Rhodos

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Gemeinde Rhodos
Δήμος Ρόδου (Ρόδος)
Rhodos (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Südliche Ägäis
Regionalbezirk: Rhodos
Geographische Koordinaten: 36° 11′ N, 27° 58′ O36.18361111111127.963888888889Koordinaten: 36° 11′ N, 27° 58′ O
Fläche: 1.407,94 km²
Einwohner: 115.490 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 82 Ew./km²
Sitz: Rhodos
LAU-1-Code-Nr.: f11
Gemeindebezirke: 10 Gemeindebezirke
Lokale Selbstverwaltung: f1216 Stadtbezirke
27 Ortsgemeinschaften
Website: www.rhodes.gr
Lage in der Region Südliche Ägäis
Datei:2011 Dimos Rodou.png

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Rhodos (neugriechisch Ρόδος Ródos [ˈrɔðɔs] (f. sg.); altgriechisch Ῥόδος Rhódos) ist mit 1.401,459 km²[2] die viertgrößte Insel Griechenlands und Hauptinsel der griechischen Inselgruppe Dodekanes in der Südost-Ägäis.

Die Insel bildet seit 2011 die Gemeinde Rhodos und zusammen mit den Inselgemeinden Megisti, Symi, Tilos und Chalki den Regionalbezirk Rhodos (Περιφερειακή Ενότητα Ρόδου) in der Region Südliche Ägäis. Nach der Volkszählung von 2011 hatte die Insel 115.490 Einwohner[1], davon fast die Hälfte in der Stadt Rhodos, dem Hauptort und touristischen Zentrum im Norden der Insel.

Das Wappentier von Rhodos ist der springende Hirsch, der Elafos genannt wird.

Name[Bearbeiten]

Der Name Rhodos leitet sich nicht von altgriechisch τὸ ῥόδον ‚Rose‘ ab, sondern ist vorgriechisch. Eher besteht ein Zusammenhang mit dem wohl phönizischen Ursprung des neugriechischen Wortes für Granatapfel, η ροδιά (rodia). Bis 1982 wurde der Name der Insel im Neugriechischen wie im Altgriechischen mit dem Hauchzeichen (Spiritus asper) geschrieben, was im Deutschen durch h wiedergegeben wird (Rhodos).

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Rhodos liegt auf der Trennlinie zwischen der inselreichen Ägäis, von der es einen Teil des Südostrandes bildet, und dem inselarmen Levantischen Meer, beides Teilmeere des Mittelmeers.

Das Zentrum der Insel Rhodos, die 78 km Länge und 38 km Breite aufweist, ist von Athen, der griechischen Hauptstadt auf dem europäischen Festland, rund 430 km entfernt. Von der Nordwestküste der Insel am Rhodos Island International Airport (Diagoras) sind es in Richtung Norden bis zur türkischen Südostküste nur etwa 17,5 km, was die geringste Entfernung der Insel zu Kleinasien ist. Der Westküste sind die kleineren Inseln Chalki (9 km) und Alimia (7 km) sowie weitere sogenannte Schäferinseln vorgelagert.

Landschaftsbild[Bearbeiten]

Panorama an der Ostküste

Die Landschaft von Rhodos ist insbesondere im Inneren sehr gebirgig. Die höchsten Erhebungen sind der Attavyros mit 1215 m über dem Meer sowie der Akramitis mit 825 m über dem Meer. Die bis an die Küsten reichenden Berge fallen meist steil zum Meer ab. Der Süd- und Nordteil der Insel sind deutlich flacher. Das Südende der Insel geht in die Halbinsel Prasonisi über.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Von 1997 bis 2010 war die Insel Rhodos nach dem Kapodistrias-Programm in zehn Gemeinden mit insgesamt 43 Gemeindebezirken untergliedert. Die Umsetzung der Verwaltungsreform 2010 führt die ehemaligen Gemeinden der Insel zur neu geschaffenen Gemeinde Rhodos (Dimos Rodou Δήμος Ρόδου) zusammen; Verwaltungssitz ist die Stadt Rhodos. Die bisherigen Gemeinden bilden Gemeindebezirke.

