Propaganda

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Blumen für die DDR-Grenzsoldaten an der Berliner Mauer
Sowjetische Propaganda über Carl Gustaf Emil Mannerheim, Kommandant der Finnischen Truppen.

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten oder Herrscher erwünschten Reaktion zu steuern.[1] Dies im Gegensatz zu Sichtweisen, welche durch Erfahrungen und Beobachtungen geformt werden. Der Begriff „Propaganda“ wird vor allem in politischen Zusammenhängen benutzt; in wirtschaftlichen spricht man eher von „Werbung“, in religiösen von „Missionierung“.

Entscheidend ist dabei die geschickte Auswahl und gegebenenfalls die Manipulation der Nachricht und nicht ihr Wahrheitscharakter. Durch die Monopolisierung der Propaganda in diktatorischen Regimen, insbesondere des Nationalsozialismus und Stalinismus, erhielt der Terminus einen stark pejorativen Charakter. Als Folge verwendet z. B. keine der demokratischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland für ihre Werbemaßnahmen heute noch die Bezeichnung Propaganda.[2] Dennoch ist die gezielt einseitige Darstellung von Informationen eine gängige Praxis politischer Parteien. Auf Grund seiner negativen Konnotation ist der Begriff Propaganda weitgehend dem der Öffentlichkeitsarbeit (oder dem englischen Public Relations) gewichen.[3]

Kriegspropaganda ist verboten gemäß dem von 168 Staaten ratifizierten Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, Artikel 20[4]:

  • Jede Kriegspropaganda wird durch Gesetz verboten.
  • Jedes Eintreten für nationalen, rassischen oder religiösen Hass, durch das zu Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt aufgestachelt wird, wird durch Gesetz verboten.

Wortgeschichte[Bearbeiten]

Lateinisch propagare heißt ursprünglich „verbreiten, ausdehnen, fortpflanzen”. Als Verb pfropfen (bei der Pflanzenveredelung) wurde der Begriff in der Botanik schon früh ins Deutsche entlehnt. Der Begriff wurde zwar erst während des Dreißigjährigen Krieges eingeführt, doch das Konzept ist schon in AristotelesRhetorik zu finden.[5]

Ohne das Wort selbst zu verwenden, haben bereits in der Antike verschiedene Herrscherpersönlichkeiten die öffentliche Meinung zu beeinflussen versucht. So nutzte bereits der römische Kaiser Augustus seine öffentliche Bautätigkeit, seine Autobiographie und die Münzprägung zur zielgruppenorientierten Meinungsbeeinflussung.[6] Nach Arnold J. Toynbee ist die Propaganda als Kunst des Massenappells eine Erfindung der höheren Religionen.[7]

Mit dem Gerundivum dieses Verbs wurde von Papst Gregor XV. im Jahre 1622 eine kirchliche Kongregation namens Sacra congregatio de propaganda fide geschaffen, deren Zweck es war, dem Protestantismus entgegenzutreten sowie die Neue Welt zu missionieren. Abgeleitet von der Bezeichnung dieser Organisation wurde der Ausdruck Propaganda in die meisten Sprachen übernommen.[8][9]

Der Club de la propagande, eine Geheimgesellschaft der Jakobiner im Frankreich des 18. Jahrhunderts, wollte die Verbreitung revolutionärer Ideen fördern.

Agitprop-Plakatentwurf
von Wladimir Majakowski

Entwicklung und Ausgewählte Beispiele[Bearbeiten]

Propaganda begleitete Kriege insbesondere seit diese nicht mehr ausschließlich auf Schlachtfeldern ausgetragen wurden, sondern auch im besiedelten Gebiet. Nachdem Kriegspropaganda verboten war und nach dem Ende des Kalten Krieges war das Verschwinden der Propaganda als eine der Friedensdividenden wahrgenommen worden. Um die Jahrtausendwende wurde Propaganda in Europa als exotisch wahrgenommen und der irakische Propagandaminister Muhammad_as-Sahhaf wurde im 2003 mehr belustigend unter dem Spitznamen "Comical Ali" zur Kenntnis genommen; er wurde ein Internet-Star für Werbung und alle Arten von schrägem Humor.[10] Ähnlich wurden die immergleichen nordkoreanischen Propagandafotos von Kim Jong-un in Medien als Running Gag zur Belustigung des Publikums gerne und mit despektierlichen Kommentaren abgedruckt.[11][12] Als die Propaganda ab Dezember 2013 nach Europa zurück kehrte, wurden die meisten Leute völlig überrumpelt:

