Deutscher Meister (Eishockey)

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Geografische Verteilung der Deutschen Meister im Eishockey, 1912–2013

Der Deutsche Eishockey-Meister wird bei den Männern seit 1912, bei den Frauen seit 1984 ausgespielt.

Bis 1948 wurde der Deutsche Reichsmeister in einem Endspiel der besten Mannschaften ermittelt, mit der Gründung der Bundesrepublik und der DDR wurde in beiden Ländern eine Oberliga als höchste Spielklasse eingeführt, deren punktbestes Team die Meisterschaft gewann. In der Bundesrepublik wurde die Oberliga 1958 von der neu gegründeten Bundesliga abgelöst, in die nach der Wiedervereinigung auch die letzten beiden verbliebenen ostdeutschen Vereine SC Dynamo Berlin und die SG Dynamo Weißwasser aufgenommen wurden. Seit 1994 ist die Deutsche Eishockey Liga die höchste deutsche Profispielklasse, der Meister wird in einer Play-off-Runde der besten Mannschaften ausgespielt.

Der Deutsche Meister der Frauen wird seit 1988 in der zweigleisigen Frauen-Bundesliga ermittelt, die Nachwuchsmannschaften spielen in verschiedenen Altersklassen ihren Meister aus. 2001 wurde die Deutsche Nachwuchsliga als höchste Spielklasse im Junioreneishockey gegründet.

Männer[Bearbeiten]

Meisterschaften im Deutschen Reich (1912 bis 1945)[Bearbeiten]

Die ersten Spielzeiten wurden klar vom Berliner Schlittschuhclub dominiert, der von den 28 ausgespielten Meisterschaften 17 sowie eine zusätzliche in Spielgemeinschaft mit dem SC Brandenburg für sich entscheiden konnten. Dabei nahm der Berliner Rekordmeister 1927 nicht an der Deutschen Meisterschaft teil, um Spiele auf europäischer Ebene austragen zu können.

Die Meisterschaften fanden weitestgehend unter freiem Himmel statt, sodass es teilweise zu Spielausfällen oder -unterbrechungen wegen schlechter Wetterbedingungen kommen konnte. Zudem wurde der Spielbetrieb gestört, indem regelmäßig Mannschaften aus verschiedenen Gründen zu Spielen oder zum Finalturnier nicht antraten.

Jahr Ort des Finales Deutscher Meister Erg.1 Vizemeister
1912 Berlin Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 2:1 n.V. SC Charlottenburg
1913 Berlin Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 4:0 MTV 1879 München
1914 Berlin Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 12:1 MTV 1879 München
1915–1919 wegen des Ersten Weltkrieges keine Meisterschaft
1920 München Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub MTV 1879 München
1921 Garmisch-Partenkirchen Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 6:0 MTV 1879 München
1922 Garmisch-Partenkirchen MTV Muenchen Logo.svg MTV 1879 München Berliner Schlittschuhclub
1923 Garmisch-Partenkirchen Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 3:1 SC Charlottenburg
1924 Oberhof Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 6:2 SC Riessersee
1925 Garmisch-Partenkirchen Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub SC Riessersee
1926 Berlin Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 7:0 SC Charlottenburg
1927 Füssen SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee 2:1 n.V. SC Charlottenburg
1928 Garmisch-Partenkirchen Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 2:1 SC Riessersee
1929 Garmisch-Partenkirchen Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 2:1 SC Riessersee
1930 Berlin Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 9:1 SC Brandenburg Berlin
1931 Garmisch-Partenkirchen Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 9:2 VfB Königsberg
1932 Garmisch-Partenkirchen Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub SC Riessersee
1933 München Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 3:2 SC Riessersee
1934 Schierke SC Brandenburg Logo.svg SC Brandenburg Berlin 1:0 SC Riessersee
1935 München[1] SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee 2:1 EV Füssen
1936 Nürnberg[2] Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub 2:1 SC Riessersee
1937 Nürnberg Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub SC Riessersee
1938 Garmisch-Partenkirchen[3] SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee Düsseldorfer EG, Berliner Schlittschuhclub
1939 Berlin EK Engelmann Wien 1:0 Berliner Schlittschuhclub
1940 Endrunde2 Wiener EV Berliner Schlittschuhclub
1941 Köln SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee 2:1 LTTC Rot-Weiß Berlin
1942 keine vollständige Meisterschaft aufgrund des Zweiten Weltkrieges
1943 keine vollständige Meisterschaft aufgrund des Zweiten Weltkrieges
1944 Berlin SG SCBerlin-SCBrandenburg.svg KSG Berliner SC/Brandenburg Berlin 4:3 LTTC Rot Weiß Berlin
1945 keine Meisterschaft