Gemeindebezirk griechischer Name Code Sitz Fläche (km²) Einwohner 2001 Einwohner 2011[1] Stadtbezirke / Ortsgemeinschaften
(Δημοτική /Τοπική Κοινότητα)
Rhodos (Stadt) Δημοτική Ενότητα Ρόδου 690101 Rhodos 019,481 53.709 50.636 Rhodos
Archangelos Δημοτική Ενότητα Αρχαγγέλου 690102 Archangelos 115,375 07.779 07.615 Archangelos, Malon, Masari
Atavyros Δημοτική Ενότητα Ατταβύρου 690103 Embonas 234,350 03.225 02.433 Embonas, Agios Isidoros, Kritinia, Monolithos, Siana
Afandou Δημοτική Ενότητα Αφάντου 690104 Afandou 046,100 06.712 06.911 Afandou, Archipolis
Ialysos Δημοτική Ενότητα Ιαλυσού 690105 Ialysos 016,700 10.107 11.331 Ialysos
Kallithea Δημοτική Ενότητα Καλυθιών 690106 Kalythies 109,750 10.251 09.364 Kalythies, Koskinou, Psinthos
Kamiros Δημοτική Ενότητα Καμείρου 690107 Soroni 211,875 05.145 04.720 Soroni, Apollona, Dimylia, Kalavarda, Platania, Skalakos, Fanes
Lindos Δημοτική Ενότητα Λίνδου 690108 Lindos 178,900 03.633 03.957 Lindos, Kalathos, Laerma, Lardos, Pylonas
Süd-Rhodos
(Notia Rodos)
Δημοτική Ενότητα Νότιας Ρόδου 690109 Gennadi 379,050 04.313 03.561 Gennadi, Apolakkia, Arnitha, Asklipiio, Vati, Istrios, Kattavia, Lachania, Mesanagros, Profilia
Petaloudes Δημοτική Ενότητα Πεταλούδων 690110 Kremasti 089,150 12.133 14.962 Kremasti, Damatria, Theologos, Maritsa, Paradisi, Pastida
Gesamt 6901 Rhodos 1400,731 117.007 115.490

Etwa die Hälfte der Inselbewohner leben in der Stadt Rhodos, die Hauptort und touristisches Zentrum im Norden der Insel ist. Deren Altstadt mit Großmeisterpalast und mächtigen Stadtmauern wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Palast beherbergt unter anderem Mosaike und eine Kopie der Laokoon-Gruppe.

Mythologie[Bearbeiten]

Blick zur Akropolis von Lindos

Der griechischen Mythologie zufolge soll Rhodos aus dem Meer entstanden sein. Poseidon passte auf die Insel auf. Wenn er nicht da war, sah seine schöne Tochter, die Nymphe Rhode, nach dem Rechten.

Eines Tages beschloss der Gottvater Zeus, sein Reich unter den Göttern des Olymp aufzuteilen. Jeder Gott bekam ein Gebiet. Gerade zu der Zeit, als die Erde verteilt wurde, war Helios auf seinem Weg, um die Erde mit seinen Sonnenstrahlen zu erwärmen. Als der Sonnengott zurückkam, bemerkte Zeus, dass er ihn bei der Verteilung vergessen hatte. Zeus wollte die Erde neu aufteilen. Der Sonnengott seinerseits schlug Zeus vor, ihm eine Insel zu geben, die er auf seinen Reisen gesehen hatte. Dieses fruchtbare Eiland fand Helios besonders reizvoll. Der Sonnengott bekam die gewünschte Insel und nannte diese Rhodos, nach der bezaubernden Rhode. Die Nymphe hatte er auf seinen Reisen kennengelernt und sich in sie verliebt.

Später nahm Helios seine große Liebe Rhode zur Frau. Das Paar soll sieben Söhne gehabt haben, die sogenannten Heliaden. Der Älteste von ihnen soll wiederum drei Söhne gehabt haben, die in die Geschichte als die Gründerväter der Insel Rhodos eingingen: Kameiros, Ialysos und Lindos.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Statuen Elafos (vorne links) und Elafina (hinten rechts) an der Hafeneinfahrt von Rhodos

Rhodos ist bereits seit dem Neolithikum besiedelt. Bedeutendere Ansiedlungen entstanden während der frühen Bronzezeit (etwa 2800–2000 v. Chr.). Ab dem frühen 2. Jahrtausend ließen sich Minoer, im 15. Jahrhundert v. Chr. die Mykener auf der Insel nieder. Insbesondere in der älteren Forschung wollte man die biblischen Rodanim, Nachkommen Jawans, mitunter auf Rhodos lokalisieren.[3] Ab dem 11. Jahrhundert v. Chr., ließen sich dorische Griechen auf Rhodos nieder. Von diesen wurden später auch die drei Städte Ialysos, Kameiros und Lindos gegründet, die als eigenständige Poleis lange Zeit große Bedeutung hatten, auch aufgrund eines Bündnisses mit Kos, Knidos und Halikarnassos (die beiden Letzteren auf dem kleinasiatischen Festland gelegen), der sogenannten Hexapolis, einem dorischem Sechsstädtebund. In Lindos befanden sich zudem wichtige Tempel mit überregionaler Bedeutung. Rhodos lag an einem stark frequentierten Seeweg von Griechenland in die Levante und konnte dank seiner guten Häfen stark vom Fernhandel profitieren.

