Daniel Weiß

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DeutschlandDeutschland Daniel Weiß Eishockeyspieler
Daniel Weiß
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 22. Februar 1990
Geburtsort Titisee-Neustadt, Deutschland
Größe 184 cm
Gewicht 86 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Nummer #57
Schusshand Links
Spielerkarriere
2005–2007 Eisbären Juniors Berlin
2007–2014 Eisbären Berlin
2012–2013 Thomas Sabo Ice Tigers
seit 2014 Augsburger Panther

Daniel Weiß (* 22. Februar 1990 in Titisee-Neustadt) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der seit der April 2014 für die Augsburger Panther aus der Deutschen Eishockey Liga spielt. Sein Bruder Alexander ist ebenfalls Eishockeyspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Weiß begann seine Karriere im Jahr 2005 in der Deutschen Nachwuchsliga bei den Eisbären Juniors Berlin. Dort konnte sich der 1,89 m große rechte Flügelstürmer durch gute Leistungen für ein Engagement in der Oberliga-Mannschaft der Eisbären Juniors empfehlen. In der Saison 2007/08 hatte er mit 25 Scorerpunkten in 35 Spielen maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der Berliner Nachwuchsmannschaft. Darüber hinaus stand er in derselben Spielzeit erstmals im Profi-Kader der Eisbären und absolvierte zwölf Spiele in der DEL. Zu Beginn der Saison 2008/09 wechselte der Angreifer nach Nordamerika zu den Lincoln Stars in die US-Nachwuchsliga USHL, kehrte aber nach nur 16 Spielen nach Berlin zurück.

Mit den Eisbären gewann er 2009 die deutsche Meisterschaft. Im Oktober 2009 erhielt er eine Förderlizenz für die Dresdner Eislöwen, den Kooperationspartner der Eisbären in der 2. Bundesliga, um Spielpraxis zu sammeln.[1]

Am 15. November 2012 wechselte Daniel Weiß auf Leihbasis zunächst bis Ende der Saison 2012/13 zum Ligakonkurrenten Thomas Sabo Ice Tigers nach Nürnberg,[2] wobei Berlin Weiß bis Jahresende 2012 zurückholen hätte können, jedoch darauf verzichtete.[3]

International[Bearbeiten]

2008 wurde Daniel Weiß für die U20-Junioren-Nationalmannschaft nominiert, mit der er im selben Jahr an der Junioren-Weltmeisterschaft in Bad Tölz teilnahm und den Aufstieg in die A-Gruppe feiern konnte. Weiß absolvierte fünf Spiele und konnte dabei neun Scorerpunkte erzielen. Damit war er einer der punktbesten Spieler der deutschen Auswahl.

Weitere Einsätze folgten bei der U20-Junioren-A-Weltmeisterschaft 2009 und der U20-Junioren-B-Weltmeisterschaft 2010. 2009 musste die U20-Auswahl in die B-Gruppe absteigen, schaffte aber 2010 den Wiederaufstieg in die Top-Division. Dazu trug Weiß als deutscher Topscorer drei Tore und vier Assists bei.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2008 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin
  • 2009 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin
  • 2011 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin
  • 2012 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM Sp T A Pkt SM
2005/06 Eisbären Juniors Berlin DNL 36 10 18 28 43 2 1 1 2 2
2006/07 Eisbären Juniors Berlin OL 18 1 2 3 0
2006/07 Eisbären Juniors Berlin DNL 24 18 11 29 106 3 2 1 3 6
2007/08 Eisbären Berlin DEL 12 0 0 0 6 2 0 0 0 0
2007/08 Eisbären Juniors Berlin OL 37 11 14 25 0
2007/08 Eisbären Juniors Berlin DNL 4 5 2 7 4 3 3 0 3 4
2008/09 Lincoln Stars USHL 16 2 3 5 8
2008/09 Eisbären Berlin DEL 40 5 5 10 53 12 1 0 1 2
2008/09 Eisbären Juniors Berlin OL 8 2 5 7 18
2009/10 Eisbären Berlin DEL 39 1 4 5 36 5 0 0 0 2
2009/10 Dresdner Eislöwen 2. BL 12 3 5 8 18
2010/11 Eisbären Berlin DEL 51 6 5 11 107 12 0 0 0 0
2011/12 Eisbären Berlin DEL 50 4 7 11 22 13 1 2 3 4
2012/13 Eisbären Berlin DEL 17 1 0 1 20
2012/13 Thomas Sabo Ice Tigers DEL 34 2 5 7 30 3 0 1 1 0
2013/14 Eisbären Berlin DEL 50 5 5 10 32 3 0 0 0 2
2014/15 Augsburger Panther DEL
DNL gesamt 64 33 31 64 153 8 6 2 8 12
Oberliga gesamt 55 12 16 28 0 0 0 0 0 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. icehockeypage.net, Weitere Förderlizenzspieler für die Dresdner Eislöwen
  2. Claus Vetter: Die Jugend macht Platz: Daniel Weiß wechselt nach Nürnberg, Tagesspiegel, 16. November 2012, abgerufen am 2. Dezember 2012
  3. Jan Schröder: EHC Eisbären: Die Eisbären sind bereit fürs große Spiel, Tagesspiegel, 2. Januar 2013, abgerufen am 15. Januar 2013

Weblinks[Bearbeiten]