„Wir haben den Informationskrieg gegen Russland schon verloren, noch bevor wir verstanden haben, dass überhaupt ein Krieg gegen uns geführt wird.[13]

Oksana Sabuschko

Propaganda im Ersten Weltkrieg[Bearbeiten]

Hauptartikel: Propaganda im Ersten Weltkrieg

Gezielte und organisierte Kriegspropaganda wurde von allen kriegführenden Mächten betrieben,[14] im Deutschen Kaiserreich dabei stark von der Obersten Heeresleitung, in Großbritannien vom War Propaganda Bureau und in Frankreich vom Maison de la Presse.

Zum Beispiel spielten bei der Psychologischen Kriegführung sogenannte Maueranschläge eine wichtige Rolle, sowohl bei den Mittelmächten als auch bei der Entente und ihren Alliierten. So beteiligten sich in Deutschland zahlreiche Künstler, u. a. Walter Trier, Louis Oppenheim und Paul Brockmüller, an der Gestaltung zahlreicher Plakate.

Propaganda im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Antijapanisches Propaganda-Plakat der USA während des Zweiten Weltkriegs mit einer klischeehaften Darstellung Tōjō Hidekis, das in absichtlich falschem Englisch (Engrish) die Bevölkerung darauf hinweist, dass Nichtarbeiten dem Feind helfe.

In den kriegführenden Ländern wurde Propaganda gegen die Kriegsgegner gemacht. Vor allem die Erfindung des Films führte zu einer großen Anzahl von Propagandafilmen.

Propaganda in der Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Hauptartikel: NS-Propaganda

Adolf Hitler und sein Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gaben in der Zeit des Nationalsozialismus der Propaganda eine totalitäre und dominante Bedeutung und nutzten dazu vor allem die Presse, den Rundfunk, sämtliche Medien der Künste und symbolisch markant aufgezogene Massenveranstaltungen.

Agitation und Propaganda (Agitprop)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Agitprop

Lenin verstand unter Propaganda die allgemeine Überzeugungsarbeit von Kommunisten, im Unterschied zur Agitation, die ein „Appell an die Massen zu bestimmten konkreten Aktionen“ sei.[15] Besonders in den Anfangszeiten der Sowjetunion war die Agitprop durch moderne Kunstrichtungen (den Futurismus) beeinflusst.

Propaganda in der DDR[Bearbeiten]

DDR-Propagandaplakat Dresden, Oktober 1985

Agitprop war ein wichtiges Mittel der Herrschaftssicherung in der Deutschen Demokratischen Republik. Ihr Ziel bestand u. a. in der Diskreditierung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Sie richtete sich allgemein gegen Kapitalismus und „westlichen Imperialismus“. Da alle Medien vom Staat zensiert und gesteuert wurden, war dessen Propaganda allgegenwärtig. Als permanente politisch-ideologische Indoktrination wurde sie bereits in den staatlichen Kindergärten praktiziert und im Schulunterricht (Staatsbürgerkunde) fortgesetzt.[16][17] Massenorganisationen wie Junge Pioniere, FDJ, FDGB und andere waren integraler Bestandteil des staatlichen Propagandaapparates. Das Eindringen mittels Propaganda in Familien, die Unterdrückung der Opposition und die versuchte Einflussnahme auf die gesamte Gesellschaft sind typische Kennzeichen einer totalitären Herrschaft.

Medialer Höhepunkt der DDR-Propaganda war die Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“.[18][19][20] Propagandamethoden waren ein fester Ausbildungsbestandteil für Kader, so z. B. im „Roten Kloster“, der Fakultät für Journalistik in Leipzig, einem Ausbildungsinstitut des Zentralkomitees der SED.[21]

Die DDR setzte sich auch propagandistisch mit der Reform des Strafrechts der Bundesrepublik Deutschland auseinander und stellte eine Verbindung zur nationalsozialistischen Justiz her.[22][23]

Propaganda Bundesrepublik Deutschland gegen die DDR[Bearbeiten]

In der Bundesrepublik wurde Propaganda in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten und privaten Medien sowie in vielen übrigen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt, oft mit starker Wendung gegen die DDR.[24] Eine tragende Rolle hatte das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen und privat-rechtliche Propaganda-Organisationen wie z. B. der Volksbund für Frieden und Freiheit, aber auch die politischen Parteien, die oftmals mit ihrer antikommunistischen Haltung Angst schürten und Wahlkampf betrieben.[25]

Neben der offenen Propaganda im alltäglichen Leben gab es auch verdeckte staatliche Aktionen, die vom Bundesministerium für Verteidigung als operative Information systematisch durchgeführt wurden.[26] Der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß richtete 1958 ein Referat für Psychologische Kampfführung ein, in dem u. a. Eberhard Taubert, früherer Mitarbeiter im Reichspropagandaministerium, führend mitwirkte.