Spätestens in der Archaik galt Rhodos als integraler Bestandteil der griechischen Welt und wurde dementsprechend auch in der Ilias erwähnt: Am Krieg der Griechen gegen Troja soll sich Rhodos laut Homer mit neun Schiffen unter der Führung des Tlepolemos beteiligt haben.

Nach der Niederlage des benachbarten Lydien gegen die Perser 546 v. Chr. geriet Rhodos in den Einflussbereich des Perserreichs der Achämeniden. Gegen dieses Reich beteiligte sich Rhodos am gescheiterten ionischen Aufstand der übrigen Griechenstädte Kleinasiens (500–494) und war anschließend zunächst weiterhin Teil des Persischen Reichs. Nach der Niederlage der Perser bei Plataiai 479 v. Chr. traten die drei Städte von Rhodos 478 v. Chr. dem attischen Seebund bei und befreiten sich so von persischer Herrschaft.

408 v. Chr. begann eine neue Epoche in der Geschichte der Insel: Die drei Städte schlossen sich zusammen und gründeten gemeinsam eine neue Stadt an der Nordspitze der Insel, wo sich die heutige Stadt Rhodos befindet. Gebaut wurde nach den Plänen des Hippodamos von Milet, eines berühmten Städteplaners seiner Zeit. Damit begann eine neue Blütezeit. Schon im nächsten Jahrhundert überflügelte die Neugründung sogar Athen als Handelsplatz.

Nach der Auflösung des Attischen Seebunds 404 v. Chr. wurde Rhodos vollständig unabhängig. Es bewahrte im Antalkidasfrieden 387 v. Chr. diese Unabhängigkeit gegenüber Persien und verbündete sich 364 v. Chr. mit Theben gegen den Zweiten Attischen Seebund.

Im Krieg Makedoniens gegen Athen und Theben stand Rhodos auf Seiten Philipps II. Nach dem Tod seines Sohnes, Alexanders des Großen, wurde es wieder unabhängig. Der Feldherr Demetrios Poliorketes, einer der Diadochen, belagerte Rhodos 305/304 vergeblich.

Der Koloss von Rhodos (Rekonstruktionsversuch der Statue über der Hafeneinfahrt)

Zum Dank für die Errettung aus dieser Gefahr errichtete man den Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder, etwa 34 m hoch, der aber schon bei einem Erdbeben im Jahre 227 v. Chr. zerstört wurde. Er stand hier einer späteren Legende zufolge über der Hafeneinfahrt zum Mandraki-Hafen. Moderne Forschungen gehen jedoch von einer Statue auf nur einem Sockel und an einem anderen Standort, in der Stadt, aus. Der Koloss stellte den Sonnengott Helios dar, dem die Insel geweiht war und dem man den Sieg von 306 zu verdanken glaubte.

Im Hellenismus erlebte Rhodos dann seine größte Blüte. Durch eine geschickte Politik der Anlehnung an Rom konnte die Insel im frühen 2. Jahrhundert v. Chr. zu einer sehr wohlhabenden Handelsmetropole aufsteigen. 188 wurde es für seine Unterstützung Roms gegen die Seleukiden mit großen Besitzungen auf dem kleinasiatischen Festland belohnt. Doch schon 168 verlor die Insel ähnlich wie auch Pergamon die Gunst der neuen Großmacht, als Rhodos versuchte, zwischen Rom und dem makedonischen König Perseus zu vermitteln, statt die Römer bedingungslos zu unterstützen. Der römische Senat erwog sogar einen Krieg und beschloss dann 167/166 die Einrichtung eines Freihafens auf der Insel Delos, was Rhodos, das zudem seinen Festlandbesitz wieder verlor, sehr empfindlich traf. Die Römer unter dem Caesarmörder Cassius eroberten und plünderten die Stadt Rhodos dann während des Bürgerkrieges um 42 v. Chr., gliederten sie aber erst unter Vespasian 74 n. Chr. zusammen mit Lykien auch formal ihrem Reich an. Fortan gehörte Rhodos zur Provinz Lycia et Pamphylia; in der Spätantike war es Teil der Provinz Insulae der Diözese IV (Asiana).

Mit der faktischen Teilung des Römischen Reichs 395 wurde Rhodos Teil des Oströmischen und später Byzantinischen Reichs, zweimal kurzzeitig unterbrochen durch arabische Eroberungen. 1097 schließlich wurde die Insel während des ersten Kreuzzuges durch die Kreuzritter erobert. Mit dem vierten Kreuzzug 1204 fiel die Insel an Venedig und später wieder an Byzanz, das im Bündnis mit Genua stand.

