Bittersüßer Nachtschatten

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Bittersüßer Nachtschatten
Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara), Blüte

Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara), Blüte

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Nachtschattenartige (Solanales)
Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Gattung: Nachtschatten (Solanum)
Art: Bittersüßer Nachtschatten
Wissenschaftlicher Name
Solanum dulcamara
L.

Der Bittersüße Nachtschatten (Solanum dulcamara) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nachtschatten (Solanum) innerhalb der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Zu seltener oder früher verwendeten Trivialnamen zählen Alpranke, Bittersüß, Hirschkraut, Heischkraut, Mäuseholz, Saurebe, Seidelbeere, wilde Stickwurz und Wasserranke[1]. Er ist giftig, er enthält das Saponin Solanin und andere Alkaloide. Die arzneilich genutzten Stängel werden Solani dulcamarae stipites genannt.[2][3]

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Der Bittersüße Nachtschatten ist eine krautige oder verholzende Kletterpflanze, deren oberirdische Teile sich über 8 bis 10 Meter ausbreiten können. Unterirdisch können die Sprosse ausgebreitet oder kriechend wachsen. Die Sprosse sind nur selten unbehaart, meistens sind sie behaart, die Dichte der Behaarung kann stark schwanken. Die Trichome sind einfach und einreihig oder verzweigt, beide Formen können gemischt auftreten. Sie bestehen aus vier bis acht Zellen, werden bis zu 1,5 Millimeter lang und sind meist weiß. Die Borke älterer Sprosse ist grau bis gelblich grau gefärbt.[4]

Die sympodialen Einheiten beinhalten viele Laubblätter. Die Blätter sind sehr variabel und können sogar an einem Stamm unterschiedlichste Formen und Größen annehmen. Sie können einfach oder bis zu dreifach fiederspaltig sein, werden 2,5 bis 7 Zentimeter lang und 1,2 bis 6 Zentimeter lang. Der Umriss kann elliptisch oder eiförmig bis herzförmig sein. Die oberen Blätter sind meist geöhrt, spießförmig oder mit ein bis zwei Fiederzipfeln ausgestattet. Die Oberseite ist unbehaart bis mäßig mit einreihigen oder verzweigten Trichomen von bis zu 1,5 Millimeter Länge entlang der Adern und auf der Blattfläche behaart. Die Unterseite ist spärlich bis dicht und meist stärker als die Oberseite behaart, die Form der Trichome gleicht denen der Oberseite. Von der Mittelachse entspringen sechs bis neun Paar Seitenadern. Die Basis ist abgeschnitten oder herzförmig, die Blattränder sind ganzrandig oder meist zweifach oder selten öfter gelappt. Die Lappen befinden sich an der Basis der Blattspreite und verjüngen sich zu den Einschnitten hin. Nach vorn ist die Blattspreite spitz oder zugespitzt. Der Blattstiel ist meist 0,5 bis 2 Zentimeter lang, selten auch länger und weist eine ähnliche Behaarung wie die Stängel auf.[4]

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

Die Blütenstände stehen endständig oder seitlich, jedoch nicht den Laubblättern gegenüberstehend. Sie sind 4 bis 15 Zentimeter (manchmal jedoch nur 1 Zentimeter) lang, vielfach verzweigt, unbehaart bis mäßig behaart und beinhalten bis zu 40 Blüten, von denen immer nur wenige gleichzeitig geöffnet sind. Die Rachis ist oftmals purpurn überhaucht. Der Blütenstandsstiel ist meist 1 bis 7 Zentimeter (selten nur 0,5 Zentimeter) lang. Die Blütenstiele sind zur Blütezeit 6 bis 12 Millimeter lang, messen 1 Millimeter im Durchmesser und sind schlank, abstehend, oftmals purpurn-grün. Sie sind unbehaart bis spärlich behaart, die Trichome sind meist einreihig und nur selten verzweigt und bist zu 0,5 Millimeter lang. An der Basis ist der Blütenstiel gewinkelt und von einer kleinen Hülle umgeben, die einen auffällig geschwollenen Zapfen an der Blütenstandsachse hinterlässt. Die Blütenstandsachse ist zickzackförmig aufgebaut, die Kerben, die die Blütenstiele hinterlassen, stehen unregelmäßig weit auseinander, meist 1 bis 5 Millimeter, selten auch bis 10 Millimeter.[4]

