Querfront

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Der Begriff Querfront bezeichnet eine rechtsextreme Bündnisstrategie, die Gemeinsamkeiten zwischen den politischen Lagern betont oder zu konstruieren versucht, mit dem Ziel, die politische Macht eines Nationalstaats zu übernehmen.[1] Er wurde zu Beginn der 1930er Jahre in der Weimarer Republik geprägt. Jüngere Phänomene, bei denen eine solche Strategie aufgegriffen wurde bzw wird, sind der Nationalanarchismus sowie Nationalrevolutionäre und Autonome Nationalisten.

Begriff[Bearbeiten]

Reichskanzler Kurt von Schleicher (1932)

Historisch wurde eine Querfrontideologie, also eine Verknüpfung von rechten (nationalen) und linken (sozialistischen, revolutionären) Ideen in der Weimarer Republik auf der politischen Rechten in der Konservativen Revolution entwickelt. Begünstigt wurden solche Diskussionen durch die Realpolitik, in der es Partnerschaften gab, die innenpolitisch unverträglich erschienen. Dazu gehören die finanzielle und logistische Unterstützung Lenins durch die deutsche Oberste Heeresleitung 1917 sowie der deutsch-russische Vertrag von Rapallo 1922. 1923 veröffentlichte der „jungkonservative“ Arthur Moeller van den Bruck sein Werk Das Dritte Reich, in dem er einen zukünftigen autoritären deutschen Staat durch eine Verbindung von Nationalismus und Sozialismus propagierte. Deutschland solle sich der Sowjetunion öffnen und eine Ausrichtung auf westliche Werte, besonders auf die USA, ablehnen. Wichtig waren auch die Publikationen des Tat-Kreises mit Vorstellungen von einem „nationalen Sozialismus“, der die Demokratie endgültig beseitigen sollte. Propagiert wurden völkische Konzepte, wie das der „Volksgemeinschaft“, auf dessen Basis es keine „Linken“ und „Rechten“ geben sollte, sondern „lediglich“ „deutsche Volksgenossen“. Im Blick war dabei vor allem eine Kooperation zwischen Reichskanzler Kurt von Schleicher, Gewerkschaftsfunktionären des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) und nationalsozialistischen Wirtschaftstheoretikern. Kontakte der Parteien sind belegt, ob dabei allerdings die Verwirklichung einer solchen Koalition besprochen wurde, ist unter Historikern umstritten. Schleicher konnte sich von einer solchen Kooperation eine Stabilisierung der sehr instabilen politischen Verhältnisse am Ende der Weimarer Republik erhoffen. Zu einer solchen Kooperation kam es aber letztendlich nicht.

Heute wird der Begriff in der politischen Diskussion verwendet, um Überschneidungen von rechts- und linksradikalen Gruppierungen zu beschreiben. Derzeit gibt es zwei rechtsextreme Gruppierungen, die Querfrontstrategien aufgreifen: die Nationalrevolutionären und die Autonomen Nationalisten. Während Nationalrevolutionäre stark auf Theoriebildung setzen, die Diskussionen ab der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg aufgreift, sind die Autonomen Nationalisten eine neue Strömung, die vor allem von gewaltbereiten, aktionistisch orientierten jungen Rechtsextremisten Zulauf erhält.[2]

Am Begriff wird kritisiert, dass bei Übertragungen auf die heutige Zeit der konkrete geschichtliche Kontext, aus dem der Begriff stammt, nicht mit heutigen Verhältnissen vergleichbar sei. Ebenfalls kritisiert wird, dass der Begriff auf eine Reihe unterschiedlicher, zum Teil schwer vergleichbare Phänomene verweise.[3]

Selbstbezeichnung[Bearbeiten]

Gruppierungen und Parteien aus dem Spektrum der Kombination von links- und rechtsradikalen Ideen bezeichnen sich heute selbst oft als linksnational, patriotisch-sozialistisch, nationalrevolutionär oder als nationalbolschewistisch. Der Begriffswirrwarr rührt aus dem Versuch, ein politisch extremes Weltbild aufrechtzuerhalten, ohne mit den katastrophalen Folgen des deutschen Nationalsozialismus in Verbindung gebracht zu werden. Wegen der von vielen Vertretern nicht gewollten Namensparallele zur NSDAP bezeichnen sie sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nur bei ursprünglicher Herkunft aus dem rechtsextremen Bereich als national-sozialistisch.

