Eduard Weniaminowitsch Limonow

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Eduard Limonow (2011)

Eduard Weniaminowitsch Limonow (russisch Эдуард Вениаминович Лимонов, eigentlich Eduard Weniaminowitsch Sawenko, russ. Эдуард Вениаминович Савенко; * 22. Februar 1943 in Dserschinsk, Oblast Nischni Nowgorod) ist ein russischer Schriftsteller und Politiker (NBP / Das andere Russland), der in Moskau lebt.

Leben[Bearbeiten]

Aufgewachsen ist der ethnische Russe[1] Eduard Limonow in der ukrainischen Stadt Charkow. Mitte der 1960er Jahre übersiedelte er nach Moskau, wo er sich zunächst als Hosenschneider durchs Leben schlug. Dann machte er Bekanntschaft mit dem literarischen Untergrund und betätigte sich als Avantgarde-Lyriker und Dissident. 1974 wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen. In den folgenden Jahren lebte er in den USA und protestierte gegen Machtstrukturen. Er wurde zum Dissidenten innerhalb der Dissidentenszene. Er warf den USA vor, ein ähnliches System wie in der Sowjetunion zu besitzen; nur sei das US-amerikanische wesentlich weiter entwickelt und hätte eine weiter entwickelte Propaganda. Echter Dissens sei auch in den USA unerwünscht.

Limonow hatte Probleme, seine politischen Ansichten in den USA publizieren zu können. Für seinen autobiografischen Roman It’s me, Eddie von 1976 (Titel der deutschen Ausgabe: Fuck Off, Amerika) fand er erst 1979 in Frankreich einen Verlag. Dieses Buch machte Limonow dann aber international bekannt. Ab 1982 lebte er in Frankreich. Hier veröffentlichte er einige Bücher, namentlich die Memoiren eines russischen Punks (die epische Erzählung des Wochenendes eines russischen Teenagers im poststalinistischen Charkow). Das Cosmopolitan-Magazin zählte ihn 1987 zu den 40 wichtigsten Intellektuellen Frankreichs; im selben Jahr erhielt er die französische Staatsbürgerschaft. Auch in Frankreich schrieb er in politischen Magazinen: Er begann auf der radikalen Linken, wechselte dann aber zur radikalen Rechten, wird aber auch der sogenannten Querfront zugerechnet. [2]

Politische Tätigkeit[Bearbeiten]

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kehrte Limonow nach Russland zurück – Michail Gorbatschow gab ihm 1991 die sowjetische Staatsbürgerschaft zurück. It’s me, Eddie hatte sich bis dahin 1,5 Millionen Mal verkauft. Mit seinen Tätigkeiten sucht Limonow nach wie vor den Skandal, die Provokation. Er unterstützte die Putschisten gegen Boris Jelzin, war auf der Seite der Abchasen gegen die Georgier und kämpfte auf der Seite der Serben im Jugoslawienkrieg, wobei er sich von Pawel Pawlikowski filmen ließ, wie er mit Radovan Karadžić an der Beschießung Sarajewos mitwirkte.[3] Er saß als designierter Innenminister im Schattenkabinett des Ultranationalisten Wladimir Schirinowski.

1994 gründete Limonow die Nationalbolschewistische Partei Russlands (NBP). Diese gab sich antiamerikanisch, antikapitalistisch und propagierte russische Großmachtphantasien. 2005 wurde sie als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten. Das Gleiche gilt für die Hauspostille der Nationalbolschewisten, das regierungskritische Magazin Limonka (russisch für eine Handgranate wegen ihrer Zitronenform). Das Moskauer Büro für Menschenrechte rief 2006 die Rechtsschutzorgane dazu auf, Äußerungen Limonows auf den Tatbestand einer Anstiftung zum Fremdenhass zu überprüfen.[4]

Im April 2001 wurde Limonow in der russischen Republik Altai, wohin er sich mit einigen Parteigängern zurückgezogen hatte, verhaftet. Die nächsten zwei Jahre saß er im Lefortowo-Gefängnis des FSB bei Moskau in Untersuchungshaft. Im April 2003 schließlich wurde Limonow wegen illegalen Waffenbesitzes und der Bildung illegaler bewaffneter Organisationen zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.[5]

Am 31. Juli 2009 gründete Limonow Strategie 31, einen institutionalisierten friedlichen Straßenprotest zur Erinnerung an den Paragrafen 31 der russischen Verfassung, der die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit gewährt. Der Protestzug findet seither alle zwei Monate jeweils am 31. des Monats in Moskau auf dem Triumfalnaja ploschtschad (Triumph-Platz) statt. Nach der Kundgebung vom 31. Dezember 2010, unmittelbar nach der zweiten Verurteilung des früheren Oligarchen Michail Chodorkowski, wurden Limonow und zahlreiche andere Protestanten, darunter Boris Nemzow, festgenommen. Limonow wurde im Eilverfahren zu 15 Tagen Haft verurteilt.[6]