Die Knospen sind gewunden, die Krone steht schon lange vor der Blütezeit über die Kelchröhre hinaus. Die Blüten selbst sind fünfzählig, alle Blüten eines Blütenstandes sind zwittrig. Die Kelchröhre ist breit konisch und 1 bis 1,5 Millimeter lang. Sie ist mit breit dreieckigen Kelchzipfeln besetzt, die weniger als 0,5 Millimeter lang sind. Sie sind unbehaart oder mit einreihigen, weißen Trichomen besetzt. Die Spitze ist zugespitzt, der Rand ist papillös. Die Krone misst 1,5 bis 2 Zentimeter im Durchmesser und ist tief (bis zu 3/4 der Strecke bis zur Basis) sternförmig gespalten. Sie ist purpurn, violett oder weiß gefärbt, an der Basis jedes Kronlappens finden sich grüne und leuchtend weiße Punkte. Die Kronlappen sind 6 bis 8 Millimeter lang und 2,5 bis 3 Millimeter breit, zur Blütezeit sind sie stark zurückgebogen, sie können an der Spitze und an den Rändern fein papillös sein, oder sie sind vollständig unbehaart. Gelegentlich findet sich jedoch auf der Außenseite eine dichte Behaarung aus einreihigen, unverzweigten Trichomen.[4]

Die durch die Verwachsung der Staubfäden entstehende Röhre ist sehr fein, die Staubfäden stehen auf 0,5 Millimeter einzeln voneinander, sie sind unbehaart. Die Staubbeutel sind 4,5 bis 6 Millimeter lang, etwa 1 Millimeter breit, stark zusammengeneigt und zu einer einzigen Reihe verwachsen. Sie öffnen sich über Poren an den Spitzen, auch im Alter erweitern sich diese Poren nicht zu Schlitzen. Der Fruchtknoten ist unbehaart. Der Griffel ist 5 bis 9 Millimeter lang und ebenfalls unbehaart. Er trägt eine feine, köpfchenförmige Narbe mit papillöser Oberfläche.[4]

Früchte und Samen[Bearbeiten]

Die Frucht ist eine kugelförmige bis elliptische Beere. Sie wird 0,6 bis 1,1 Zentimeter lang und 0,6 bis 1,5 Zentimeter breit. Zur Reife ist sie leuchtend rot gefärbt, das Perikarp ist dünn und glänzend. Die Blütenstiele haben sich an der Frucht auf bis zu 1,3 Zentimeter verlängert und messen 1 bis 1,5 Millimeter im Durchmesser. Sie sind abstehend und nicht auffällig holzig. Jede Frucht enthält mehr als 30 Samen. Diese sind flach nierenförmig, etwa 3 Millimeter lang und 2 Millimeter breit. Die Oberfläche ist blassgelb oder bräunlich, fein gekörnt, die Zellen der Samenschale sind fünfseitig.[4]

Verbreitung und Standorte[Bearbeiten]

Verbreitung des Bittersüßen Nachtschattens (nach Knapp, 2013[4])

Der Bittersüße Nachtschatten ist in weiten Teilen Europas, Asiens und im nördlichen Nordamerika verbreitet. In Eurasien reicht das Verbreitungsgebiet von Spanien bis nach Sibirien und das nördliche Japan. Man geht davon aus, dass die nordamerikanischen Vorkommen Einschleppungen sind, da die ersten Herbarbelege erst aus dem frühen 19. Jahrhundert stammen. Es ist aber nicht ausgeschlossenen, dass die Art eine natürliche circumboreale Verbreitung besitzt. Die Art ist in allen Höhenlagen bis 2000 m anzutreffen.[4]

Die Art wächst an einer Vielzahl von Standorten in gemäßigten Klima, meist in der Nähe von Wasser und an offenen Standorten mit ausreichend Licht. Obwohl sie etwas verholzend ist, wächst sie selten bis in die Kronenschicht hinein, vielmehr ist sie oftmals in Dickichten und zwischen anderer niedriger Vegetation zu finden.[4]

Systematik[Bearbeiten]

Der Bittersüße Nachtschatten ist eine im Phänotyp sehr variable Art, so dass teilweise eigenständige Arten oder unterschiedliche Varietäten beschrieben worden sind. Die Variation betrifft vor allem die Größe und Aufteilung der Laubblätter, Behaarung und Farbe der Blüten, seltener auch eine Abhängigkeit vom Standort. So wurden beispielsweise Küsten-nahe Formen mit sukkulenten Blättern entweder als Solanum dulcamara var. marinum oder als Solanum littorale bezeichnet. Für großfrüchtige Pflanzen aus dem östlichen Rand des Verbreitungsgebiet wurde die Varietät Solanum dulcamara var. macrocarpum eingeführt. Eine Sippe von Pflanzen aus den Sumpfgebieten nahe heißer Quellen bei Lenkoran (Aserbaidschan), die aus kurzen aufrechten Sprossen, die durch kriechende Stängel miteinander verbunden sind, bestehen und nur kleine Blütenstände aus wenigen Blüten besitzen, wurden als Solanum kieseritzkii beschrieben. Als Solanum pseudopersicum wurden unbehaarte Pflanzen mit nicht geteilten Blättern, als Solanum kitagawae unbehaarte Pflanzen mit geteilten Blättern bezeichnet. Da eine wirkliche Abhängigkeit von geographischen Standort und Habitat nicht nachgewiesen werden kann, werden diese Arten und Varietäten nicht mehr unterschieden.[4]

Ökologie[Bearbeiten]

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Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara), Illustration

Bestäubt wird die Pflanzenart von Insekten, insbesondere Haut- und Zweiflügler. Manchmal kann auch Selbstbestäubung stattfinden. In Pflanzengesellschaften ist sie häufig zusammen mit Winden zu finden und kommt in Tieflagen-Weidengebüschen, Flachmoor-Gebüschen und Erlen-Bruchwäldern vor.

Sowohl die Larven als auch erwachsene Exemplare des Kartoffelkäfers fressen an Teilen des Bittersüßen Nachtschattens. Die ursprünglichen Verbreitungsgebiete der beiden Arten überschneiden sich nicht, jedoch wurde der sowohl der Kartoffelkäfer nach Europa als auch Bittersüße Nachtschatten nach Nordamerika eingeschleppt. Beispielsweise im US-Bundesstaat Connecticut ist die Pflanze die verbreitetste Nahrungspflanze des Käfers. Es wurde nachgewiesen, dass die über die Pflanzenentwicklung hinweg unterschiedlichen Inhaltsstoffe Einfluss auf die Entwicklung und Fortpflanzungszyken der Käfer haben.[5]

Giftigkeit[Bearbeiten]

Alle Pflanzenteile enthalten giftige Steroidalkaloide und mit diesen verwandte Saponine.[3][6] Verschiedene Alkaloide wurden in den Blättern und Beeren nachgewiesen. Hauptkomponenten sind Glycoside der drei Spirosolanalkaloide Tomatidenol, Soladulcidin und Solasodin, manchmal finden sich auch freie Alkaloide.[6] Alpha-, beta-, und gamma-Solamarine sind Glycoside des Tomatidenol,[7] während Soladulcine A und B von Soladulcidin stammen.[8] Solasonin[9] und Solamargin[10] sind Glycoside des Solasodin.

Andere aus der Pflanze isolierte Stoffe sind Saponine wie Soladulcoside A und B,[11] frei Sterine wie Tigogenin[12] und Lycopen.

In den grünen und gelb werdenden Beeren ist der Glyco-Alkaloidanteil am höchsten,[13] niedriger in den Blättern und Stängeln und am niedrigsten, bis fast fehlend, in vollreifen Früchten. Für Kinder können 30 bis 40 (oder weniger) unreife Beeren tödlich sein.

Die Pflanzenart bildet möglicherweise drei verschiedene Rassen aus, die sich äußerlich nicht unterscheiden, aber eine unterschiedliche Alkaloidzusammensetzung besitzen.[6] Die Tomatidenol-haltige Rasse kommt westlich der Elbe vor, die Soladulcidin-haltige Rasse östlich der Elbe und die Solasodin-haltige Rasse in Ungarn, Bulgarien und Frankreich.

Die Tabakverordnung verbietet die Verwendung des Bittersüßen Nachtschattens in Tabakprodukten.

