Eva-Maria Brem

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Eva-Maria Brem Ski Alpin
Eva-Maria Brem im März 2008
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 13. September 1988
Geburtsort Schwaz
Größe 160 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom, Kombination
Verein WSV Reith im Alpbachtal
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 4 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Québec 2006 Riesenslalom
Bronze Altenmarkt 2007 Riesenslalom
Bronze Altenmarkt 2007 Super-G
Bronze Formigal 2008 Kombination
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 29. Dezember 2005
 Gesamtweltcup 27. (2013/14)
 Riesenslalomweltcup 8. (2013/14)
 Slalomweltcup 39. (2013/14)
 Kombinationsweltcup 23. (2008/09)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 1 2
letzte Änderung: 25. Oktober 2014

Eva-Maria Brem (* 13. September 1988 in Schwaz) ist eine österreichische Skirennläuferin aus Münster in Tirol. Sie ist vor allem in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom erfolgreich.

Biografie[Bearbeiten]

Eva-Maria Brem fährt seit ihrem vierten Lebensjahr für den Skiclub WSV Reith im Alpbachtal. Sie besuchte das Skigymnasium in Stams und gehört seit 2004 dem Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) an.

Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2006 in Mont Sainte-Anne gewann sie die Bronzemedaille im Riesenslalom. Im Jahr darauf konnte sie dieses Resultat bei der Junioren-WM 2007 in Altenmarkt-Zauchensee und Flachau wiederholen und gewann neben dem Riesenslalom auch im Super-G jeweils die Bronzemedaille. Eine weitere Bronzemedaille gewann sie bei der Junioren-WM 2008 in Formigal in der Kombinationswertung.

Brem ist vierfache Österreichische Staatsmeisterin. 2006 gewann sie im Slalom und im Riesenslalom, 2007 holte sie den Titel in der Kombination, 2013 jenen im Riesenslalom. In der Saison 2006/07 konnte sie im Europacup zwei Riesenslaloms gewinnen.

Ihr erstes Rennen im Weltcup war am 29. Dezember 2005 der Slalom in Lienz. Danach kam sie erst im Jänner 2007 in der Super-Kombination von Altenmarkt-Zauchensee wieder zum Einsatz und holte dort als 29. ihre ersten Weltcup-Punkte. Am 24. November 2007 erreichte sie im Riesenslalom von Panorama überraschend den fünften Platz. Nach zwei Jahren ohne Top-10-Ergebnis gelang ihr am 28. November 2009 im Riesenslalom von Aspen erneut ein fünfter Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte sie im Riesenslalom den siebenten Platz. Nach der Saison stieg sie in das Nationalteam des ÖSV auf, ein Jahr später jedoch wieder in den A-Kader ab.

Am 2. April 2010 erlitt Brem beim freien Skifahren einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein.[1] Ab November 2010 startete sie wieder in einigen Welt- und Europacuprennen, bestritt in der Saison 2010/11 aber nur ein deutlich reduziertes Rennprogramm. In der Weltcupsaison 2011/12 gewann sie mit Michaela Kirchgasser, Marcel Mathis und Philipp Schörghofer den Team-Wettbewerb zum Saisonfinale in Schladming.

Brem konnte sich aufgrund ungenügender Ergebnisse nicht für die Weltmeisterschaft 2013 in Schladming qualifizieren. Aus demselben Grund erhielt sie auch für die Olympischen Winterspiele 2014 keinen Startplatz. Unmittelbar nach den Spielen gelang ihr jedoch eine markante Leistungssteigerung: Als Dritte des Riesenslaloms von Åre errang sie am 6. März 2014 die erste Weltcup-Podestplatzierung. Zehn Tage später steigerte sie sich beim Riesenslalom-Weltcupfinale auf der Lenzerheide auf den zweiten Platz.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • Saison 2013/14: 8. Riesenslalomweltcup
  • 6 Platzierungen unter den besten fünf, davon 3 Podestplätze

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2006/07: 4. Gesamtwertung, 4. Riesenslalomwertung
  • 10 Podestplätze, davon 4 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
3. Dezember 2006 Ål Norwegen Riesenslalom
13. März 2007 Madesimo/Campodolcino Italien Riesenslalom
4. März 2013 Andalo Italien Riesenslalom
18. Februar 2014 Monte Pora Italien Riesenslalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Brem erleidet Schien- und Wadenbeinbruch. relevant.at, 2. April 2010, abgerufen am 3. April 2010.