Freiburger Verkehrs AG

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VAG
Freiburger Verkehrs AG-Logo
Basisinformationen
Unternehmenssitz Freiburg
Webpräsenz VAG
Bezugsjahr 2010
Eigentümer Stadt Freiburg im Breisgau
Vorstand Helgard Berger, Stephan Bartosch
Betriebsleitung Johannes Waibel
Verkehrsverbund Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF)
Beschäftigte 702[1]
Umsatz 49,3 Mio. Euro[1]dep1
Linien
Straßenbahn vier
Bus 26
Sonstige Linien Schauinslandbahn
Anzahl Fahrzeuge
Straßenbahnwagen 61
Omnibusse 71
Statistik
Fahrgäste 74,4 Mio. pro Jahr
Fahrleistung 7,4 Mio. km pro Jahr
Einzugsgebiet 230,7 km²dep1
Länge Liniennetz
Straßenbahnlinien 36,4 km
Buslinien 272,8 km
Sonstige Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe zwei
Omnibus 831 des Typs Mercedes-Benz O 405 N in Hochdorf
Eine moderne Niederflurstraßenbahn des Typs Combino auf Linie 1

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) ist ein Nahverkehrsunternehmen in Freiburg im Breisgau. Das vollständig im Besitz der Stadt Freiburg befindliche Unternehmen betreibt die 1901 eröffnete Straßenbahn Freiburg im Breisgau (Linien 1, 2, 3 und 5) sowie 22 Omnibuslinien mit einem 248 Kilometer langen Liniennetz. Außerdem betreibt die VAG die 1930 eröffnete Schauinslandbahn.

Mit Ausnahme der Schauinslandbahn und der Nachtbusse Safer Traffic gilt auf allen Linien der VAG der Tarif des Regio-Verkehrsverbunds Freiburg (RVF), dessen Mitgesellschafter die VAG ist. Der RVF koordiniert den ÖPNV in Freiburg im Breisgau und den benachbarten Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald.

Inhaltsverzeichnis

Linien [Bearbeiten]

Straßenbahn [Bearbeiten]

Omnibus [Bearbeiten]

Linie Strecke (Mit wichtigen Haltestellen) Länge Fahrzeit
10 Paduaallee – Mooswald – Siegesdenkmal - 16'/18' min
11 Haid – St. Georgen – Vauban (– Pressehaus) – Hauptbahnhof – Rennweg – Messe Freiburg – IKEA – Paduaallee - 43' min
12 Vauban – Merzhausen – Au - 6'/8' min
14 Siegesdenkmal (Freiburg im Breisgau) – Eschholzstraße (– Stühlinger – Laufener Straße) – Haslach – St. Georgen – Haid - 32'/35' min
15 Hornusstraße – Gundelfingen – Wildtal – Hornusstraße (Betriebsdurchführung: OVS Schumacher, Sexau) - 24' min
16 Hornusstraße – Gundelfingen Bf. (Betriebsdurchführung: OVS Schumacher, Sexau) - 13'/14' min
17 Littenweiler – Kappel (– Molzhofsiedlung) - 16'/17' min
18 Littenweiler – Ebnet (Freiburg im Breisgau) - 7'/9' min
19 Paduaallee – Lehen Ziegelei (– Mundenhof) - 9'/14' min
21 Günterstal – Schauinslandbahn (– Horben) - 13'/14' min
22 Bissierstraße – IKEA – Mooswaldallee - 18'/20' min
23 Hornusstraße – Mooswaldallee - 7'/9' min
24 Haid – Rieselfeld – Paduaallee – Industriegebiet Nord – Gundelfingen Bf. - 33' min
25 Hugstetten Bf. – Hochdorf – Industriegebiet Nord - 17'/19' min
27 Bertoldsbrunnen  – Stadttheater – Siegesdenkmal – Herdern * - 12' min
31 Paduaallee – Umkirch – Merdingen – Gündlingen – Breisach (Betriebsdurchführung: Firma Schwarz, Merdingen, "Tuniberg-Express") - 50'/51' min
32 Paduaallee – Umkirch – Waltershofen – Opfingen – Haid (Betriebsdurchführung: Firma Schwarz, Merdingen, "Tuniberg-Express") - 40' min
33 Haid – Rieselfeld – Opfingen – Tiengen – Munzingen - 27'/28' min
34 Haid – Gewerbegebiet Haid - 3'/5' min
35 Haid – Eugen-Keidel Bad – Tiengen – Munzingen - 17'/20' min
36 Landwasser – Gewerbegebiet Hochdorf – Hochdorf (– Benzhausen) - 14'/16' min

*) Bis 13. November 2010 ging die Omnibuslinie 27 vom Siegesdenkmal weiter über Stadttheater und Lorettostraße  zum Wiehre-Bahnhof.

