Dinner für Spinner (2010)

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Filmdaten
Deutscher Titel Dinner für Spinner
Originaltitel Dinner for Schmucks
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 114 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
JMK 10[2]
Stab
Regie Jay Roach
Drehbuch David Guion,
Michael Handelman
Produktion Walter F. Parkes,
Laurie MacDonald,
Jay Roach
Musik Theodore Shapiro
Kamera Jim Denault
Schnitt Alan Baumgarten
Besetzung

Dinner für Spinner ist eine Screwball-Komödie aus dem Jahr 2010, die von Francis Vebers Bühnenkomödie Le Dîner de Cons inspiriert wurde. Das Bühnenstück wurde bereits 1998 in Frankreich verfilmt.[3] Regie führte Jay Roach und das Drehbuch schrieben David Guion und Michael Handelman. Hauptdarsteller sind Steve Carell und Paul Rudd, die schon in Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy und Jungfrau (40), männlich, sucht… zusammen vor der Kamera standen.

Handlung[Bearbeiten]

Der Chef des Managers Tim Conrad lädt diesen zu seinem monatlichen „Dinner für Spinner“ ein. Tim könnte sich dabei berufliche Vorteile verschaffen, wenn er den größten Spinner mitbringt. Julie, Tims Verlobte, rät ihm allerdings davon ab und kurz bevor Tim seinem Chef absagen kann, trifft er Barry. Dieser ist ein Angestellter der US-Steuerbehörde und bastelt in seiner Freizeit Dioramen mit Mäusepuppen aus echten, allerdings toten, Mäusen.

Produktion[Bearbeiten]

Das Budget des Films über 69 Millionen US-Dollar teilten sich der Vertreiber, Paramount Pictures, sowie die Produktionsfirmen DreamWorks Studios und Spyglass Entertainment.[4]

Die Dreharbeiten des Dinners wurden am gleichen Schauplatz durchgeführt, der schon als Wayne Manor für die Batman Fernsehserie aus den 1960ern benutzt wurde.[5]

Einspielergebnis[Bearbeiten]

Der Film erzielte 8,4 Millionen US-Dollar an seinem ersten Tag in den USA und reihte sich damit hinter Inception auf Platz 2 ein. Am Eröffnungswochenende spielte der Film insgesamt 23,3 Millionen US-Dollar in den USA ein. Insgesamt spielte der Film in Nordamerika knapp über 73 Millionen Dollar ein, weltweit weitere 13,38 Millionen.[6]

Kritiken[Bearbeiten]

„Dinner für Spinner ist eine sehr sympathische Komödie, die vor allem durch die großartige Performance von Steve Carell punktet. Aber auch ansonsten sorgt der Film für kurzweilige Unterhaltung und viele gelungene Gags. Natürlich ist der Aufbau recht konventionell gehalten, allerdings scheint Regisseur Jay Roach besonders viel Freude gefunden zu haben das Leben der Hauptfigur dem Abgrund entgegen zu kippen, weswegen das obligatorische Happy-End höchst befriedigend ausfällt. Dank der vielen gelungenen Ideen und den gut aufgelegten Darstellern ist Dinner für Spinner jedenfalls bis dato eine der besten Komödien des Jahres.“

Filmering.at[7]

„Die Probleme dieser Version des "Dinners für Spinner" sind mannigfaltig, die Hauptschuld muss jedoch dem Drehbuch zugewiesen werden, dass [sic] gleich sechs verschiedene Köche komplett vermurkst haben. Dass die Situationen, in die der unglückliche Tim geschickt wird, nicht gerade originell und einfallsreich sind, könnte man zur Not noch schlucken, wird halt das Rad der spritzigen Komödie selten neu erfunden. Dass eben diese Situationen aber auch viel zu selten irgendwie witzig, sondern meist einfach nur zum Kopfschütteln plump geraten sind, ist dagegen kaum zu entschuldigen.“

Filmszene.de[8]

„Dass der Film bei all dem Chaos auf der Leinwand nicht aus dem Ruder läuft, ist der straffen Regie von Jay Roach zu verdanken, die trotz des hohen Tempos und der langen Laufzeit stets die Übersicht bewahrt. Mit den schick in Szene gesetzten „Mouseterpiece"-Dioramas von Barry, für deren ebenso komische wie liebevolle Gestaltung die Modellbauer ein besonderes Lob verdienen, schafft Roach es sogar, dem Film noch etwas visuelle Originalität zu verpassen. So ist „Dinner für Spinner" eine furiose Slapstick-Attacke auf die Lachmuskeln, die über knapp zwei Stunden bis hin zum turbulenten Dinner-Finale (das im Original gar nicht vorkommt) bestens unterhält. Das ist sicher nicht die höchste Form der Kunst – aber dennoch verdammt lustig.“

Filmstarts.de[9]

„Das US-Remake einer französischen Komödie von Francis Veber (1997), die eine Reihe von abstrusen Sonderlingen auffährt, ohne dass das doppelte Spiel mit dem Lächerlichen überzeugend aufginge, da die Zyniker am Ende doch am längeren Hebel sitzen.“

film-dienst[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 34 kB) der FSK, abgerufen am 12. September 2013
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  3. Sean O’Connell: Interview: “Dinner for Schmucks” director Jay Roach on Steve Carell, Paul Rudd and Sacha Baron Cohen. In: hollywoodnews.com, 26. Juli 2010. Abgerufen am 26. August 2010. 
  4. Ben Fritz: Movie projector: 'Schmucks,' cats, dogs and Zac Efron will all open behind 'Inception'. In: Los Angeles Times, Tribune Company, 29. Juli 2010. Abgerufen am 5. August 2010. 
  5. Yvonne Villarreal: Summer Sneaks: 'Dinner for Schmucks’. Steve Carell and Paul Rudd, together again. In: Los Angeles Times, May 2, 2010, S. 2. 
  6. Dinner for Schmucks (2010). In: Box Office Mojo. Amazon.com. Abgerufen am 5. August 2010.
  7. Filmering.at: Kritik.
  8. Filmszene.de: Kritik.
  9. Filmstarts.de: Kritik.
  10. film-dienst: Kritik.

Weblinks[Bearbeiten]