Viele dieser Namen werden von Bewegungen geführt, die links- und rechtsradikale Ideologien verschmelzen, wie auch von Nationalisten, die sich mit linken Bezeichnungen tarnen.

Die Ideologie hinter all diesen Bezeichnungen lässt sich nicht genau aufgliedern. So vertreten selbst Strömungen, die unter gleichem Namen firmieren, sehr verschiedene Varianten der Kombination aus linken und nationalistischen Inhalten. So bezeichneten sich in der Weimarer Zeit vor allem Mitglieder des rechten Flügels der Sozialdemokratie als Nationalrevolutionäre. Heute nennen sich so Neonazis, die über ein geschlossenes rechtes Weltbild verfügen und bestenfalls bei der Taktik „linke“ Anleihen übernehmen.

NSDAP[Bearbeiten]

Gregor Strasser (1928)

Anhänger einer Querfrontidee waren auch in der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) beheimatet oder standen deren linkem, „sozialistischen“ Flügel um Ernst Röhm, Gregor Strasser und Otto Strasser zeitweise nahe: Diese stellten das Ziel eines nationalen Sozialismus in den Vordergrund. Otto Strasser trat bereits am 4. Juli 1930 gemeinsam mit einigen Gesinnungsgenossen aus der NSDAP aus und veröffentlichte den Aufruf „Die Sozialisten verlassen die NSDAP“, in der irrigen Hoffnung, die Partei damit zu spalten.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden die ursprünglich vorhandenen sozialrevolutionären Elemente zunehmend zugunsten einer Kooperation mit den etablierten Mächten zurückgelassen oder etwa in der „Nacht der langen Messer“ gewaltsam zerschlagen. Die verschiedenen Gewerkschaften wurden unter zentrales Kuratel gestellt, gewerkschaftseigenes Vermögen, Unternehmen und Immobilien enteignet und im Rahmen der Deutschen Arbeitsfront zentralisiert. Gleichzeitig wurden – etwa mit dem Maifeiertag, der 1933 in Deutschland als Feiertag eingeführt wurde – Traditionselemente der Arbeiterbewegung im Sinne des NS-Regimes umgedeutet.

Nationalrevolutionäre[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Nationale Revolution

In der „Neuen Rechten“ erlebte die nationalrevolutionäre Idee seit den 1970er-Jahren eine Renaissance. Henning Eichberg kam bereits aus dem Umfeld von Otto Strasser und orientierte sich ab 1975 an den Schriften von Ernst Niekisch und Karl Otto Paetel, aber auch an Ferdinand Lassalle und Martin Buber. Es entstanden Gruppierungen wie „Sache des Volkes“ und der „Nationalrevolutionäre Koordinationsausschuß“ mit den Zeitschriften „Rebell“, „neue zeit“, „laser“ oder „wir selbst“. Das Hitlersche „Dritte Reich“ wurde von den „Nationalrevolutionären“ als rassistisch, totalitär und „antinational“ verurteilt. Dagegen wurde der Widerstand des 20. Juli besonders geehrt.

Die „Nationalrevolutionäre“ stimmten hinsichtlich des Befreiungsnationalismus, des Regionalismus, dem Kampfes gegen die „Supermächte“, des Kampfes um demokratische Rechte in Ost und West mit Gruppen der „Neuen Linken“ überein. Das Konzept des Ethnopluralismus wandte sich gegen universalistische Weltbilder, demgegenüber wurde ein „Dritter Weg“ zwischen Kommunismus und Kapitalismus beziehungsweise Liberalismus propagiert. Die „Befreiungsbewegungen“ in Nordirland, auf Korsika, im Baskenland und in Israel/Palästina wurden unterstützt. Es wurde eine antiimperialistische Haltung vertreten. Einige nationalrevolutionäre Gruppen orientierten sich stark an progressiv-linken Bewegungen.

