Carmen Thalmann

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Carmen Thalmann Ski Alpin
Carmen Thalmann bei den Österreichischen Meisterschaften im März 2008
Carmen Thalmann im März 2008
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 11. September 1989
Größe 169 cm
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Super-Kombination
Verein SV Berg Sektion Ski
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Schladming 2013 Mannschaft
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 29. Dezember 2008
 Gesamtweltcup 52. (2012/13)
 Riesenslalomweltcup 40. (2013/14)
 Slalomweltcup 18. (2012/13)
letzte Änderung: 17. März 2014

Carmen Thalmann (* 11. September 1989) ist eine österreichische Skirennläuferin. Ihre größten Erfolge feiert sie im Slalom.

Biografie[Bearbeiten]

Thalmann stammt aus Berg im Drautal in Kärnten und besuchte das Sport-BORG in Spittal an der Drau, wo sie 2009 maturierte.[1] Sie fuhr im Dezember 2004 ihre ersten FIS-Rennen und wurde 2006 in den Nachwuchskader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) aufgenommen. Nach ihren ersten Podestplätzen in FIS-Rennen kam sie im November 2007 erstmals im Europacup zum Einsatz. In ihrer ersten vollen Europacupsaison 2008/2009 feierte sie am 27. November im Slalom von Trysil ihren ersten Sieg und erreichte weitere drei Podestplätze. Damit wurde sie Vierte der Gesamtwertung, Sechste der Slalom- und Siebente der Riesenslalomwertung.

Im Weltcup startete Thalmann erstmals am 29. Dezember 2008 im Slalom von Semmering, schied jedoch im ersten Durchgang aus. Auch bei den folgenden Weltcupeinsätzen brachte sie kein Ergebnis ins Ziel. Bei den Österreichischen Meisterschaften im März 2009 wurde sie Zweite in der Kombination, bei der Juniorenweltmeisterschaft im selben Monat war ein 15. Platz im Slalom ihr bestes Ergebnis. Am 29. November 2009 gelang ihr im Slalom von Funäsdalen der zweite Europacupsieg. Mit weiteren zwei Podestplätzen erzielte sie in der Saison 2009/2010 Rang drei in der Slalomwertung und Platz sechs im Super-Kombinations-Klassement. Am 19. März 2010 wurde Thalmann Österreichische Meisterin in der Super-Kombination. Vier Tage zuvor kam sie im Slalom bereits auf Rang zwei hinter Marlies Schild. 2010 stieg sie nach einem Jahr im B-Kader in den A-Kader des ÖSV auf.

Ende April 2010 erlitt Thalmann beim Fußballspielen einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie, weshalb sie mehrere Monate pausieren musste.[2] Seit Ende Dezember 2010 nimmt sie wieder an Wettkämpfen teil. Nach zwei Siegen in FIS-Rennen stand sie im Februar 2011 erstmals nach ihrer Verletzung wieder im Europacup auf dem Podest. Am 10. März 2011 gewann sie ihr drittes Europacuprennen, den Slalom in Soldeu. Damit wurde sie in der Saison 2010/2011 Dritte der Slalomwertung und Sechste der Gesamtwertung. Am 27. November 2011 fuhr Thalmann im Slalom in Aspen auf den 23. Platz und gewann somit erstmals Weltcuppunkte. Drei Wochen später erreichte sie mit Platz neun im Slalom von Courchevel ihr erstes Top-10-Ergebnis im Weltcup.

Für den Slalom der Heimweltmeisterschaft 2013 konnte sich Thalmann nicht qualifizieren. Allerdings war sie Teil des österreichischen Weltmeisterteams beim Mannschaftswettbewerb, wo sie aber nur im Viertelfinale eingesetzt wurde. Ihr bisher bestes Weltcupergebnis ist der 7. Platz im Slalom von Courchevel am 17. Dezember 2013.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 4 Platzierungen unter den besten zehn

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Europacup[Bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
27. November 2008 Trysil Norwegen Slalom
29. November 2009 Funäsdalen Schweden Slalom
10. März 2011 Soldeu Andorra Slalom
28. Jänner 2014 Sestriere Italien Riesenslalom

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thalmann Carmen triumphiert! Website des Schulsportleistungsmodells Kärnten, Dezember 2009, abgerufen am 12. Dezember 2011.
  2. Lange Pause für Carmen Thalmann. Österreichischer Skiverband, 26. April 2010, abgerufen am 27. April 2010. (Weblink nicht mehr abrufbar)