1 ist kein Ergebnis angegeben (–) wurde der Deutsche Meister in einer abschließenden Finalrunde ausgespielt.
2 die Endrunde wurde von den teilnehmenden Mannschaften in Ligenform mit einer Reihe Heim- und Auswärtsspielen ausgetragen.

Meisterschaften in den westlichen Besatzungszonen (1946 bis 1948)[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Deutsche Eishockeymeister erneut in Turnierform ausgespielt. Bestimmend waren vor allem Mannschaften aus der US-amerikanischen Besatzungszone, in welcher der Eishockeysport besonders gefördert wurde.

Jahr Ort des Finales Deutscher Meister Erg. Vizemeister
1946 keine Meisterschaft
1947 Garmisch-Partenkirchen SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee 10:1 Berlin Eichkamp1
1948 Bad Nauheim SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee VfL Bad Nauheim

1eigentlich Berliner SC, musste unter anderem Namen antreten
ist kein Ergebnis angegeben (–) wurde der Deutsche Meister in einer abschließenden Finalrunde ausgespielt.

Oberliga der Bundesrepublik Deutschland (1949 bis 1958)[Bearbeiten]

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde dort der Deutsche Meister im Ligenbetrieb, der Oberliga, ermittelt. Zur erfolgreichsten Mannschaft in den Anfangsjahren der BRD entwickelte sich der EV Füssen, der zwischen 1949 und 1958 sieben von zehn ausgespielten Meisterschaften gewinnen konnte.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1949 EV Fuessen Logo.png EV Füssen Preussen Krefeld
1950 SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee Preußen Krefeld
1951 KTSV Preußen Krefeld.gif Preussen Krefeld EV Füssen
1952 Krefelder EV.png Krefelder EV SC Riessersee
1953 EV Fuessen Logo.png EV Füssen SC Riessersee
1954 EV Fuessen Logo.png EV Füssen Krefelder EV
1955 EV Fuessen Logo.png EV Füssen Krefelder EV
1956 EV Fuessen Logo.png EV Füssen SC Riessersee
1957 EV Fuessen Logo.png EV Füssen SC Riessersee
1958 EV Fuessen Logo.png EV Füssen SC Riessersee

Bundesliga der Bundesrepublik Deutschland (1958 bis 1990)[Bearbeiten]