Die „nationalrevolutionären“ Gruppen der „Neuen Rechten“ lösten sich – parallel zur Gründung der Grünen – Anfang der 1980er-Jahre auf beziehungsweise stellten ihre Arbeit ein. Ihr wichtigster Protagonist, Henning Eichberg, ist seit seinem Umzug nach Dänemark im Jahr 1982 in der rotgrünen Socialistisk Folkeparti tätig.

Autonome Nationalisten[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Autonome Nationalisten

Im aktuellen politischen Geschehen wird der Begriff Querfront für eine angestrebte Unterwanderung der linken Szene durch Rechtsradikale wie auch für Gruppierungen verwendet, die links- und rechtsradikales Gedankengut oder Erscheinungsbild verbinden wollen. Dieses relativ neue Phänomen ist insbesondere mit kulturellen vermischenden Zeichensetzungen verbunden.

Neonazis treten auf Demonstrationen mit „linken“ Accessoires wie Palästinensertüchern und Che Guevara-T-Shirts auf. Der sächsische Verfassungsschutz geht dabei davon aus, dass "[l]agerüberschreitende strategische Überlegungen […] von einem kleinen, innerhalb der Szene noch marginalen Teil von Rechtsextremisten aus[gehe]",[2] allerdings mit steigender Tendenz. Auch das Auftreten von Neonazis auf den Montagsdemonstrationen gegen die Hartz-Reformen ist in diesem Kontext zu sehen. Antiamerikanismus und teilweise Antizionismus von Teilen der Friedensbewegung gegen den 3. Golfkrieg und internationale Einsätze der Bundeswehr boten Anknüpfungspunkte für Rechtsextremisten.

Autonome Nationalisten im Schwarzen Block mit antikapitalistischen und nationalsozialistischen Parolen

So formierte sich auf einer Demonstration der NPD 2004 in Berlin ein „schwarzer Block“. Dieser zeigte das von Autonomen bekannte Erscheinungsbild und rief Parolen wie „Kein Fußbreit den Faschisten – für nationalen Sozialismus“. Er lieferte sich körperliche Auseinandersetzungen sowohl mit NPD-Ordnern als auch mit der Polizei. Die „Autonomen Nationalisten" stellten sich hier unter Beteiligung an deren Aufmarsch gegen die übrige Rechte. Geplant wurde auch eine eigene Kampagne für einen „revolutionären, rechtsradikalen schwarzen Block“. Dies hatte hektische Gegenaktivitäten im traditionellen rechten Lager zur Folge; NPD-Seiten boten „Schulungen“ zur Bekämpfung dieser Vorbereitungen an. Nach Informationen des Bundeskriminalamtes wollten sich auch im Vorfeld des G 8-Gipfels in Heiligendamm Neonazis in die linken Massenproteste einreihen.[4] Als angeblich gemeinsamer ideologischer Nenner werde dabei die Bekämpfung der Marktwirtschaft und der Globalisierung angesehen. Die Kapitalismuskritik auf Seiten der „Autonomen Nationalen Sozialisten“ verurteilt hierbei das internationale Kapital, wobei sie das nationale Kapital fördern und unterstützen will und „den Juden“ als Personifizierung des Kapitals stilisiert. Darüber hinaus beschränkt sich die Globalisierungspolitik der Autonomen Rechten auf den Kampf für „Nationales Bewusstsein“ und „Nationalen Fortschritt“, allerdings gegen die „Internationale Solidarität“.