Limonow hält Stalin und Mussolini für von der Nachwelt missverstandene Männer und äußert sich auch zu Hitler und den Deutschen provozierend.[7]

Seit September 2012 schreibt Eduard Limonow gelegentlich politische Kolumnen für die Zeitung Komsomolskaja Prawda.[8]

Schriften[Bearbeiten]

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Limonow wurde von Daniil Charms und Wladimir Majakowski beeinflusst. Aus der internationalen Literatur hat ihn vor allem die Avantgarde der 1960er- und 1970er-Jahre bewegt. Nach eigenen Angaben waren Texte von Lou Reed die ersten, die er übersetzt hat. Seine Begeisterung für die Punkkultur geht auf die Sex Pistols und The Clash zurück. Einige Werke schrieb Limonow in Untersuchungshaft und im Gefängnis, darunter Das Buch des Wassers. Für diesen Roman erhielt Limonow 2002 den Andrei Bely - Preis.

  • «Американские каникулы», Erzählungen
    • DE: «Urlaub auf amerikanisch»
    • US: «American Vacation»
  • «Великая мать любви», Erzählungen
    • DE: «Die große Mutter der Liebe»
    • US: «The Great Mother of Love»
  • «Девочка-зверь», Erzählungen
    • DE: «Das wilde Mädchen»
    • US: «The Wild Girl»
    • MK: «Девојка-ѕвер!»
  • «Коньяк «Наполеон»», Erzählungen
    • DE: «Cognac Napoleon»
    • FR: «Cognac Napoléon»
    • US: «Cognac Napoleon»
    • RS: «Коњак Наполеон» («Konjak Napoleon: priče»)
  • «Монета Энди Вэрхола», Erzählungen
    • DE: «Die Münze des Andy Warhol»
  • «Обыкновенные инциденты», Erzählungen
    • DE: «Gewöhnliche Vorfälle»
    • FR: «Des Incidents ordinaires»
    • US: «Of the ordinary Incidents»
  • «Чужой в незнакомом городе», Erzählungen
    • DE: «Ein Fremder in einer unbekannten Stadt»
  • «Русское», 1967–1974, Gedichte
    • DE: «Russisches»
  • «Мы — национальный герой», 1974
    • DE: «Wir — Nationalheld»
  • «Мой отрицательный герой», 1976–1982, Gedichte
    • DE: «Mein negativer Held»
  • «Это я, Эдичка», 1976, Roman
    • DE: «Fuck off, Amerika» (Im Original: «Hier bin ich, Eduardchen») (Übersetzung: Hans Brink) // München: «Wilhelm Heyne Verlag», 1984, 1986, 1988, 1990, 1993, 269 Seiten, ISBN 3-453-02019-7
    • DE: «Fuck off, Amerika» (Im Original: «Hier bin ich, Eduardchen») (Übersetzung: Jürgen Bavendam) // Köln: «Kiepenheuer & Witsch», 2004, 272 Seiten, ISBN 3-462-03384-0
    • FR: «Le Poète russe préfère les grands nègres»
    • US: «It’s me, Eddie» or «The Russian Poet Prefers the Large Negros»
    • IT: «Il poeta russo preferisce i grandi negri»
    • NO: «Det er meg, Editsjka»
    • NL: «De Russische Dichter Houdt Van Grote Negers»
    • PL: «To ja, Ediczka»
    • LT: «Tai aš — Edička»
    • BG: «Това съм аз — Едичка!»
    • DK: «Det er mig: Eddie!»
    • RS: «То сам ја, Едичка» («To sam ja, Edička»)
    • CZ: «To jsem já, Edáček»
    • IL: «זה אני, אֶדיצ'קה»
    • SI: «Jaz, Edička»
    • HU: «Ez vagyok én, Edicska»
    • GR: «Ένας ρώσος ποιητής προτιμά τούς μεγάλους νέγρους»
  • «Дневник неудачника, или Секретная тетрадь», 1977, Roman
    • DE: «Tagebuch eines Pechvogels»
    • US: «Diary of a Loser» or «Newspaper of a Failure»
    • FR: «Journal d'un raté»
    • IT: «Diario di un fallito»
  • «История его слуги», 1980–1981, Roman
    • DE: «Die Geschichte seines Dieners»
    • FR: «Histoire de son serviteur»
    • US: «His Butler's Story»
    • PT: «Historia de um Poeta Mordomo»
    • ES: «Historia de un servidor»
  • «Подросток Савенко, или Автопортрет бандита в отрочестве», 1982, Roman
    • DE: «Selbstbildnis des Banditen als junger Mann» (Übersetzung: Ulrike Endres und Hilde Schneider) // Ravensburg: «Peter Selinka Verlag», 1988, 285 Seiten, ISBN 3-926532-09-2
    • DE: «Der Jüngling Sawenko, oder Selbstportrait eines Banditen im Knabenalter»
    • FR: «Autoportrait d'un bandit dans son adolescence»
    • US: «Memoir of a Russian Punk»
    • US: «The Teenager Savenko» or «Self-portrait of a Gangster in His Adolescence»
    • IT: «Eddy-baby ti amo»
    • GR: «Η αυτοβιογραφία ενός ανήλικου ληστή»
    • NL: «Zelfportret van een bandiet»
    • RS: «Аутопортрет бандита у младости» («Autoportret bandita u mladosti»)
  • «Палач», 1982, Roman
    • DE: «Der Henker»
    • US: «Oscar and the Women»
    • FR: «Oscar et les femmes»
    • GR: «Δήμιος γυναικών»
    • NL: «De kus van de kakkerlak»
  • «Молодой негодяй», 1985, Roman
    • DE: «Der kleine Dreckskerl» // Ravensburg: «Verlag Peter Selinka», 1989, ISBN 3-926532-20-3
    • DE: «Junger Tunichgut»
    • FR: «Le petit salaud»
    • US: «A Young Scoundrel» or «The Small Bastard»
    • NL: «Eenklein mispunt»
