Die größte Schau der Welt

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Filmdaten
Deutscher Titel: Die größte Schau der Welt
Originaltitel: The Greatest Show on Earth
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1952
Länge (PAL-DVD): 152 Minuten
Originalsprache: Englisch
Stab
Regie: Cecil B. DeMille
Drehbuch: Fredric M. Frank,
Barré Lyndon,
Theodore St. John
Produktion: Cecil B. DeMille/Paramount
Musik: Victor Young
Kamera: George Barnes, J. Peverell Marley
Schnitt: Anne Bauchens
Besetzung

Die größte Schau der Welt (Originaltitel: The Greatest Show on Earth) ist ein US-amerikanischer, halbdokumentarischer Spielfilm aus dem Jahr 1952.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Ringling Brothers and Barnum & Bailey Circus ist das größte Zirkusunternehmen in den USA. Sie reisen mit ihrer Show "Die größte Schau der Welt" von ihrem Winterquartier in Florida aus quer durch die Vereinigten Staaten.

Doch im Moment sind es schwierige Zeiten. Der Manager Brad Braden ist auf eine große Hauptattraktion angewiesen, um so von den Sponsoren die Genehmigung für eine volle Spielzeit zu erhalten. Er engagiert den Trapezkünstler „Der große Sebastian“. Gegen allerlei Bedenken, denn Sebastian ist nicht nur auf dem Hochseil, sondern auch bei den Frauen eine große Nummer und hat so dadurch schon bei manchem Zirkus unter der weiblichen Belegschaft großes Durcheinander angerichtet.

Der Zirkus bricht zur Tournee auf. Unter den Künstlern befindet sich auch der Clown Buttons, der sich auch in seiner Freizeit nie ohne Maske zeigt, und das, was beim Zirkus sonst niemand weiß, mit Grund: Buttons ist ein ehemaliger Arzt, der vor Jahren seiner eigenen, todkranken Frau illegale Sterbehilfe leistete und seitdem auf der Flucht vor der Polizei ist.

Die Tournee wird dank Sebastian ein Erfolg, doch dieser bleibt nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden seinem Ruf nichts schuldig. Er umgarnt vor allem die junge Holly, ebenfalls Trapezkünstlerin und einst Brads Freundin, die sich für diese Saison selbst Hoffnung auf die Hauptmanege gemacht hatte, dieser aber zu Gunsten Sebastians räumen musste. Zwischen den beiden entbrennt ein Konkurrenzkampf mit immer waghalsigeren Kunststücken. Dabei wird Sebastian eines Tages zu übermütig, stürzt schwer und fällt aus.

Außer diesem Verlust seiner Hauptattraktion macht Brad auch noch ein Konkurrent Sorgen, der ihm einen Ganoven auf den Hals schickt. Dieser macht dem Zirkus durch Betrug, Diebstahl und schließlich mit einem Überfall auf die Kasse zu schaffen. Durch letzteres kommt es auch zu einem schweren Zusammenstoß der beiden Transportzüge, wodurch eine große Menge des Materials vernichtet wird. Doch niemand lässt sich dadurch entmutigen, man errichtet zunächst eine provisorische Spielstätte und gibt gleich die nächsten Vorstellungen. Buttons wird von der Polizei gestellt, doch Sebastians Arm, der nach dem Sturz ohne Gefühl blieb, erholt sich wieder, und er kann wieder als Akrobat arbeiten.

[Bearbeiten] Hintergrund

Der Film gilt als der Zirkusfilm schlechthin. DeMille verfilmte die Show des damals größten Zirkus der Vereinigten Staaten. Dafür begleitete er vor den Dreharbeiten den Zirkus selbst bei einer Tournee. Im Film treten die tatsächlichen Künstler der Show auf. Die Story des Spielfilms ist eingebettet in eine Dokumentation des Zirkusleben.

Bei einigen Szenen mit den Schauspielern, die während der Zirkusvorstellungen spielen, ist allerdings deutlich zu sehen, dass diese im Studio vor einer Rückproleinwand aufgenommen wurden. James Stewart in der Rolle des Clown Buttons ist während des ganzen Films außer auf einer Fotografie, die der verfolgende Polizeibeamte in einer kurzen Szene vorzeigt, nur mit Clownsmaske zu sehen. In einer weiteren kurzen Szene sind Bing Crosby und Bob Hope, damals noch zwei Top-Stars der Paramount, unter den Zirkuszuschauern zu entdecken.

Einer der Bösewichter des Films, der von Lyle Bettger gespielte krankhaft eifersüchtige Elefantendompteur, der in der deutschen Fassung Carlo heißt, ist in der Originalfassung nach typischer Hollywood-Manier ein Deutscher mit Namen Klaus.

[Bearbeiten] Kritiken

„Die vielen artistischen Darbietungen hält eine sentimental-romantische Handlung zusammen, die durch die bewährten Motive Haß, Liebe, Eifersucht, Rivalität, Verbrechen, Edelmut, Tragik und Verzicht bestimmt wird.“

Lexikon des internationalen Films

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film gewann 1953 drei Golden Globe Awards in den Kategorien Bester Film (Drama), Beste Regie und Beste Kamera (Farbfilm). Er wurde für das Jahr 1952 für fünf Academy Awards nominiert und gewann in den Kategorien Bester Film und Beste Originalgeschichte.

[Bearbeiten] Weblinks

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