Digitale Kluft

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Anzahl Internetbenutzer pro 100 Einwohnern zwischen 1997 und 2007 nach Angaben der Internationalen Fernmeldeunion (ITU).
Die Anzahl Mobiltelefon-Kunden pro 100 Einwohner wuchs zwischen 1997 und 2007 sowohl in den Industriestaaten, als auch in den Entwicklungsländern.
Der Digitale Graben (vgl. 1. Abbildung); Karte ohne Jahr.
Indischen Kindern wird in der Schule im Rahmen der Aktion Ein Laptop pro Kind Computer und Internet nähergebracht.
Weltinformationsgipfel WSIS in Genf (2005).

Der Begriff digitale Kluft (engl. digital gap), auch digitale Spaltung (engl. digital divide) genannt, taucht seit Mitte der 1990er Jahre in der öffentlichen Diskussion auf. Dabei handelt es sich um eine Aktualisierung der Hypothese einer Wissenskluft.

Der Begriff steht für die These beziehungsweise Befürchtung,

  • dass die Chancen auf einen Zugang zum Internet und die anderen (digitalen) Informations- und Kommunikationstechniken ungleich verteilt und stark von sozialen Faktoren abhängig sind und
  • dass diese Chancenunterschiede ihrerseits gesellschaftliche Auswirkungen haben. Mit anderen Worten: Wer Zugang zu modernen Kommunikationstechniken hat, hat bessere soziale und wirtschaftliche Entwicklungschancen.

Herkunft des Begriffs[Bearbeiten]

Die Herkunft der Begriffe „digitale Kluft“ oder „digitale Spaltung“ ist umstritten. Mirko Marr (2005) erörtert dabei folgende mögliche Herkunftsmöglichkeiten:[1]

  • Eine Datierung der erstmaligen Erwähnung des Begriffs kann (nach Kubicek & Welling 2000) durch Klärungsversuche der Mailingliste des „Digital Divide Networks“ in etwa auf das Jahr 1994 festgelegt werden. Weitere Bemühungen der Klärung des Begriffs über diese Ressource mussten ergebnislos abgebrochen werden. In der Tat wurde der Ausdruck digital gap bereits in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre von Bill Clinton gebraucht.[2]
  • Servon (2002) zitiert andere Autoren, die diese Wortkomposition den Journalisten Webber & Harmon in einem Artikel für die Los Angeles Times zuschreiben, in dem es um eine zerrüttete Ehe aufgrund der exzessiven Online-Nutzung des Ehemanns ging.[3]
  • Arnhold (2003) nimmt den südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki als Urheber des Begriffs an.[4]
  • Der ehemalige Präsident der Markle Foundation, Lloyd Morrisett, wies auf Nachfrage von Benjamin M. Compaine (2001) die Urheberschaft für den Begriff von sich.[5]

Definitionen[Bearbeiten]

Die Natur der digitalen Spaltung und die Frage wann sie geschlossen ist, hängt von der gewählten Definition ab. Davon gibt es beinahe so viele wie Autoren, was oft in Widersprüchen endet. Basierend auf der Diffusionstheorie durch soziale Netzwerke, kann ein konzeptueller Rahmen aufgestellt werden, der die verschiedenen Definitionen erfasst und unterscheidet. Alle Arten von Studien und Projekten zur digitalen Spaltung können in die vier Kategorien dieser Frage eingeordnet werden: WER, mit WELCHEN Merkmalen, ist mit WAS für einer Technologie, WIE vernetzt:[6]

  • WER: Individuen, Organisationen/Gemeinschaften, Gesellschaften, Weltregionen
  • mit WELCHEN Merkmalen: Einkommen, Erziehung, Geografie, Alter, Geschlecht, Art des Eigentums, Größe, Einträglichkeit, Sektor;
  • ist mit WAS für einer Technologie: Telefon, Internet, Computer, digitaler TV
  • WIE verbunden: lediglich Zugang, Benutzung, aktive Aneignung und Prozessintegration