Ideologische Anknüpfungsfelder[Bearbeiten]

Ideologische Anknüpfungsfelder sind bestimmte Ausformungen des Antiamerikanismus, Antikapitalismus, der Globalisierungskritik und des Antiimperialismus. Auch orientiert sich die Querfront an Schwarz-Weiß-Denken in Freund-Feind-Stereotypen und antibürgerlichem Habitus. Weitere Felder sind Antizionismus und die damit einhergehende Ablehnung der Politik Israels, Antisemitismus sowie die damit einhergehende Ablehnung der Existenz Israels und die Ablehnung des politischen Liberalismus.

Weitere Denkweisen sind Antipluralismus, Irrationalismus und die Unterstützung von Verschwörungstheorien. Auch lehnen sie die Demokratie und den Rechtsstaat als Herrschaftsinstrumente von Eliten ab und haben ethnische oder soziale Kollektivvorstellungen.

Organisationen und Akteure[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Der Begriff Nationalbolschewismus wird im Umfeld des neonazistischen Spektrums der Freien Kameradschaften verwendet. Laut Verfassungsschutz melden sich derartige Projekte mit beträchtlichem Zulauf zurück, was zu Konflikten innerhalb der rechtsextremen Szene geführt hat. Zu den wichtigsten Publikationen zählt unter anderem der „Fahnenträger - eine sozialrevolutionäre - nationalistische Zeitschrift“. Bedeutendere Gruppen, die zumeist auch mit eigenen Websites im Internet vertreten sind, sind „Die Kommenden“ und „Dritte Front“. Der 1999 gegründete Kampfbund Deutscher Sozialisten löste sich wegen anhaltender Erfolglosigkeit im Juli 2008 selbst auf und erklärte die Querfrontidee für gescheitert.

Thüringen gilt als ein besonderes Aktionsfeld von Querfrontstrategen. So erklärte etwa Patrick Wieschke: „Für unsere Schulungen benutzten wir fast nur noch linke Quellen." „Schon seit den ersten Hartz-IV-Demonstrationen 2004 warnen Verfassungsschützer davor, die Deutungshoheit der Neonazis in sozialen Fragen nicht zu unterschätzen."[5]

Italien[Bearbeiten]

Die italienischen Neofaschisten Roberto Fiore, Gabriele Adinolfi und Peppe Di Mitri propagierten als „Terza Posizione“ oder „Third Position“ eine Bewegung, die sich ähnlich wie bei früheren deutschen Querfronttheorien grundsätzlich von Kommunismus und Kapitalismus abzusetzen versucht beziehungsweise dies vorgibt. Third Position propagiert einen soldatisch-bäuerlich-ökologisch korrekten Lebensstil weitgehend autonomer neuer beziehungsweise wilder Männer im Sinne des charismatischen rumänischen Rechtsextremen Corneliu Zelea Codreanu, kombiniert mit einem radikalen Ethnopluralismus, Elementen der katholischen Soziallehre und der Unterstützung nationaler Befreiungsbewegungen. Die von Fiore und seinen Gesinnungsgenossen 1979 begründete Bewegung benutzt das Keltische Kreuz und in Italien die Wolfsangel als Symbole. Nachdem Roberto Fiore im Zusammenhang mit dem Anschlag von Bologna 1980 in Italien zu einer Haftstrafe verurteilt wurde und zeitweise untertauchte beziehungsweise das Land verlassen musste, trieb er Third Position in Großbritannien und Frankreich mit voran und ist mittlerweile Generalsekretär der Europäischen Nationalen Front.

Logo der Nationalbolschewistischen Partei Russlands

Russland[Bearbeiten]

In Russland arbeiten sowohl die Nationalbolschewistische Partei Russlands[6] als auch die ehemalige Partei Rodina mit einem ideologischen Hintergrund, der sich sowohl bei links- als auch bei rechtsextremistischem Gedankengut bedient. In Russland stehen hinter der Verbindung von links- und rechtsextremen Ideen auch mehrere prominente Schriftsteller wie Eduard Limonow und Alexander Prochanow.