    • ES: «Historia de un canalla» / «Historia de un granuja»
  • «Укрощение тигра в Париже», 1985, Roman
    • DE: «Des Tigers Zähmung in Paris»
  • «Смерть современных героев», 1982–1985, Roman
    • DE: «Der Tod der modernen Helden» oder «Heldentod»
    • FR: «Mort des héros modernes»
    • US: «Died of the modern heroes»
    • EE: «Tänapäeva kangelaste surm»
  • «У нас была великая эпоха», 1987, Roman
    • DE: «Wir hatten eine große Epoche»
    • US: «The Great Time»
    • FR: «La grande époque»
    • BG: «Велика беше нашата епоха»
    • GR: «Η μεγάλη εποχή»
    • RS: «Имали смо велико доба»
  • «Дисциплинарный санаторий», 1988–1989, Publizistik
    • DE: «Das Disziplinarsanatorium»
    • FR: «Le grand hospice occidental»
  • «Иностранец в Смутное время, или Иностранец в родном городе», 1991, Roman
    • DE: «Der Ausländer in der dunklen Zeit, oder Der Ausländer in der Geburtsstadt»
    • FR: «L'étranger dans sa ville natale»
    • US: «The Foreigner in His Birthplace»
    • RS: «Странац у родном граду» («Stranac u rodnom gradu»)
  • «Исчезновение варваров», 1992, Publizistik
    • DE: «Das Verschwinden der Barbaren»
    • US: «Disappearance of Barbarians»
    • RS: «Нестанак варвара» («Nestanak Varvara: politički eseji»)
  • «Убийство часового», 1992, Publizistik
    • DE: «Die Ermordung des Wachmanns»
    • FR: «La sentinelle assassinée: journal dissonant»
    • US: «The Assassinated Sentinel»
  • «Лимонов против Жириновского», 1994, Publizistik
    • DE: «Limonow contra Zhirinowski»
  • «Последние дни супермена», 1996, Roman
    • DE: «Die letzten Tage des Superman»
  • «316, пункт «B»», 1982–1997, Roman
    • DE: «316, Punkt «B»»
  • «Анатомия героя», 1998, Roman
    • DE: «Anatomie eines Helden»
    • US: «Anatomy of a Hero»
  • «Книга мёртвых», 2000, Erinnerungen
    • DE: «Buch der Toten»
  • «Охота на Быкова: расследование Эдуарда Лимонова», 2000, Untersuchung
    • DE: «Die Untersuchung Eduard Limonows: Die Jagd auf Bykow»
  • «В плену у мертвецов», 2002, Erinnerungen, Essais
    • DE: «Gefangen genommen von Toten»
    • US: «Imprisoned by Dead Men» or «Prisoner of the Walking Dead»
  • «Книга воды», 2002, Erinnerungen
    • DE: «Das Buch des Wassers»
    • US: «The Book of Water»
    • IT: «Libro dell'acqua»
  • «Моя политическая биография», 2002, Publizistik
    • DE: «Meine politische Biografie»
    • US: «My Political Biography»
  • «Другая Россия. Очертания будущего», 2003, Publizistik
    • DE: «Ein anderes Russland — Skizzierung der Zukunft»
    • US: «The Other Russia»
  • «Контрольный выстрел», 2003, Publizistik
    • DE: «Sicherheitsschuß»
    • US: «Control Shot»
  • «Русское психо», 2003, Publizistik
    • DE: «Russischer Psycho»
    • US: «Russian Psycho»
  • «Священные монстры», 2003, Publizistik
    • DE: «Die heiligen Monster»
    • US: «The Holy Monsters»
  • «Бутырская-сортировочная, или Смерть в автозаке», 2003, Theaterstück
    • DE: «Butirskaja-sortirowotschnaja, oder Tod im Autosack»
  • «Как мы строили будущее России», 2004, Publizistik
    • DE: «Wie wir die Zukunft von Russland bauten»
  • «По тюрьмам», 2004, Roman
    • DE: «Durch die Gefängnisse»
    • FR: «Mes prisons»
  • «Торжество метафизики», 2004, Roman
    • DE: «Sieg der Metaphysik»
  • «Лимонов против Путина. Такой президент нам не нужен», 2005, Publizistik
    • DE: «Limonow contra Putin. Einen solchen Präsidenten brauchen wir nicht»
    • US: «Limonov vs. Putin»
  • «Ноль часов», 2002–2006, Gedichte
    • DE: «Null Uhr»
  • «Смрт», 2007, Erzählungen
    • DE: «Tod» (im Original serbisch)
  • «Ереси», 2008, Essais
    • DE: «Die Ketzereien»
  • «Дети гламурного рая», 2008, Essais
    • DE: «Kinder des Glamur-Paradises»
  • «Мальчик, беги!», 2006–2008, Gedichte
    • DE: «Lauf, Junge, lauf!»
  • «А старый пират...», 2010, Gedichte
    • DE: «Und der alte Pirat...»
  • «Книга мёртвых 2. Некрологи», 2010, Erinnerungen
    • DE: «Buch der Toten 2. Nekrologe»
  • «К Фифи», 2011, Gedichte
    • DE: «An Fifi»
  • «Атилло длиннозубое», 2012, Gedichte
    • DE: «Langzahniger Attilo»
  • «В Сырах», 2012, Roman
    • DE: «In der Fellwerkstattstraße»
  • «Illuminationes», 2012, Essais
    • DE: «Illuminationes»
  • «Милицейский роман», 2012, Roman
    • DE: «Polizei Roman»
  • «Проповеди», 2013, Blog-Einträge
    • DE: «Predigten»
  • «Апология чукчей», 2013, Essais und Erzählungen
    • DE: «Apologie der Tschuktschen»
  • «Титаны», 2013, Essais
    • DE: «Die Titanen»
  • «СССР — наш Древний Рим», 2014, Gedichte
    • DE: «UdSSR — unser Antikes Rom»
  • «Дед», 2014, Roman-Essais
    • DE: «Greis»