Das resultiert in einer Matrix mit vier Dimensionen, während jede Dimension aus verschiedenen Variablen besteht. Jede zusätzliche Variable vermehrt die kombinatorische Komplexität dieser vierdimensionalen Matrix exponentiell. Zum Beispiel, mit nur 3 verschiedenen Arten von Studiensubjekten (Individuen, Organisationen, oder Länder), jedes mit 4 verschiedenen Merkmalen (Alter, Reichtum, Geografie, Sektor), 3 verschiedenen Stufen des Zugangs (Zugang, Benutzung, aktive Aneignung), und 6 Arten von Technologien (Festnetztelefon, Mobiltelefon, Computer, digitales Fernsehen, Internet, Breitband mit einer gewissen Geschwindigkeit), ergeben sich bereits (3 × 4 × 3 × 6) = 216 verschiedene Definitionen der digitalen Spaltung. Jede dieser ist gleichermaßen gerechtfertigt und hängt ausschließlich vom Ziel ab, das der jeweilige Benutzer der Definition verfolgt. Wegen dieser großen Vielfalt von möglichen Definitionen ist es in der Praxis nicht wertvoll, nach „der“ Definition der digitalen Spaltung zu fragen. Die gewünschte Definition hängt vom Kontext und vor allem von der gewünschten Auswirkung und dem erwünschten Endeffekt des Technologieeinsatzes ab. Sprich, die Definition der digitalen Spaltung ist in der Praxis immer normativ ausgerichtet auf den erwünschten Effekt: Gegebenheiten eines gewünschten Effekts, WER, mit WELCHEN Merkmalen, sollte mit WELCHER Technologie, am besten WIE verbunden werden.[6]

Die digitale Kluft in der öffentlichen Diskussion[Bearbeiten]

Der Begriff digitale Kluft wird sowohl auf die Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen innerhalb einer Gesellschaft als auch auf in Bezug auf die Unterschiede zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern angewandt. Der Begriff der Digitalen Kluft ist zugleich eine Anlehnung an die sogenannte Wissenskluft.[7]

Die Diskussion um diesen Begriff muss in Zusammenhang mit der seit den 1990er-Jahren verstärkt vertretenen These gesehen werden, nachdem die allgemeine Entwicklung auf eine Informations- oder gar Wissensgesellschaft zusteuert, in der die Zugriffsmöglichkeit auf und die Beherrschung dieser Technologien in hohem Maße für den persönlichen Erfolg einer Person entscheidend sein sollen.

Der Terminus „digitale Spaltung“ war der Anlass für den UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) 2003 in Genf und 2005 in Tunis. Dort fand der Begriff „digitale Spaltung“ breite Akzeptanz bei den Vertretern der Zivilgesellschaft und in den offiziellen Dokumenten. Welche Relevanz die digitale Kluft besitzt, ob sie größer oder kleiner wird, ist umstritten. Die Weltbank meldete 2005, die digitale Kluft schrumpfe - bezog sich dabei aber insbesondere auf die Nutzung von Handys.

Das Konzept der digitalen Kluft ist umstritten. Kritiker bemängeln, dass sich die digitale Kluft nicht empirisch belegen lasse. Insbesondere werde übersehen, dass die Entwicklungschancen weniger von technischen Gegebenheiten („Anschluss ans Netz“) abhängen, als von den Fähigkeiten der Menschen, mit diesen Techniken umzugehen. Die Diskussion um das Phänomen eines „Digital Divide“ verlagerte sich somit in den letzten Jahren weg von der reinen Trennung in Offliner und Onliner, hin zu einem mehrdimensionalen Konstrukt, welches neue Ungleichheiten innerhalb der Nutzung des Mediums identifiziert, und damit die Nutzerperspektive vermehrt an Bedeutung gewinnt. Diesbezüglich geben neuere Studien[8] Hinweise darauf, dass es nicht nur Anstrengungen auf der Subjektebene bedarf, um jene „Digital Inequality“ zu vermindern, sondern auch die objektiven Strukturen, also die Gestaltung der Angebote selbst, verantwortlich für diverse „Drop-Out-Szenarien“ zeichnen. So zeigt es sich, dass gleichsam für die Generation der so genannten „Digital Natives“, der ein vermeintlich problemloser Umgang und Zugang mit dem Internet zugeschrieben wird, der Fokus auf eine barrierearme Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit auf Webseiten einerseits, als auch die Ausbildung von barrierearmen Zugangskompetenzen andererseits signifikant relevant erscheinen, um Inhalte auf Webseiten effektiv und effizient frequentieren zu können, und somit die Niedrigschwelligkeit im World Wide Web im Sinne der Nivellierung eines „Second Level Digital Divide“ nicht mehr nur vor dem Hintergrund der Gruppe „Menschen mit Behinderungen“ sowie ausschließlich entlang der Variable des formalen Bildungsgrades zu diskutieren ist, sondern vielmehr, neben den Kompetenzbestrebungen des Individuums, und einer damit einhergehenden möglichen medien- oder sozialpädagogischen Vermittlungsinstanz, eben auch im Horizont der Inszenierung einer ungleichheitssensiblen und inkludierenden Struktur auf der Objektebene, welche für die Anregung von informellen Bildungsprozessen förderlich sein kann, eine primäre und universale Perspektive zukommt. Aufgrund solcher Kritik wird der Begriff „digitale Kluft“ heute längst nicht mehr nur im technischen Sinne (Konnektivität) verstanden. So sprach der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan im Zusammenhang mit der digitalen Kluft auch von einer inhaltlichen Kluft (content divide): „Vieles im Netz geht an den wirklichen Bedürfnissen der Menschen vorbei. Und 70 Prozent der weltweiten Internetseiten sind auf Englisch und verdrängen die regionalen Stimmen und Sichtweisen“, so Annan auf dem Weltgipfel in Genf.