Neben der Schulung von Bundeswehrsoldaten, dem Betrieb von Radiostationen und der Produktion von Propagandasendungen wie „Südwind“ war der Abwurf von aufklärerischen Flugblättern über dem Staatsgebiet der DDR Hauptaufgabe. Die Flugblätter wurden in Auflagen von 500.000 bis 32 Mio. gedruckt, bis zu 770 Soldaten waren für die Ausbringung per Wetterballon zuständig. Die vorhandenen „Flugblattraketenwerfer“ wurden dagegen nicht eingesetzt, sondern waren dem Kriegsfall vorbehalten.

An der Schule der Bundeswehr für Öffentlichkeitsarbeit wurden Soldaten und Zivilisten in die Methoden der Psychologie und deren Einsatz als Waffe unterwiesen. Im Rahmen einer „Institution der politischen Erwachsenenbildung“ und u. a. als Studiengesellschaft für Zeitprobleme getarnt, versuchte das PSK auch auf die bundesdeutsche Zivilbevölkerung einzuwirken. An Lehrer, Studenten und Schüler, aber auch an Sportvereine und christliche Jugendorganisationen gerichtet stand „die Einpassung und Integration der Seminarteilnehmer in die bestehenden Staats- und Gesellschaftsstrukturen der Bundesrepublik“ im Mittelpunkt der angebotenen Seminare.

Propaganda im Irakkrieg[Bearbeiten]

Im November 2005 behaupteten die „Chicago Tribune“ und die „Los Angeles Times“, dass das US-Militär im Irakkrieg manipulierte Nachrichtenmeldungen in die irakischen Medien eingeschleust habe. Durch diese gefälschten Meldungen sollte ein gutes Licht auf die Handlungen der Vereinigten Staaten geworfen und gleichzeitig die Aufständischen demoralisiert werden. Oberstleutnant Barry Johnson, der militärische Pressesprecher im Irak, sagte, dass das Programm ein wichtiger Teil sei, um Falschinformationen, die von den Aufständischen in den Medien veröffentlicht wurden, entgegenzuwirken. Dagegen gab der Pressesprecher des ehemaligen Verteidigungsministers Donald H. Rumsfeld bekannt, dass die Anschuldigungen der Manipulation sehr beunruhigend seien, sollten sie der Wahrheit entsprechen; das US-Verteidigungsministerium bestätigte die Existenz eines solchen Programms.

Die „New York Times“ veröffentlichte einen Artikel darüber, wie das Pentagon Auftragnehmer mit geringer journalistischer Erfahrung benutzte, um gezielt Artikel in der irakischen Presse zu platzieren. Die veröffentlichten Artikel wurden üblicherweise von amerikanischen Soldaten geschrieben, die entweder einer nicht existenten Organisation namens „International Information Center“ angehörten oder freiberuflich arbeiteten.

Propaganda während der Ukrainekrise 2014[Bearbeiten]

Die russische Propaganda zur Krieges in der Ostukraine begann nach einer Anlaufphase[27] während des Euromaidan im großen Stil, nachdem das Ukrainische Parlament den Präsidenten der Ukraine Wiktor Janukowytsch für abgesetzt erklärt hatte. „Im Russischen Fernsehen begann eine großangelegte Propagandaschlacht rund um die Uhr“ kommentiert Das Erste[13], während das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte UNHCHR im Bericht über die Situation der Menschenrechte in der Ukraine von Mitte April schrieb, die Propaganda im Fernsehen der Russischen Föderation habe parallel zu den Entwicklungen auf der Krim (ab Februar) signifikant zugenommen, darunter auch Hass-Propaganda: "Media monitors indicated a significant raise of propaganda on the television of the Russian Federation, which was building up in parallel to developments in and around Crimea. Cases of hate propaganda were also reported."[28] Der Ukraine-Historiker Andreas Kappeler stellte fest: "Alle Umfragen dazu weisen darauf hin, dass es nie innerethnische Antagonismen zwischen Russen und Ukrainern gab. Heute aber gibt es den Konflikt, und er wird durch Propaganda erzeugt".[29]