Biografien[Bearbeiten]

  • Andrei Rogachevskii: A BIOGRAPHICAL AND CRITICAL STUDY OF RUSSIAN WRITER EDUARD LIMONOV, 2003
  • Михаил Загребельный «ЭДУАРД ЛИМОНОВ», 2010 (Michail Sagrebelnij: EDUARD LIMONOW)
  • Emmanuel Carrère: Limonow. Aus dem Franz. von Claudia Hamm. Berlin: Matthes & Seitz Berlin, 2012, ISBN 978-3-88221-995-1

Literatur[Bearbeiten]

  • Felix Dreizin: Russian Style in Emigration: Edward Limonov's Anglicisms, in: Wiener Slawistischer Almanach 22 (1988)
  • Barbara Lehmann: Nachbemerkung zu Edward Limonow, in: Krachkultur 13/2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eduard Limonov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://limonov2012.ru/biography.html
  2. Grenzenloses Eurasien, jungle world Nr. 45/2002, 30. Oktober 2002 (Archiv)
  3. Pawel Pawlikowski: Serbian Epics (1992) in der Internet Movie Database (englisch). Dokumentarfilm über den Bosnienkrieg
  4. Menschenrechtler in Russland wollen Limonow wegen Anstiftung zum Fremdenhass belangen, auf russland.ru vom 8. Juni 2006
  5. Eduard Limonow zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, bei service.respectabel.de
  6. Regierungskritiker muss 15 Tage in Haft, Zeit Online, 1. Januar 2011
  7. Tim Neshitov: Ein Held, ein Drecksack. Er ist Faschist. Er ist Stalinist. Er ist ein rastloser Autor voller Skandale und Abenteuer. Ein Besuch in Moskau bei Eduard Limonov, dem jetzt ein Franzose ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Süddeutsche Zeitung, 29. September 2012, S. 16
  8. http://www.kp.ru/daily/column/816544/