Überwindung der digitalen Kluft[Bearbeiten]

Auch wenn auf dem WSIS-Gipfel die Existenz einer digitalen Kluft unumstritten war, erzielten die Teilnehmerstaaten keine Einigung darüber, wie diese Kluft überwunden werden soll. Während viele arme Länder einen „Digitalen Solidaritätsfonds“ forderten, lehnten ihn die meisten Industriestaaten ab. Auch die deutsche Bundesregierung vertrat auf dem Gipfel die Position, dass die digitale Infrastruktur sich von selbst entwickle − vorausgesetzt, es gebe einen echten Wettbewerb, was in vielen Ländern nicht der Fall sei.

Eine der Hauptherausforderung beim Überwinden der digitalen Spaltung liegt in der Koordination der verschiedenen Projekte und Autoritäten die sich daran beteiligen. Traditionellerweise wird die digitale Spaltung als Sache der Telekommunikationsautorität angesehen, wie der Bundesnetzagentur, oder der amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) und NTIA, die auch die dazugehörigen Budgets verwalten. Diese Fonds sind jedoch nur ein sehr kleiner Teil davon, was der öffentliche Sektor als ganzes für die Bewältigung der digitalen Spaltung und der Einführung in die Informationsgesellschaft ausgibt (oft weniger als 5 %)[6]. Gesundheitsbehörden, Erziehungsministerien, oder die Finanzbehörden geben einen sehr viel größeren Teil von öffentlichen Geldern aus. Bis heute gibt es jedoch in sehr wenigen Ländern ein Konzept, um diese fragmentierten Ressourcen zu koordinieren[6].

Ein Projekt, welches den infrastrukturellen Zugang zu digitalen Informationen ermöglichen will, ist das gemeinnützige Projekt One Laptop per Child. Ziel ist es, einen vollwertigen Laptop für Schüler bereitzustellen, der mobil, innovativ und dennoch kostengünstig ist.

Viele Anhänger der FLOSS-, Open-Content- und Open-Access-Bewegungen bauen darauf, dass ihre Strömungen zur Minderung der digitalen Spaltung beitragen werden oder bereits beigetragen haben. Ein Projekt, wie beispielsweise One Laptop per Child, wäre ohne die Existenz offener Standards und freier Open-Source-Software sehr viel schwerer realisierbar. Dieser 100-Dollar-Laptop wird mit Software unter GNU General Public License in Kombination mit einer Wikipedia-Datenbank ausgestattet sein. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales begründet sein Engagement für die freie Enzyklopädie damit, Menschen in armen Ländern freien Zugang zu Wissen zu ermöglichen und auf diese Weise ihre Bildungschancen verbessern zu helfen.

Eine weitere Maßnahme zur Überwindung der digitalen Kluft ist die kostenfreie oder kostengünstige Bereitstellung von gebrauchten Computern. Zahlreiche Initiativen von gemeinnützigen Organisationen, Firmen, Schulen und Privatpersonen organisieren die Sammlung, Vorbereitung und den Transport von ausgedienten aber funktionsfähigen Computern an bedürftige Menschen in der Regel in Entwicklungsländern (zum Beispiel Linux4afrika).

Digitale Spaltung weltweit[Bearbeiten]

Die schlechtere Stellung der Entwicklungsländer wird auch beim Zugang zu den Ressourcen der Informationsgesellschaft sichtbar. Die Industrieländer sind besser ans Internet angebunden.[9] Beispielsweise sind weniger als vier Prozent der Menschen in Afrika online.[10] Internet und Mobiltelefonie werden von Entwicklungspolitikern und Hilfsorganisationen als Aspekt der Grundbedürfnisse definiert, da diese Demokratie fördern.[11][12] Mittlerweile lässt sich eine Aufbruchstimmung in den Entwicklungsländern erkennen: Während der Mobilfunk in Industrieländern stagniert, boomt dieser in Entwicklungsländern, nicht zuletzt auch deshalb, weil in vielen dieser Länder die Entwicklung des Festnetzes beinahe stehen geblieben ist.[13][14][15][16]

Die Entwicklung in der Informationswirtschaft soll zur Stabilisierung der Marktwirtschaft und dem Erreichen von Wohlstand in diesen Ländern führen: „Informationen bringen Märkte zum funktionieren, und Märkte schaffen Wohlstand“.[17]

Bankgeschäfte wie Überweisungen, auch international, sind etwa in Kenia mithilfe des Handys bereits möglich.[18]

