Taťána Kocembová, Helsinki, 10. August 1983 - 48,63 s
Cathy Freeman, Atlanta, 29. Juli 1996 - 48,70 s
Sanya Richards, Athen, 17. September 2006 - 48,83 s
Valerie Brisco-Hooks, Los Angeles, 6. August 1984 - 48,89 s
Ana Guevara, Saint-Denis, 27. August 2003 - 49,05 s
Chandra Cheeseborough, Los Angeles, 6. August 1984 - 49,07 s
Tonique Williams-Darling, Berlin, 12. September 2004 - 49,10 s
Falilat Ogunkoya, Atlanta, 29. Juli 1996 - 49,11 s
Olga Nasarowa, Seoul, 25. September 1988 - 49,16 s
Antonina Kriwoschapka, Tscheboksary, 5. Juli 2012 - 49,19 s
Marija Pinigina, Helsinki, 10. August 1983 - 49,24 s
Sabine Busch, Erfurt, 2. Juni 1984 - 49,28 s
Irena Szewińska, Montréal, 29. Juli 1976 - 49,28 s
Pauline Davis-Thompson, Atlanta, 29. Juli 1996 - 49,28 s
Julija Guschtschina, Tscheboksary, 5. Juli 2012 - 49,29 s
Charity Opara, Rom, 14. Juli 1998 - 49,30 s
Petra Schersing-Müller, Jena, 3. Juni 1988 - 49,30 s
Lorraine Fenton, Monaco, 19. Juli 2002 - 49,32 s
Shericka Williams, Berlin, 18. August 2009 - 49,35 s
Anastasija Kapatschinskaja, Tscheboksary, 22. Juli 2011 - 49,40 s
Jearl Miles Clark, Indianapolis, 14. Juni 1997 - 49,42 s
Grit Breuer, Tokio, 27. August 1991 - 49,43 s
Kathy Smallwood-Cook, Los Angeles, 6. August 1984 - 49,43 s A
Fatima Yusuf, Harare, 15. September 1995 - 49,47 s
Aelita Jurtschenko, Moskau, 4. September 1988 - 49,49 s
Olga Saizewa, Tula, 16. Juli 2006 - 49,53 s
Wanja Stambolowa, Rieti, 27. August 2006 - 49,54 s
Amantle Montsho, Porto Novo, 28. Juni 2012 - 49,56 s
Bärbel Wöckel, Erfurt, 30. Mai 1982 - 49,56 s
Monique Hennagan, Sacramento, 17. Juli 2004 - 49,57 s
Grace Jackson, Nizza, 10. Juli 1988 - 49,58 s
Dagmar Neubauer, Erfurt, 2. Juni 1984 - 49,59 s
Marion Jones, Walnut, 16. April 2000 - 49,59 s
Katharine Merry, Athen, 11. Juni 2001 - 49,59 s
Allyson Felix, Daegu, 29. August 2011 - 49,61 s
Ana Fidelia Quirot, Havanna, 5. August 1991 - 49,61 s
Christine Ohuruogu, Ōsaka, 29. August 2007 - 49,64 s
Gwen Torrence, Nizza, 15. Juli 1992 - 49,64 s
Ximena Restrepo, Barcelona, 5. August 1992 - 49,64 s
Novlene Williams-Mills, Rieti, 27. August 2006 - 49,64 s
DeeDee Trotter, Indianapolis, 23. Juni 2007 - 49,64 s
Debbie Dunn, Des Moines, 26. Juni 2010 - 49,65 s
Natalja Nasarowa, Tula, 31. Juli 2004 - 49,65 s
Nicola Sanders, Ōsaka, 29. August 2007 - 49,66 s
Christina Brehmer-Lathan, Moskau, 28. Juli 1980 - 49,66 s
Lillie Leatherwood, New York City, 15. Juni 1991 - 49,67 s
Sandra Myers, Oslo, 6. Juli 1991
- Deutscher Rekord: Marita Koch - 47,60 s am 6. Oktober 1985 in Canberra
- Österreichischer Rekord: Karoline Käfer - 50,62 s am 18. Juni 1977 in Klagenfurt
- Schweizer Rekord: Anita Protti - 51,32 s am 19. September 1990 in Lausanne
Quellen [Bearbeiten]
- Ewige Weltbestenliste der IAAF, 400 m Männer (englisch)
- Ewige Weltbestenliste der IAAF, 400 m Frauen (englisch)
- Leichtathletik-Jahres-Weltbestenliste bis Platz 20 (englisch)
- Progression of World best performances and official IAAF World Records, 2003 Edition, Monaco, 2003, S. 44 ff. u. S. 255 ff. (englisch)
Siehe auch [Bearbeiten]
100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1500 m | 5000 m | 10.000 m | Marathon | 100 m Hürden (nur Frauen) | 110 m Hürden (nur Männer) | 400 m Hürden | 3000 m Hindernis | 4 × 100-m-Staffel | 4 × 400-m-Staffel | 20-km-Gehen | 50-km-Gehen (nur Männer) | Hochsprung | Stabhochsprung | Weitsprung | Dreisprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Hammerwurf | Speerwurf | Siebenkampf (nur Frauen) | Zehnkampf (nur Männer)