Der Fluch von Darkness Falls

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Fluch von Darkness Falls
Die Legende von Darkness Falls
Originaltitel Darkness Falls
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 82 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
JMK 14[2]
Stab
Regie Jonathan Liebesman
Drehbuch John Fasano, Joe Harris, James Vanderbilt
Produktion Lou Arkoff, Derek Dauchy, John Fasano, John Hegeman, William Sherak, Jason Shuman
Musik Brian Tyler
Kamera Dan Laustsen
Schnitt Timothy Alverson, Steve Mirkovich
Besetzung

Der Fluch von Darkness Falls (Originaltitel: Darkness Falls) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2003. In einer der Hauptrollen ist neben Chaney Kley Emma Caulfield zu sehen.

Handlung[Bearbeiten]

Am 24. Dezember 1803 wurde Matilda Schultz in dem australischen Fischerdorf Fairy Port geboren. Sie zog in die USA und Matilda arbeitete als eine einfache Angestellte in einem Backwarengeschäft. In jungen Jahren heiratete sie den gutaussehenden Fischer Sonny Dixon, der jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben kam. Matildas einzige Freude bestand nun darin, den Kindern des Ortes kleine Kuchen und andere Süßigkeiten zu schenken, wenn diese einen Zahn verloren. Als ein Feuer in Matildas Haus ihr Gesicht entstellte, wagte sie sich nur noch nachts und mit einer Porzellanmaske aus dem Haus, wodurch sie von ihren Mitbürgern immer skeptischer beäugt wurde. Im September 1841 verschwanden eines Nachmittages zwei Jungen. Unerklärlicherweise machte man die wunderliche Matilda dafür verantwortlich. Ein wütender Mob jagte sie nachts aus ihrem Haus und erhängte sie an einem Baum. Noch bevor die Nacht vorbei war, tauchten die vermissten Kinder wieder auf, die sich lediglich im Wald verirrt hatten. Die Bewohner von Fairy Port mussten ihren Irrtum einsehen, doch der Lynchmord an der unschuldigen Witwe Matilda Dixon begründete den Fluch. Seit 150 Jahren tötet in Darkness Falls der Geist der Matilda Dixon in der Dunkelheit kleine Kinder, sobald sie ihren letzten Milchzahn verlieren. Sie wollte ebenfalls Kyle Walsh töten, stattdessen tötete sie jedoch seine Mutter. Kyle wird für die Tötung verantwortlich gemacht und in eine Nervenheilanstalt eingeliefert.

Zwölf Jahre später wird Walsh aus einer psychiatrischen Klinik entlassen. Den Horror der Nacht, in der seine Mutter getötet wurde, hat er nie vergessen. Er erfährt, dass der Geist Michael Greene, den jüngeren Bruder seiner Jugendfreundin Caitlin Greene, bedroht. In Darkness Falls angekommen, wird er von einigen primitiven Bewohnern angefeindet. Außerdem gerät er schnell unter Mordverdacht, als ein Kneipenschläger von Matilda getötet wird. Michael soll einer medizinischen Behandlung unterzogen werden, während er in eine Dunkelkammer gesteckt wird. Kyle verhindert es, wird aber kurz darauf festgenommen und im Polizeirevier eingesperrt. Unter den Polizsiten gilt er als gemeingefährlicher Verrückter. Der Geist verursacht einen Stromausfall in der Stadt, dann tötet er auf der Polizeiwache zahlreiche Polizisten. Kyle und einer der Polizisten entkommen. Sie retten Caitlin und Michael aus dem Krankenhaus, in dem Matilda einige Ärzte und Krankenschwestern tötet.

Der Showdown findet in einem Leuchtturm statt, in dem sich Kyle, Caitlin, Michael und ein Polizist verstecken. Sie hoffen darauf, dass sie im Licht für den Geist unangreifbar sind. Der benzinangetriebene Stromgenerator des Leuchtturms geht kaputt, und während der Reparatur tötet Matilda den Polizisten. Sie greift Kyle und will ihn bereits töten, aber Kyle wehrt sich. Die Benzininstallation explodiert, und sie wird im Feuer vernichtet.

Kritiken[Bearbeiten]

  • David Hunter schrieb am 24. Januar 2003 in The Hollywood Reporter, die Leistungen der Darsteller wären alles andere als fesselnd (less-than-riveting). Er bezeichnete den Film als eine eintönige Übung (dreary exercise) in billigen Schockeffekten, die für Kinder gedacht sein sollten.
  • Kevin Thomas wunderte sich in Los Angeles Times vom 24. Januar 2003, dass man so viel Energie solchem Müll (junk) gewidmet hätte. Er bescheinigte dem Film eine kleine Prise von Humor, spottete aber gleich, die Bürger der Kleinstadt hätten vor 150 Jahren die Hexe gleich verbrennen sollen, statt sie zu hängen.
  • Sabine Horst schrieb in der Zeitung Die Zeit vom 30. April 2003, der Film würde einer Welle der ernsthaften Horrorfilme ohne Ironie angehören, der sie ebenfalls die Horrorfilme Ring und 28 Days Later hinzurechnete. Dies erklärte sie durch eine neue Sehnsucht nach Verbindlichkeit, die in einer unübersichtlichen Welt nicht einfach zu erreichen sein dürfte. Diese Entwicklung wertete sie als einen schmuddeligen Segen für die Filmbranche.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Emma Caulfield gewann im Jahr 2003 den Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films Award. Der Film wurde 2003 als Bester Horrorfilm für den Teen Choice Award nominiert.

Weiteres[Bearbeiten]

Die Produktionskosten betrugen ungefähr 11 Millionen US-Dollar, der Film spielte in den Kinos der USA etwa 32 Millionen US-Dollar ein. Er setzte sich am Eröffnungswochenende an die Spitze der US-amerikanischen Kinocharts, fiel aber bereits nach 4 Wochen aus den Top 20 heraus.

Zum Filmstart veröffentlichte die Produktionsfirma eine gefakte Fernsehdokumentation. Diese suggeriert, die "Hexe" Matilda Dixon hätte es wirklich gegeben. Im Wesentlichen gibt die Dokumentation den Vorspann des Spielfilms wieder.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabe der FSK (PDF; 73 kB)
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.