Digitale Spaltung in Europa[Bearbeiten]

Zentrale Aspekte einer digitalen Spaltung in Deutschland und Europa sind die technische Verfügbarkeit breitbandiger Internetzugänge und die Möglichkeit kostengünstiger Always-On-Internet-Nutzung mittels Flatrates. Dieser engere Aspekt der digitalen Kluft wird auch als Breitbandkluft bezeichnet. Hier engagiert sich seit 2005 die Bundesweite Initiative gegen die digitale Spaltung - geteilt.de[19]. Am 12. März 2011 gründete die Initiative den „Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung – geteilt.de e.V.[20] der sich insbesondere für eine flächendeckenden Breitbandinternetversorgung als integrativer Bestandteil der gesetzlich garantierten Daseinsfürsorge einsetzt.

Weitere Aspekte der digitalen Spaltung sind Bildungsgrad, Alter sowie soziales Umfeld, die eine gesellschaftliche Benachteiligung durch mangelnde Kompetenz bei der Nutzung neuer Medien hervorbringen können.[21] Gegen sämtliche Aspekte der digitalen Spaltung engagiert sich die von Bundesministerien, Bildungseinrichtungen und Unternehmen getragene Stiftung Digitale Chancen.[22]

Laut einer Entscheidung (Aktenzeichen: L 6 AS 297/10 B) des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen sei ein PC für eine ordentliche Haushaltsführung nicht notwendig. Ein Hartz-IV-Empfänger habe daher darauf keinen Anspruch.[23][24]

Breitbandkluft[Bearbeiten]

Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Ein regelmäßig aktualisierter, vom Bundesministerium für Wirtschaft veröffentlichter Breitbandatlas stellt die ungleiche regionale Verfügbarkeit von Breitband-Internetzugängen in Deutschland dar. Dieser stellt die Versorgungssituation allerdings nur auf der Grundlage der freiwilligen Angaben der Anbieter dar und nicht aus Sicht der Verbraucher vor Ort. Daher wird dort häufig eine bessere Versorgung gezeigt als vor Ort tatsächlich vorhanden ist. Einen Breitbandbedarfsatlas hat die Interessengemeinschaft kein-DSL.de im April 2008 vorgestellt. Durch Eintrag des Breitbandbedarfs und des Bandbreitenwunsches von Breitbandinteressenten soll dieser den tatsächlichen Bedarf in Deutschland abbilden und den bedarfsgerechte Ausbau unterstützen.[25]

Beide Angebote liefern keine fortschreibbare Kenngröße zum Ausmaß der digitalen Kluft, da sie nur Verfügbarkeitslücken und ihren Abbau betrachten, nicht aber die durch technischen Fortschritt und Netzausbau wachsende Differenz zwischen Minimal-Bandbreiten („DSL Light“ mit 384 kbit/s) in Randlagen und Maximalbandbreiten (im Jahr 2010 über Kabelmodem bis 120 Mbit/s) berücksichtigen.

Zum Jahreswechsel 2006/2007 waren in Deutschland etwa 59 % der ländlichen Anschlussbereiche mit einer Bevölkerungsdichte von weniger als 100 Einw./km² mit DSLAMs erschlossen, womit Deutschland EU-weit auf Platz 15 lag.[26][27] In der Antwort auf eine Anfrage im Deutschen Bundestag musste die Bundesregierung im Mai 2007 einräumen, dass mehr als eine Million Haushalte das Internet nicht über einen Breitbandanschluss nutzen können. Knapp 700 Gemeinden seien bislang nicht angeschlossen.[28] Im März 2008 konzedierten die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag, dass vier Millionen Haushalte in Deutschland keinen oder einen nach aktuellen Maßstäben unzureichenden Breitbandzugang mit weniger als 1 MBit/s Übertragungsrate − worunter insbesondere die in ländlichen Gebieten verbreiteten DSL-Zugänge der Deutschen Telekom mit fixen Übertragungsraten unter 1 MBit/s (DSL-Light, Dorf-DSL) fallen − nutzen können.[29][30][31]

Mittlerweile hat die Politik auf nationaler und europäischer Ebene Handlungsbedarf erkannt. Das Bundeswirtschaftsministerium setzt weiterhin auf eine durch den Markt hergestellte Breitbandinfrastruktur und fordert bei bislang ausgebliebener Breitbanderschließung zu Engagement vor Ort auf. Für Fälle in denen sich aufgrund mangelnder Nachfrage eine Erschließung durch den Markt nicht abzeichnet, hat es im Juli 2007 eine Handreichung zur Verfügung gestellt, wie Fördermittel durch Kommunen europarechtskonform genutzt werden können.[32] Fördergelder, die ab 2008 gezielt in die Entwicklung einer Breitbandinfrastruktur gesteckt werden können, sollen auch vom Bundeslandwirtschaftsministerium und den Bundesländern zur Verfügung gestellt werden. Die bisher genannten Fördersummen stoßen aber als zu gering auf Kritik.[33] VATM, Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und der Deutsche Landkreistag (DLT) legten einen Masterplan vor, um innerhalb eines Jahres die meisten der 2200 Gemeinden (circa 5 Mio Bürger), die bislang über keinen Breitbandanschluss verfügen, anzubinden.[34]

Da in ländlichen Gebieten mit geringer Netzdichte insbesondere die kostspielige Verlegung von neuen Kabeltrassen für die Anbindung der Teilnehmeranschlüsse Breitbandanschlüsse behindert, wird zunehmend gefordert, bei anstehenden Tiefbau- und Erschließungsarbeiten vorausschauend verhältnismäßig kostengünstig Leerrohre, in die gegebenenfalls Glasfaserleitungen eingezogen werden können, mitzuverlegen. Baden-Württemberg hat entsprechende Bestimmungen zum Jahreswechsel 2007/2008 in einem Breitband-Förderungsgesetz erlassen.[35]

Auf Ebene des Rahmengesetzgebers Europäische Union und auf Bundesebene hat ein Nachdenkensprozess eingesetzt, im Zuge dessen die Ausweisung des Breitband-Internetzugangs als Universaldienst erwogen wird[29][36][37], wie es − weltweit bislang einmalig − in der Schweiz ab 2008 der Fall ist.[38] Die gültige Auslegung dieses Dienstes als funktionaler Internetzugang wird durch auf Minutenbasis abgerechnete Schmalbandzugänge erfüllt, die aber für heutige Internet-Anwendungen immer häufiger unzureichend sind.

Die kommunalen Spitzenverbände in Deutschland haben Ende 2007 die Versorgung mit Breitbandzugängen als eine gesamtstaatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge definiert. Für die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen spiele der Zugang zur Datenautobahn eine ebenso große Rolle wie die Verkehrsanbindung oder das Schulangebot.[39]

Gegen den Breitbandmangel engagieren[40] sich gesellschaftliche Gruppen, darunter kommunale Bündnisse aus Wirtschaft und Politik[41], Branchenverbände[42], Webportale[43] und Bürgerinitiativen.[19] Auch wird in Eigeninitiative vorgegangen.[44] Hilfestellungen zu erfolgreichem Engagement vor Ort halten auch die Baden-Württembergische Clearingstelle Neue Medien im ländlichen Raum und das Bürgernetz Dielheim/Wiesloch bereit.[45][46] Auch empfiehlt es sich, bei Branchenverbänden wie eco[47], VATM und BITKOM, aber auch bei den regionalen Industrie- und Handelskammern nach Informationsveranstaltungen und Roadshows zu schauen, bei denen über die Problematik informiert wird und die unaufwändige Kontaktaufnahme mit Anbietern möglich ist. Als Technikalternativen für nicht mit DSL erschlossene Gebiete bieten sich zum Beispiel Richtfunk/Funk[48][49][50], WiMAX[51], kommerzielle oder selbst verwaltete WLANs, Satellit[52] und UMTS (HSDPA)[53] sowie TV-Kabelinternet an.[54][55][56]

Einkommenskluft[Bearbeiten]

Zentral für die digitale Kluft zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft und damit ein wesentlicher Faktor, der die Nutzung des Internets einschränkt, ist das Haushaltseinkommen.[57] In Großbritannien hat Premierminister Gordon Brown deshalb Anfang 2010 eine Initiative angekündigt, welche 270.000 einkommensschwache Familien mit Laptops und kostenfreiem Internet-Zugang ausstatten soll.[58]

Alterskluft[Bearbeiten]

Eine weitere Kluft sowohl in der Verwendung wie auch in der Akzeptanz von Internet und Handys entsteht zwischen den verschiedenen Altersschichten. Für die heutige Schülergeneration sind diese Dinge vollkommen selbstverständlich; bei älteren Schülern liegen die Nutzungsgrade teilweise bei annähernd 100 %. Einen deutlichen Gegensatz dazu gibt es bei Personen, die bereits seit einigen Jahren Rentner sind. Unter diesen bewegt sich die Verbreitung der Internet-Nutzung bei unter 10 % und ein großer Teil dieser Altersgruppe lehnt die neuen Medien nicht zuletzt aufgrund diverser Berichte über die dortigen Gefahren und Kriminalität sowohl für sich selbst wie auch für die Gesellschaft strikt ab.