„Die Fortsetzung der Rhetorik des Hasses und der Propaganda heizt die Eskalation der Krise im Osten der Ukaine an und hat das Potential, (die Ereignisse) ausser Kontrolle geraten zu lassen.[30][31]

UNHCHR, 15. Mai 2014

Schon früh sprang die absolute Identifizierung des offiziellen Russlands und dessen staatlicher Medien mit den Separatisten im Osten der Ukraine ins Auge, ganz so, als stünde Russland selber im Krieg: Die Aussage "Wir (sic!) haben deutsche Spione gefasst. Die Frage ist, ob der Westen einen Blitzkrieg gegen Russland anstrebt oder einen großen, langen Kampf." stammt nicht von Separatisten sondern von Dmitri Kisseljow während seiner Wochenschau beim russischen Staatssender Rossija 1 Ende April.[32] Die russische Zeitung Wedomosti berichtete Anfang Mai, der russische Präsident Putin habe[33] 300 Journalisten mit Orden und Zusatzrenten für ihre Krim/Ukraine-Berichterstattung ausgezeichnet, der entsprechende Erlass sei nicht veröffentlicht worden.[34] Ausgezeichnet wurde auch der Leiter der Verbraucherschutzbehörde. Er hatte dafür gesorgt, dass Websites kritischer Medien gesperrt wurden. "Das war Präsident Putin offenbar einen Orden "für Verdienste um das Vaterland" vierten Grades wert."

Propaganda in Social Media und Internet[Bearbeiten]

Bewusste Einflussnahme auf die Meinungsbildung durch Information (Public Relations) wird nicht nur von Unternehmen und staatlichen Stellen genutzt, auch gesellschaftliche Gruppen und Verbände nutzen sie.[35][36]

Literatur[Bearbeiten]

allgemein
Kriegspropaganda
  • Klaus-Jürgen Bremm: Propaganda im Ersten Weltkrieg. Theiss, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8062-2754-3.
  • Ortwin Buchbender, Horst Schuh: Die Waffe die auf die Seele zielt. Psychologische Kriegführung 1939–1945. Stuttgart 1983, ISBN 3-87943-915-X.
  • Steffen Jahrmarkt: Die Befreiung des Irak und freedom fries. Wesen, Struktur und Funktionsweise von Propaganda am Beispiel der psychologischen Kriegführung Amerikas im Golfkrieg 2003. Shaker, Aachen 2004, ISBN 3-8322-3007-6.
  • Martin Jung, Propaganda for War, in: Nigel Young (Hrsg.), The Oxford international encyclopedia of peace, 2010, ISBN 978-0-19-533468-5
  • Anne Morelli: Die Prinzipien der Kriegspropaganda, zu Klampen, 2004, ISBN 978-3-934920-43-9.
einzelne Staaten
  • Judith Barben: Spin doctors im Bundeshaus. Gefährdungen der direkten Demokratie durch Manipulation und Propaganda. Eikos, Baden (Schweiz) 2009, ISBN 978-3-033-01916-4.
  • Peter Bürger: Kino der Angst. Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood. Schmetterling, Stuttgart 2005, ISBN 3-89657-471-X.
  • Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert. Primus, Darmstadt 1996, ISBN 3-89678-014-X.
  • Klaus Körner: Die rote Gefahr. Antikommunistische Propaganda in der Bundesrepublik 1950–2000. Konkret, 2002, ISBN 3-89458-215-4.
  • Johann Plenge: Deutsche Propaganda, [1922], ²1965.
  • Christian Saehrendt: Kunst als Botschafter einer künstlichen Nation. Studien zur Rolle der bildenden Kunst in der Auswärtigen Kulturpolitik der DDR. Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09227-2.
  • Harro Segeberg (Hrsg.): Mediale Mobilmachung. Das Dritte Reich und der Film. Fink, Paderborn 2004, ISBN 3-7705-3863-3.
  • Stefan Länzlinger, Thomas Schärer: Stellen wir diese Waffe in unseren Dienst. Film und Arbeiterbewegung in der Schweiz. Chronos, Zürich 2010, ISBN 978-3-0340-0971-3.