Teilweise verkehren die einzelnen Linien abweichend. Zum Beispiel endet die Linie 35E an der Haltestelle Eugen-Keidel-Bad anstatt weiter nach Munzingen zu fahren. Die Linie 17A bedient die Strecke Littenweiler - Reinhold-Schneider-Straße - Sudetenstraße - Littenweiler, das heißt entgegengesetzt zur Linie 17, welche die Sudetenstraße anfährt aber nicht die Reinhold-Schneider-Straße.

Nachtbusse [Bearbeiten]

Die VAG betreibt unter dem Namen „Safer Traffic“ sieben Nachtbuslinien, welche in den Nächten auf Samstag und Sonntag sowie vor Feiertagen fahren. Diese Linien beginnen alle in der Stadtmitte und ermöglichen es zwischen 2:00 und 5:00 Uhr beinahe im Stundentakt die umliegenden Stadtteile und Gemeinden zu erreichen. Weiter entferntere Ortschaften werden ab Umsteigehaltestellen zusätzlich mit Anrufsammeltaxis (AST) angefahren. Das Fahrtziel muss in der Regel bereits beim Einsteigen dem Fahrer mitgeteilt werden, welcher dann gegebenenfalls das AST bestellt. Einige Ortschaften werden vom Nachtbus auch nur nach Bedarf angefahren. Es gilt ein einheitlicher Tarif, welcher allerdings vom regulären RVF-Tarif abweicht. Für die Nutzung des Anrufsammeltaxis wird ein Zuschlag erhoben.[2]

Fahrzeuge [Bearbeiten]

Straßenbahn [Bearbeiten]

Omnibus [Bearbeiten]

Alle 71 Omnibusse sind niederflurig, davon sind 46 Gelenkwagen:

  • diverse Mercedes-Benz O530 Citaro
  • zwei Setra S 315 NF
  • zwei O 405 GN2
  • vier MAN (Vorserie, Baujahr 2000)
  • 30 Mercedes-Benz O530 Citaro G

Geschichte [Bearbeiten]

Gegründet wurde die VAG als „Direktion des Elektrizitätswerkes und der Straßenbahn“ am 1. Oktober 1899. Am 14. Oktober 1901 wurden dann die seit 1891 bestehenden Pferdeomnibuslinien A und D, zwei Monate später auch die Linien B und C durch elektrisch betriebene Straßenbahnlinien ersetzt. 1909 wurden die Linienbezeichnungen auf Ziffern umgestellt. Die Nachkriegsjahre bis 1978 waren vor allem durch Eröffnung von Buslinien und die Umstellung auf modernere und weniger personalintensive Fahrzeuge geprägt. Am 1. Oktober 1984 wurde die Umweltkarte (die heutige Regiokarte) eingeführt, die maßgeblich am Erfolg des ÖPNV im Freiburger Raum beteiligt ist.

Zum 1. Januar 2009 wurde der Strombezug der Freiburger Straßenbahnen und der Schauinslandbahn zu 100 Prozent auf Ökostrom umgestellt. Das bedeutet, dass die VAG jährlich mehr als 13 Gigawattstunden Strom klimaneutral aus Wasserkraft, Windkraft und Solarenergie vom regionalen Energieversorger badenova bezieht.[3]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b Lagebericht 2010 (PDF; 736 kB), abgerufen am 13. September 2012
  2. vag-freiburg.de: Safer Traffic, abgerufen am 13. September 2012
  3. Freiburg: VAG rollt zu 100 Prozent mit sauberem Strom: Freiburg bekommt die Öko-Straßenbahn, Badische Zeitung, 21. November 2008, abgerufen am 13. September 2012

47.992427.79714Koordinaten: 47° 59′ 33″ N, 7° 47′ 50″ O