Eine der Hauptursachen dieses Generationenkonfliktes liegt in der sehr schnellen Entwicklung. Das Internet in seiner heutigen Form existiert erst seit Anfang der 1990er Jahre, der Beginn der allgemeinen Verbreitung von Mobiltelefonen (D-Netz) ist ähnlich alt. Dies führt dazu, dass viele Personen, die bis ins Jahr 2000 aus ihrem Beruf ausgeschieden sind, je nach Beruf kaum oder gar nicht mehr mit neuen Medien in Berührung gekommen sind. Heute wird die Zahl der Berufsgruppen, bei denen die neuen Medien im Arbeitsalltag eingesetzt werden, immer größer, so dass deren Nutzung immer selbstverständlicher wird.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arnhold, Katja (2003): Digital Divide. Zugangs- oder Wissenskluft?. München: Verlag Reinhard Fischer
  • Castells, Manuel (1996): The Rise of the Network Society; Oxford: Blackwell Publishers.
  • Cleppien, G./Kutscher, N. (2004): Digital Divide und Online-Bildung. In: Otto, H.-U./Kutscher, N.: Informelle Bildung online. Perspektiven für Bildung, Jugendarbeit und Medienpädagogik. Weinheim, München.
  • Compaine, Benjamin M. (2001): The Digital Divide. Facing a Crisis or Creating a Myth?. Cambridge, London
  • Deutscher Bundestag. (2002). Schlussbericht (PDF; 10,6 MB) der Enquete-Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft – Herausforderungen und Antworten. (Kapitel 5.2.1 Digitale Spaltung, S. 262-277.)
  • Gehrke, Gernot (2004): "Digitale Teilung - Digitale Integration. Perspektiven der Internetnutzung." München 2004 (ecmc Working Paper, Vol. 5).
  • Gehrke, Gernot (2003): NRW online-offline. Gründe und Motive für die (Nicht-)Nutzung von Computer, Internet und Online-Diensten. In: Jo Groebel; Gehrke, Gernot (Hrsg.): Internet 2002: Deutschland und die digitale Welt. Opladen, S. 223–297.
  • Gehrke, Gernot / Tekster, Thomas (2004): Zwischen Digitaler Teilung und Integration. Neue Befunde zum Stand der Nichtnutzung von Internet und Online-Diensten. Zum Hintergrund der Debatte um Teilung und Integration. (PDF)
  • Hanimann, Thomas und Ruedin Etienne (2007): Digitale Gräben oder Digitale Brücken? – Chancen und Risiken für Schwellenländer.
  • Hooffacker, Gabriele (1995): Wir nutzen Netze. Ein kommunikatives Manifest, Göttingen: Steidl (Auszug)
  • Iske, S., Klein, A., Kutscher, N. (2005): Differences in web usage - social inequality and informal education on the internet. In: Social Work and Society, Volume 3 (2005), Issue 2. URL: http://www.socwork.de/IskeKleinKutscher2005.pdf
  • Katenkamp, Olaf (2002): Internet für alle, Neue Kulturtechniken im digitalen Graben; in: Zeitschrift ARBEIT, 2002, Heft 1 (PDF)
  • Kompetenzzentrum Informelle Bildung (2007): Grenzenlose Cyberwelt? Zum Verhältnis von digitaler Ungleichheit und Bildungszugängen für Jugendliche. Wiesbaden (Hrsg. Kompetenzzentrum Informelle Bildung - Hans-Uwe Otto, Nadia Kutscher, Alex Klein und Stefan Iske)
  • Kubicek, Herbert/Welling, Stefan (2000): Vor einer digitalen Spaltung in Deutschland? Annäherung an ein verdecktes Problem von wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Brisanz. In: Medien- & Kommunikationswissenschaft, Jg. 48, Nr.4, S. 497-517
  • Kutscher, N. (2007): Digitale Ungleichheit und Bildungsbenachteiligung bei Kindern. In: Deutsches Kinderhilfswerk (Hrsg.): Kinderreport Deutschland 2007. Freiburg.
  • Kutscher, N. (2005): Digitale Spaltung als Bildungsbarriere. In: Thole, W./Cloos, P./Ortmann, F./Strutwolf, V.(Hrsg.): Soziale Arbeit im öffentlichen Raum. Soziale Gerechtigkeit in der Gestaltung des Sozialen. Wiesbaden.
  • Kutscher, N. (2005): „Wie im ganz normalen Leben auch“ - Soziale Unterschiede in der Internetnutzung und Bildungsteilhabe von Jugendlichen. In: merz (Medien und Erziehung) Wissenschaft Sonderheft 6/2005.
  • Kutscher, N./Otto, H.-U. (2004): Soziale Differenzen und informelle Bildung im virtuellen Raum. In: Otto, H.-U./Kutscher, N.: Informelle Bildung online. Perspektiven für Bildung, Jugendarbeit und Medienpädagogik. Weinheim, München, S. 7-22.
  • Marr, Mirko (2005): Internetzugang und politische Informiertheit - zur digitalen Spaltung der Gesellschaft. Konstanz
  • Otto, H.-U./Kutscher, N./Klein, A./Iske, S. (2004): Soziale Ungleichheit im virtuellen Raum: Wie nutzen Jugendliche das Internet? Erste Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu Online-Nutzungsdifferenzen und Aneignungsstrukturen von Jugendlichen. Die Studie ist zum Download verfügbar im Forschungsnetz auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). URL: [3]
  • Riehm, Ulrich/Krings, Bettina-Johanna (2006): Der "blinde Fleck" in der Diskussion zur digitalen Spaltung. In: Medien & Kommunikationswissenschaft Jg. 54, Heft 1, S. 75-94
  • Scheule, Rupert M. u.a. (Hrsg.): Vernetzt gespalten. Der Digital Divide in ethischer Perspektive. Wilhelm Fink Verlag, 2004, ISBN 3-7705-3968-0
  • Scheule, Rupert M. (2005): Das Digitale Gefälle als Gerechtigkeitsproblem. (PDF; 244 kB) In: Informatik Spektrum, Band 28, Nr. 6 (Dezember 2005), 474-488; DOI 10.1007/s00287-005-0038-8.
  • Servon, Lisa J. (2002): Bridging the Digital Divide: Technology, Community and Public Policy. Malden.
  • Täube, Volker G./Joye, Dominique (2002): Determinants of Internet Use in Switzerland: Structural Disparities and New Technologies, in: Wolfgang Glatzer (Hg.), Rich and Poor, Dordrecht: Kluwer Academic Publishers, p. 73-86.
  • van Dijk, J. (2005): The deepening divide: inequality in the information society. Thousand Oaks.
  • Zillien, Nicole (2006): Digitale Ungleichheit. Neue Technologien und alte Ungleichheiten in der Informations- und Wissensgesellschaft. Wiesbaden
  • Zwiefka, Natalie (2007): Digitale Bildungskluft. Informelle Bildung und soziale Ungleichheit im Internet. Reihe INTERNET Research, Band 28. München: Verlag Reinhard Fischer