Pharmakologie[Bearbeiten]

Die giftige Droge selbst wird heute weniger verwendet; zur Anwendung kommen vielmehr Fertigpräparate mit standardisierten Extrakten (Solani dulcamarae stipites) aus den Stängeln.[3] Die Verwendung dieser Extrakte zur äußeren Anwendung ist nach Kommission E akzeptiert zur Unterstützung bei chronischen Ekzemen.[6][14] Inhaltsstoffe sind: Steroidalkaloidglykoside (0,07–0,4 %), wie alpha– und beta Solamarin, sowie Steroidsaponine (0,18 %). Als gesichert gelten heute immunsuppressive, cortisonähnliche, entzündungshemmende und juckreizmindernde Wirkungen der Präparate.[3] Dementsprechend werden sie zur unterstützenden Therapie bei chronischen Hautleiden eingesetzt wie bei Ekzemen oder Neurodermitis. Gegenanzeigen sind Schwangerschaft und Stillzeit. Nach Ansicht der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sollte sich die Anwendung auf Erwachsene beschränken und nicht länger als zwei Wochen dauern und nicht oral vorgenommen werden.[3]

In der Volksheilkunde wurde die Pflanze auch als Blutreinigungstee, bei Übelkeit, Rheuma, chronischer Bronchitis und bei Asthma eingesetzt. Homöopathische Zubereitungen verabreicht man bei fieberhaften Infekten, Erkrankungen der Atmungsorgane, des Magen-Darm-Kanals der Harnwege, der Gelenke und der Haut.[15][16]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bittersüßer Nachtschatten – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wilhelm Ulrich: Internationales Wörterbuch der Pflanzennamen in Lateinischer, Deutscher, Englischer und Französischer Sprache. Verlag Heinrich Schmidt, Leipzig 1872. S. 222. (Digitalisat online).
  2. Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH): EMA: Verbraucherinformationen für arzneilich genutzte Pflanzen. In: BAH um Vier Nr. 103, 17. Juni 2014.
  3. a b c d e Europäische Arzneimittel-Agentur: Solanum (Verbraucherinformationen des Herbal Medicinal Products Committee (HMPC)), 16. Juni 2014, abgerufen 17. Juni 2014.
  4. a b c d e f g h i j Sandra Knapp: A revision of the Dulcamaroid Clade of Solanum L. (Solanaceae). In: Phyto Keys, Band 22, 10. Mai 2013. S. 1–428, doi:10.3897/phytokeys.22.4041.
  5. J. Daniel Hare: Seasonal Variation in Plant-Insect Associations: Utilization of Solanum dulcamara by Leptinotarsa decemlineata. In: Ecology, Band 64, Nummer 2, April 1983. S 345–361.
  6. a b c d Drugs.com: Bittersweet Nightshade Abgerufen 17. Juni 2014.
  7. P. M. Boll: Alkaloidal glycosides from Solanum dulcamara. IV. The constitution of beta- and gamma-solamarine. In: Acta Chem Scand. 17, 1963, S. 1852.
    - P. M. Boll: Alkaloidal glycosides from Solanum dulcamara. V. The constitution of alpha-solamarine. In: Acta Chem Scand. 17, 1963, S. 2126.
  8. Y. Y. Lee, F. Hashimoto, S. Yahara, N. Toshihiro, N. Yoshida: Steroidal glycosides from Solanum dulcamara. In: Chem Pharm Bull. 42, 1994, S. 707.
  9. L. H. Briggs, L. C. Vining: Solanum alkaloids. Part X. The mode of linkage in the trisaccharide moiety of solanine and solasonine. In: J Chem Soc. 1953, S. 2809.
  10. L. H. Briggs, R. C. Cambie, D. M. Hyslop: Solanum alkaloids. Part XVII. The sugar unit of solamargine. In: J Chem Soc. 1975, S.2455.
  11. T. Yamashita, T. Matsumoto, S. Yahara, N. Yoshida, T. Nohara: Structures of two new steroidal glycosides, soladulcosides A and B from Solanum dulcamara. In: Chem Pharm Bull. 39, 1991, S. 1626–1628.
  12. R. E. Marker, R. B. Wagner, P. R. Ulshafer, E. L. Wittbecker, D. P. Goldsmith, C. H. Ruof: Sterols. CLVII. Sapogenins. 69. Isolation and structures of thirteen new steroidal sapogenins. New sources for known sapogenins. In: J Am Chem Soc. 65, 1943, S. 1199.
  13. H. Sander: Solanum dulcamara. VII. Biosynthesis of spirosolanol glycosides in the ripening fruit. In: Planta Med. 11, 1963, S. 23.
  14. M. Blumenthal (Hrsg.): The Complete German Commission E Monographs: Therapeutic Guide to Herbal Medicine. Austin, TX 1998, American Botanical Council, S. 232.
  15. Ingrid und Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen, Franckh-Kosmos Verlagsgesellschaft, 2004, ISBN 3-440-09387-5.
  16. K. Hiller, M. F. Melzig: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. 2. Auflage. 2010, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 978-3-8274-2053-4.