Ansicht der Stadt Rhodos um 1490

1306 schloss der Genuese Vignolo de‘ Vignoli, der im Dodekanes verschiedene Lehen innehatte und auf der formal immer noch zum Byzantinischen Reich gehörenden Insel Rhodos eine eigene Herrschaft errichten wollte, einen Vertrag mit den Rittern des Ordens Sankt Johannis. Für ihre Hilfeleistung bei der Umsetzung seiner politischen Pläne sicherte er den Ordensrittern unter ihrem damaligen Großmeister Fulko de Villaret ein eigenes Herrschaftsgebiet auf der Insel zu. Diplomatisch abgesichert durch die Unterstützung des Papstes, der ihnen Rhodos 1307 als immerwährendes Eigentum zusprechen sollte, begannen die Johanniter mit der planmäßigen Eroberung der Insel. Neben byzantinischen Truppen waren dabei auch diverse genuesische Konkurrenten Vignolis und sogar eine Gruppe von Türken, die dem Beylik Mentesche unterstanden, ihre Gegner. Die Inbesitznahme von Rhodos nahm daher mehrere Jahre in Anspruch und endete mit der Unterwerfung der Griechen, der politischen Entmachtung der Genuesen und der Vertreibung der Türken.[4]

Die Süleyman-Pascha-Moschee wurde unmittelbar nach der Eroberung 1523 durch Sultan Süleyman I. erbaut.

Nachdem der byzantinische Kommandant die belagerte Inselhauptstadt 1309 übergeben hatte, war die Eroberung von Rhodos im Wesentlichen abgeschlossen. Rhodos-Stadt wurde in der Folgezeit von den Johannitern stark befestigt und gegen diverse Attacken der umliegenden muslimischen Staaten verteidigt. 1440 und 1444 widerstand es den Angriffen der Mamluken unter Dschakmak, 1480 einem Großangriff der Türken. Erst unter Suleiman dem Prächtigen konnte die Inselfestung 1522 nach mehreren Monaten von den Türken mit schwerer Artillerie sturmreif geschossen werden, woraufhin die Ritter unter Großmeister Philippe de Villiers de l’Isle-Adam kapitulierten und zu Neujahr 1523 die Insel verließen.

Die türkische Herrschaft dauerte bis zum Mai des Jahres 1912. Italien besetzte während des Tripoliskrieges am 4. Mai 1912 Rhodos sowie in der Folge andere Teile des Dodekanes.[5] Dies führte dazu, dass Rhodos nicht von dem griechisch-türkischen Abkommen von 1922 betroffen war, das die Zwangsumsiedlung der Türken Griechenlands in die Türkei und der kleinasiatischen Griechen nach Hellas vorsah: Auf Rhodos gibt es daher noch immer eine türkische, muslimische Minderheit.

Seit der italienischen Besatzungszeit (1912 bis 1943 bzw. 1947) wird die Hafeneinfahrt von den Statuen eines Hirsches und einer Hirschkuh begrenzt, die als neues Wahrzeichen von Rhodos gelten und der Legende nach dort stehen, wo sich im Altertum die Sockel des Kolosses von Rhodos befanden. Eine der Statuen wurde allerdings durch die römische Kapitolinische Wölfin ersetzt. Die entfernte Figur bekam einen neuen Platz auf einem kleinen Sockel am Rande des Mandraki-Hafens. Auf alten Postkarten-Fotos ist die Kapitolinische Wölfin an der Hafeneinfahrt oft als Motiv zu sehen. Ferner verdankt die Insel den Besatzern zahlreiche (auch heute noch genutzte) Straßen und Bauwerke. Besondere Bedeutung hatten hier die baulichen und stadtplanerischen Interventionen des Architekten Florestano Di Fausto.

Großmeisterpalast in der Stadt Rhodos

Auch der Großmeisterpalast in der Altstadt wurde wiedererrichtet. Da dieser aber in der anderthalbfachen Größe „wiedererbaut“ wurde, befindet sich die damals noch vorhandene Kirche jetzt an der Hafenpromenade.

Nach dem im September 1943 erfolgten Seitenwechsel Italiens im Zweiten Weltkrieg wurde Rhodos von deutschen Truppen besetzt, die italienische Lokalverwaltung auf der Insel blieb jedoch bestehen. In der Zeit der deutschen Besatzung wurden vor allem militärische Einrichtungen angelegt, wie beispielsweise die Stellungen am Filerimos-Berg oder die zahllosen Bunker an der Ostküste. Auch kann man zwischen Archangelos und Lindos die Überreste eines deutschen Militärflugplatzes ausmachen.

Zwar war die jüdische Gemeinde auf Rhodos zunächst von antijüdischen Maßnahmen weitgehend verschont geblieben, am 13. Juli 1944 aber ordnete Generalleutnant Ulrich Kleemann, der auf der Insel stationierte Kommandant Ost-Ägäis, die Inhaftierung der Juden an. Ein wesentlicher Grund für diese Anordnung war der rasche Verfall der auf Rhodos gültigen italienischen Lira-Währung, der es den deutschen Besatzern zunehmend erschwerte, die laufenden Kosten für die Besatzung zu decken bzw. die für die Truppe notwendigen Güter einzukaufen. Das Hab und Gut der Juden war daher als begehrtes Tauschobjekt dazu ausersehen, Zahlungsschwierigkeiten und Versorgungsengpässe auf deutscher Seite zu verhindern.

Die Deportation der rhodischen Juden begann am 24. Juli. Zunächst wurden sie auf dem Seeweg nach Piräus gebracht, von dort erfolgte der Weitertransport per Bahn in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo sie am 16. August 1944 ankamen. Insgesamt waren 1.673 jüdische Bewohner von Rhodos und 94 von der benachbarten Insel Kos deportiert worden. 54 Juden auf Rhodos und 6 auf Kos hatten es geschafft, der Deportation zu entgehen. Nur 151 Angehörige der jüdischen Gemeinde auf Rhodos und 12 derjenigen auf Kos überlebten. 1947 zählte Rhodos noch 60 jüdische Einwohner, Kos nur mehr einen.[6]

Bis zum Kriegsende blieb Rhodos unter deutscher Herrschaft. Die Insel wurde jedoch von britischen Seestreitkräften vollständig blockiert und konnte nur unzureichend aus der Luft versorgt werden. Am 9. Mai 1945 gingen die deutschen Truppen in britische Kriegsgefangenschaft.

Rhodos kam ebenso wie andere Inseln des Dodekanes 1948 zum Königreich Griechenland.

Klima[Bearbeiten]

Rhodos zählt mit über 3.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnigsten Regionen Europas. Von Mitte Mai bis Mitte September ist kaum Regen zu erwarten. Die ausreichende Wasserversorgung ist dank der Kalkgebirge ganzjährig gesichert. Unter anderem werden auch die Nachbarinseln Symi und Chalki durch Schiffslieferungen mitversorgt. In den Monaten Juli und August sind Temperaturen bis 40 °C nicht nur im Landesinneren keine Seltenheit. Der Seewind kühlt allerdings an der Westküste die Temperaturen auf etwa 28 bis 32 °C, an der Ostküste sind dann meist 35 bis 40 °C zu erwarten. Die relativ niedrige Luftfeuchtigkeit macht die Hitze erträglich. Nachts sinken die Temperaturen auf 23 bis 20 °C. Die Wassertemperatur erreicht im August etwa 27 °C. Baden kann man bis in den November hinein. Die kühlste Zeit ist in den Monaten Januar und Februar. Tagsüber liegen die Temperaturen zwischen 12 und 18 °C, nachts bei 8 bis 12 °C. Frost kann praktisch ausgeschlossen werden, obwohl auf dem Attavyros (1.215 m), dem höchsten Berg auf Rhodos, manchmal auch Schneefall zu verzeichnen ist. Die tiefsten Wassertemperaturen werden Ende Februar bzw. Anfang März mit 16 bis 17 °C erreicht.

Rhodos
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
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7
 
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88
 
20
13
 
 
145
 
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10
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Rhodos
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 14,9 15,2 16,9 20,2 24,3 28,4 30,5 30,6 28,3 24,4 20,1 16,6 Ø 22,6
Min. Temperatur (°C) 8,6 8,7 10,0 12,7 15,8 19,8 22,2 22,6 20,5 16,8 13,1 10,4 Ø 15,1
Niederschlag (mm) 148 118 75 24 14 3 0 0 7 64 88 145 Σ 686
Sonnenstunden (h/d) 4 5 7 9 10 12 13 12 10 8 6 5 Ø 8,4
Regentage (d) 11 9 7 3 2 1 0 0 1 4 7 10 Σ 55
Wassertemperatur (°C) 17 16 16 18 19 21 23 25 24 23 20 18 Ø 20
Luftfeuchtigkeit (%) 66 62 61 57 53 49 46 46 48 55 61 64 Ø 55,6
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
14,9
8,6
15,2
8,7
16,9
10,0
20,2
12,7
24,3
15,8
28,4
19,8
30,5
22,2
30,6
22,6
28,3
20,5
24,4
16,8
20,1
13,1
16,6
10,4
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Kapernblätter zur Verfeinerung von Salaten sind eine Spezialität auf den Dodekanesinseln

Hauptwirtschaftszweig ist der Tourismus (etwa 85 %). Landwirtschaftlich wird die Insel vor allem für Wein- und Oliven-Anbau genutzt. Ein Teil des rhodischen Weins wird ins Ausland exportiert (die zwei größten Kellereien Cair und Emery S. A. exportieren rund 5 %), meist die minderen Qualitäten, während man vor Ort durchaus exzellente Weine bekommt, meist trockene Rot- und Weißweine.

Halbwilde Ziegen und Schafe bevölkern Berge, Täler und manchmal auch die Straßen. Aus ihrer Milch wird sehr guter Käse zubereitet.

Die Busverbindungen auf der Insel sind gut. Insbesondere im Norden fahren regelmäßig Busse in die Stadt Rhodos. Der touristisch weniger erschlossene Süden ist dagegen nicht so gut an das Busnetz angebunden. Zahlreiche günstige Taxis ermöglichen es aber, alle Orte der Insel problemlos zu erreichen.

Schiffsverbindungen, zum Teil Auto-Fähren, gibt es täglich zu den benachbarten Inseln und auch in die Türkei. Die Passagen sind, besonders wenn man die älteren Boote bevorzugt, sehr günstig (normale Fähre: Rhodos–Kos einfache Fahrt etwa vier Stunden, ungefähr 23 € pro Person; Tragflügelboot: einfache Fahrt etwa 2 1/2 Stunden, ungefähr 30 € pro Person). Der meiste Verkehr zwischen den Inseln und auch dem Festland wird inzwischen mit großen Katamaranen abgewickelt, die erheblich schneller als die alten Dampfer sind. Hier kann man während der Fahrt auch bei 32 Knoten (fast 60 km/h) die frische Luft genießen.

Der Flughafen Rhodos (Rhodos Island International Airport, Diagoras-Airport) ist 16 km von Rhodos Stadt entfernt.

Fernsehen[Bearbeiten]

Auf Rhodos gibt es die Regionalsender TV7, Kanali 4, Rhodos TV, Rhodos Cosmos, Tharri TV, Omega TV, Rhodos Channel und Irida TV.

Sport[Bearbeiten]

Der AS Rhodos ist der lokale Fußballverein, gegenwärtig spielt er in der Football League 2, der dritthöchsten Spielklasse des Landes. In den frühen 1980er spielte er in der höchsten Spielklasse. Ein weiterer Fußballverein auf Rhodos ist der Diagoras F.C, der in den späten 80er ebenfalls die erste griechische Liga erreichte, die Alpha Ethniki. 2009 erreichte dieser Verein in der Beta Ethniki, der zweiten griechischen Liga, den achten Platz.

Die Basketball-Mannschaft Kolossos Rhodos spielt derzeit in der A1 Ethniki, der ersten griechischen Liga. Eine für griechische Verhältnisse lange Tradition im Tennis und im Fahrradsport ist ebenfalls vorzufinden. Aufgrund der saisonalen starken Winde in diesem Teil der Ägäis ist der Segelsport stark ausgeprägt. Segelregatten wie die Aegean Regatta werden in regelmäßigen Abständen auch mit Rhodos als Etappe ausgetragen. Des Weiteren hat sich vor allem entlang der Westküste von Rhodos sowie dem südlichsten Punkt der Insel, Prasonisi, eine Wind- und Kitesurfszene entwickelt, mit zahlreichen Schulen und Verleihstationen.

An einige Buchten der windabgewandten Ostseite wie zum Beispiel Kallithea organisieren viele Tauchschulen, die täglich in Booten vom Hafen der Stadt Rhodos aufbrechen, Tauchkurse.

2007 war Rhodos Gastgeber der Island Games und belegte dabei den zweiten Platz.

Tourismus und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Touristisch geprägte Altstadt
Karte von Rhodos, um 1860

Rhodos gehört neben Kreta zu den wichtigsten touristischen Regionen in Griechenland. Saison ist von Anfang Mai bis Ende Oktober. Der Tourismus konzentriert sich zurzeit noch eher auf die nördliche Hälfte der Insel, jedoch wird der Süden mehr und mehr touristisch erschlossen.

Von Rhodos-Stadt aus gesehen, ist fast die gesamte Westküste bis Ialysos eine einzige Kette von Hotels, Diskotheken und Bars. In Trianda (1967 noch ein beschauliches kleines Dörfchen, das gemäß Namen aus 30 heute noch vorhandenen Sommervillen an der Küstenstraße bestand) kann man zum Filerimos, einer sehr schönen Anlage der italienischen Franziskanermönche, sowie den Ruinen von Ialysos, die gleichfalls dort gelegen sind, und von wo aus man einen atemberaubenden Blick bis zur Nordspitze der Insel hat, abbiegen.

Im Nordwesten der Insel, etwas im Inneren gelegen, befindet sich das Tal der Schmetterlinge (πεταλούδες, Petaloudes), welches man gegen Eintritt besuchen kann. In diesem Tal ist der Russische Bär, auch bekannt als Spanische Flagge (Euplagia quadripunctaria), welche zur Familie der Bärenspinner gehört, in großer Zahl anzutreffen. Grund dafür ist, dass dieses Tal von einem bedeutenden Vorkommen[7] des Orientalischen Amberbaums (Liquidambar orientalis) besiedelt wird, deren Harzgeruch die Schmetterlinge anzieht. Der Gepunktete Harlekin ist insbesondere durch seine leuchtend rote Farbe auf der Flügelunterseite zu erkennen. Will man die Schmetterlinge aktiv erleben, so empfiehlt sich der Besuch nur von etwa Mitte Juni bis September außerhalb der Mittagszeit. Bedauerlicherweise hat die Population in den letzten Jahren drastisch abgenommen, da die Falter durch die vielen Touristen am Tag nicht mehr zur Ruhe kamen, um die nötige Energie für die nächtliche Paarung zu sammeln.

Ebenfalls auf der Westseite der Insel befinden sich die Ruinen der alten Stadt Kameiros, deren Grundrisse man bestaunen kann.

Monolithos

Weiter im Süden, direkt an der Küste, liegt einer der drei Punkte, an denen die Johanniter ihre Insel verteidigten. Auf einem Felsendom, dessen Felswände bis zu 240 m hoch ragen, liegt die Ruine von Monolithos, wo man sich die Reste der alten Burg ansehen kann, in dem sich später ein Kloster befand. Noch heute steht dort eine kleine Kapelle.

Das Zentrum des Tourismus liegt auf der Ostseite der Insel. Grund dafür sind die klimatischen Verhältnisse, da auf der Westseite viel stärkerer Wind herrscht und aufgrund dessen auch ein stärkerer Wellengang. Die Ostseite liegt hingegen geschützter. Von Norden nach Süden reihen sich zahlreiche kleine Ortschaften, die mittlerweile stark geprägt sind durch den Tourismus. Noch weit im Nordosten befinden sich die Thermen von Kallithea, die rekonstruiert und im Sommer 2007 neu eröffnet wurden. Etwas weiter südlich liegt schließlich die Region um Faliraki, die Hochburg des Tourismus. Der Ort bestand noch 1970 aus einem kleinen Dorf mit einer Fischtaverne und beherbergt heute zahlreiche Diskotheken, Bars, Restaurant und andere Möglichkeiten zum Feiern und Ausgehen. Für kulturell und historisch interessierte Besucher hat die Stadt allerdings nichts zu bieten.

Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel ist die Stadt Lindos mit der berühmten Akropolis. Die Stadt ist geprägt durch ihre zahlreichen weißen Häuser, häufig geschmückt mit pinkfarbenen Hibiskusblüten, den kleinen Gassen und den zahlreichen Eseln, die den fußfaulen Besucher den Berg zur Akropolis hochtragen. Die Akropolis von Lindos ist nach der Akropolis von Athen die meistbesuchte Griechenlands. Sehenswert sind auch die zahlreichen Kapitänshäuser sowie die Marienkirche mit ihren zahlreichen Fresken. In dem Ort haben sich viele Künstler niedergelassen.

Folgt man der Küstenstraße weiter in Richtung Süden, kommt man an einigen aufstrebenden Urlaubsorten (zum Beispiel Kolymbia, Gennadi) vorbei, bis schließlich in Kattavia die Abzweigung nach Prasonisi erreicht wird, eine Halbinsel, die über eine manchmal vom Meer überspülte Sandbank mit dem Südende der Insel Rhodos verbunden ist.