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Mirko Marr: Internetzugang und politische Informiertheit - zur digitalen Spaltung der Gesellschaft. Konstanz 2005.
  2. Kubicek, Herbert/Welling, Stefan (2000): Vor einer digitalen Spaltung in Deutschland? Annäherung an ein verdecktes Problem von wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Brisanz. In: Medien- & Kommunikationswissenschaft, Jg. 48, Nr.4, S. 497-517.
  3. Servon, Lisa J. (2002): Bridging the Digital Divide: Technology, Community and Public Policy. Malden.
  4. Arnhold, Katja (2003): Digital Divide. Zugangs- oder Wissenskluft?. München: Verlag Reinhard Fischer.
  5. Compaine, Benjamin M. (2001): The Digital Divide. Facing a Crisis or Creating a Myth?. Cambridge, London.
  6. a b c d Martin Hilbert (2011): "The end justifies the definition: The manifold outlooks on the digital divide and their practical usefulness for policy-making", , Telecommunications Policy, 35(8), 715-736; doi:10.1016/j.telpol.2011.06.012. Kostenfreier Volltext (PDF; 1,4 MB).
  7. vgl. Hanimann/Ruedin (2007).
  8. Rößner, Michael (2010): Partizipation, Exklusion und Inklusion von jugendlichen Mediennutzern im Internet: Zur lebensweltlichen Relevanz der barrierearmen Zugänglichkeit. Eine empirische Studie.
  9. heise.de: Digitale Kluft verfestigt sich laut weltweiter Umfrage
  10. heise.de: Weniger als vier Prozent der Afrikaner sind online
  11. heise.de: Bischof Marx: Internet darf nicht ausgrenzen
  12. golem.de: Internet und Handy für Demokratie in Afrika wichtig
  13. spiegel.de: Entwicklungshelfer Mobilfunk: Ein neues Handy für 15 Euro
  14. heise.de: Aufbruchstimmung der IT-Branche in Pakistan
  15. spiegel.de: Massenvernetzung: Die Welt drängt ans Handy
  16. heise.de: Vereinte Nationen: Handynutzung in Entwicklungsländern nimmt rasant zu
  17. spiegel.de: Das Handy macht den Sardinenpreis: Eine Langzeitstudie zu lokalen Fischmärkten in Südindien beschreibt erstmals exakt die ökonomischen Effekte von Handy-Netzen auf Mikroökonomien in Entwicklungsländern. Demnach profitieren die Fischer spürbar vom Mobilfunk.
  18. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,489032,00.html Spiegel Online: Wenn das Handy zur Bank wird
  19. a b Geteilt.de: Bundesweite Initiative gegen die digitale Spaltung - geteilt.de
  20. schnelles Internet: Benachteiligte haben ein neues Sprachrohr, Pressemitteilung auf der Verbandswebsite geteilt.de vom 13. März 2011, abgerufen am 20. November 2012.
  21. Zu alt und ungebildet? 23 Millionen Offliner in Deutschland., golem.de, 7. November 2011, abgerufen am 20. November 2012.
  22. Stiftung Digitale Chancen gegen die Digitale Spaltung
  23. Computer im Haushalt "nicht notwendig". (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung Tagesschau, 11. Mai 2010.
  24. Digitale Spaltung per Gesetz., Feministisches Institut Hamburg, 2. September 2010, abgerufen am 31. Dezember 2010.
  25. Schmalbandatlas.de: Der deutschlandweite Breitbandbedarfsatlas der Interessengemeinschaft kein-DSL.de
  26. EU: Annual iSociety Report 2008 - staff working paper: EU-Zahlen zur DSL-Versorgung in laendlichen Gebieten
  27. EU-Konferenz Briding the Broadband Gap 2007, IDATE-Studie
  28. Ausweitung des Universaldienstes im Bereich Telekommunikation (PDF; 110 kB) Antwort der Bundesregierung, Bundestags-Drucksache 16/5302.
