Flughafen London Oxford

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London Oxford/

Oxford (Kidlington) Airport

BW
Flughafen London Oxford (England)
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Kenndaten
ICAO-Code EGTK
IATA-Code OXF
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 11 km nördlich von Oxford
Straße Langford Lane, Kidlington
Basisdaten
Eröffnung 1935
Betreiber Oxford Aviation Services Limited (t/a Oxford Airport).
Terminals 1
Start- und Landebahnen
01/19 1553 m × 30 m Asphalt
03/21 900 m Gras
11/29 760 m Asphalt

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Der London Oxford Airport (IATA-Code OXF, ICAO-Code EGTK) liegt in Kidlington 11 km von Oxford und 100 km von London entfernt. Es ist der einzige zivil genutzte Flughafen in Oxfordshire sowie der einzige kommerziell genutzte Flughafen zwischen den Flughäfen von Heathrow und Flughafen Birmingham. Der Flughafen ist Sitz der Oxford Aviation Academy, der größten Flugtrainingseinrichtung in Europa.

Historisch stets von der Pilotenaus- und Weiterbildung geprägt, ging 2008 die Zahl der Flugbewegungen auf 48.000 zurück. Der Flughafen ist für 160.000 Flugbewegungen jährlich zugelassen. In den 1960er Jahren war Oxford einer der meistfrequentierten Flughäfen der Welt.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte des Airports geht bis in die 1930er zurück. Die Einrichtung wurde 1935 durch die Stadt Oxford begründet, während des Zweiten Weltkrieges richtete die Royal Air Force hier ein Zentrum zu Pilotenausbildung, RAF Kidlington, ein. Ab den 1960er war der Airport besonders bekannt als Pilotenausbildungsstätte. 1975 wurde die Graslandebahn mit einem Asphaltbelag versehen und 1988 auf 1552 Meter verlängert. 2007 wurde der Asphaltbelag erneuert und verbreitert auf die aktuellen Maße. 1981 privatisierte die öffentliche Hand den Flughafen. Er gehörte zunächst BBA Aviation plc und wechselte später den Besitzer.[1] Die Immobilieninvestoren David and Simon Reuben erwarben den Flughafen im Juli 2007.[2] Er wird von CSE Aviation Ltd. betrieben.

Heute entfallen rund 35 Prozent der Flugbewegungen auf dem Flughafen Oxford auf die Aus- und Weiterbildung von Piloten, zehn Prozent tragen Firmenflugzeuge bei und der Rest entfällt auf Charterflüge und Privatflugzeuge. Durch die relative Nähe zu London – die Fahrtzeit ins Londoner Westend beträgt ungefähr eine Stunde – ist der Flughafen für Firmenjets ein attraktiver Zielflughafen. Um diesen Umstand Rechnung zu tragen und die internationale Bekanntheit zu erhöhen wurde der Flughafen im August 2009 von seinem alten Namen "Oxford Airport" in "London Oxford Airport" umbenannt.[3]

Der Flughafen ist mit Instrumentenlandesystem ausgestattet und täglich zwischen 6:30 Uhr und 22:00 Uhr GMT in Betrieb; ein Nachtflugverbot gilt ab 0:00 Uhr.

London Oxford Airport

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Der französische Milliardär Paul-Louis Halley wurde mit seiner Ehefrau und seinem Piloten am 6. Dezember 2003 getötet, als beim Landeanflug seine Socata TBM 700 ins Trudeln geriet. Die Unfallursache konnte durch die Air Accidents Investigation Branch nicht geklärt werden.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Airport History (Englisch) Oxford Airport. Abgerufen am 6. März 2009.
  2. David Prosser: Reubens brothers buy Oxford airport (Englisch), The Independent. 21. Juli 2007. Abgerufen am 6. März 2009. 
  3. news.bbc.co.uk: 'London' airport name change row, vom 17. August 2009
  4. aaib.gov.uk: Unfallbericht EW/C2003/12/03 der Untersuchungsbehörde (PDF; 785 kB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: London Oxford Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien