Erzbistum Rhodos

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Erzbistum Rhodos
Karte Erzbistum Rhodos
Basisdaten
Staat Griechenland
Kirchenprovinz Immediat
Diözesanbischof Sedisvakanz
Apostolischer Administrator Sevastianos Rossolatos (ernannt)
Emeritierter Apostolischer Administrator Nikólaos Fóskolos
Fläche 2.714 km²
Pfarreien 3 (31.12.2004 / AP2005)
Einwohner 150.000 (31.12.2004 / AP2005)
Katholiken 1.500 (31.12.2004 / AP2005)
Anteil 1 %
Ordenspriester 2 (31.12.2004 / AP2005)
Katholiken je Priester 750
Ordensbrüder 2 (31.12.2004 / AP2005)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Latein
Website http://www.catholicchurchrhodes.com/

Das auf Rhodos (Dodekanes) in Griechenland gelegene immediate römisch-katholische Erzbistum Rhodos (lat.: Archidioecesis Rhodiensis) wurde am 28. März 1928 gegründet und hat eine Größe von 2.714 km². Auf seiner Fläche leben 150.000 Menschen, von denen jedoch lediglich 1.500 (1 %) katholisch sind. 1950 gehörten nur 450 (0,4 %) der insgesamt 117.275 Einwohner des Gebietes der katholischen Konfession an.

Die drei Pfarreien der Diözese, welche keine Diözesanpriester besitzt, werden von zwei Franziskanern geleitet. Seit dem Tod des Erzbischofs Acciari, im Jahre 1970, besitzt Rhodos keinen eigenen Bischof mehr, sondern wird durch den jeweiligen Erzbischof von Athen als Administrator verwaltet.

Schon zur Zeit der Kreuzzüge und der Zeit des Johanniterordens auf der Insel gab es ein lateinisches Bistum, welches mit der osmanischen Eroberung untergegangen ist. Die ehemalige römisch-katholische Kathedrale („Our Lady of the Castle“) von Rhodos, die sich in der Altstadt am Beginn der Ritterstraße befindet, beherbergt heute ein Museum.

Das Erzbistum umfasst alle Inseln der Dodekanes.
Die Kathedrale ist Franz von Assisi geweiht, der auch Patron des Bistums ist.
Neben den zwei katholischen Kirchen auf Rhodos gibt es noch eine auf Kos.

Das Erzbistum untersteht dem hl. Stuhl direkt, ist also exemt. Ihm unterstehen keine weiteren Suffraganbistümer.

Erzbischöfe[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]