  29. a b Bundestag will Lücken bei der Breitbandversorgung schließen, heise.de, 7. März 2008.
  30. Staatssekretär Pfaffenbach auf Cebit 2008: Millionen Anschlüsse mit unzureichenden Datenraten, welt.de, 6. März 2008.
  31. WIK-Studie warnt vor Öffnung einer Breitband-Schere, heise.de, 27. März 2008.
  32. Der Einsatz öffentlicher Finanzmittel zur Schließung von Breitbandlücken in Deutschland, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
  33. Breitbandförderung im ländlichen Raum unerlässlich - Förderungsansätze zu gering, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB).
  34. Masterplan für flächendeckende Breitbandversorgung, golem.de, 26. November 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  35. Baden-Württembergisches Gesetz zur Leerrohrverlegung bei anstehenden Tiefbaumaßnahmen, Pressemitteilung 274/2007 des Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, 28. Dezember 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  36. Breitbandzugang für alle Europäer bis 2010, Stiftung Digitale Chancen, abgerufen am 20. November 2012.
  37. EU: Bridging the Broadband Gap
  38. Breitbandanschluss in Grundversorgung, Schweizerische Eidgenossenschaft - Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, 13. September 2006, abgerufen am 20. November 2012.
  39. DSL-freie Zonen - Landgemeinden suchen Anschluss, FAZ vom 26. November 2007.
  40. '#Petition "Breitband für alle": EU-Parlament stimmt zu, onlinekosten.de, 23. Januar 2008.
  41. Webpräsenz des Breitbandkompetenzzentrums NRW (BBCC.NRW)
  42. eco warnt vor Zwei-Klassen-Gesellschaft bei Breitband, heise.de, 24. Oktober 2006, abgerufen am 20. November 2012.
  43. kein-dsl.de: Infos und DSL-Alternativen, Initiativenpool und Anbieterkontakte
  44. Ein badisches Dorf vernetzt sich mit der Welt, spiegel.de, 30. März 2009, abgerufen am 20. November 2012.
  45. HOWTO: Reich und sexy mit einer Breitband-Bürgerinitiative, Bürgernetz Dielheim/Wiesloch.
  46. Leitfaden für Gemeinden zum Breitbandausbau, Clearingstelle Baden-Württemberg.
  47. Branchenverband eco
  48. BFWA soll Internetversorgung im ländlichen Raum verbessern, golem.de, 30. August 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  49. Zusätzliche Frequenzen für Funk-Internet freigegeben, heise.de, 30. August 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  50. An der Müritz funkt es: Drahtloses Breitbandinternet über frühere Radiofrequenzen, golem.de, 7. Januar 2009, abgerufen am 20. November 2012.
  51. Saarland erhält WiMAX-Netz, golem.de, 27. August 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  52. Filiago bringt Internet per Satellit mit Rückkanal, golem.de, 16. März 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  53. UMTS-Flatrate mit Deckelung für daheim, golem.de, 7. September 2007, abgerufen am 20. November 2012.
  54. freifunk.net: Selbst organisierte Breitbandnetze auf WLAN-Grundlage
  55. landfunk.net: Initiative für eine bessere Versorgung mit Breitbandanschlüssen in ländlichen Regionen
  56. neuburg-schrobenhausen: Beispiel für die Eigeninitiative einer Gemeinde zur Erlangung eines Internetbreitbandanschlusses
  57. Kubicek / Welling a.a.O. S. 499ff.
  58. Arme werden mit Gratis-Internet ausgestattet, persoenlich.com, abgerufen am 13. Januar 2010.