1958 löste die eingleisige Bundesliga die Oberliga als höchste Spielklasse der der Bundesrepublik ab. Dominierten zunächst weiterhin die bayerischen Mannschaften den Kampf um die Meisterschaft, gewannen mit zunehmender Zeit auch Vereine aus anderen Teilen Westdeutschlands an Bedeutung, beispielsweise der Kölner EC, die Düsseldorfer EG oder der Mannheimer ERC.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1959 EV Fuessen Logo.png EV Füssen EC Bad Tölz
1960 SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee EV Füssen
1961 EV Fuessen Logo.png EV Füssen EC Bad Tölz
1962 EC Bad Tölz3.gif EC Bad Tölz EV Füssen
1963 EV Fuessen Logo.png EV Füssen EC Bad Tölz
1964 EV Fuessen Logo.png EV Füssen EC Bad Tölz
1965 EV Fuessen Logo.png EV Füssen EC Bad Tölz
1966 EC Bad Tölz3.gif EC Bad Tölz EV Füssen
1967 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG EC Bad Tölz
1968 EV Fuessen Logo.png EV Füssen EC Bad Tölz
1969 EV Fuessen Logo.png EV Füssen Düsseldorfer EG
1970 EV Landshut Logo.svg EV Landshut EC Bad Tölz
1971 EV Fuessen Logo.png EV Füssen Düsseldorfer EG
1972 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG EV Füssen
1973 EV Fuessen Logo.png EV Füssen Düsseldorfer EG
1974 Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub EV Landshut
1975 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG Berliner Schlittschuhclub
1976 Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub EV Landshut
1977 KEC logo.png Kölner EC Krefelder EV
1978 SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee Berliner Schlittschuhclub
1979 Kölner EC Logo.png Kölner EC SC Riessersee
1980 Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC Düsseldorfer EG
1981 SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee Düsseldorfer EG
1982 SB Rosenheim logo.png SB Rosenheim Mannheimer ERC
1983 EV Landshut Logo.svg EV Landshut Mannheimer ERC
1984 Kölner EC Logo.png Kölner EC EV Landshut
1985 SB Rosenheim logo.png SB Rosenheim Mannheimer ERC
1986 Kölner EC Logo.png Kölner EC Düsseldorfer EG
1987 Kölner EC Logo.png Kölner EC Mannheimer ERC
1988 Kölner EC Logo.png Kölner EC SB Rosenheim
1989 SB Rosenheim logo.png SB Rosenheim Düsseldorfer EG
1990 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG SB Rosenheim

Oberliga der Deutschen Demokratischen Republik (1949 bis 1990)[Bearbeiten]

Von 1949 bis 1990 wurde der Eishockeymeister der DDR in der Oberliga ausgespielt. Nachdem die Sportart 1969 als „nicht förderungswürdig“ eingestuft wurde, spielten in der Oberliga nur noch zwei Mannschaften, der SC Dynamo Berlin und die SG Dynamo Weißwasser. Weitere Vereine spielten auf reiner Amateur- resp. Freizeitbasis eine DDR-Bestenermittlung aus.

Saison Deutscher Meister Vizemeister
1949 SG Frankenhausen Logo.svg SG Frankenhausen SG Grün-Weiß Pankow
1950 SG Frankenhausen Logo.svg SG Frankenhausen BSG Empor Berlin
1951 BSG Ostglas Weißwasser SG Frankenhausen
1951/52 BSG Ostglas Weißwasser BSG Wismut Erz Frankenhausen
1952/53 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg BSG Chemie Weißwasser BSG Wismut Erz Frankenhausen
1953/54 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser BSG Wismut Frankenhausen
1954/55 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Wismut Karl-Marx-Stadt
1955/56 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Einheit Berlin
1956/57 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Einheit Berlin
1957/58 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Wismut Karl-Marx-Stadt
1958/59 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1959/60 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1960/61 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1961/62 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1962/63 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1963/64 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1964/65 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1965/66 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1966/67 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1967/68 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1968/69 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1969/70 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser TSC Berlin
1970/71 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1971/72 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1972/73 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1973/74 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1974/75 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1975/76 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1976/77 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1977/78 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1978/79 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1979/80 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1980/81 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1981/82 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1982/83 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1983/84 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1984/85 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1985/86 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1986/87 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1987/88 SC Dynamo Berlin Logo.svg SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1988/89 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1989/90 SG Dynamo Weißwasser Logo.svg SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin

Gesamtdeutsche Bundesliga (1991 bis 1994)[Bearbeiten]

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die beiden letzten verbliebenen DDR-Vereine in die Eishockey-Bundesliga aufgenommen, welche damit auf zwölf Teams erweitert wurde. Die erfolgreichste Mannschaft zu Beginn der 1990er-Jahre war die Düsseldorfer EG, die drei von vier Meistertiteln der gesamtdeutschen Bundesliga gewinnen konnte.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1991 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG Kölner EC
1992 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG SB Rosenheim
1993 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG Kölner EC
1994 ECHedos Logo.png EC Hedos München Düsseldorfer EG

