Die Woche (1993)

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Die Woche war eine 1993 von der Ganske-Verlagsgruppe gegründete Wochenzeitung, die aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Tragfähigkeit am 6. März 2002 wieder eingestellt wurde. Zwischenzeitlich hatte sie die ostdeutsche Wochenpost übernommen, die ab Mai 1997 als Beilage erschien.

Gründer und Herausgeber war der Journalist Manfred Bissinger, bis Ende 2000 auch Chefredakteur, gefolgt von Hans-Ulrich Jörges (Januar bis Dezember 2001) und Sabine Rosenbladt (Dezember 2001 bis März 2002).[1] Geschäftsführer von Die Woche war Klaus Teichmann.

Die Woche hatte am Ende eine Auflage von rund 120.000 Exemplaren und 35.000 Abonnenten. Die Woche erschien donnerstags. Sie hatte einen Umfang von 38–42 Seiten und war mit einem Schwerpunkt auf moderner Optik sowie vom journalistischen Stil als jüngere Konkurrenz zur Wochenzeitung Die Zeit gedacht. Autoren waren u.a. Henryk M. Broder[2] sowie Wolfgang Storz.[3]

Als erste Zeitung in Deutschland übernahm Die Woche die neuen Rechtschreibregeln.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Die Zeitung wurde mehrfach ausgezeichnet:

  • Gold-Medaille des Art-Director-Clubs (1995)
  • World's Best Designed Newspaper (1996, 1997, 1999)
  • European Newspaper Award (2000)

Weblinks[Bearbeiten]

Nachweise[Bearbeiten]

  1. Ilse Lenz: Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-14729-1.
  2. http://www.heise.de/tp/artikel/29/29712/1.html
  3. http://www.bild-studie.de/autoren/