Mehr im Inselinneren bietet Rhodos auch einige schweißtreibende Passagen für Mountain-Biker, wobei die Auffahrt zum Profitis Ilias (798 m) noch eine der angenehmsten sein dürfte, weil sie auf dem größten Teil der Strecke durch Wald führt. Etwa in der Mitte gibt es eine Quelle bei der Kirche Agios Nikolaos Foundoukli.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Mario Benzi: Rodi e la civiltà micenea. Gruppo Ed. Internazionale, Rom 1992 (Incunabula Graeca. 94). ISSN 0073-5752.
  •  Leonardo Ciacci: Rodi italiana 1912–1923. Marsilio, Venedig 1991, ISBN 88-317-5581-1.
  • Paul Elsner: Die Insel Rhodos. Mit neun Illustrationen nach photoghraphischen Aufnahmen. In: Reclams Universum 28.2 (1912), S. 855-860.
  •  Lawrence Durrell: Reflections on a Marine Venus. A companion to the landscape of Rhodes. Faber, London 2000, ISBN 0-571-20170-9. (Lawrence Durrell: Leuchtende Orangen. Rhodos - Insel des Helios. Aus dem Engl. übertr. von Herbert Zand. 102. - 104. Tsd. Rowohlt, Reinbek 1996, ISBN 3-499-11045-8 (Rororo. 1045)).
  •  Elias Kollias: Die Ritter von Rhodos. Der Palast und die Stadt. Die mittelalterliche Stadt Rhodos, Denkmal des Weltkulturerbes UNESCO 1988. Ektodike Athenon S. A., Athen 1991, ISBN 960-213-255-8.
  • Leza M. Uffer [Hg.]: Peter Füesslis Jerusalemfahrt 1523 und Brief über den Fall von Rhodos 1522. In: Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, 50/3 (1982).
  • Esther Fintz Menascé: Gli Ebrei a Rodi. Storia di un’antica comunità annientata dai nazisti. 2. ed., 5. rist. Guerini e associati, Mailand 2000, ISBN 88-7802-312-4.
  • Χριστόδουλος Παπαχριστοδούλου: Ιστορία τής Ρόδου: Από τούς προϊστορικούς χρόνους έως τήν ενσωμάτωση τής Δωδεκανήσου (1948). Δέμοδ Ρόδου, Σεγέ Γαμματόν καί Τεχόν Δώδεκανήσου, Αθήνα 1994. (Σείρα αυτότελόν εκδορεόν. αρ. 1). (Christódoulos Papachristodoúlou: Geschichte von Rhodos. Von der Vorgeschichte bis zur Eingliederung des Dodekanes (Enosis, 1948). Athen 1994), ISBN 960-85568-0-5.
  •  Jürgen Sarnowsky: Macht und Herrschaft im Johanniterorden des 15. Jahrhunderts. Verfassung und Verwaltung der Johanniter auf Rhodos (1421–1522). Lit, Münster u.a. 2001, ISBN 3-8258-5481-7 (Vita regularis 14).
  •  Hatto H. Schmitt: Rom und Rhodos. Geschichte ihrer politischen Beziehungen seit der ersten Berührung bis zum Aufgehen des Inselstaates im römischen Weltreich. Beck, München 1957 (Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte 40). (Zugl.: München, Univ., Diss., 1955).
  •  Nicolas Vatin: Rhodes et l’Ordre de Saint-Jean-de-Jérusalem. CNRS éditions, Paris 2000, ISBN 2-271-05545-8 (Patrimoine de la Méditerranée).
  •  Hans-Ulrich Wiemer: Krieg, Handel und Piraterie. Untersuchungen zur Geschichte des hellenistischen Rhodos. Akademie-Verlag, Berlin 2002, ISBN 978-3-05-003751-6. (Klio. Beiheft. Neue Folge (N. F.) 6) (Teilw. zugl.: Marburg, Univ., Habil.-Schr., 2000).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rhodos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Ergebnisse der Volkszählung 2011, Griechisches Statistisches Amt (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2.  Ελληνική Στατιστική Αρχή (EΛΣΤΑΤ) (Hrsg.): Στατιστική Επετηρίδα της Eλλάδος (Statistical Yearbook of Greece) 2009 & 2010. Piräus 2011, S. 47.
  3. E. Robertson: "Notes on Javan." In: The Jewish Quarterly Review 20, 1908, S. 473
  4.  Klaus-Peter Matschke: Das Kreuz und der Halbmond. Die Geschichte der Türkenkriege. Artemis & Winkler Verlag, Düsseldorf/Zürich 2004, S. 32 f.
  5. Hellasfreunde Bern: Bulletin 2/2009 September 2009 (PDF; 2,3 MB), abgefragt am 27. April 2011.
  6.  Götz Aly: Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus. Mit einem Nachwort: Antwort auf die Kritik. Fischer Taschenbuch Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2006, S. 299–308.
  7. Krystyna Boratyńska & Adam Boratyński: Distribution of Liquidambar orientalis Miller on Rodhos island. - Arboretum Kórnickie 29: 3–11.