Filme[Bearbeiten]

  • Parolen und Polemik – die Geschichte der deutschen Wahlwerbefilme, Dokumentarfilm, 112 Minuten, Tacker Film. Trailer.
  • Kinder, Kader, Kommandeure – 40 Jahre DDR Propaganda – Dokumentarfilm, 90 min. Ein Kompilationsfilm, der die Geschichte der DDR anhand ihrer eigenen Propagandafilme nacherzählt (deutsch und englisch). Trailer.

Siehe auch[Bearbeiten]

Staatliche und private Formen der Propaganda[Bearbeiten]

Euphemistische Umschreibungen für propagandistisches Handeln:

„Pioniere“[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Propaganda – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Propaganda – Zitate
 Commons: Propaganda – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. So Norstedt u. a.: From the persian Gulf to Kosovo – War Journalism and Propaganda. In: European Journal of Communication 15 (2000), S. 383–404.
  2. Gerhard Strauß, Ulrike Haß-Zumkehr und Gisela Harras: Brisante Wörter von Agitation bis Zeitgeist, de Gruyter, Berlin, 1989, S. 304.
  3. Dieter Nohlen (Hg.), Lexikon der Politik, Bd. 7, ISBN 3-406-36911-1, S. 524.
  4. Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19.Dezember 1966 Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland
  5. Klaus Merten, Die Konstruktion von Macht durch Kommunikation – am Beispiel von Propaganda (abgerufen am 9. Mai 2007)
  6. Martin Biastoch, Zur Propaganda des Augustus, München 1995, ISBN 978-3-638-93098-7.
  7. Arnold J. Toynbee: Die höheren Religionen, in: Propyläen Weltgeschichte, Band II, Ullstein Verlag, Frankfurt am Main 1962, S. 630.
  8. Christian Schwendinger, Was ist Propaganda? Begriffsgeschichte, Definition und das „Wesen“ der Propaganda, Januar 2007.
  9. Arnold J. Toynbee: Die höheren Religionen, in: Propyläen Weltgeschichte, Band II, Frankfurt a.M. 1962, S. 630.
  10. Iraks Informationsminister: Alle lieben "Comical Ali", Spiegel, 30. April 2003, abgerufen am 21. August 2014; Er war das Fleisch gewordene Desinfotainment, die tägliche Spaßpause des Irak-Kriegs. Binnen weniger Tage stieg er zum Medienstar der arabischen Welt und zur Pop-Ikone des Internets auf, selbst US-Präsident George W. Bush outete sich als glühender Fan.
  11. Kim Jong-un versucht sich als U-Boot Kapitän, TA, 16. Juli 2014
  12. Nordkorea spielt gegen Portugal im WM-Final!, Blick am Abend, 13. Juli 2014
  13. a b Zwischen Chaos und Krieg Wer zerstört die Ukraine?WDR 19. Mai 2014 Dokumentiert: die Lüge Putins zu den grünen Männchen auf der Krim (Minute 17:30) der Beginn der Propaganda bei Minunte 25:00 sowie der Grund für die Probleme in der Ostukraine in Form der Oligarchen (siehe Minute 33:15/33:45 des Films) Das Zitat von Oksana Sabuschko Minute 25.30.
  14. Vgl. ausführlich Ferdinand Tönnies, Kritik der öffentlichen Meinung, 1922.
  15. Lenin, Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung, 1902, bes. Kapitel 3b: Die Geschichte darüber, wie Plechanow von Martynow vertieft wurde
  16. Günther Heydemann, Die Innenpolitik der DDR, in: Enzyklopädie deutscher Geschichte, Band 66, Oldenbourg, München 2003, ISBN 3-486-55770-X, S. 99.
  17. Henning Schluß (Hrsg.), Indoktrination als Code in der SED-Diktatur – Indoktrination und Erziehung, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2007, ISBN 978-3-531-15169-4, S. 35–47.
  18. Monika Gibas, Propaganda in der DDR, Erfurt 2000.
  19. Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.), Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert. Darmstadt 1996.
  20. Günther Heydemann, Geschichtsbild und Geschichtspropaganda in der Ära Honecker, in: Ute Daniel, Wolfram Siemann (Hrsg.), Propaganda. Meinungskampf, Verführung und politische Sinnstiftung 1789–1989, Frankfurt a.M. 1994, S. 161–171.
  21. Brigitte Klump, Das Rote Kloster. Als Zöglinge in der Kaderschmiede der Stasi. Ullstein Verlag, Frankfurt a.M. 1993, ISBN 3-548-34990-0