Literatur[Bearbeiten]

  • Joachim Bons: Nationalsozialismus und Arbeiterfrage. Zu den Motiven, Inhalten und Wirkungsgründen nationalsozialistischer Arbeiterpolitik vor 1933. Centaurus-Verlags-Gesellschaft, Pfaffenweiler 1995, ISBN 3-89085-949-6 (Studien und Materialien zum Rechtsextremismus 4), (Zugleich: Göttingen, Univ., Diss., 1994).
  • Stefan Breuer: Ordnungen der Ungleichheit – die deutsche Rechte im Widerstreit ihrer Ideen 1871–1945. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001, ISBN 3-534-15575-0.
  • Stefan Breuer: Anatomie der Konservativen Revolution. 2. durchgesehene und korrigierte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-11802-2.
  • Hans von Hentig: Die Besiegten. Zur Psychologie der Masse auf dem Rückzug. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1966 (dtv 398), (nach dem Ersten Weltkrieg war von Hentig ein führender Nationalbolschewist).
  • Gerd Koenen: Der Russland-Komplex. Die Deutschen und der Osten 1900–1945. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53512-7.
  • Bernd Martin: Die deutschen Gewerkschaften und die nationalsozialistische Machtübernahme. Von der Anpassungspolitik während der Präsidialkabinette zur Selbstausschaltung im totalitären Staat. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht. 36, 1985, ISSN 0016-9056, S. 605–631.
  • Armin Mohler: Die Konservative Revolution in Deutschland 1918–1932. Ein Handbuch. Hauptband und Ergänzungsband (mit Korrigenda) in einem Band. 5. Auflage. Stocker, Graz u. a. 1999, ISBN 3-7020-0863-2 (Zugleich: Basel, Univ., Diss., 1949).
  • Karl Otto Paetel: Nationalbolschewismus und nationalrevolutionäre Bewegungen in Deutschland. Geschichte, Ideologie, Personen. Verlag Siegfried Bublies, Schnellbach 1999, ISBN 3-926-58449-1 (Erstveröffentlichung 1965 unter dem Titel: Versuchung oder Chance? Zur Geschichte des deutschen Nationalbolschewismus. Musterschmidt, Göttingen u. a.).
  • Axel Schildt: Militärische Ratio und Integration der Gewerkschaften. Zur Querfrontkonzeption der Reichswehrführung am Ende der Weimarer Republik. In: Richard Saage (Hrsg.): Solidargemeinschaft und Klassenkampf. Politische Konzeptionen der Sozialdemokratie zwischen den Weltkriegen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-518-11363-1, S. 346–364 (Edition Suhrkamp 1363 = NF 363).
  • Otto-Ernst Schüddekopf: Linke Leute von Rechts. Die nationalrevolutionären Minderheiten und der Kommunismus in der Weimarer Republik. Kohlhammer, Stuttgart 1960 (Vom Autor durchgesehene und neueingerichtete Taschenbuchausgabe. Nationalbolschewismus in Deutschland 1918–1933. Ullstein, Frankfurt am Main u. a. 1973, ISBN 3-548-02996-5 (Ullstein-Bücher 2996)).
  • Kurt Sontheimer: Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik. Die politischen Ideen des Nationalismus zwischen 1918 und 1933. 4. Auflage, 20.–22. Tsd. Deutscher Taschenbuchverlag, München 1994, ISBN 3-423-04312-1 (dtv. Wissenschaft 4312).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stichwort Querfront bei der Brandenburgerischen Landeszentrale für politische Bildung
  2. a b Querfront – was ist das?, verfassungsschutz.sachsen.de, 16. Mai 2006
  3. Querfront – Eine historische Betrachtung (PDF-Datei; 151 kB)
  4. In Heiligendamm drohen Anschläge von Islamisten, Die Welt, 25. Januar 2007
  5. Holger Witzel: Braun-Rote Kungelei, in: stern.de, 23. Mai 2007
  6. Grenzenloses Eurasien, jungle world Nr. 45/2002, 30. Oktober 2002 (Archiv)