Bugatti 16C Galibier

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Bugatti
Bugatti-16C-Galibier-Concept.jpg

Bugatti 16C Galibier Konzept 2013

Galibier 16C
Präsentationsjahr: 2009
Fahrzeugmesse: Internationale Automobil-Ausstellung
Klasse: Oberklasse
Karosseriebauform: Kombilimousine
Motor: Ottomotor:
8,0 Liter (662 kW)
Serienmodell: keines

Der Bugatti 16C Galibier ist ein Konzeptauto einer Oberklasse-Limousine, die von Bugatti Automobiles präsentiert wurde. Aus einer Serienfertigung gibt es vorerst keinen solchen oder ähnlichen Bugatti.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bugatti 16C Galibier wurde erstmals anlässlich des 100. Jubiläums der Marke Bugatti im Herbst 2009 am Firmensitz der Marke im elsässischen Molsheim einem ausgewählten Publikum präsentiert.[2] Da die angekündigten 300 Exemplare des Bugatti Veyron in absehbarer Zeit ausgeliefert sein sollten und damit das Produktionsende nahte, war der 16C Galibier als dessen Nachfolger vorgesehen.[3] Ende März 2011 zeigte Volkswagen den 16C Galibier beim Autosalon Genf.[4] Im Unterschied zum Veyron ist der 16C Galibier kein Supersportwagen, sondern eine sportliche Reiselimousine, ähnlich wie der Porsche Panamera, der Maserati Quattroporte und der Aston Martin Rapide, allerdings mit einem anderen Zielpublikum. Das historische Vorbild für den Bugatti 16C Galibier ist der Bugatti 57C Galibier aus den 1930er Jahren, benannt nach einem Gebirgspass in den französischen Alpen, dem Col du Galibier.

Technische Daten[Bearbeiten]

Die Planung sah vor, dass der 16C Galibier mit 8 Litern Hubraum, 16 Zylindern, Bi-Kompressor und einer Leistung von rund 900 PS eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 300 km/h erreicht.

Besonderheiten[Bearbeiten]

An seinem Heck zeigt der 16C Galibier acht Auspuffrohre. Mittig längs über das gesamte Fahrzeug ist eine spitze Erhebung gezogen und trennt die beiden Heckfenster.

Auf dem Armaturenbrett ist eine Tourbillon-Uhr von Parmigiani Fleurier installiert, die aus der Halterung herausgenommen und als Armbanduhr getragen werden kann.

Die Motorhaube öffnet sich als Hommage an die Bugattimodelle der 1920er und 1930er Jahre zweiflüglig.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Schreiber: “No SuperVeyron, no four-door Bugatti”. Top Gear. 15. Januar 2014. Abgerufen am 5. August 2014.
  2. Bugattis neues Glanzstück. Auto Bild. 21. September 2009. Abgerufen am 5. August 2014.
  3. Bugatti Galibier: Das ist der "Gipfel des Automobilbaus". Spiegel Online. 24. September 2009. Abgerufen am 5. August 2014.
  4. Stärker, schneller, exklusiver. Auto Zeitung. 29. März 2011. Abgerufen am 5. August 2014.