  22. Bundesarchiv, B141/155531; vgl. 76. Sitzung am 16. Mai 1963
  23. Monika Gibas, Dirk Schindelbeck (Hrsg.), „Die Heimat hat sich schön gemacht…“ – 1959: Fallstudien zur deutsch-deutschen Propagandageschichte, Leipzig 1994.
  24. Vgl. Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland – Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, S. 113 ff., 235 ff.
  25. Klaus Körner: „Die rote Gefahr“. Antikommunistische Propaganda in der Bundesrepublik 1950–2000, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-89458-215-4, S. 30 ff., 21 ff., 50 ff.
  26. Die Psychologische Kampfführung der Bundeswehr (PDF; 3,5 MB)
  27. Mykola Rjabtschuk: Ukraine: Russian propaganda and three disaster scenarios - The Russian leadership has become entangled in the logic of its own propaganda., AlJazeera, 11. April 2014; The Russian anti-Ukrainian propaganda has been thoughtfully elaborated within the past ten years and transformed into a full-fledged information war since November 2013 to acquire the Russian population's support for action against Ukraine.
  28. Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte im April Dmitri Kiselev, Russian journalist and recently-appointed Deputy General Director of the Russian State Television and Radio Broadcasting Company, while leading news on the TV Channel “Rossiya” has portrayed Ukraine as a “country overrun by violent fascists”, disguising information about Kyiv events, claimed that the Russians in Ukraine are seriously threatened and put in physical danger, thus justifying Crimea's “return” to the Russian Federation.
  29. Die Propaganda erzeugt den Konflikt,furche.at, 14. Mai 2014
  30. UNHCHR Pressemeldung am 16. Mai: In the East, there seems to be a mutual reinforcing effect between hate speech inciting violence, and the ensuing violence, which then serves as a justification for further hate speech. This is a vicious cycle that must be broken.
  31. UNHCHR Bericht am 15. Mai: the continuation of the rhetoric of hatred and propaganda fuels the escalation of the crisis in Ukraine, with a potential of spiralling out of control.
  32. Nik Afanasjew: Senden, um zu siegen. Zeit Online, 28. April 2014, abgerufen am 21. Mai 2014: „"Es werden wieder Fritze gejagt. Wir haben deutsche Spione gefasst. Die Frage ist, ob der Westen einen Blitzkrieg gegen Russland anstrebt oder einen großen, langen Kampf."“
  33. Wie Putin seine Journalisten Armee einsetzt Die Welt 6.5.2014; 300 Staatliche Auszeichnungen für Journalisten (auch mit Vergleich Journalistenauszeichnungen mit Georgien 2008:11) Zitat:"Die Kreml-treuen Medien haben in ihrer Berichterstattung alle ethischen Grenzen überschritten." "In der Ukraine führt Russland eine besondere Art des Krieges. Es behauptet, sich nicht einzumischen. In Wirklichkeit führt es einen indirekten Krieg mithilfe dubioser Separatistengruppen – und eben der Medien."
  34. Putin verleiht Preise für Propaganda; Süddeutsche, 5.5.2014; Zitat: "Seit Beginn der Proteste auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz hat sich der Ton in den russischen Medien gewandelt. An die Stelle staatstragender Meldungen über die Beschlüsse der Regierung sind vermehrt Panikmache vor der "faschistischen Gefahr" aus Kiew, inszenierte und sogar frei erfundene Berichte getreten."
  35. Diana Rieger, Lena Frischlich, Gary Bente: Propaganda 2.0 – Psychological Effects of Right-Wing and Islamic Extremist Internet Videos (PDF). In: Polizei + Forschung, Bd. 44, hrsg. vom Bundeskriminalamt, Luchterhand Verlag, 2013. Abgerufen am 7. April 2014.
  36. Marvin Oppong: Verdeckte PR in Wikipedia – Das Weltwissen im Visier von Unternehmen (PDF), in: OBS-Arbeitsheft 76, Otto Brenner Stiftung, Frankfurt a.M. 2014.
  37. Dariush Barsfeld, Von wegen Amerikanisierung – Eine rhetorische Analyse der Wahlparteitagsreden 2002, in: Otto Altendorfer et al.: Die Inszenierung der Parteien, Eichstätt 2003.