Die Asche meiner Mutter (Film)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Die Asche meiner Mutter |
| Originaltitel | Angela’s Ashes |
| Produktionsland | Irland, USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1999 |
| Länge | 145 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Alan Parker |
| Drehbuch | Laura Jones, Alan Parker Romanvorlage: Frank McCourt |
| Produktion | David Brown, Alan Parker, Scott Rudin |
| Musik | John Williams |
| Kamera | Michael Seresin |
| Schnitt | Gerry Hambling |
| Besetzung | |
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Die Asche meiner Mutter (engl. Originaltitel: Angela’s Ashes) ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Frank McCourt, der von der Kindheit und Jugend des amerikanischen Schriftstellers handelt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Franks Familie wandert 1934 aus den USA zurück nach Irland aus. Hier muss der Vater Arbeit suchen, die er aber nicht findet bzw. bald wieder verliert. Oft bekommt die Großfamilie nur wenig oder gar nichts zu essen, was meist an der Trunksucht des Vaters liegt, der – falls er mal Arbeit hat – das verdiente Geld oft im Pub versäuft.
„Frankies“ Kindheit ist geprägt von hartem Alltag beim Kohletransport in Limerick und den ständigen Abweisungen der katholischen Kirche und wird nur von Kinonachmittagen und der späteren Romanze mit Theresa, einem wohlhabenden, aber todkranken Mädchen, aufgehellt. Doch Frankies Ziel ist klar: er möchte zurück nach Amerika.
[Bearbeiten] Kritik
- epd Film 3/2000: … der distanzierte Blick auf die Vergangenheit gibt der Erzählung eine Poesie und einen Witz, die die harsche Realität der Bilder ebenso abmildern wie die optimistische Wendung des Schicksals am Ende.
- film-dienst 5/2000: Ein in düsteren Farben gehaltener Film vor der regennassen Kulisse der Stadt Limerick, der sichtlich um Authentizität ringt, das Sujet der Armut jedoch bestenfalls als Still-Leben ausstellt und sich dadurch um ein Großteil seiner Wirkung bringt.[1]
- Karl-Heinz Schäfer schrieb in der Cinema: … McCourts Chronik lebt jedoch von ihrer einzigartigen Erzählerstimme. Die trägt die tragischen Ereignisse so lebendig, poetisch und humorvoll vor, dass der Leser nie weiß, ob er weinen oder lachen soll - und dann meistens gleich beides tut. Doch den unvergleichlichen Ton des Buchs trifft Parker nur im letzten Drittel. Fazit: Grau und traurig wie Asche.[2]
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Die Filmmusik von John Williams wurde für einen Oscar nominiert.
[Bearbeiten] Weblinks
- Die Asche meiner Mutter in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database