Deutsche Eishockey Liga (seit 1995)[Bearbeiten]

1994 wurde die Deutsche Eishockey Liga als neue höchste deutsche Profispielklasse eingeführt und ein Großteil der Profimannschaften, wie im modernen Eishockey üblich, in Spielbetriebsgesellschaften ausgegliedert. Die erfolgreichste Mannschaft seit Bestehen der DEL sind die Eisbären Berlin, die seit 2005 sieben Titel gewinnen konnten.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1995 Koelner-haie-logo.svg Kölner Haie EV Landshut
1996 Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG Kölner Haie
1997 Adler-Mannheim-logo.svg Adler Mannheim Kassel Huskies
1998 Adler-Mannheim-logo.svg Adler Mannheim Eisbären Berlin
1999 Adler-Mannheim-logo.svg Adler Mannheim Nürnberg Ice Tigers
2000 München Barons.png München Barons Kölner Haie
2001 Adler-Mannheim-logo.svg Adler Mannheim München Barons
2002 Koelner-haie-logo.svg Kölner Haie Adler Mannheim
2003 Krefeld Pinguine Logo.png Krefeld Pinguine Kölner Haie
2004 Frankfurt Lions Logo.svg Frankfurt Lions Eisbären Berlin
2005 Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin Adler Mannheim
2006 Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin DEG Metro Stars
2007 Adler-Mannheim-logo.svg Adler Mannheim Nürnberg Ice Tigers
2008 Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin Kölner Haie
2009 Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin DEG Metro Stars
2010 Scorpionslogo neu.gif Hannover Scorpions Augsburger Panther
2011 Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin Grizzly Adams Wolfsburg
2012 Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin Adler Mannheim
2013 Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin Kölner Haie
2014 Logo ERC Ingolstadt.svg ERC Ingolstadt Kölner Haie

Statistik[Bearbeiten]

Mannschaft Bundesland/Land Titel
Berliner SC logo.svg Berliner Schlittschuhclub Flag of Berlin.svg Berlin 19
EV Fuessen Logo.png EV Füssen Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 16
SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 10
Duesseldorfer EG logo.svg Düsseldorfer EG Flag of North Rhine-Westphalia (state).svg Nordrhein-Westfalen 8
KEC logo.png Kölner EC
Koelner-haie-logo.svg Kölner Haie
Flag of North Rhine-Westphalia (state).svg Nordrhein-Westfalen 8
Logo-EisbärenBerlin.svg Eisbären Berlin Flag of Berlin.svg Berlin 7
Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC
Adler-Mannheim-logo.svg Adler Mannheim
Flag of Baden-Württemberg (state, greater arms).svg Baden-Württemberg 6
SB Rosenheim logo.png SB Rosenheim Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 3
EC Bad Tölz3.gif EC Bad Tölz Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 2
EV Landshut Logo.svg EV Landshut Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 2
Krefelder EV.png Krefelder EV
Krefeld Pinguine Logo.png Krefeld Pinguine
Flag of North Rhine-Westphalia (state).svg Nordrhein-Westfalen 2
MTV Muenchen Logo.svg MTV 1879 München Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 1
ECHedos Logo.png EC Hedos München Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 1
München Barons.png München Barons Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 1
Logo ERC Ingolstadt.svg ERC Ingolstadt Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 1
SC Brandenburg Logo.svg SC Brandenburg Berlin Flag of Berlin.svg Berlin 1
SG SCBerlin-SCBrandenburg.svg Kriegssportgemeinschaft Berliner Schlittschuhclub/SC Brandenburg Berlin Flag of Berlin.svg Berlin 1
Frankfurt Lions Logo.svg Frankfurt Lions Flag of Hesse (state).svg Hessen 1
Scorpionslogo neu.gif Hannover Scorpions Flag of Lower Saxony.svg Niedersachsen 1
KTSV Preußen Krefeld.gif Preussen Krefeld Flag of North Rhine-Westphalia (state).svg Nordrhein-Westfalen 1
EK Engelmann Wien Flag of Austria.svg Österreich 1
Wiener EV Flag of Austria.svg Österreich 1

Frauen[Bearbeiten]

Der Deutsche Meister im Fraueneishockey wird seit 1984 ausgespielt, seit 1988 in der zweigleisigen 1. Bundesliga, an deren Hauptrunde sich ein Abschlussturnier um die Deutsche Meisterschaft anschloss. Seit 2006 wird die Liga eingleisig ausgetragen.

Deutsche Meister der Frauen (1984 bis 1988)[Bearbeiten]

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1984 ESG Esslingen.png ESG Esslingen EC Bergkamen
1985 EHC Eisbären Düsseldorf EV Füssen
1986 EHC Eisbären Düsseldorf EC Bergkamen
1987 EHC Eisbären Düsseldorf ESG Esslingen
1988 Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC WildCats EHC Eisbären Düsseldorf

1. Bundesliga (seit 1989)[Bearbeiten]

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1989 EHC Eisbären Düsseldorf Mannheimer ERC WildCats
1990 Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC WildCats EHC Eisbären Düsseldorf
1991 OSC Berlin Logo.png OSC Berlin EHC Eisbären Düsseldorf
1992 Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC WildCats EC Neuss
1993 Neusser EV Logo.svg Neusser EC Mannheimer ERC WildCats
1994 TuS Geretsried Logo.png TuS Geretsried Mannheimer ERC WildCats
1995 ESG Esslingen.png ESG Esslingen DEC Tigers Königsbrunn
1996 ESG Esslingen.png ESG Esslingen TuS Wiehl
1997 ESG Esslingen.png ESG Esslingen TuS Wiehl
1998 ESG Esslingen.png ESG Esslingen Mannheimer ERC WildCats
1999 Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC WildCats TuS Geretsried
2000 Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC WildCats TuS Geretsried
2001 TV Kornwestheim Logo.png TV Kornwestheim TuS Geretsried
2002 TV Kornwestheim Logo.png TV Kornwestheim SC Riessersee
2003 TV Kornwestheim Logo.png TV Kornwestheim OSC Berlin
2004 TV Kornwestheim Logo.png TV Kornwestheim OSC Berlin
2005 EC Bergkamen Logo.jpg EC Bergkamener Bären TV Kornwestheim
2006 OSC Berlin Logo.png OSC Berlin ESC Planegg
2007 OSC Berlin Logo.png OSC Berlin ESC Planegg
2008 ESC-Planegg Logo 08.svg ESC Planegg OSC Berlin
2009 OSC Berlin Logo.png OSC Berlin ESC Planegg
2010 OSC Berlin Logo.png OSC Berlin ESC Planegg
2011 ESC-Planegg Logo 08.svg ESC Planegg OSC Berlin
2012 ESC-Planegg Logo 08.svg ESC Planegg ECDC Memmingen
2013 ESC-Planegg Logo 08.svg ESC Planegg/Würmtal ECDC Memmingen
2014 ESC-Planegg Logo 08.svg ESC Planegg/Würmtal OSC Berlin

Statistik[Bearbeiten]

Mannschaft Bundesland/Land Titel
ESG Esslingen.png ESG Esslingen Flag of Baden-Württemberg (state, greater arms).svg Baden-Württemberg 5
Mannheimer ERC Logo.gif Mannheimer ERC WildCats Flag of Baden-Württemberg (state, greater arms).svg Baden-Württemberg 5
OSC Berlin Logo.png OSC Berlin Flag of Berlin.svg Berlin 5
ESC-Planegg Logo 08.svg ESC Planegg Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 5
EHC Eisbären Düsseldorf Flag of North Rhine-Westphalia (state).svg Nordrhein-Westfalen 4
TV Kornwestheim Logo.png TV Kornwestheim Flag of Baden-Württemberg (state, greater arms).svg Baden-Württemberg 4
EC Bergkamen Logo.jpg EC Bergkamener Bären Flag of North Rhine-Westphalia (state).svg Nordrhein-Westfalen 1
Neusser EV Logo.svg Neusser EC Flag of North Rhine-Westphalia (state).svg Nordrhein-Westfalen 1
TuS Geretsried Logo.png TuS Geretsried Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern 1

