Brothers Bloom

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Filmdaten
Deutscher Titel Brothers Bloom
Originaltitel The Brothers Bloom
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge ca. 109[1] Minuten
Stab
Regie Rian Johnson
Drehbuch Rian Johnson
Produktion Ram Bergman,
James D. Stern
Musik Nathan Johnson
Kamera Steve Yedlin
Schnitt Gabriel Wrye
Besetzung

Brothers Bloom ist eine US-amerikanische Abenteuerkomödie aus dem Jahr 2008. Regie führte Rian Johnson, der auch das Drehbuch schrieb.

Handlung[Bearbeiten]

Die Waisenbrüder Stephen und Bloom wuchsen bei verschiedenen Pflegefamilien auf, aus denen sie wegen ihres Zusammenhalts und ihrer Betrügereien immer wieder rausgeworfen wurden. Später lernen Sie den Betrüger Diamond Dog kennen, der ihnen die Kunst des Trickbetrugs beibringt. Nach der Trennung von Diamond Dog steigen sie im Olymp der Trickbetrüger auf den ersten Platz auf. Bloom will nach einiger Zeit die Zusammenarbeit beenden, aber sein Bruder überredet ihn zu einem weiteren Coup.

Stephen, Bloom und Sprengstoffexpertin Bang Bang als weitere Komplizin nehmen die vermögende Penelope Stamp ins Visier. Sie überreden sie zu einer Weltreise, während der sie Stamp um ihr Geld bringen wollen. Doch Bloom verliebt sich in sie und möchte aussteigen. Die beiden Brüder scheitern mit dem Versuch, es so aussehen zu lassen, als wäre Stephen versehentlich beim Streit um Blooms Ausstieg getötet worden. Nach einiger Zeit wollen die vier einen letzten Coup durchführen, in dessen Folge es den Anschein hat, als wäre Bang Bang von einer Autobombe getötet und Stephen entführt worden. Bloom bezahlt mit Penelopes Geld die Entführer und trifft bei der Geldübergabe auf Stephen, der im Verlauf einer Schießerei angeschossen wird. Stephen tut jedoch so, als wäre dies alles Teil des Plans gewesen. Nachdem Bloom mit Penelope geflüchtet ist, wird ihm bewusst, dass es kein Trick war und sein Bruder tatsächlich angeschossen wurde und verblutet ist.

Kritiken[Bearbeiten]

Wesley Lovell schrieb auf www.oscarguy.com, der Film wirke wie eine Kreuzung von Ocean’s Eleven mit einem Film von Wes Anderson, was zwar nicht ihn selbst, aber ein großes Publikum ansprechen könne.[2]

„Kann man, mit den Mitteln des Kinos, eine perfekte Geschichte erzählen, bei der alle, auch die Zuschauer, das bekommen, was sie begehren? Rian Johnson hat den Versuch gewagt, und kommt mit Brothers Bloom, der Abenteuer, Romanze und das Nachdenken über die Bedingungen seines eigenen Erzählens verbindet und dabei die schlimmsten Schmalztöpfe und Gefühligkeiten zu umschiffen versteht, immerhin in die Nähe seines Ideals.“

critic.de – die Filmseite[3]

Hintergründe[Bearbeiten]

Schloss Peleș (Rumänien) war im Film Penelope's Schloss
Im Casino am Strand von Constanta spielte eine der letzten Szenen des Filmes

Rachel Weisz sagte in einem Interview, die Handlung sei originell, was sie – wie auch die Charaktere – zur Mitarbeit bewogen habe. Der von ihr gespielte Charakter könne sich von verschiedenen Einschränkungen befreien.[4]

Der Film wurde in Prag, in Rumänien, in Serbien und in Montenegro gedreht.[5] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 20 Millionen US-Dollar.[6] Die Weltpremiere fand am 9. September 2008 auf dem Toronto International Film Festival statt. Am 15. Mai 2009 erschien der Film in den Kinos der USA.

Penelopes Schloss ist das Schloss Peleș in Sinaia in Rumänien. Andere Drehorte waren Belgrad (Serbien) sowie das Casino und der Hafen von Constanța (Rumänien). Die Außenszenen des Buchdiebstahls wurden in und um die Prager Burg und die Karlsbrücke gedreht.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. tiff08.ca, abgerufen am 31. August 2008
  2. Wesley Lovell: Preview: The Brothers Bloom (2009). oscarguy.com, archiviert vom Original am 1. Juni 2009, abgerufen am 20. September 2012.
  3. Rochus Wolff: Brothers Bloom. critic.de, abgerufen am 23. August 2013.
  4. Interview mit Rachel Weisz in The Times vom 24. Mai 2007, abgerufen am 31. August 2008
  5. Filming locations for The Brothers Bloom, abgerufen am 31. August 2008
  6. Box office / business for The Brothers Bloom, abgerufen am 31. August 2008