Österreichischer Skiverband

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Österreichischer Skiverband
Logo des ÖSV
Gründung: 1905
Präsident: Peter Schröcksnadel
Homepage: http://www.oesv.at

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) wurde im Jahre 1905 gegründet und besteht aus den Referaten Ski Alpin, Langlauf, Sprunglauf, Biathlon, Nordische Kombination, Snowboard, Freestyle-Skiing, Speed Ski, Telemark, Skicross, Firngleiten/Short Carving, Grasski und Behindertensport. Seit 1990 ist Peter Schröcksnadel ÖSV-Präsident. Ehrenpräsident war Karl Heinz Klee seit 1974.

Die Tochtergesellschaft des ÖSV, die Austria Skiteam Handels und Beteiligungs GmbH verfügt über fünf weitere Tochterunternehmen:

  • Austria Ski Nordic Veranstaltungs GmbH (100 %ige Tochter)
  • Austria Ski WM und Großveranstaltungs GmbH (100 %)
  • Austria Ski Veranstaltungs GmbH (100 %)
  • Bergisel Betriebs GmbH (100 %)
  • Gesport Gesellschaft für Sportmedizin (76 %)

Im Jahr 2003 verfügte der ÖSV über ein Budget von 36,34 Millionen Euro.

Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin holte alleine der ÖSV 22 Medaillen für Österreich (von 23 insgesamt) und wurde dadurch erfolgreichster Verband.

Referate[Bearbeiten]

Ski Alpin[Bearbeiten]

Am 12. Jänner 2008 wurde Elisabeth Görgl mit ihrem ersten Sieg im Riesenslalom von Maribor zur 100. ÖSV-Aktiven (Damen und Herren) die einen Sieg im Alpinen Skiweltcup feiern konnte. Der Sieg von Mario Matt, am 22. Jänner 2008 beim Slalom in Schladming, war für den ÖSV der 700. Einzelsieg in der alpinen Weltcup-Geschichte.

Die erfolgreichsten österreichischen Sportler aller Zeiten im Alpinen Skiweltcup sind Hermann Maier mit 54 Siegen bei den Herren und Annemarie Moser-Pröll mit 62 Siegen bei den Damen.

Weiters ist Annemarie Moser-Pröll die erfolgreichste Sportlerin der Weltcupgeschichte. Franz Klammer, Hermann Maier und Marlies Schild sind in den unten angeführten Disziplinen auch international die erfolgreichsten Athleten.

Aktueller Cheftrainer bei den Herren ist Andreas Puelacher, der 2014 Mathias Berthold ablöste. [1] Beim Damenteam hat Jürgen Kriechbaum 2013 die sportliche Leitung von Herbert Mandl übernommen.[2]

Die erfolgreichsten ÖSV-Sportler in den einzelnen Disziplinen sind:

Abfahrt

  • Franz Klammer 25 Siege
  • Annemarie Moser-Pröll 36 Siege

Super-G

  • Hermann Maier 24 Siege
  • Renate Götschl 17 Siege

Riesenslalom

  • Hermann Maier 14 Siege, Benjamin Raich 14 Siege
  • Annemarie Moser-Pröll 16 Siege

Slalom

  • Benjamin Raich 14 Siege, Mario Matt 14 Siege
  • Marlies Schild 35 Siege

Kombination

  • Benjamin Raich 7 Siege
  • Annemarie Moser-Pröll 7 Siege

Ski Nordisch[Bearbeiten]

Otto Leodolter war der erste österreichische Sportler, der bei den Olympischen Winterspielen 1960 beim Springen von der Normalschanze eine Medaille gewann. Die erfolgreichsten österreichischen Sportler im Skisprung-Weltcup sind Gregor Schlierenzauer mit 48 Siegen, Andreas Felder mit 25 Siegen und Thomas Morgenstern mit 22 Siegen. Den österreichischen Weitenrekord hält seit 12. Februar 2011 Gregor Schlierenzauer mit 243,5 Metern. Im Weltcup der Nordischen Kombination ist Felix Gottwald mit 23 Siegen der Erfolgreichste.

Thomas Morgenstern holte am 3. Februar 2008 beim Skisprung-Weltcup in Sapporo den 150. Sieg eines ÖSV-Springers.

Trainer ist Heinz Kuttin, der 2014 Alexander Pointner ersetzte. [3]

Skispringen

  • Gregor Schlierenzauer 52 Siege
  • Andreas Felder 25 Siege
  • Thomas Morgenstern 23 Siege

Damen Skispringen

Nordische Kombination

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Reformiertes Konzept“ sport.orf.at
  2. Kriechbaum neuer Damen-Chef sport.orf.at, 21. März 2013
  3. „Ära von Erfolgscoach Pointner zu Ende“ sport.orf.at