Nachwuchs[Bearbeiten]

Die Deutschen Meister im Nachwuchsbereich werden seit 1980 in den Spielklassen Junioren, Jugend und Schüler ausgespielt. Im Jahr 2000 wurde die Deutsche Nachwuchsliga (DNL) als neue deutsche Nachwuchs-Elitespielklasse gegründet. Von bislang 13 ausgespielten DNL-Titel gingen seitdem zehn an die Jungadler Mannheim, die Juniorenmannschaft der Adler Mannheim aus der DEL.

Jahr DNL Junioren Jugend Schüler
1980 SC Riessersee SC Riessersee EV Landshut
1981 EV Landshut EV Landshut Düsseldorfer EG
1982 EV Landshut EV Landshut Düsseldorfer EG
1983 Düsseldorfer EG Düsseldorfer EG SC Riessersee
1984 EV Landshut
1985 ESV Kaufbeuren SB Rosenheim Düsseldorfer EG
1986 SB Rosenheim EC Bad Tölz SB Rosenheim
1987 Düsseldorfer EG SB Rosenheim SC Riessersee
1988 ESV Kaufbeuren SB Rosenheim SB Rosenheim
1989 SB Rosenheim ESV Kaufbeuren SB Rosenheim
1990 SB Rosenheim SB Rosenheim EV Landshut
1991 ESV Kaufbeuren SB Rosenheim PEV Weißwasser
1992 EHC Dynamo Berlin EV Landshut ES Weißwasser
1993 EHC Dynamo Berlin EHC Dynamo Berlin ES Weißwasser
1994 SB Rosenheim EHC Dynamo Berlin SC Riessersee
1995 EHC Eisbären Berlin Düsseldorfer EG ES Weißwasser
1996 BSC Preussen Berlin SC Riessersee
1997 BSC Preussen Berlin SB Rosenheim
1998 Augsburger EV
1999 SC Riessersee EHC Neue Eisbären Berlin ESV Kaufbeuren
2000 Iserlohner EC SC Riessersee SB Rosenheim
2001 SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee ES Weißwasser EV Füssen Krefelder EV
2002 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim Deggendorfer EC EV Füssen Eisbären Juniors Berlin
2003 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim EHC Freiburg TSV Erding Berlin Capitals
2004 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim ESV Kaufbeuren EJ Kassel Mannheimer ERC
2005 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim ESV Kaufbeuren SC Bietigheim-Bissingen EC Bad Tölz
2006 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim SC Bietigheim-Bissingen Düsseldorfer EG Kölner EC
2007 Koelner-haie-logo.svg Kölner EC Junghaie ESV Kaufbeuren ESV Kaufbeuren EV Landshut
2008 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim EHC Freiburg Iserlohner EC EV Landshut
2009 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim ESV Kaufbeuren EV Füssen Mannheimer ERC
2010 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim EV Füssen EV Füssen Mannheimer ERC
2011 EV Landshut Logo.svg EV Landshut EC Peiting ESV Kaufbeuren Mannheimer ERC
2012 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim EV Regensburg EV Regensburg MERC-Jungadler Mannheim
2013 Adler-Mannheim-logo.svg Jungadler Mannheim Rote Teufel Bad Nauheim Kölner EC Junghaie EC Bad Tölz

Literatur[Bearbeiten]

  • Müller, Stephan: Deutsche Eishockey Meisterschaften. Norderstedt: Books on Demand. 2000. ISBN 3-8311-0997-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. chroniknet.de, Tageseinträge für 18. Februar 1935
  2. nuernberginfos.de, Linde Eisstadion
  3. Gerdy Sperger: 1923–2003. 80 Jahre Eishockey Sportclub Riessersee. 2003.